Posts by MirFälltKeinerEin

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    Wirklich sorry, wenn ich mich hier gerade etwas übertrieben aufgeregt habe und danke für die weiteren Antworten.

    Die Wahrheit verkrafte ich sehr wohl, habe ja alles auch so beschrieben, wie es ist. Wenn allerdings zu jeder Tatsache etwas anderes vermutet wird, verstehe ich den Sinn dahinter nicht, weil meine Frage ja nur beantwortet werden kann, wenn mein Fahrkönnen richtig angenommen wird. Und wenn da dann angenommen wird, dass ich nicht sicher Schlaufenfahren kann und auch noch nicht richtig im gleiten bin, dann ist das nicht zielführend. Klar ist das alles definitionssache aber ich werde es wohl zumindest besser beurteilen können, als jemand anders. Mir ist sehr daran gelegen, dass mein Können richtig eingeschätzt wird, weil sonst bräuchte ich hier nicht fragen, sondern würde mir einfach z.b. ein 80l irgendwas Board kaufen, weil ich annehme alles zu können und nix größeres brauche, egal welcher Wind.

    Lediglich das mit der Halse war eventuell falsch formuliert von mir. Dümpelhalse ist davon nun aber sehr viel weiter weg, als die Powerhalse, meiner Meinung nach.

    Ja mir ist klar, dass es auch noch keine wirkliche Powerhalse ist, aber nunmal der Weg dahin.

    Bis kurz vorm Shiften bin ich im Gleiten und das mit dem Carven, mit dem vorderen Fuss in der Schlaufe, klappt bei wenig Welle schon super. Ich bin mir auch sicher, dass ich einfach zu spät das Segel shifte. Momentan mache ich es erst, wenn ich eben wieder nicht mehr im Gleiten und schon fast wieder auf einem Amwind Kurs bin. Muss das einfach früher machen, dann klappt es vermutlich besser.


    Der Plan ist eben, das Manöver gut zu können, bis ich das mit dem 3S neu lerne.

    Fühle mich durch eure Antworten also alles andere als angegriffen, sondern bestätigt. Meine Frage zielte dahin, ob der Gecko 133 eventuell etwas zu groß ist für mich und daher das ganze eventuell mit einem etwas kleineren Board erheblich einfacher werden würde, weil die eventuell etwas weniger von den Wellen beinflusst werden. Ob nun ein kleinerer Gecko oder was auch immer ist ja erstmal Nebensache.

    teenie Ok ist das wird vermutlich wieder so ein Diskussionsniveau auf das ich nicht so kann. Trotzdem, einfach um meine genervtheit kurz runterzufahren ein paar letzte Sätze von mir:

    So ne Antwort, die nichtmal was mit der Frage zu tun hatte, hätte ich vermutlich auch vor Ort auf Fehmarn kriegen können. Da laufen auch einige rum, die denken Sie wären die größten Surfer auf dem Planeten.

    Klar Schotstart und Wasserstart habe ich jetzt einfach verwechselt. Kommt in beiden Wörten "Start" vor, da kann man das ja mal verwechseln. Und klar, weil ich jetzt einmal in Gold war, wo ich zumindest, da wo ich gesurft bin, nicht stehen konnte (wer schonmal da war, wird wissen, dass dort nicht überall nur brusttiefes Wasser ist), meine ich natürlich Beachstart. Oder war es Schotstart? Naja auf jeden Fall das, wo man das Auto auf dem Parkplatz anschiebt, bis es eben anspringt und man losfahren kann.

    Egal, wer auf Grund meiner Beschreibung einfach immer irgendwas anderes vermutet, als das was ich schreibe, der geht natürlich auch davon aus, dass ich einmal in Gold war, also auch nie woanderes gesurft bin. Geht ja den meisten so.


    Auch wenn es überflüssig ist weiter zu schreiben: Die ersten Jahre bin ich lediglich auf dem "Binnensee" in Großenbrode gesurft und habe mir dort alles "beigebracht". Ein Grund war, nicht dauernd Angst haben zu müssen, von den "Profis"(die, die alles Können und deswegen nur im Stehrevier fahren) übergemangelt zu werden.

    Und ok, nennen wir es Dümpelhalse. Gut dann fahren 90% der Surfer, die ich an den Spots sehe, Dümpelhalsen aber so sei es dann. Vom Surfkurs damals weiß ich, dass ne Dümpelhalse was anderes ist, als das was ich hinkriege, aber es geht dir ja auch scheinbar nur ums Kleinmachen der anderen. Daher wollen wir da jetzt mal nicht kleinlich sein.


    Und ja Schlaufenfahren ist natürlich auch nicht so sicher und eigentlich bin ich auch überhaupt nicht im gleiten. Im Grunde meine ich auch garnicht Windsurfen sondern Snowboard fahren.

    Sorry vielleicht rege ich mich hier gerade übertrieben auf und sollte anerkennen, dass du auch einen Satz zum Thema geschrieben hast, in dem du nicht anzweifelst, was ich geschrieben habe und vielleich habe ich auch einfach nen schlechten Tag aber irgendwie verstehe ich wirklich nicht, warum du in jedem Satz anzweifelst, was ich geschrieben habe und versuchst mich schlechter zu machen als ich bin. Ich habe mit meiner Beschreibung doch nicht so getan, als wäre ich der Übersurfer und als müsste man mich irgendwie auf den Teppich holen oder?


    Warum ich das 3S aktuell nicht fahre hat, wie angedeutet den Grund, dass ich dort aktuell noch keine "Dümpelhalse" stehen konnte und auf dem Üben der Halse momentan meine Prio liegt. Daher fahre ich gerade das Board mit dem es eben schon mit der Dümpelhalse klappt, um irgendwann der erste in Gold zu sein, der die Powerhalse kann ;)

    So falls jetzt keiner mehr Bock hat zu antworten, verstehe und aktzeptiere ich das. Ich konnte jetzt aber nicht anders als meinen Frust über diese Antwort herauszulassen.

    Vermutlich war auch meine Frage einfach dumm oder eben schon zu oft gestellt und das ist ja in so einem Forum für viele ein Problem.

    Moin zusammen,

    eine Frage, die hier so ähnlich natürlich schon häufig gestellt wurde. Aber eventuell kann hier ja noch jemand speziell einen Tipp für mein "Können" und mein Revier raushauen.

    Bin ca 177 cm groß und Wiege so 70 kg. Surfen tue ich recht regelmäßig und meistens an der Ostsee.

    Aktuell fahre ich einen Fanatic Gecko HRS 133l 78cm Breite mit 5, 6.5 und 8er Segel. Prinzipiell bin ich mit den Eigenschaften des Boards nicht unzufrieden.

    Ich kann mittlerweile recht sicher Schlaufenfahren, Powerhalse stehe ich mit dem Board bei Flachwasser meistens und Wasserstart ist klappt super. Allerdings bin ich bei der Halse noch nicht sooo sicher und an Durchgleiten ist noch nicht zu denken.


    Parallel habe ich noch ein Tabou 3S mit 106 l, was mit ca 64 cm deutlich schmaler ist. Gefahren bin ich es erst zweimal und das klappte nach kurzem drauf Einstellen, da natürlich viel agiler, eigentlich super. An Halsen stehen war hier aber noch nicht zu denken. Beim Shiften immer reingefallen, da ich zu langsam war und das Heck abgesunken ist.

    Daher fahre ich aktuell auch bei 5qm Segel Bedingungen eigentlich meistens noch mein Gecko, auch bei, für das Board, recht kabbeligen Bedingungen wie am letzten Wochenende in Gold auf Fehmarn, weil ich denke die Halse kann ich da besser üben, weil ich sie damit schon ganz gut hinbekomme. Selbst bei dem Kabbelwasser, und mit kleinem Segel, habe ich mit dem Board keine großen Probleme, man merkt aber dass es etwas schmaleres etwas geeigneter wäre für kabbelige Bedingungen


    Da das Gecko recht schwer ist und eben recht breit würde ich es mittelfristig am liebsten gegen ein Zwischending zwischen meinem Gecko und dem 3S tauschen und das neue Board dann längerfristig für die Tage mit weniger Wind nutzen und das 3s für mehr Wind. Wenn die Halse dann endlich recht stabil läuft, woran ich arbeite.

    Bis dahin würde ich dann erstmal jegliche Windbedinungen (für über 6 Bft habe ich eh kein Segel...) mit dem neuen Board fahren wollen, was mit dem Gecko für meine Ansprüche ja auch schon klappt, bis die Halse sicherer klappt. Daher soll es meiner Meinung nach von der Breite her zwischen dem 3S und dem Gecko sein und gern auch ein Freeride Board. Zudem bin ich der Meinung, dass ich mit meinem Gewicht langfristig für leichteren Wind trotzdem etwas kleineres als 133l fahren kann.


    Nun zur Frage:

    Welche Boardgröße wäre denn für mich optimal, auch für Bedingungen mit leichtem Wind und 8er Segel?

    Habe ich bei meinem Gewicht mit dem 133l Brett und 78cm Breite noch Vorteile gegenüber einem Brett mit z.B. ca 117l und 72 cm Breite? Also ist breiter und größer immer gleich besser für leichten Wind? oder geht die Rechnung auf, dass man z.B mit einem 72cm breitem Brett und 70kg und dafür leichterem Brett ähnlich gut oder evlt. sogar besser ins gleiten kommt bei wenig Wind, wenn man nicht allzu schwer ist?


    Könnte mir halt vorstellen, dass sich z.B 72cm in kabbeligem Wasser bei mehr Wind deutlich besser anfühlen als die 78 meines Gecko und trotzdem noch ausreichend Stabilität zum Üben bieten.


    Dann Frage ich mich noch folgendes: Nimmt man mal als Beispiel das Tabou Rocket und Rocket Wide. Hier könnte man ja z.B ein Rocket mit mehr Volumen und gleicher Breite oder z.B. ein Rocket Wide mit weniger Volumen und gleicher Breite nehmen, wenn ich mir so die Daten anschaue. In wie weit unterscheiden sich denn, so zwei unterschiedliche Boards im Fahrverhalten, wenn man z.b die gleiche/ähnliche Breite bei eben unterschiedlichem Volumen gegeneinander hält. z.B Rocket 125l 75cm und Rocket Wide 110l 73cm. Welches ist denn nun im angleitverhalten bei weniger Wind wirklich besser?


    Oder erstmal weiter mit dem Gecko üben bis auch die Halsen perfekt sitzen? Ich habe nur das Gefühl, dass das Board es mir bei Wellen und Kabbelwasser nicht unbedingt einfacher macht mit der Breite. Natürlich wäre es aber auch doof jetzt ein neues Board zu kaufen und dann beim Halsenüben die Nase zu zerdeppern, aber passieren kann eh immer was.


    Würde mich freuen, wenn ihr da die ein oder andere Meinung/ Erfahrung zu habt und diese mit mir teilt.

    Sorry für den langen Text aber ich denke immer besser zu viel Infos als zu wenig :P


    Gruß Björn

    Moin, was auch genau jetzt dein Anliegen ist, ich habe ähnliche Erfahrung mit dem gleichen Händler und anderem Boardhersteller gehabt. Hatte ich auch hier im Forum viel nachgefragt. Kurze Zusammenfassung: erstes eigenes Board gekauft. Fanatic Gecko HRS 2015. Keine Erfahrung und einfach mal losgesurft. Ein paar mal ist der Mast tatsächlich auf der Nase gelandet und da War dann auch ein Riss drin. Direkt bei der zweiten Fahrt. Dann das Board mal genauer untersucht: viele kleine Blasen im Lack: falsche Lagerung, was mir vorher nicht bewusst War. Board lag drei Tage draußen auf der terasse und nicht im trockenen. Brett War insgesamt sehr weich an vielen Stellen und ließ sich mit dem Daumen an vielen Stellen leicht eindrücken. Hätte ich so nicht erwartet. Alle die ich gefragt habe meinen das wäre so nicht normal. Händler sagte, das müsste ich oder jemand anders auf eigene Gefahr aufschneiden um zu gucken ob Produktionsfehler vorliegt. Da War ich auch erstmal bedient. Board fährt zum Glück immernoch und wird jetzt zumindest mit weniger Angst vor neuen Beschädigungen weiter zum Üben gefahren. Sowas ist trotzdem schon sehr frustrierend, da die Dinger ja auch nicht sehr günstig sind. Kann daher aber wohl bei jedem Hersteller vorkommen und die Chancen da dann Fehler nachzuweisen sind wohl nicht sehr hoch.

    Moin zusammen,

    Ich konnte das Segel nun endlich mal wieder fahren und der Tipp weniger Vorliekspannung und mehr Schothorn zu geben hat wirklich geholfen. Wie Fz66 schreibt, klappt das mit dem Umschlagen auch recht gut wenn Druck ins Segel kommt, obwohl die Latten bei eher Leichtwindtrimm fast bündig mit der vorderen Kante des Mastes aufhören. Es fuhr sich auch angenehm, sowohl bei weniger als auch bei mehr wind. Also vielen Dank für die vielen Tipps die mich auf den richtigen Weg geführt haben.

    Gruß Björn

    Moin, ich selber habe einen 30% 430 Mast für mein 6.5er Segel und habe kürzlich mal kurz auf dem Board meines Cousins gestanden. Er hat ein älteres 6.5 Segel und einen 75% 430 cm Mast. Allerdings auch anderer Hersteller. Ich war verblüfft wie viel leichter sich das Segel im direkten Vergleich anfühlte. Sowohl beim Aufholen als auch beim Fahren. Gabeln sind beide aus Alu aber seine etwas kleiner. Natürlich auch ein Faktor. Haben danach die Masten in der Hand mal verglichen und seiner ist so deutlich leichter, das hätte ich nicht erwartet. Anderes Material kann also schon einen deutlichen Unterschied machen, den ich nicht so erwartet hätte.

    Moin, vermutlich kommt meine Antwort viel zu spät, aber ich schreibe trotzdem mal meine kurze Erfahrung nieder. Habe letztes Jahr vor der Ähnlichen Frage gestanden nur dass ich surftechnisch nie so weit War wie du. Bin 31 und habe bis letztes jahr ebenfalls vor ca.10-15 Jahren das letzte Mal auf nem Brett gestanden. Damals aber nur immer mal mit nem 200l anfängerboard gefahren und nie im gleiten gewesen oder so. Wende und Halse bei wenig Wind waren drin. Habe dann auch hier im Forum gefragt weil ich mir gleich was kaufen wollte was auch nicht gleich langweilig wird. Bei mir ist es ein 2015er gecko mit 133l und ein 6.5 Segel dazu geworden. Wiege ca 75kg. Das hat sehr gut geklappt. Damit solltest du dann also locker klarkommen. Ich habe den Eindruck dass man surfen wie Fahrradfahren nicht verlernt. Ich konnte zwar nicht viel aber es hat alles auf Anhieb super geklappt, als hätte ich keine Pause gemacht. Falls du also noch vor der Frage stehst, denke ich, dass du mit nem board um die 130l nichts falsch machen kannst...

    Gruß Björn

    Danke für die weiteren Antworten. Also ich hatte am Anfang einen 2016er Gaastra Mast mit 30%. Bei dem war das Problem auch vorhanden. Da ich in einem Interview in der Surf Zeitschrift

    gelesen habe, dass Gaastra in den letzten Jahren die Biegekurve bereits langsam Richtung Constant Curve geändert hat, habe ich mir noch den 2015er gekauft, da ich dachte, dass müsste dann passen. Geändert hat sich eher nichts. Die Biegekurve scheint also nahezu gleich zu sein. Ich werde auf jeden Fall nochmal versuchen das Vorliek weniger zu spannen und dafür das Schothorn etwas mehr. In die Richtung habe ich tatsächlich noch nicht viel probiert, da ich immer dachte, für weniger Wind sollte man das eher locker lassen, damit es schön bauchig wird. Vielleicht habe ich damit ja Glück. Ich gebe auf jeden Fall mal Rückmeldung.

    Nabend und danke für die vielen Antworten.


    Das Vorliek habe ich so stark gespannt, weil sonst die Latten fast über den Mast hinaus vorstehen. Dann habe ich das Schothorn eher nicht so dicht geholt, damit ich das Segel nicht zusätzlich noch flacher ziehe. Das 8er Segel würde ich logischerweise eher bei wenig Wind fahren, weshalb ich es meistens eher schön bauchig trimmen würde.

    Ich habe es auch noch mit einem 2016er Gaastra Mast, ebenfalls mit 30% und 460 cm probiert. Das ist leider auch nicht besser.


    Ich habe keine Idee wie ich hier den richtigen Mix finden soll. Oder könnte man die Latten freier bekommen, wenn man weniger Vorliek spannt und dafür mehr Schothorn und hat dann trotzdem noch Bauch im Segel? BIs jetzt habe ich das Schothorn immer eher eingehängt, als groß gespannt. Meine mal gelesen zu haben, dass man bei den moderen Segeln hier nicht so stark spannen muss. Oder bin ich hier vlt auf dem Holzweg?

    hier mal ein paar Bilder.Ich hoffe ich habe die richtig eingefügt. Vlt ist ja was dabei auf dem man was erkennen kann.

    Ich finde das Loose Leech ist hier schon ziemlich ausgeprägt. Selbst wenn man das Vorliek noch dichter holt, wandert die Lattenkante zwar etwas nach hinten, die Rotation klappt aber nicht viel besser. Kann natürlich jetzt auch am fehlenden Wind liegen der das Segel natürlich etwas bauchiger macht.

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    Hallo zusammen,

    ich hätte da mal ein Problem mit meinem Matrix 8.0 aus 2015.

    Ich habe das Gefühl ich bekomme das mit dem Trimmen nicht richtig hin.

    Ich habe das Segel, (ich meine) wie in der Anleitung beschrieben aufgeriggt. Habe zur Sicherheit mittlerweile sogar mal den Mast und die Verlängerung nachgemessen, um sicher zu gehen, dass ich das Vorliek wirklich entsprechend der aufgedruckten Werte spanne. Ich habe einen 460cm Gaastra Mast aus 2015, allerdings nur mit 30% Carbonanteil. Empfohlen ist wohl 70. Ich hoffe einfach mal, dass das jetzt nicht das Problem ist. Das es natürlich nicht Ideal ist, ist mir klar.

    Nun ist das mit der Lattenrotation nicht so, wie ich es mir vorstelle. Loose Leach ist so, wie in der Anleitung beschrieben bis zur 3.Latte und noch leicht zwischen 3.und 4. Das Lattenende, der Latte über dem Gabelbaum, ist dann seitlich gesehen ca. mittag, bzw. leicht über die Mitte hinaus Richtung Vorliek.

    Nach einer Wende muss man nur ein paar Mal stark an der Gabel reißen, bis die Latten um den Mast rotieren. Bei meinem 6.5 Gaastra Pilot aus 2015 geht das wesentlich einfacher bzw. eher von selber. Ist das so normal oder kann das jetzt wirklich an dem geringen Carbonanteil liegen? Bis jetzt habe ich eher die Meinung gelesen, dass der höhere Carbonanteil eher Auswirkungen darauf hat, wie schnell der Mast bei einer Bö oder Manövern in die Ausgangsposition zurückschwingt und nicht unbedingt die Biegekurve beeinflusst.

    Wenn ich das Vorliek noch weiter spanne, wird es natürlich etwas besser aber dann ist schon fast kein Profil mehr im Segel und das Loose Leech geht fast bis zum Schothorn. Das Profil scheint mir so schon eher gering ausgeprägt, aber da habe ich leider kein wirklichen Vergleich.

    Wenn ich das Schothorn mehr spanne, wird es auch nicht merklich besser und das Profil wird noch flacher. Ich Netz habe ich dazu konkret auch nicht wirklich viel gefunden, was zu dem Segel passt.


    Hat vlt. jemand noch eine Tipp für mich, bzw. kann mir sagen, ob das mit der Lattenrotation normal ist?

    Ich bin damit irgendwie nicht so ganz zufrieden, habe aber auch noch nicht wirklich viel Erfahrung, was den Segeltrimm angeht.

    Fotos kann ich natürlich auch gerne nachreichen, wenn hilfreich.

    Würde mich über ein paar Antworten freuen.


    Bis dahin...einen schönen Restsonntag.


    Gruß

    Hey Leute...
    danke für die rege Beteiligung. So langsam ist mein erster Ärger darüber verflogen und
    ich werde aufhören mir darüber noch viele Gedanken zu machen und mit dem Board noch solange fahren, bis es nicht mehr geht. Ich bin noch Anfänger und die mangelde Steifheit wird mich wohl erstmal nicht weiter stören, wenngleich sie auch das Board vielleicht schneller verschleißen lässt. Jetzt wegen Reklamation usw. auf das Board zu verzichten, würde mich noch mehr ärgern, da ich mir noch ein paar windige Tage und somit Surfspaß erhoffe und dafür das Board brauche. Letztendlich habe ich auch die günstigste Variante genommen, da ich bei einem Schaden, möglichst einen geringen finanziellen Schaden anrichten wollte. Die größere Wiederstandsfähigkeit hat jetzt halt nicht gereicht, um einen Riss zu verhindern, so sie denn überhaupt vorhanden war.
    Jetzt werden die nächsten Schäden aber wenigstens nicht mehr so weh tun. :)
    Blöd war auf jeden Fall, dass ich mir das Board nicht direkt nach dem Auspacken schonmal genauer im Hinblick der Flexibilität des Decks angeschaut habe.
    Sollte ich dann irgendwann fortgeschrittener fahren, habe ich für den nächsten Boardkauf auf jeden Fall schon einiges gelernt und ich hoffe einfach das Board wird mir jetzt erstmal noch weiter Freude bereiten.

    Mir ist schon klar dass der Vergleich etwas hinkt:). Allerdings würde ich als Leihe auf beiden Gebieten mit dem jetzigen wissen eher 3000€ für ein MTB ausgeben als für ein Board. Dabei natürlich völlig außer acht gelassen dass ich gar kein MTB haben möchte sondern ein Board:) Irgendwie wäre der Preis mit den ganzen beweglichen Teilen usw. da für mich aber eher gerechtfertigt als bei einem Stück Schaumstoff mit etwas Carbon und Gfk. Aber nicht falsch verstehen...ich will hier garnichts an dem Hobby schlechtmachen. Wenn ich es nicht jetzt schon so cool finden würde, würde ich mich darüber nicht ärgern. Und klar...das ich mit meinem 850€ board keine hohen Ansprüche stellen kann ist klar. Hier bin ich aber der Meinung dass es keine Rolle spielt, wieviel das Board im Sale kostet, da ich nicht davon ausgehe dass das nun noch instabiler extra für den Sale gebaut wurde. Und dann muss man halt den Preis ansetzen, den es sonst hat. Und da kostet es auch schon über 1100€ denke ich.

    Tja leider hat man als Verbraucher oft die xxxxxkarte. Besonders, wenn man wie ich in diesem Fall auch noch Online bestellt hat, kann man jetzt nur weiterhin großen Aufwand betreiben und irgendwie versuchen den Händler oder Hersteller umzustimmen, aber da ist bei mir dann irgendwann die Zeit zu schade. Auch wenn man sich eigentlich stärker dagegen zur Wehr setzen sollte.
    Ich habe ja gerade erst wieder bzw, richtig angefangen mit diesem an sich tollen Hobby, habe mich vorher aber schon fast von den Berichten über die Stabilität und Empfindlichkeit der modernen Boards abschrecken lassen, weil ich es eigentlich nicht so recht einsehe, mir für viel Geld etwas zu kaufen, was quasi als Verbrauchsmaterial ausgelegt ist...
    Man stelle sich nur mal vor, man würde sich ein Mountainbike für 3000€ kaufen, was evtl. beim ersten Sprung oder Sturz durchbricht. Aber wahrscheinlich ist es dort mittlerweile sogar auch so :).


    Aber letztendlich sind wir wahrscheinlich leider alle selber schuld, weil man die Hersteller zu immer billigeren Bauweisen zwingt. Ist der eine teurer, kaufen viele nur noch bei dem anderen usw. So baut abwechselnd jeder etwas billiger, bis am Ende nur noch der Schaumkern bleibt, was als die Innovation beworben wird;) Das ist dann ultraleicht und super günstig und alle sind happy....

    Moin und vielen Dank für eure Meinungen. Echt ein blödes Thema. Leider habe ich mich für die HRS Variante entschieden, weil ich vorher so einiges über die Empfindlichkeit der Boards gelesen habe und da ich noch am Anfang stehe dachte ich, etwas mehr Stabilität wäre nicht schlecht. Den ersten Riss habe ich ja nun trotzdem drin :(.
    Außerdem wollte ich für den Anfang, wo noch eher mit Beschädigungen zu rechnen ist, nicht in ein teures Board investieren, was vielleicht nach ein paar Jahren eher langweilig wird, da zu gross usw. Hinterher ist man immer schlauer. Das nächste wird nicht die billigste Variante.


    Ich war heute mangels heilem eigenen Board mal mit dem alten Tiga 100l Slalomboard von meinem Vater auf dem Wasser und bis auf Wende oder Halse hat das fahren erstaunlich gut geklappt. Sogar Schotstart war drin. Das nur nebenbei, weil es mich etwas aufgemuntert und von dem Ärger abgelenkt hat :). War dann mal in dem Shop vor Ort und habe dort auch mal wegen meines Boards gefragt und die meinten, das kann auch von dem Riss und dadurch eingetretenem Wasser kommen. Die meinten, das geht wohl recht schnell, dass dann der Schaum weich wird. Habe dort auch mal kurz auf ein LTD Board an den Stellen gedrückt, an denen meins besonders federt und auch das konnte ich ganz leicht eindrücken.
    Als ich den Riss heute morgen überlaminiert habe, ist mir zudem noch aufgefallen, dass auch im hinteren Bereich bei meinem Board alles etwas federt.


    Da ich das Board jetzt eigentlich die nächsten Wochen noch fahren möchte und mein Online Händler mir ja eh schon geschrieben hat, das ich hier auf eigene Faust checken muss und ich immernoch überhaupt nicht einschätzen kann, ob das nun selbstverschuldet ist, durch den Riss oder einfach auf Grund der billigen Bauweise oder doch ein Produktionsfehler, denke ich, ich werde das jetzt erstmal weiterfahren und schauen was weiter passiert.Ich habe irgendwie keine große Lust das Board nun wegzuschicken und die nächsten Wochen nicht nutzen zu können, falls ich den Händler dazu überhaupt bewegen könnte und dann evtl nicht mal ein neues zu bekommen, weil die das auf den Schaden an der Nose schieben. Das Board wird hoffentlich nicht so schnell ganz schlappmachen.
    Dann verbringe ich die Zeit lieber mit Üben auf dem Wasser als wartend ohne Board oder mit Diskusionen mit dem Händler. Ist zwar auch irgendwie blöd, falls das nun wirklich ein Produktionsfehler ist, aber jetzt kein Board zum fahren zu haben wird mich auch nerven...


    Vielleicht eine dumme Entscheidung aber das Risiko, dass es am Ende nicht reklamiert wird und ich dafür dann die nächsten Wochen auf das Board verzichte und am Ende vielleicht sogar noch ein aufgeschnittenes Board zurückbekomme ist mir irgendwie zu groß.
    Gruß Björn

    Moin zusammen,
    in meinem Reparaturthread zum fast neuen Fanatic Gecko 133, Modell 2015 habe ich es ja schon kurz gefragt, aber nun nochmal in einem extra Thread:
    Mein Board ist jetzt ca 30 Std gefahren worden und ich habe zwei nicht ganz so schlimme Risse im Bugbereich fabriziert. Bei der Reparatur ist mir aufgefallen, dass das Deck sich im Bereich des Standlackes eigentlich über den kompletten Bereich vor der Mastspur mit dem Daumen etwas eindrücken lässt. Hinter der Mastspur garnicht. Im Bereich der Rails, ist es wahrscheinlich unterstützt durch die runde Form ebenfalls garnicht einzudrücken.


    Nun habe ich sicherheitshalber einmal beim Verkäufer angefragt, ob das so richtig ist und ob das bei allen Boards so ist. Er hat wohl beim Hersteller angefragt und ich müsste das Board vorne auf eigenes Risiko aufschneiden, um zu prüfen, ob hier etwas nicht richtig Verklebt ist. Wenn nicht, dann kann es reklamiert werden, wenn alles i.O ist...mein Pech. Leider Online bestellt... Ob das bei anderen Boards auch so ist, hat er mir nicht gesagt. Hätte er ja vermutlich in seinem Shop mal leicht prüfen können. Kann ja sein, das das Laminat vorne, wo es nicht so belastet wird, einfach generell dünner ausgelegt ist und sich deswegen immer leicht eindrücken lässt. Zumal es ab der Mastspur ja plötzlich bretthart ist.


    Da ihr ja wohl auch alle Boards zuhause habt, würde mich mal interessieren, wie es da bei euren Boards so aussieht. Lassen die sich vorne mit dem Daumen leicht eindrücken oder deutet das schon auf ein Fehler in der Struktur hin? Wenn jetzt alle sagen, das darf keinesfalls sein, würde ich zur Not mal ein Löchlein bohren und gucken, ob hier irgendwo Luft zwischen den Schichten ist.
    Ich würde gerne vermeiden, jetzt mit einem Board weiterzufahren, was vlt einen Fehler hat und dadurch in einem Jahr auch am Heck komplett weich ist und dann sagt der Hersteller mir, das kann nicht reklamiert werden, da das durch die Risse in der Nose delaminiert ist oder so.
    Über eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen...


    Danke,


    Gruß Björn

    Moin zusammen,
    ich habe das Board jetzt mal zwei Tage im Wohnzimmer auf der Nase stehend gelagert und es sind aus dem Riss schon einige Tropfen Wasser herausgelaufen. Irgendwo muss also Wasser eingedrungen sein. Heute hat es aufgehört.
    Jetzt habe ich die "High Resistance Skin" so ca. 1,5 cm um den Riss herum mal bis auf das GFK abgeschliffen. Die HRS, die allein von der Beschaffenheit, die sich mir so aufgeschliffen nun offenbart hat, so wie Kaktus schon schrieb bestimmt nicht sehr Resistent gegen Schläge ist, ist an der Stelle übrigens so ca. 1-2mm Dick. Falls es neben mir noch jemandan interessieren sollte.


    Übrigens wollte ich genau auf der gegenüberliegenden Seite, also quasi auf der gleichen Stelle an der linken Seite des Boards einen oberflächlichen Riss gleich mit behandeln und habe dort auch erstmal leicht mit einer Feile den Riss aufgeschliffen, um zu prüfen, ob er wirklich nur oberflächlich ist. Hier kam die GFK Schicht nach max. 0,5 mm zum Vorschein. Eher weiniger. Soviel generell zum Thema HRS und der Präzision beim Bau eines Boards. Hat mich so ein bisschen erschrocken, wenn man überlegt, das man für ein bisschen Styropor und GFK über 1000 Euro bezahlt... Klar bezahlt man hier größtenteils nicht das Material, und wahrscheinlich sind meine Ansprüche an ein so güsntiges/billiges Board vielleicht zu hoch und man müsste die teure Variante kaufen aber irgendwie hätte ich das nicht erwartet.


    Zurück zu meinem Board:
    Im GFK kann ich hier nach absaugen, und mit Druckluft abpusten kein Riss mehr finden. Auch beim Drücken, klafft kein Riss mehr auseinander bzw. bewegt sich nicht viel. Auch wenn ja irgendwo Wasser eingetreten sein muss. Ich werde das jetzt noch eine Woche trocknen lassen, dann überlaminieren usw. Ich habe die aufgeschliffene Stelle zum testen einmal, wie von Kaktus vorgeschlagen, mit Frischhaltefolie und Tesafilm luftdicht zugeklebt und lasse die Stelle seit einer halben Stunde mal mit einem Heizlüfter erwärmen. Die Nase ist jetzt auch schon deutlich wärmer geworden es ist aber an der Folie noch nichts beschlagen oder so, wo kann denn das ganze Wasser hergekommen sein, was da rauslief, wenn nun garnichts mehr kommt?
    Egal... werde das jetzt erstmal eine Woche, natürlich dann ohne Folie, im Wohnzimmer stehen lassen.


    Gruß Björn