Hallo zusammen,
möchte dazu auch noch kurz meinen "Senf" dazu abgeben.
Ich persönlich finde Windfoilen nicht aufwändig, was das Material betrifft. Auch das erlernen fand ich jetzt nicht schwierig, wenn man nur das "fliegen" berücksichtigt. Innerhalb der ersten Session war trotz meines Alters ein stabiles Fliegen möglich. (2h)
Klar an den durchgeflogenen Halsen musste ich lange üben, macht aber umso mehr Spass wenns dann klappt.
Auch viele "ältere" Foils finde ich, sind immer noch sehr gut und als Gebraucht fast gratis zu bekommen.
ZB mein altes Taaroa mit 1050/600er Wing funktioniert auch heute noch top.
Logisch ist das Aeon750/550 besser und noch schöner zu fahren, klar das bekommt man nicht gratis, aber in der "Eco Version Freerace" noch bezahlbar, einfach zu fahren, schnell und unglaublich gut. (Qualität)
Was mich am Windfoilen am meisten stört, sind die Foilboards Konstruktionen.
Warum kann man Foilboards vor allem an der Nose nicht stabiler bauen? Das wären max. 500g mehr Gewicht, das spielt aber beim Windfoilen eine sehr untergeordnete Rolle, finde ich.
Auch die sehr tiefen Mastspur Vertiefungen finde ich unnötig. Einerseits leidet das Board darunter, anderseits auch die Segel.
Zerstörte Boards und Segel sind nicht nur bei Anfänger oder Aufsteiger öfters anzutreffen.
Für 90% aller Tage reicht mir folgendes Material vollkommen aus.
1 Board 78-85cm
2 Segel 7.0 und 5.0
1 Boom
1 Foil mit 2 Frontwings.
Ich komme auch aus dem normalen Windsurfen und bin absolut begeistert vom Windfoilen. Mit oben genanntem Material fliegt man bei sehr wenig Wind, wenn alle unter 9m2 noch dümpeln, trotzdem geht das noch richtig gut bei mehr Wind. (6bft)
Was gibts schöneres als über den See zu fliegen, schöne Halsen ins Wasser zu zaubern, oder in Torbole wenns sein muss mit ein paar wenigen Halsen nach Malcesine hochzukreuzen.
Mich erstaunt immer wieder, warum dass dieses tolle Hobby nicht populärer ist.....ich meinerseits hoffe noch auf viele tolle Windfoiljahre.
Es grüsst
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