Norderney

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  • Surfrevier Norderney

    Norderney liegt vor der niedersächsischen Küste in der deutschen Bucht. Die gleichnamige Stadt hält den Status Nordseeheilbad.

    1 Anreise

    Die Insel ist nur per Fähre zu erreichen. Diese braucht für die Überfahrt ca. 50-60 Minuten.

    Der Fährhafen auf dem Festland befindet sich in Norddeich. Anfahrt von der A31 über die B210 und dann die B72. Die Fährkosten sind auf der Website der Frisia AG angegeben. siehe Weblinks

    2 Autoverkehr

    Während der Sommermonate ist die Stadt für den Autoverkehr gesperrt, nur die Einheimischen dürfen mit Sondererlaubnissen fahren. Eine Stunde vor und nach der Ankunfts- bzw. Abfahrtszeit der Fähre dürfen Besucher ihr Gepäck ins Hotel bringen. Die Anfahrt zu den Campingplätzen ist immer möglich.

    Spots

    Norderney_Spots.jpg
    Spots auf Norderney


    Alle Spots auf Norderney sind von der Stadt aus mit dem Fahrrad und einem Hänger erreichbar. Mit dem Auto ergeben sich durch die Sperrung der Stadt für den Autoverkehr während der Sommermonate Behinderungen, die einige gute Wavespots unzugänglich machen. Es ist aber möglich, von mit dem Auto erreichbaren Plätzen aus dorthin zu surfen. Es gilt für alle Spots, dass zwischen den Extremen der Tide mit starken Strömungen zu rechnen ist, die teilweise das Erreichen der Einstiegstelle bei nachlassenden Winden unmöglich machen.

    2.1 Becken

    Lage: Neben dem Yachthafen und dem Fähranleger

    Art: Freestyle/Anfänger


    Über die ganze Breite des Beckens zieht sich auf der Seite des Wattenmeeres eine Buhnenreihe, die in der Mitte unterbrochen ist, damit das Wasser ein- und auslaufen kann. Daher ist das Becken nur ca. 4h vor und nach dem Hochwasser befahrbar, da es sonst leer läuft. Die Buhnenreihe behindern außerdem die Wellenbildung im Becken.

    Die Fahrt hierher lohnt vor allem bei südlichen Winden, dann entsteht hier ein sehr guter Freestylespot, der kurz vor und nach dem Hochwasser stehtief ist. Je nach Windstärke ensteht aber hinter dem Loch in der Buhnenreihe eine kleine Welle über die geloopt werden kann. Das Becken ist eher als Option für Hochwasser zu sehen, bei Ebbe empfiehlt sich die Fahrt zu den Sandbänken.

    Der Einstieg ist an mehreren Stellen möglich:

    • An der Surfstation, hier kann man ein paar Meter vom künstlichen Strand entfernt bequem über ein Holzkante einsteigen
    • Auf der Seite der Surfstation am Wattenmeer (Auf die Tide achten, bei Ebbe entsteht ein ca. 200m breiter Streifen Watt, den man zu durchuqeren hat und wo man teilweise bis übers Knie ins Watt einsinkt!)
    • Schräg gegenüber von der Surfstation, wo die Straße "Im Gewerbegelände" auf den Deich trifft. Bis hier kann man mit dem Auto fahren und es gibt auch einen inofiziellen Stellplatz.
    • Gegenüber von der Surfschule über den Deich. An dieser Stelle muss man je nach Wasserstand über mehr oder weniger große Steine balancieren, dafür entgeht man dem Übungsbetrieb vor der Surfschule. Außerdem ist von hier der Zugang zu den Sandbänken einfacher als von der Surfschule aus, da man nicht erst aus dem Becken hinaus surfen muss.

    2.2 Sandbänke / Wattenmeer

    Lage: zwischen Festland und Insel

    Art: Freestyle


    Dieser Spot funktioniert ebenfals bei südlichen Winden, allerdings mach ihn ein niedriger Wasserstand erst zu einer wirklichen Option zum Becken, da sonst der Aufwand (Anfahrt) nicht lohnt. Die Sandbänke sind in ständiger Bewegung, daher sollte man bei Unkenntnis der Gegebenheiten evtl. die Surfschule aufsuchen und sich nach der aktuellen Position der Bänke erkundigen. Während des Niedrigwassers fallen die Sandbänke trocken und kurz hinter ihnen kann man unter perfekten Bedingungen freestylen. Außerdem besteht der Untergrund hier aus Sand und man kann ohne dreckige Füße zu bekommen vom Board absteigen. Wichtig Man überquert der Fahrrinne um hierher zu gelangen, alle Schiffe haben Vorfahrt! Außerdem für den Rückweg viel Höhe einplanen, in der Fahrrinne herrscht bei auf- oder ablaufendem Wasser starke Strömung.

    2.3 Fähranleger

    Lage: westlich des Fähranlegers am Südstrand

    Art: Freestyle/Manövertraining


    Wer mit dem Auto anreist, kann sein Fahrzeug auf dem Abfahrtsparkplatz des Fährunternehmens stehen lassen, wer mit dem Fahrrad kommt, fährt über die Düne bis runter an die Promenade. Von Süd- über West- bis Nordwind kann man hier surfen. Je nach Windrichtung ist es jedoch nötig, ein wenig am Strand entlang Richtung Norden zu surfen. Zwischen den Buhnen entstehen Bereiche mit spiegelglattem Wasser, während der Wind weiter vom Ufer entfernt einen schöner Chop bewirkt, der zu hoch gesprungenen Manövern einlädt. Generell ist bei diesem Spot, wie an allen anderen im südlichen Teil der Insel gelegenen Spots auch, auf den Schiffsverkehr zu achten.

    2.4 Kaiserwiese

    Lage: nordwestlicher Strand der Insel

    Art: Wave


    Hier kann man bei Wind aus NW sehr gut surfen. Die Buhnen behindern den Einstieg kaum und die etwas vor dem Strand verlaufende Fahrrinne ermöglicht dem Wind einen recht großen Chop aufzuschieben. Wenn man die Fahrrinne passiert kann man auf der anderen Seite die Sandbank zum pausieren oder zur Manöverkritk ansteuern. Hinter der Sandbank findet sich wieder flaches Wasser. Bei NW-Wind kann man zum Fähranleger runter surfen und kommt auch recht unproblematisch wieder zurück.

    2.5 Januskopf

    Lage: An der Strandpromenade, auf Höhe des Surfcafés

    Art: Wave


    Während der Sommermonate ist der Januskopf nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen.

    Bei nördlichen Winden funktioniert dieser Spot sehr gut. Am besten ist es, wenn in der Nacht Wind aus NW die Wellen aufgebaut hat und er dann auf NO dreht. Sprünge sind dann vorrangig mit rechts vorn möglich. Der Strand ist mit Buhnen befestigt, hier ist beim Raussurfen Vorsicht geboten, da die Buhnen am Ende mit Steinen befestigt sind, die in den Wellentälern manchmal zum Vorschein kommen. Die Wende in Wellen sollte auf jeden Fall beherrscht werden.

    2.6 Detmold

    Lage: Am Ende der Lippestraße über die Düne

    Art: Wave


    Dieser Spot bietet für Autos gute Parkmöglichkeiten vor dem Krankenhaus Norderney. Von dort kann das Material ca. 500m über die Düne zum Strand getragen werden. Der Spot selbst funktioniert ähnlich wie der Januskopf. Allerdings enden hier die Buhnen und man kann etwas entspannter einsteigen. Nach dem Surfen kann das "Café am Meer" vor dem Krankenhaus Norderney besucht werden.

    2.7 Weiße Düne

    Lage: ca. 2-3km östlich der Stadt am Nordstrand

    Art: Wave


    Der Einstieg erfolgt über den Strand. Es gibt keine Buhnen, aber ab und zu vorgelagerte Sandbänke und starke Strömungen. Wie die anderen am Nordstrand gelegenen Spots funktioniert auch dieser Spot am besten bei nördlichen Winden, die besten Wellen gibt es bei Wind aus NW. Auf Norderney sind hier die höchsten Wellen zu erwarten, man muss allerdings ein Stück raussurfen um die strandnahen Sandbänke hinter sich zu lassen.


    Die Szenen auf der "Red Bull Storm Chase" DVD von Norderney sind an diesem Spot entstanden.

    3 Weblinks

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