Posts by KaSailer

    In meinem 59er Custom fahre ich 6,6m² mit einer 35er Finne (Sonntag SL-X in relativ hartem B9-Layup). Lässt sich damit einfach auf die Leekante stellen, Spin Outs habe ich damit nie. Ich meine, die Finne dürfte auch noch einen cm kürzer sein, ohne daß ich Probleme bekäme - noch kürzer aber auf keinen Fall. Ich wiege rund 73kg.

    Die Tectonics kenne ich zwar nicht, dürfte aber eine G10 sein, oder? Wird nicht zu viel Lift entwickeln, denke ich. Die C-Fins, in Relation zur Größe, sicher mehr, aber 31cm sind für diesen Einsatz schon sehr knapp, finde ich. Würde es mal mit einer 35er Carbonfinne versuchen.

    Ich resümiere einmal ganz frech, das auf Grund der Beweislage, Boris die Verbindung nicht korrekt herstellte, egal aus welchem Grund. Wenn er jetzt penibel darauf achtet und es löst nochmals unbeabsichtigt aus, läuft etwas verkehrt.

    Wie gesagt - dann hätte er aber den Haken nicht einrasten können dürfen. Und das zu tun sollte, bei einem langjärigen Nutzer des Systems, ein Automatismus sein. Ist schon seltsam.

    Das ist ein Argument, allerdings bleiben da noch Unwägbarkeiten wie Tack Strap und Startschot. Klingt zwar alles eher unwahrscheinlich, aber selbst Lotto-Sechser passieren, und viel muß der Knopf nicht bewegt werden. Denkbar wäre ja auch, daß der Pin von Anfang an nicht richtig eingesetzt war, Bei Verlängerungen anderer Marken ist mir das auch schon öfter mal passiert, aber ich habe den fehlenden "Klick" bemerkt, oder ich sah, daß der Druckknopf noch vertieft in der Verlängerung steckte - das System also noch nicht verriegelt war.

    Bei der Streamlined sollte das spätestens dann auffallen, wenn man versucht, den Sicherungshaken einzuklipsen. Denn der hat in diesem Fall keinen Platz zwischen Druckknopf und Rohr. Oder doch, wenn irgendwelche Teile nicht maßhaltig sind? Eine ausgeklügelte Konstruktion ist das eine - die korrekte Ausführung das andere.

    Jetzt hatte ich das problem aber vor 2 tagen mit 2 saison alter streamlined extension und 2 jahre alter streamlined base - ich denke, der verriegeungshaken öffnete sich (aber keine Ahnung warum - möglicherweuse ist der haken abgenutzt).

    Der Haken ist nicht für ungewolltes Rausrutschen des Pins verantwortlich, der Pin muss auch so halten.

    Wie geschrieben, früher gab es den Haken auch nicht und die Pins lösten nicht aus.

    Streamlined wurde wegen der Zuverlässigkeit über bald ein Jahrzehnt von allen Worldcuppern benutzt.

    Ich habe in meinem Bag noch Silverline und noch ältere Blueline.

    Natürlich muß der Pin auch ohne diesen Sicherheitshaken in der Verlängerung halten - bei den anderen Herstellern gibt es dieses Feature

    ja gar nicht. Aber bei der Streamlined steht der Druckknopf seitlich über, und könnte darum durchaus ungewollt betätigt werden. Darum mittlerweile der Haken.

    Ich gehe davon aus, daß Streamlined-Produkte vorwiegend von eher erfahrenen Windsurfern genutzt werden. Die machen Beach- oder Wasserstart, und ansonsten liegen die Riggs eher selten, mit dem Board verbunden, im Wasser.

    Mit den Foils muß man aber oft erstmal rausschwimmen - das Rigg liegt dabei auf dem Deck des Boards, und eine unbeabsichtige Betätigung des Auslöseknopfes ist plötzlich viel wahrscheinlicher, wenn dessen Sicherungshaken nicht, oder nicht mehr, eingerastet ist.

    Bei meiner nagelneuen Streamlined habe ich es, wie schon geschrieben, überprüft: wenn der Sicherungshaken eingerastet ist, kann ich die Stahlplatte, die in die Nut des Pins greift, trotzdem noch um etwa 1mm verschieben (hab einen stabilen Schraubenzieher in die Verlängerung gesteckt, und gegen die Stahlplatte gehebelt). Damit bleiben von max. 2,5mm Überschneidung (Tiefe der Nut, bzw. des Einstichs im Pin) noch 1,5 übrig. Das reicht, wenn alles in Ordnung und stabil ist. Kommen aber ein paar Toleranzen ungünstig zusammen, oder ist das Loch für den Pin schon etwas ausgeschliffen (also größer) könnte es kritisch werden. Bei jeder Verlängerung, deren Auslöseknopf, aus irgendeinem Grund, ein wenig gedrückt wird.

    Kann ich für verstehen, das man das Vertrauen bei so etwas verliert. Hast du dir den Mastfuss und Verlängerung mal genauer angesehen. Es muss ja eine Grund geben warum die sic plötzlich lösst. Ist da irgendwas verschlissen oder eine Feder ausgenudelt?

    Die Feder könnte bei anderen Herstellern eine Ursache für das Problem sein, bei Streamlined ist das Ganze aber formschlüssig verriegelt - so lange besagter Haken eingerastet ist. Die anderen bauen ja darauf, daß der Druckknopf, aufgrund seiner Position an der Verlängerung, nicht versehentlich betätigt wird. Bei Streamlined kann er gedrückt werden - wird aber durch ein Zusatzteil blockiert. Eigentlich finde ich das gut gemacht.

    ja - hatte bis vor kurzem eine sehr sehr lange Zeit problemlos funktioniert.

    Ok, danke, das ist schon mal eine wichtige Info. Evtl. ist der Kunststoff dieses Hakens altersbedingt ermüdet, und schnappt nicht mehr so fest über den Bolzen. Und da der Knopf seitlich liegt und übersteht, kann er, wenn er nicht gesichert ist, tatsächlich leicht ungewollt betätigt werden.

    Den Haken gibt es aber zumindest mal in der Ersatzteil-Liste von Streamlined!

    Gute Frage. Ich merke natürlich, daß der Schritt größer geworden ist. Ich wechsle mit dem Segel aber auch das Board, und das 6,6er passt besser dazu. Außerdem herrscht dort, wo ich fahre, und mir das 7,9er zu groß ist, meist schon ein deutlich stärkerer Schlecht-Wetter-Wind. Und so passt diese Abstufung dann perfekt. War bei mir also hauptsächlich den Windverhältnissen am Spot geschuldet.

    das kann ich nicht sicher sagen - der Mastfuß trennte sich von der Extension bei mir beim Segelaufholen (ich habe Streamlined - seitdem es die gibt) 20 meter vom Ufer, nach dem Herauschwimmen mit dem Material.


    bei Jannis im tiefen Wasser später beim rausholen des Riggs. eklig.


    P.s. ich werde sicher nach der Sasion dann von Streamlined wegwechseln - das will ich nicht. Safety first.

    Aber der Sicherungshaken war noch geschlossen? Zum erneuten Zusammenstecken hast Du ihn also öffnen müssen?

    Ich (reiner "Finnen-Surfer") bin vor Jahren von der Abstufung 7,9 - 7,1 auf 7,9 - 6,6 umgestiegen, und damit absolut glücklich. Das 6,6er fühlt sich schon deutlich kleiner an, hat aber auch weniger Power im unteren Windbereich. Definitiv großer Unterschied zwischen 7,1 und 6,6.

    also Jannis und ich verwenden Streamlined schon mit den ersten Versionen von den roten Alu-Extension. Der Verriegelungshaken ist zu - ob das Gurtband unserer jeweiligen Foilsegel ihn öffnet - die große Frage. Aber warum hatten wir mir den SL-Segeln diese Probleme zuvor nicht?

    In welcher Fahrsituation ist das denn passiert? Und war der Sicherungshaken, also das Ding, welches ein ungewolltes Drücken des Knopfes verhindern soll, hinterher noch geschlossen?

    Hab´ mir meine neue Streamlined HMX gerade angeschaut: wenn der Sicherungshaken eingeklipst ist, kann nichts passieren, da bin ich mir sicher.

    Allerdings ist das System nicht spielfrei - der Haken gestattet noch etwa einen Millimeter Weg. Bei meiner neuen Verlängerung und dem passgenau gefertigten Pin, steckt sie, wenn sich die Verriegelungsplatte um diesen Millimeter verschiebt/öffnet, immer noch tief genug (1,5mm) im Einstich des Pins. Mit einer Unterlagscheibe zwischen Knopf und Sicherungshaken kann man aber auch diesen Millimeter noch eliminieren - ich werde das an meiner Verlängerung machen, sicher ist sicher.

    Hat aber der Pin viel Spiel im Loch der Verlängerung, weil diese vielleicht schon etwas ausgnudelt ist, und kommen dann noch runde Kanten am Einstich und der Verriegelungsplatte dazu, könnte es knapp werden. Natürlich nicht nur bei Streamlined, sondern bei allen Euro-Pin-Systemen.

    Ich würde auf leichte Drehbarkeit des Pins in der Verlängerung - unter Last, also bei abgewinkeltem Powerjoint - achten. Und mal schauen, wie tief die Verriegelungsplatte, im ungünstigsten Fall, noch in den Einstich des Pins eintaucht. Ohne Spiel wären es 2,5mm, das erlauben zumindest die Pins.


    Ich würde sagen, alles unter 1,5mm => Mülltonne!

    Alte Streamlined haben den Sicherungshaken nicht. Aber auch da ist es mir nie passiert.

    Problematisch sind eher Segel, die unten ein Gurtband haben (Tack Strap) und es dann um Verlängerungen geht, bei denen man das Gurtband nicht einhaken kann.

    Dann rutscht es unweigerlich hoch und kann einen Druckknopf im ungünstigen Fall auslösen. Sehr viele Verlängerungen sind nicht für die Tack Strap am Segel vorbereitet.

    Immerhin kann man bei Streamlined (auch nicht für Tack Strap vorbereitet) den Knopf arretieren, was bei anderen Verlängerungen nicht möglich ist. Zumindest solange, wie der Haken nicht abgebrochen ist und/oder nicht ordentlich verschlossen wurde.

    Ich führe das Gurtband aus genau diesem Grund schon immer um den Rollenblock, bzw. den Vorliekstrecker des getrimmten Segels herum, und nicht um die Verlängerung. Mir hat sich die Verbindung zum Glück auch noch nie ungewollt getrennt - meine Streamlined-Aera hat aber auch gerade erst begonnen...

    Muß gerade mal schauen, ob denn noch eine Bewegung der Verriegelung möglich ist, wenn der Sicherungshaken eingeklipst ist.

    Ohne Sicherung kann ich mir dieses unbeabsichtigte Öffnen nur so vorstellen, daß eine gewisse Schwergängigkeit (Reibung!) der Verriegelungsplatte in der Nut (eigentlich im "Einstich") des Pins herrscht. Sei es duch ungünstige Toleranzen, oder rauhe Oberflächen. Durch leichtes Verkanten, kombiniert mit einer Drehbewegung, z.B. in der Halse, könnte die Riegelplatte so zurückgeschoben, also geöffnet werden.

    Interessantes Thema, aber nicht lustig. Zumal ich fürchte, daß, bis ich meine Board wiederhabe, das Rigg längst auf Tauchstation sein könnte.

    Danke für die tollen Infos!

    Wie ist das in Vadvirág - hat man eine Vorhersage auf Windfinder oder muss man aufgrund einer Thermik noch was dazurechnen?


    Danke KaSailer

    Der Vadvirág ist ein Campingplatz auf der Gemarkung von Balatonszemes. Einen, für den Wassersport relevanten, thermischen Wind gibt es am Balaton eigentlich nicht. "Eigentlich", weil es am frühen Abend im Sommer gelegentlich, und aus heiterem Himmel zu einem ganz brauchbaren Nordwest kommt, der manchmal 15min bläst, manchmal auch 1,5 Stunden. Den habe ich noch in keiner Vorhersage gefunden, könnte auf irgendeinem thermischen Effekt beruhen.

    Windfinder ist mäßig zuverlässig, trifft manchmal 100%ig, und liegt ebenso oft auch voll daneben, Das Nordufer ist recht bergig, mit vielen Höhen, Senken, Taleinschnitten. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Windverhältnisse am Südufer, und nur wenige Grad Abweichung in der Windrichtung können am Spot schon große Auswirkungen haben. Glaube nicht, daß die Vorhersage vom Windfinder solch örtliche Effekte brücksichtigt. Allgemein gilt der westliche Teil des Sees als windreicher, als der östliche, aber die Bergrücken auf der anderen Seite haben, nach meiner Erfahrung, den größeren Einfluss auf die Verhältnisse.

    Die Gegend zwischen Lelle und Szemes ist ziemlich universell, nur in der kleinen Bucht von Lelle (und vielleicht auch von dort aus noch ein Stück westwärts) ist bei NW gerne mal ein Bft. weniger, als sonst Richtung Szemes. Dennoch fahren da viele - der freie Strand ist riesig, überaus gepflegt, und man zahlt keine Parkgebühren. Aber auch sonst gibt es überall kleinere, größere freie Strände, die sehr zum Wildcampen einladen - was allerdings verboten ist. Dennoch machen es immer mehr Leute, auch weil die legalen Campingmöglichkeiten immer weniger werden. Bisher wird nicht, oder kaum kontrolliert, aber das könnte sich bald ändern,

    Da Du die Gegend offenbar gut kennst, welche Campings kannst Du zum Surfen empfehlen?

    Das gerät dort mittlerweile zum Problem, weil immer mehr Plätze geschlossen und bebaut werden. Der mit dem besten Wind ist der Vadvirág, gehört zu Szemes. Ist recht teuer geworden, aber man hat den Qualitätsstandard dafür nicht angehoben... Ist aber ganz ok, und im Vergleich zu anderen Ländern immer noch günstig: wir haben im Juni rund 33 Euro bezahlt (große Parzelle am Wasser, zwei Erwachsene) die Hauptsaison würde ich jedoch meiden. Zu viele Idioten, und keinerlei Aufsichtspersonal, das ein wenig für Ordnung sorgen würde.

    In Máriafürdö (vergleichbar gut belüftet) gab oder gibt es einen kleinen, privat geführten Platz, das ist wie Campen im Garten dort. Einfach, aber sauber, Gefiel uns sehr, allerdings hat man das Ufer dort zuwuchern lassen - es gibt keinen Zugang zum Wasser. Der nächste freie Strand ist, zu Fuß, 3min. entfernt, aber man muß halt raus. War für uns das KO-Kriterium.

    Dann gibt´s da noch den Mirabella in Szántód bei Siofok. Der ist auch ok, allerdings liegt er fast genau gegenüber der Halbinsel Tihany, und die stört den häufigen NW-Wind etwas.

    In Füzfö, am nordöstlichen Ende des Sees, gibt es jetzt, bei einer Surfstation, einen Wohnmobil-Stellplatz. Soll sehr gut sein, ich habe ihn aber noch nicht gesehen.

    Sonst sieht´s mau aus.

    Selbstverständlich: Ka Koncept 4,2. Seit 2013 in meinem Besitz, nie wirklich gefahren, immer war der Wind weg (bzw. wieder schwächer), wenn ich damit auf´s Wasser bin.

    Diesen Frühling dann die logische Konsequenz: in praktisch neuwertigem Zustand verkauft. Und ich brauche wohl nicht zu erwähnen, daß ich im Juni froh gewesen wäre, es hätte noch im Bus gelegen, wie all die Jahre davor...

    Zwischen Lelle und Szemes. Das ist aber, auf der gesamten Südseite überall ähnlich. Parallel zum Ufer gibt es einen stehtiefen Bereich, der etwa 300m in den See hinausreicht, und überall ungefähr die gleiche Wassertiefe bietet. Nur ganz nahe am Ufer, sowie weiter draußen ist es jeweils etwas flacher, oder tiefer. Draußen fällt der Seeboden, an der Grenze des flachen Bereiches, dann auch relativ schnell ab.

    Wie das im westlichen, und östlichen Ende des Sees aussieht, weiß ich nicht, hab´ mir sagen lassen, daß es dort teils schlammig ist. Sonst ist der Grund überall sandig.

    Grundsätzlich sinkt im Sommer auch am Balaton der Pegel, mit einer 40er Finne sollte es auch jetzt noch locker reichen, außer ganz dicht am Ufer. Aber mit Foil ist laufen angesagt.

    Weiß vielleicht jemand, ob die Wassertiefe am Plattensee zum Foilen reicht, bzw wo es tief und wo es seicht ist. Etwas rausgehen mit dem Material würde mich nicht stören. Habe leider im Netz nichts dazu gefunden. Sonst frage ich bei den Mojo Leuten, die werden es wissen.

    Im stehtiefen Bereich lag die Wassertiefe im Juni bei rund einem Meter. Du müsstest sicher 300m weit rauslaufen, bis an die Grenze, wo´s tief wird.

    Dort habe ich mittlerweile aber schon einige foilen sehen.

    Auf er Nordseite würde es überall reichen, da der Wind dort meist aber ablandig, und dann nicht zu gebrauchen ist, hilft das leider nicht.