Posts by tempograd

    Ladekarte besitze ich genau 1. Die wurde mir von Hyundai zum Auto geschenkt. Damit habe ich jetzt ein Konto bei ENBW mit dem ich an wirklich sehr vielen Säulen günstig laden kann. Übrigens ohne solche Sachen wie Grundgebühr oder anderen Blödsinn. (wie in deinem Link beschrieben, Ansteckgebühr?!?!?)

    ...wäre wirklich super, aber um nochmal aufs Reisen zurückzukommen: Link

    Das ist glaub ich die aktuelle Realtität....und das sieht es bis auf Tesla (eigenes Ladenetz) bei allen Herstellern relativ gleich aus.

    ...ich glaub es wird erst dann echt spannend, wenn wir alle mit einer Dachlast/Dachträger auf unserer Elektro-Schleuder nach 50-100 km an die Steckdose müssen, weil der CW-Wert nicht mehr passt. Dann wird selbst der Gardasee zu einer Mehrtages-Reise.....

    Vermutlich werden wir dann alle Material vor Ort leihen müssen (inkl. Inflation auf dem Windsurf-Gebrauchtmarkt), weil wir einfach Mangels ausreichend Urlaub und dank Elektromobil nicht mehr rechtzeitig ans Ziel kommen, vor lauter Tankpausen. Und an die günstige Reise glaub ich angesichts derartiger Preisgestaltung auch nicht: Link

    Gleich vorne weg - ich würde mir sofort einen kaufen, wenn die Fahrzeugpreise nicht utopisch wären, der Wertverlust nicht 90-100% betragen würde und man endlich die Infrastruktur schaffen würde (ohne zig Ladekarten, horrende Preisaufschläge, Ladeleistungs-Lügen, etc.) - das einzige halbwegs sinnvolle Konzept hat aktuell Nio aus China mit dem Wechselakku-System: Link, das Better Place schon vor 10 Jahren in der Schublade hatte und mangels Akzeptanz scheiterte.

    ...zugeschnittener Boardkarton für die Rails, Nose und Heck mit alten Styrokappen (gibt aber seit 20 Jahren nicht mehr) oder Luftpolsterfolie mehrlagig mit Boardkarton-Stücken außen. Ne ultraleichte alte Isomatte kann man sich auch als Polsterung zurechtschneiden - wem Luftpolster zu wenig nachhaltig sind.

    Ich hatte immer Karton auf dem UW, Kappen hinten und vorne, das alles in eine dünne Innenbag und die in die große Flugbag - Mast-Gabel und Segel in die Flugbag aufs Board. Gabelkopf auf die Pads und Gabelendstück raus und ebenfalls auf die Pads mit Tape fixieren. Schlaufen runter und ins normale Gepäck. Mast im Bag in die Mitte aufs Innenbag und links und rechts Segelrollen ohne Segelsack (die wiegen bis zu 500 g pro Stück) zur Polsterung. Ich schaffe so mit 1 Board, 1 Mast, 1 Gabel und 2 Segeln und Bags/Polsterung mit einem Gepäckstück ein Gewicht von 28,8 Kg und halte somit das meist übliche Limit von <30.

    Aber selbst so gut verpackt gabs schon Schäden.

    Oder ihr holt euch noch schnell sowas hier: Link

    ...das Material lieber im voraus Bucht oder...

    ...kein oder unbedingt im voraus buchen, im Herbst ist dort meistens alles ausgebucht. Gerade in der Ferienzeit, aktuell steht auch noch der alte Hinweis auf der Hompage:


    ATTENTION ATTENTION

    Windsurfing equipment is fully booked until November 18th, 2021!

    Kitesurfing equipment is fully booked until November 18th, 2021!

    KiteStorage is fully booked until November 07th, 2021!

    Kite-Courses are fully booked until November 18th, 2021!


    PS: Frohe Weihnachten, an alle die das lesen....

    Bei 90 l 5,6 kg und 115l 5,9 kg !

    Nein, die kosten deutlich über 2000,- €, aber die Aussage oben war auch nicht so geartet, dass der Preis eine Rolle spielen würde, sondern ganz allgemein gegriffen, dass Boards unter 6 kg sowieso nicht halten würden.

    Naja, Lorch ist schon eine andere Hausnummer würde ich sagen, so wie ich den Bertalan verstanden hab meinte er wohl, dass es sich nicht zu den günstigen Preisen realisieren lässt. Wenn der Preis nicht wäre würde ich ev. auch mal bei CustomWorks anfragen.

    Aber ich glaub mir würde auch schon ein Serien-Offroad passen....aber abgesehen davon würde ich mir auch so einen 6,3 kg Mojo Thriller mit 99-105 Litern bestellen trauen, soviel um vom Gewicht ist da jetzt auch nicht. Was mir bei den Mojo-Leutz gefallen hat, die sitzen nicht auf einem "hohen Shaper-Roß" von dem sie auf die Kundschaft runterschauen. Manchmal zählt auch Sympathie mehr, als das letzte Quentchen hightech.

    Lars W. hat auch unter 5kg gebaut, ca. 3,5K€, aber Langzeiterfahrungen habe ich bislang nichts finden können

    ...die mögen schon halten, aber es kommt halt immer drauf an, ob man mehr als nur ein Board fährt oder eben nur ein einziges.

    Aber gabs nicht hier im Forum mal ne großen Inkognito-Schaden. Naja, auch da ist man nicht davor gefeit.

    Ev. liegts auch an der Werkstatt....ich und mehrere Kumpels hatten jedenfalls nicht lang Freude an unseren 5-5,4 kg Boards....und das trotz der Ansage im O-Ton: "...wird so verstärkt, dass Du damit zur Not auch einen Baum fällen kannst!"

    DAS war für mich Dampfplauderei....

    Und wirklich, mehr rumgeschi..en mit einem Board hab ich noch nie - die Vorsicht ging mir selber schon auf den Nerv.


    Aber ev. reichts ja mal zu nem Lorch, mal sehen....

    Ich finde 1550-1870 Euro mehr als fair. Da rufen Serienhersteller oder Flikka ganz andere Preise auf.

    Das stimmt schon, aber bis vor gut einem Jahr waren es eben noch 1250 - 1650, wenn ich mich nicht irre. Das war eben noch sensationeller.....wobei es jetzt eine größere Auswahl von Bauweisen gibt als damals (da gabs nur vier).

    Habe dann Mojo angeschrieben und mich jetzt da für ein Board nach meinen Wünschen entschieden

    Hab Bertalan und die Mojo-Jungs in Karpathos mit den Customs rumflitzen sehen. Nachdem Berto sicher auch nicht der leichteste ist und mit seinen Mojo's eine Cheeseroll nach der anderen raushaut und z.T. flach landet. Würde sagen sie halten was aus. Wenn ich mir jemals noch ein Custom holen würde dann auch von dort. Kontakt vor Ort und auch per Mail war sehr schnell und freundlich - obwohl ich gar nichts bestellt hatte. Klare Ansage war auch, sie bauen nichts unter 6 kg weil's einfach nicht hält. Die Boards sehen für mich von der Verarbeitung wirklich sauber aus, da hab ich von Flikka schon weniger perfekte gesehen. Aber preislich haben sie zwischenzeitlich auch schon aufgeholt, leider.

    Ein wirklich gutes Custom braucht kein Ventil..

    ...die Aussage kenn ich auch von meinem Custom (-Hersteller). Das Ergebnis war nach ca. 10 Flügen großflächige Delamination und Risse im Deckslaminat mit ca. 2 Litern Wasser im "Tank". Bei mir lief die Kulanz nahezu genauso wie bei fr33k. Dachte schon ich les meine eigene Geschichte, bis auf das Ventil. Das hatte ich nämlich gar nicht, also weder Schraube noch Membran. Auch ich stand nach 28 Monaten vor einer Großbaustelle.

    Und nein ich wollte jetzt nicht völlig OT posten, aber ich hatte kein Flikka.

    Ein Spezl von mir ebenfalls mit meinem Hersteller, hat jetzt auch schon die zweite Groß-Reparatur hinter sich (Laminatbrüche und Weich).

    Ich sag aus heutiger Sicht, alle kochen nur mit Wasser. Es gibt kein ultimatives Material Voodoo, das ewig hält und "unzerstörbar" ist, alles nur Marketing-Sprech. Es kann halten muss aber nicht....

    Den einzigen denen ich höhere Lebensdauer wirklich zutrau ist Bouke (Witchcraft) und Patrik mit den AI's - es sei denn man lässt sich einen herkömmlichen 10 kg schweren Panzer bauen.

    Ich bin jedenfalls für mich aus der Nummer Custom oder Semi-Custom raus - ich bleib nach der Erfahrung bei Serie - da gibts heute auch extrem gute Qualität und auch nicht mehr oder weniger Frust.

    Mein längster Heat ist immer der Trip zum Tobia Island von der Tornado-Station in Safaga aus. Sind soweit ich richtig informiert bin ca. 4 km. Rauf kanns bei nicht idealer Windrichtung ein wenig dauern, geht aber auch mit fast einem Schlag bei Morgenwind.

    Für den Schlag zurück hab ich ab und an ne kleinere Finne mitgenommen und aufm Tobia gewechselt. Zurück, soweit kein Dugong in Weg liegt, in einem Schlag mit Vollgas....


    Bildschirmfoto vom 2021-11-27 14-42-26.png

    Den Trend mit den Schaumprofilen hab ich gar nicht mitbekommen. Scheint noch ein zwei Jahre vor meiner Zeit gewesen zu sein.

    War auch nie ein großer Trend, man war schon damals ein "Einhorn" mit diesen Segeln - es gab immer neugierige Zuschauer, wenn man die aufgeriggt hat. Einer hat mich mal gefragt ob ich da ein Modell-Flugzeug zusammenbaue..... 8|;( .

    Die Dinger wurden mit Michi Pucher so richtig populär, der damals kurze Zeit einen Speedrekord damit eingefahren hat - hielt aber nicht lange. Ging damit so Mitte bis Ende der '80ger los - mein violett/grünes war glaub ich von '86. Bitte korrigiert mich, aber Schluß war bei Fivestar so Mitte der '90er, wenn ich mich nicht irre.

    Hey, hab durch Zufall grad Bilder meiner Schaumprofile gefunden, irgendwie würde ich heut gern mal wieder eines fahren, einfach aus Sentimentalität. Hier meine letzten Speedwings schon mit Reißverschluss für die Schaumprofile:


    CIMG1091.JPGDSC00145.jpg


    ..und mein 88er 5,2er Wave-Slalom Wing, noch mit Schaumkörper der nur durch den Gabelausschnitt entfernt werden konnte und "Blindflug-Fenster", musste damals noch zweimal horizontal gefaltet werden vor dem Rollen (erinnert mit grad irgendwie an RRD's compact Segel):


    DSC01425.jpg


    Mein erstes 6,3er in Violett/Grün noch mit der Jessening-Outline und mit runden unprofilierten dünnen GFK-Stäben als Latten, hab ich scheinbar nie fotografiert....komisch.

    Toller Thread!!!

    Ja da find ich sicher auch noch was, meine Boards anno`89:


    Boards 89.jpg


    Und sogar noch etwas älter, 86 Porto Pollo mit Selbstbau und erstem Profilsegel von Labu Sails (wers nicht weiß Lammerts van Bueren Sails), ich bin der im Vordergrund, blaues Hüfttrapez mit Sitzgurt (=mega-modern), man beachte auch das aus dem Bild laufende Wasser..... ;) :


    Porto Pollo 86.jpg


    Und noch eins aus Rhodos 94 mit Sputnik 280 und 4,2er Fivestar Speedwing Schaumprofil:


    Rhodos 94.jpg

    Wenn mir etwas merkwürdig vorkommt, frag ich immer ob die Möglichkeit der persönlichen Abholung besteht. Ich sag dann, ich schicke einen Bekannten vorbei, welcher in der Nähe wohnt. Praktisch immer wenn es sich um einen Betrugsversuch handelt ist danach der Anbieter plötzlich nicht mehr erreichbar. Schätze mal das hätte in diesem Fall nur wenig gebracht, das Teil war ja existent, aber eben Schrott. Ansonsten, hab ich zwischenzeitlich lieber einpaar Paypal Gebühren, als mit dem Ofenrohr sprichwörtlich in den Wind zu sehen.

    Naja, also so ists ja nicht - man kriegt alles klein:


    AL360 Bruch.jpgAL360 Bruch-2.jpg


    Aber mir sind bislang nur drei Carbon-Gabeln gebrochen - eine NP-Wave 150-200 und eine Fiberspar 175-220 und eine Arrows Freestyle Carbon 170-220 beides aber lange her - in Relation dazu 6 Alugabeln.

    Ich finde wenn Du auf ne besondere Gabelform wert legst, dann muss man auch die Enigmas oder (zugegeben leider schwierig oder gar nicht mehr neu zu bekommen) die Mauisails mit ins Rennen schicken.

    Da ich aktuell zwei Enigmas (Slalom 180-226, Slim 170-220), eine Mauisails Carbon Slalom 170-230 und eine AL360 E3 Slalom 180-230 habe, muss ich leider sagen dass ich mit großem Abstand die MS, gefolgt von der kleinen Enigma am liebsten fahre. Die Gabelform (Biegung, Endstück, Kopf) ist für mich bei der MS optimal. Dumm halt nur, dass man sie eben in Europa wenn überhaupt nur noch gebraucht finden wird.

    Die Enigma ist aber auch nicht schlecht, vorne ist sie etwas weiter und hat den deutlich robusteren Belag. Die beiden MS und Enigma sind auch die leichtesten mit nur 2,5 Kg. Bislang hatte ich mit praktisch gleichem Gewicht keine Chance die zu knacken.

    Sorry, wenn ich das jetzt so sag, aber ich mag das Endstück der AL360 nicht, von keiner. Außerdem ist mir sowohl die große Enigma, als auch die AL360 einfach zu hecklastig - ist den dicken Slalomholmen geschuldet, aber die würdest Du ja nicht kaufen. Außerdem mag ich (ich weiß viele finden gerade das an der AL so toll) die nicht ganz runden, anatomisch geformten Holme nicht so gern - ist aber nur mein subjektives Empfinden und der Belag ist auch nicht so wirklich dauerhaft, geschweige denn leider auch der Belag der MS.

    Hi, es hat sehr wohl. Die zu große Finnenlänge lässt dein Board weniger frei werden. Du hast mehr Board im Wasser, da Du vom Gewicht her nicht so viel zum gegensetzen hast. Dadurch hast Du eben auch mehr Zug nach vorne. Umso schlanker Dein Board ist, umso schwieriger wird's Deine lange oder großflächige (Weed)flosse unter Kontrolle zu halten. Also wenn ne 38er auf einem breiten Board für s 7,5er reicht, dann reicht bei deinem auch ne kleinere locker. Eine großflächige Weedfinne macht es auch nicht besser trotz kleinerem Tiefgang. Hier kommt noch die Verschiebung des Lateralpunktes hinter das Board dazu.

    Aber das ist alles graue Theorie. Es ist selten nur ein Fehler der zu so einem Fahrverhalten führt. 42 und 46 sind auf jeden Fall für die Segelgröße und 120 Liter mit 69 Breite zu groß. Setzt man jetzt noch Dein Gewicht von nur 60kg dagegen surfst mit Traktorreifen auf dem Sportwagen und wunderst Dich weil es sich komisch verhält.

    Für mich sind auch Deine Trapeztampen ev. nicht an der richtigen Stelle.

    Gibt Dein Zeug Mal einen guten Surfer vor Ort für ne Runde und hör Dir an was der Dir sagt. Ist vielleicht am besten schnell zu einem Ergebnis zu kommen.

    Finnen fahre ich meist eine 30er Weed

    ...also bei Seegras-Flossen kann es auch an der Lateralpunktverschiebung liegen, dass alles so merkwürdig vom Trimm her ist.

    Seegras-Flossen würde ich nur wenn es eben gar nicht anders geht fahren - also eben bei starkem Gras-Aufkommen.

    Ansonsten vermeide ich die komplett.....

    Die 42er erscheint mir bei der Kombi 120l mit 7,3 etwas groß - ich fahr bei nem 123 firestorm i.d.R. bis 7,5 eine 37er Duo Slalom nur bei 8,0 oder 8,5 nehm ich ne 46er. Für 7,5 mag ich auf meinem eigenen Material am liebsten Finnen zwischen 33 und 38 cm. Ich wiege aber deutlich mehr wie Du.

    Probier mal die 36er und die 40er aus - aber Länge alleine sagt noch nicht alles, was für Finnen sind das denn?! Also Form, Hersteller, Material.

    Hi Thomas,

    also um es genau zu sagen müsste man Deine Ausrüstung mal aufgebaut sehen, bzw. auch mal kurz testfahren, falls nichts offensichtliches vorliegt.

    Ein wichtiger Punkt, neben der Position der Trapeztampen und des Mastfußes, der oft vergessen wird, ist auch die Finne, was hast du da am Start?!

    Deine Symptome könnten auch auf eine zu kleine oder zu große Finne zurück zu führen sein. Ist sie zu klein kommst Du ohne Druck auf den Mastfuß kaum passiv ins Gleiten. Ist sie hingegen zu groß, kommst Du nicht mehr von der Höhe runter und kannst kaum abfallen, weil der Druck - bzw. die Tendez zum Flachlegen und Aufkentern zunimmt. Letzteres merkst Du wenn Du im Gleiten eigentlich ständig leicht Höhe ziehen musst, auf anderen Kursen hingegen sofort außer Kontrolle gerätst wenn Du etwas überpowert bist.