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Beiträge von Mich

  • 85er Slalom: kleinste Finne?

    • Mich
    • 24. Oktober 2023 um 11:21

    Beim 85cm mit 8,6 kannst Du z.B. bei MS-Fins eine 44-2 fahren.

    Bedeutet: Eine 44er Finne ist auf 42 gekürzt, hat aber das Softtip und den Lift der 44er bzw. 46 Finne.

    Ob das dann eine X6 ( Speedslalom ) oder X7 ( Powerslalom ) ist hängt von dem Revier ab wo Du überwiegend surfst.

    Grüße Michi

    ....was wiegst Du?

  • Slalom Finnen, Erfahrungen, Tipps & Tricks

    • Mich
    • 21. Juni 2023 um 12:43

    Ja, wobei ich davon ausgehe dass man auf dem 67er auch noch kleinere Segel fahren kann.

    85er geht bis 9,x , Finne bis 45- ( 46 )

    80-77er bis 8,6, Finne bis 42

    72er bis 8,6, Finne bis 38 ( 40 )

    67er bis 7,8 , Finne bis 35 ( 36 )

    ...in Klammern soll heissen, geht schon / auch

  • Slalom Finnen, Erfahrungen, Tipps & Tricks

    • Mich
    • 21. Juni 2023 um 07:28

    Da muss ich direkt nachdenke, nachdem wir auf 85cm und 72 cm testen und für mich der Unterschied bei den langen Finnen am auffälligsten ist wird es nicht so detailreich.

    77er Brett, 42 - 40 - 38 cm, Laminat ist S+. Da muss man aber auf die Härte der Finne achten nicht dass diese für einem leichten Fahrer zu viel Lift erzeugt.

    67er Brett, 36-1 - 34 - 32 cm, Laminat bei der 36-1 ist S+, 34 und 32 mit S.

  • Slalom Finnen, Erfahrungen, Tipps & Tricks

    • Mich
    • 20. Juni 2023 um 19:26

    Natürlich kann man auf jedem Brett eine zu lange Finne fahren, ob das Sinn macht und ob man das wirklich möchte muss jeder für sich selber beantworten.

    Was passiert wenn die Finne zu lang ist?

    Angleiten lässt sich nicht verhindern, Höhe laufen funktioniert ohne wirkliche Geschwindigkeit, frischt der Wind auf bekommt man handlingsprobleme mit Brett und Segel.

    Die max Geschwindigkeit steht dann auch bald an und es geht nix mehr weiter.

    Nicht nur dass die lange Finne bremst, besonders bei medium Brettern stimmt dann die Gleitlage nicht mehr.

    Das bedeutet man spührt jede kleine Welle und diese bremsen dann.

    Beispiel 85cm Slalom Brett, wird gefahren mit 8,6 bis 9,2 qm. ( I Sonic & FMX ), Finne 42 - 46cm

    42er Finne mit 8,6 bei viel Wind ist super,

    44er Finne mit 8,6 und 9,2 ist sehr gut,

    45er Finne mit 8,6 und 9,2 ist perfekt,

    46er Finne mit 9,2 funktioniert gut, klemmt aber schon leicht,

    47er Finne fährt sich wie ein Prügel....

    Medium Brett mit 72cm, wird gefahren mit 35 bis 38cm zur Not auch 40cm ( 6,1 - 8,6qm ).

    Länger macht keine Sinn.

    ( Aber das sind Werte mit MS Finnen )

    Grüße Michi

  • MS Fins

    • Mich
    • 26. April 2023 um 09:50

    Die Reihenfolge der Entwicklung der Finnen war R2, dann X6 und dann X7.

    Die R2 ist die Grundlage für die X Finnen

    Bei der X6 wurde die Outline verändert und im Tip die Fläche reduziert um mehr Laufruhe auf Raum zu bekommen.

    Die X7 ist im Grunde eine an der Basis aufgedickte X6 um etwas mehr Power rein zu bekommen.

    Somit ist bei der X6 und X7 das Tip gleich, die Finnen unterscheiden sich im Dickenverlauf zur Basis.

    Wichtig ist für alle drei Finnen ( R2, X6 , X7 ) der Laminataufbau und die Flexeingeschaften sind ident.


    Die R2 ist die „robustere“ allround Finne, die X sind extremer gebaut und mehr in Richtung Leistung abgestimmt.

  • MS Fins

    • Mich
    • 25. April 2023 um 20:38

    Für den Lago würde ich nur noch X7 empfehlen.

    Bei der Welle, die Segler scheinen ja immer mehr zu werden, läuft die X7 einfach mit mehr Grid.

    Die X6 macht Sinn für Speedkini und Speed in Holland, funktioniert auch bei "normaler" Welle oder wenn jemand leichter ist,

    die X7 ist aber bei Welle einfach stabiler und hat Vorteile beim gleiten und Halsen.

    Der Speedunterschied zwischen X6 und X7 ist bei normal Bedingungen gering.

    Bei optimalen Speed Bedingungen ist die X6 schneller. ( Slingshot / Downwind )

    Beispiel Walchensee, X7 gleitet konstant gut, X6 wäre bei Downwind laufruhiger und schneller.

    Bei Halbwind und Halse,

    .....das was Du in der Halse mit einer gut gleitenden Finne holst, kannst mit einer schnelleren Finne nicht wieder aufholen....;-)

  • MS Fins

    • Mich
    • 25. April 2023 um 18:11

    Das Problem bei Finnen mit oder ohne Topcoat ist folgendes:

    Mit Topcoat kann man recht einfach schöne Oberflächen bauen.

    Nachteil: Durch das Topcoat ist es nicht reproduzierbar wie weit die tragenden äußeren Lagen nach innen wandern und die Finne dadurch weicher wird.


    Sichtcarbon ohne Topcoat: Es ist besser beeinflussbar dass die Lagen außen bleiben und somit die Härte ( Flex ) reproduzierbarer wird.

    Nachteil: Wenn die Oberfläche geschliffen wird, werden die Lunker sichtbar und die Oberfläche muss dementsprechend nachgearbeitet werden.

    ( Das Sichtcarbon im Harz zu ertränken bringt auch nix, dann schwimmen die Lagen auch wieder auf )


    Prepreg ist eine Alternative, schränkt aber durch die mangelnde Gewebeauswahl ein.


    Nachdem die MS über den Flex arbeitet, habe ich mich für Sichtcarbon ohne Topcoat entschieden.


    Grüße Michi

  • Grundlagen zur Funktionsweise von Finnen

    • Mich
    • 23. März 2023 um 15:22
    Zitat von dominik49
    Zitat von Mich

    Nochmal ein Versuch es in der Praxis zu erklären:

    Im Gleiten nimmt das Board den Bug hoch, wir bekommen einen Anstellwinkel nach oben.

    Das Brett wird auf die Lee Kante gekippt, dadurch schwenkt die Finne nach Luv. Dazu kommt noch zusätzlich der Flex der Finne.

    Somit klappt diese noch weiter aus der senkrechen Richtung Luv.

    Durch die beiden Anstellwinkel „Bug“ und „Lee Kante“ erzeugt die Finne eine Kraft die schräg nach oben gerichtet ist.

    Die Fläche der Leekante unterstützt zusätzlich die Finne in Bezug auf die seitliche Abdrift.

    Außerdem bekommt das Board durch den höheren Bug und Leekante „Unterluft“ und wird dort zusätzlich gestützt.

    Alles anzeigen

    Völlig einverstanden.

    Wenn der Anstellwinkel des Bugs zu sehr steigt, reisst dann irgendwann die Strömung an den Finnenabschnitten mit hohem in die Horizontale geflextem Anteil ab? Stürzt man dann quasi erstmal ab durch den Liftverlust?

    Alles anzeigen

    Na wenn der Bug zu hoch kommt, dann steigt das Brett und Du fliegst ab.... zumindest beim Slalom Board mit Race-Segel.

    Korrigieren kannst Du die Gleitlage mit der Gewichtsverlagerung im Trapez. Hintern nach vorne hilft schon mal.

    Abhilfe: Ein vernünftiger Trimm von Vorliek und der "richtigen" Position der hinteren Fußschlaufe.

  • Grundlagen zur Funktionsweise von Finnen

    • Mich
    • 23. März 2023 um 13:37

    Nochmal ein Versuch es in der Praxis zu erklären:

    Im Gleiten nimmt das Board den Bug hoch, wir bekommen einen Anstellwinkel nach oben.

    Das Brett wird auf die Lee Kante gekippt, dadurch schwenkt die Finne nach Luv. Dazu kommt noch zusätzlich der Flex der Finne.

    Somit klappt diese noch weiter aus der senkrechen Richtung Luv.

    Durch die beiden Anstellwinkel „Bug“ und „Lee Kante“ erzeugt die Finne eine Kraft die schräg nach oben gerichtet ist.

    Die Fläche der Leekante unterstützt zusätzlich die Finne in Bezug auf die seitliche Abdrift.

    Außerdem bekommt das Board durch den höheren Bug und Leekante „Unterluft“ und wird dort zusätzlich gestützt.

  • Grundlagen zur Funktionsweise von Finnen

    • Mich
    • 21. März 2023 um 20:08
    Zitat von MaxMuller
    Zitat von dominik49

    Board, Rider und Finne werden über Archimedes und den gleitfahrtbedingten Auftrieb am Unterwasserschiff hinaus noch etwas weiter (und früher) aus dem Wasser gehoben.

    Diese Gewichtskraft (und ein paar dynamische Kräfte) sind doch die Gegenkraft zu den vertikalen Vektoren beim Finnenmodell mit dem flexenden Tip.

    Gleiten ist was Graduelles.

    Die Finne sieht die Gewichtskraft nicht, da das Board schwimmt bzw. gleitet. Konstruierbar wäre ein kurzer Moment in der Hackwelle im Übergang vom Wellenberg zum Wellental, in dem die Finne mal ein paar cm aus dem Wasser kommt. Davon fabulierte Michael Still in der vorletzten Surf: "An so schwierigen Gewässern wie am Gardasee wird das Board von unten gestützt, es fällt nicht so stark in die Wellentäler". Aber auch die Aussage halte ich für deutlich übertrieben.

    Nur um für mich weiter "fabulieren" zu können, darf ich fragen welches Material Du fährst, und wo Du fährst und wie schnell wirst Du damit?

    Ich baue in erste Linie Finnen für Slalom oder Speed Boards, bekannter Weise kommt da der Lift auch vom Board und Segel

  • Grundlagen zur Funktionsweise von Finnen

    • Mich
    • 20. März 2023 um 08:55
    Zitat von Hifly666

    @ Michi, da hast du, was das Verhalten der Finne angeht natürlich recht.

    Ich habe nur die Theorie betrachtet, aber auch die spricht eine eindeutige Sprache.

    Und wenn jemand die Grundlagen der Strömungslehre nicht kennt und eine falsche Anahme trifft, darf man das doch wohl schreiben.

    Die 7° von Deboichet finde ich interessant, in der klassischen Berechnung wäre das so ca. der optimale Anstellwinkel mit dem geringsten Widerstand. Je nach Reibung etwas mehr oder auch weniger. Allerdings in ideal glattem Wasser, ohne Welle. Zumindest habe ich das mal aus Interesse für mich auch so berechnet. Wenn man allerdings das bewegte Wasser berücksichtigen will weid es kompliziert. Und bei der Bewertung der Finne hilft sowieso nur testen.

    Sorry, das ging nicht gegen Dich.

    Aber es geht gegen die Kollegen die aus der Theorie heraus einen Ist-Stand beschreiben und diesen über alles stellen.

    Wenn jemand schreibt "....in der Theorie sollte xy dieses bringen..." , dann ist das schon ok, es ist halt dann die Frage ob das jemand

    aus der Praxis bestätigen kann.

    Wer soll sich denn mit den ganzen Aussagen noch auskennen wenn nicht klar ist wer das auf welcher Grundlage behauptet

    und ob das getestet wurde.

    Das Problem am Finnen Entwickeln ist doch, dass jeder nur beurteilen kann was er kennt.

    Wenn ich nicht eine bessere Finne gefahren habe, weis ich nicht was bei "meiner" fehlt.

    Oder, wenn ich mich auf "mein" Konzept konzentriere, muss ich Sachen verändern und ausprobieren ob

    ich dadurch die Eigenschaft dahin verändert kann wie ich sie haben will.

    Also,....bauen, testen, verändern..... Die Theorie gibt max die Idee vor in welche Richtung man etwas ausprobiert!

    Grüße Michi

  • Grundlagen zur Funktionsweise von Finnen

    • Mich
    • 20. März 2023 um 07:17

    Darf ich mal die Frage stellen wer hier im Forum Finnen baut?

    Wer hat bereits über 20 Finnen gebaut?

    Wer hat an diesen Finnen etwas verändert und getestet?

    Wer vermisst seine Finnen und kann konstant bauen?

    Wer hat auf dieser Basis seine Finnen schon weiter entwickelt?

    Oder wird hier nur aus der Theorie heraus etwas behauptet weil man glaubt etwas zu wissen.

    Baut Finnen, verändert diese, geht aufs Wasser und testet!

    Ich denke es macht Sinn dass sich hier Leute zu dem Thema äußern die wirklich an dem Thema arbeiten und es probiert haben.

    PS: Ich habe schon Finnen gebaut, die waren in der Theorie mega gut, in der Praxis sind sie mit den Formen nach wenigen Tagen auf dem Müll gewandert. In der Praxis haben sie nicht funktioniert.

    Thema Anstellwinkel:

    Deboichet ist damals davon ausgegangen dass das Brett in der Gleitlage den Bug um 7° hoch nimmt. Ich würde von weniger ausgehen, aber egal. Durch Ankanten vom Brett auf die Lee Kante kommt die Finne, schon gleich wenn sie mehr flext, auch in die Position dass sie dadurch Lift erzeugt.

    Noch ein Beispiel:

    Meine Finnen sind alle vermessen, das bedeutet die Flexhärte ist erfasst. Eine 44er oder 45er Slalom Finne mit einem Wert von 46mm, das ist ein Messwert zwischen unbelastet auf belastet, „fliegt“ durch aktives fahren, eine Finne mit einem Messwert von 48mm fliegt so ziemlich von alleine! 2mm in der Härte machen also deutlich einen Unterschied!

    PS: Es spielt keine Rolle ob mir das jemand glaubt, fragt Leute die MS Finnen fahren ob sie damit happy sind und fragt sie ob sie damit schneller geworden sind………

    Grüße

    Michi Still, MS-Fins

  • MS Fins

    • Mich
    • 12. Oktober 2022 um 14:32

    Wenn ich da mal kurz helfen darf,...

    bei der MS hängt es davon ab welche Finne es ist und mit welchem laminaren Aufbau.

    Finne:

    R2 ( Standard Slalom ), X6 ( Speedslalom ), X7 ( Powerslalom )

    Laminataufbau:

    "S" für Softtip oder "S+" für das längere Softtip.

    Prinzipiell macht die "S+" mehr Lift und gleitet besser.

    Das einfache "S" bringt mehr Laufruhe bei Topspeed.

    Möglich ist es auch, z.b. bei der X7, diese gekürzt zu verwenden.

    Beispiel:

    Eine Finne mit dem Laminataufbau einer 40er Finne, mit dem größeren Softtip

    der 42er für mehr Lift und diese dann gekürzt auf 38cm. Somit fährt man eine

    kurze Finne mit mehr Lift, die aber weniger Widerstand hat.

    Profil:

    Ja das Profil ist dünn und scharf. Das funktioniert nur durch einen vernünftigen

    Laminataufbau. ( Flexkurve und Torsionssteifigkeit )

    Zum Thema Druck vertragen,..... Prinzipiell ist die MS ( R2 & X6 ) auf hohe Geschwindigkeit

    ausgelegt und nicht auf den unteren Speed. Die X7 auf Angleiten, gleiten, Höhe und Halsen.

    Topspeed müsste etwas geringer sein als bei der X6, wobei das Limit eher beim

    Gewässer ( Welle Lago vs. Walchensee ) liegt.

    So, ich bin dann mal wieder raus....

    Grüße Still Michi, MS-Fins

  • C-Fins 6.0

    • Mich
    • 12. Oktober 2022 um 14:32

    Wenn ich da mal kurz helfen darf,...

    bei der MS hängt es davon ab welche Finne es ist und mit welchem laminaren Aufbau.

    Finne:

    R2 ( Standard Slalom ), X6 ( Speedslalom ), X7 ( Powerslalom )

    Laminataufbau:

    "S" für Softtip oder "S+" für das längere Softtip.

    Prinzipiell macht die "S+" mehr Lift und gleitet besser.

    Das einfache "S" bringt mehr Laufruhe bei Topspeed.

    Möglich ist es auch, z.b. bei der X7, diese gekürzt zu verwenden.

    Beispiel:

    Eine Finne mit dem Laminataufbau einer 40er Finne, mit dem größeren Softtip

    der 42er für mehr Lift und diese dann gekürzt auf 38cm. Somit fährt man eine

    kurze Finne mit mehr Lift, die aber weniger Widerstand hat.

    Profil:

    Ja das Profil ist dünn und scharf. Das funktioniert nur durch einen vernünftigen

    Laminataufbau. ( Flexkurve und Torsionssteifigkeit )

    Zum Thema Druck vertragen,..... Prinzipiell ist die MS ( R2 & X6 ) auf hohe Geschwindigkeit

    ausgelegt und nicht auf den unteren Speed. Die X7 auf Angleiten, gleiten, Höhe und Halsen.

    Topspeed müsste etwas geringer sein als bei der X6, wobei das Limit eher beim

    Gewässer ( Welle Lago vs. Walchensee ) liegt.

    So, ich bin dann mal wieder raus....

    Grüße Still Michi, MS-Fins

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