Posts by windrider

    warum kein deutscher die quali geschafft hat habe ich aber garnicht verfolgt, aber so besonders aufgezeigt hat GER in den letzten olympiaden betr. windsurfen ja auch nicht, oder?

    Toni Wilhelm 2012 auf dem vierten Platz, Moana Delle auf dem Fünften.

    2016 Toni Wilhelm sechster, wie 2008 weiss ich nicht mehr. Er ist 3x gestartet, immerhin...

    manchmal sind die Presseinfos des DSV ja doch was wert:


    im Jahr 2000 hat Amelie Lux im Windsurfen die erste Medaille überhaupt für deutsche Seglerinnen in der Geschichte der olympischen Spiele in Sydney gewonnen. Damals Silber.


    Und erst heute gab es dann die zweite Medaille überhaupt für deutsche Seglerinnen, diesmal aber nicht im Surfen sondern im 49erFX. Auch Silber

    Thema Reinschnuppern:

    nachdem die Tüten aus PE in den Geschäften jetzt verboten sind kauft sich jeder 10 kg PVC/EVA-Gemisch.

    Zum Reinschnuppern empfehle ich aus Gründen der Nachhaltigkeit Ausleihen, am besten ohne zusätzliche Autofahrt.


    Ausgangsfrage:

    • in meinem Umfeld gibt es tatsächlich mehrere Berichte von Totalschäden bei den Discounter-iSUPs in den ersten Tagen/Wochen.
    • Im Verein sind uns aber auch schon ein paar Marken iSUPs geplatzt, Nutzungszeit waren 3 Jahre mit viel Ein-/Ausrollen.
    • mein eigenes (hochwertiges /-preisiges) iSUP hält jetzt schon ein paar Jahre länger, ich lasse es aber auch ständig aufgeblasen.

    Kauf eines Discounter-billig-SUP ist aus meiner Sicht Umweltverschmutzung in Reinstform

    die Passungen von Gun sind in der Tat sehr eng. Wir nutzen im Verein sehr viele RDM von Gun und wenn man das mal das falsche Top erwischt bekommt man die beiden Hälften nicht zusammen (und extrem schwer auseinander)

    Sorry roswi, aber es gibt Sachen, die sind m.E. nicht geeignet zur Online-Schulung im Forum.

    • Im ersten Schritt versuchst du deine individuelle Wahrnehmung mit deinen Worten zu beschreiben
    • dann versuchen wir das mit unserem Empfängerhorizont zu verstehen, ggf. zu missverstehen
    • dann versuchen wir dir mit unserem (ggf. fehlenden) Formulierungsvermögen eine Lösung für das von uns (nicht) verstandene Problem zu geben
    • dann übernimmst du diese textliche Beschreibung mit deinem Empfängerhorizont
    • und am Schluss macht dir deine Körperwahrnehmung einen Strich durch deine gewollte und vielleicht kontraproduktive Änderung der Bewegungsabläufe

    Das kann eigentlich nur schief gehen.


    Such dir doch mal lieber vor Ort einen netten, fähigen Surfer, der dir mal kurz zuschaut.

    Nachtrag: nach bisherigen Abschätzungen sind etwa 3 bis 4 Millionen m3 Wasser in die Kiesgrube geflossen. Hatte allerdings auch den positiven Effekt, dass die dahinter liegenden Orte dadurch vor einer Überflutung geschützt wurden. Die Erft lag im Abschnitt hinter der Kiesgrube zeitweise trocken bzw. liegt auch jetzt teilweise trocken, weil das gesamte Wasser der Erft jetzt in der Kiesgrube versickert.

    Die Bilder von Erftstadt fand ich persönlich wirklich am krasseste. Wie ist es denn zu diesem riesigen neuen Loch gekommen?

    ich hatte ja noch versprochen, die Entstehung des "Lochs" etwas genauer zu erläutern.

    • erst einmal handelt es sich bei Erftstadt-Blessem eher um ein kleines Dorf als um eine Stadt.
    • Nördlich des Ortes befindet sich seit 1972 eine Kiesgrube.
    • Westlich des Ortes bzw. der Kiesgrube befindet sich die Autobahn A1/A61
    • Zwischen Autobahn und Ort/Kiesgrube liegt die Erft, und ein Fahrradweg.
    • Östlich des Ortes befindet sich der alte Liblarer Mühlengraben, er liegt etwas höher als die Erft.
    • Vor einigen Jahren erfolgte eine Erweiterung der Kiesgrube.
    • In diesem Zuge musste der Eigentümer an der Kante der Grube einen 1,2 km langen Schutzwall und auf weiteren 400 Metern auch eine Hochwasserschutzwand erstellen.
    • Auf den Luftbildern erkennt man, dass nahezu der gesamte Ort unter Wasser stand.
    • Jetzt wird es kurz spekulativ: Ich vermute, dass neben der Erft auch der oben erwähnte Liblarer Mühlengraben an der Überflutung des Ortes beteiligt war.
    • Jedenfalls erkennt man auf den Luftbildern sehr gut, dass ein mehrere Meter hoher Wasserfall sich aus dem Ort in die Abbruchkante der Kiesgrube ergießt.
    • jetzt wieder spekulativ: den oben genannten Schutzwall kenne ich selbst nur von der Seite der Erft, die andere Seite kenne ich nicht. Ich vermute, dass dieser nicht die gesamte Kiesgrube umschließt sondern vermutlich hauptsächlich die zur Erft gewandte Seite gegen eindringendes Wasser geschützt hat. Das Wasser ist dann aber von der anderen Seite in die Kiesgrube gelaufen, an der man niemals solche Wassermassen erwartet hat.


    Der Rest ist pure Physik:

    • zwischen dem Wasserstand auf dem Gelände und der Sohle der Kiesgrube sind einige Meter Höhenunterschied
    • Höhenunterschied bedeutet Gefälle
    • je steiler das Gefälle, desto höher die Fließgeschwindigkeit
    • hohe Fließgeschwindigkeit führt zu hohen Schleppspannungen,
    • hohe Schleppspannungen führen dazu, dass Boden mitgerissen wird
    • und somit dehnt sich der Krater immer weiter aus


    Hätte man die Grube vor dem Wasserzufluss verfüllt, wäre das Loch natürlich nicht entstanden.

    • aber die Kiesgrube war nun mal in Betrieb und deshalb nicht verfüllt.
    • Verfüllung mit Wasser geht schon technich gesehen nicht, weil der Grundwasserstand tiefer liegt und der Kiesboden gut wasserdurchlässig ist. Auch jetzt wird sich der Wasserstand in der Kiesgrube ganz schnell wieder ausgleichen, weil das Wasser über das hydrostatische Gefälle in den Grundwasserkörper abfließen wird.