Posts by David R-T

    Ein paar Tropfen Essig würden Kalkablagerungen anlösen. Würde ich mal eine halbe Stunde einwirken lassen bevor rohe Gewalt zu vermeidbaren Schäden führt. Hat bei mir schon mal funktioniert. Ob es aber letztlich das Essig oder die Geduld war, kann ich nicht wirklich einschätzen.

    Wie schaut es eigentlich mit Korrosion vor allem im Salzwasser aus? Ich bin ja mit dem eigenen Material nur im Spätsommer mal in Sardinien, sonst kommen meine eigenen Gabeln praktisch nur mit Süßwasser in Kontakt. Ich hatte den Eindruck, dass das Salz dem Alu schon deutlich mehr zusetzt. Das wäre für mich auch ein Grund, wenn ich viel im Meer unterwegs wäre eher zu Kohle zu greifen. Oder war das einfach nur, weil ich zwei Wochen nicht gespült habe, sondern erst am letzten Tag beim wegräumen...? Die Alu konnte ich nur mehr wiederwillig verstellen, bei der Kohle war alles wie gewohnt.

    Am besten prüft man die vermeindliche Trockenheit des Kerns mit Küchenfolie. Küchenfolie eine lage dicht drüber, in die Sonne legen und nach einer halben stunde schauen of sich da Kondenswasser drunter sammelt. Tu dir bei dem ding aber nicht zu viel an, denn selbst als Übungsstück ist der Lernerfolg begrenzt. Echte GFK Bretter werden sich beim Schäften der Außenhaut anders verhalten. Ich denke sowieso, dass du das ohne drehzahlgeregelte Flex, frischem 80er und viel Gefühl garnicht richtig geschäftet bekommst. Also einfach grob verputzen.

    Also mich stört das schon, wenn ein Segel an der Gabel anliegt. Hab mir auch eine Duotone Silver mega slim Gabel geleistet. Die finde ich jetzt nicht so falsch. Sie passt aber nur zum Foil Segel, weil sie für die Vektoren einfach zu schmal geschnitten ist. Am Foil ist Alu auch nicht zu weich. Irgendwie passt die für die Anwendung sehr gut.

    Ich trau mich fast nix zu schreiben. Die Severne Metal hab ich und fahre sie öfters am Rapid 7.2. Sie ist gut verarbeitet, halbwegs steif, hat einen vergleichsweise geringen Griffdurchmesser und ist zumindest für das 7.2er Rapid bauchig genug geschnitten. Da ist jetzt aber nicht ewig viel Platz für den Bauch. Was spricht gegen gebraucht Carbon? Da gibts ja doch immer wieder ganz gute angebote und duscheinst ja etwas Zeit zu haben.


    Bei der passt halt die Länge nicht, aber sonst? https://www.willhaben.at/iad/k…rbon-190-250cm-1875661578

    Also ich wickle bei fast allen Masten einfach ein 30cm Fahradschlauch -Stück um den Mast, bevor ich die Klammer der Gabel darüber zu ziehe.

    Dann ist ruhe, der Mast bleibt unverkratzt ich kann alles nachher super reinigen und der Fahrradschlauch lässt sich einmal Jährlich tauschen (hat dann oft schon Löcher). Ohne rutschen die meißten Gabeln. Manche kaum, andere deutlich... Einziger Nachteil ist, dass das nachträgliche Verstellen der Gabelhöhe gelegentlich etwas nerviger ist.

    Natürlich kann man das auch anständig machen.

    Dann muss aber das Bad runter und der Patient zu minderst ein bissl aufgemacht werden.

    Denn mir wäre da auch nur wohl bei der Sache, wenn ein zwei Lagen zur Verstärkung drüber kommen und das Umfeld etwas Verstärkt wird.

    Leider hab ich schon nachträgliche Modifikationen gesehen, die innen völlig nass und vermodert waren.

    Das wirklich dicht halt und belastbar auszuführen ist nicht ganz trivial.


    Ist dein Brett vl. von der falschen Klasse für den Einsatzbereich? Die originalen Dübel passen eigentlich sehr oft recht gut.

    Welche Idee steckt dahinter? Willst du über die Welle hüpfen und weiter geht's in voller Fahrt? Willst du den Leuten am Strand dein tolles Board zeigen? Oder sind es Vorübungen für Loops?

    Hallo Daddy_o. Ja, Ja und ja. Erstmal wie auf der Skipiste eine Bodenwelle eligant und maßvoll zu überfliegen und sich nicht mit jedem kurzen Tal abquelen zu müssen hätte schon was. Zweitens macht es einfach Spaß und völlig abgeneigt später einmal auch gesprungene Manöver wie erst mal spoks aber auch vielleich irgendwann loops zu machen bin ich auch nicht. Wenn eine Sache funktioniert, such ich mir sehr gerne gleich das nächste Ziel aus. Am Snowboard mach ich ja auch jede session 360s (früher sogar ganz langsam gedreht über big air tables). Sogar einen Backflip hab ich da mal fast gestanden mir dabei aber die Nase gebrochen und es dannach aus Schiss nie wieder versucht.

    Oi, da kommt aber oft die Wortkombination böser Sturz vor ;). Ollie, ja klar früher bin ich in voller Fahrt bis zu drei decks hoch gesprungen (ein deck ist immer gegangen, 2 oft, drei gaaanz selten) mit dem Skateboard. Ob ich heute noch den Boden verlasse? Müsste ich nach 20 Jahren mal wieder versuchen.


    ...wenn ich beim rocket automatisch abfalle, abfallen aber in einenziemlich bösen sturz endet,... sollte ich eher bewusst anluven, also das Segel nach hinten neigen, nehm ich mal an? Für den Anfang besser stall als full crash.

    Grüß euch,


    zunächst einmal möchte ich für die vielen sehr hilfreichen Antworten von euch auf meine bisherigen Fragen danken.


    Nachdem nun der Wasserstart, sowie power und foilhalsen mit den meisten Brettern schon recht reproduzierbar klappt ist das neue Projekt endlich koordiniertes springen zu erlernen. Erst letzten Mittwoch hatten wir am Chiemsee einen echten Sahne Tag der am Schluss richtig gut belüftete Runs mit dem 105er Rocket und 5.4er e-Pace ermöglichte.


    Meiner Kolegin war es am Schluss etwas zu viel sodass ich erstmals auch mal Film Material von mir bekommen konnte. Nun ich hopse schon ganz fleißig über die steile Windwelle, und wenn ich etwas vor der Kante abdrücke, kommt auch schon die gesamte Finne aus dem Wasser. In eine richtige Flugphase komme ich aber noch nicht. Theoretisch ist mir klar, was zu tun ist:


    Speed holen

    Rampe suchen

    Aushaken

    Aufrechte Körperhaltung einnehmen

    2m vor der Lippe hinten abdrücken

    An der Lippe das hintere Bein hoch zur Gabel ziehen und das vordere durchstrecken.

    Kompakte Körperhaltung einnehmen und halten.

    Im Flug abfallen durch Segel nach vorne...


    Im Moment bekomme ich vor allem das hochziehen des hinteren Beines nicht richtig hin, weil ich einfach Angst habe im Flug die Kontrolle zu verlieren.

    Das führte manchmal zu zu frühem anziegen, sodass die Nase im Flug sehr deutlich runter ging und dann fast wie für einen Spock als erstes ins Wasser einschlug.

    Bei den meisten anderen Versuchen war es genau umgekehrt, das Heck blieb tief und die Landung damit meist mit anluven kombiniert mündete in einem stoll.


    Jetzt ist die konkrete Frage, wie ich denn beim echten koordinierten Springen die Board Längsneigung (Höhe der Nose) kontrolieren kann? Ziel wäre es etwas Flugzeit zu bekommen, dann aber das Brett nicht zu flach aber auch nicht im Stoll auf leichten downwind Kurs so aufs Wasser wieder aufzusetzen, dass ich sofort weiter gleite.


    Kann ich die Längsneigung im Flug überhaupt beeinflussen, oder muss dazu einfach der Absprung passen?

    Und ja ich weiß die Außenposition der Schlaufen sind sicher nicht optimal, ich mag den Rocket aber einfach sehr in diesem setup bei ruppigen Bedingungen.

    Wie schlimm ist es eigentlich, wenn man eingehakt bleibt? Ist mir auch öfters passiert ohne gefühlt gravierende Nachteile (halt für die Hopser, die kaum eine volle Boarlänge weit waren).


    Ich danke für eure Hilfe.

    Gestern war ich wieder diesmal bei etwas mehr Wind (zweitweise sauber überpowert) mit 7.5er und 6.3er Vector draußen am Chiemsee. Mit den Camber Segeln bringt man den Tiger dann doch ein wenig aus der Reserve, die passen schöner und lassen sich richtig aus fahren. Dem Mastfuß hab ich noch weiter nach Hinten geschoben (hinteres Drittel) und die Finne mit weniger rake (aufrechter) rein gesteckt. So wird er schon deutlich freier, aber noch immer nicht auf Futura /Supersport 125 (2016?) Niveau. Für den Chiemsee mit seinem steilen Chop ist der Tiger recht gut geeignet, Futura und SSP schmeißt es mir bei den Bedingungen deutlich mehr herum. Aber irgendwie fehlt mir das passive Railen und eine nuance Spritzigkeit. Ich möchte jetzt nicht sagen, das er langweilig ist, aber irgendwie hab ich immer das Gefühl auf einem Freerider zu stehen. Er fährt stoisch geradeaus und braucht schon deutlich mehr Druck auf der Kante. Bin dann als es zu heftig für den 6.3er wurde auf den 105er Rocket mit einem 5.4er E-Pace umgestiegen und das war im Vergleich wie Wasserski fahren. Ebenfalls sehr beherrschbar dabei aber deutlich agiler (gut das sind jetzt aber schon zwei sehr unterschiedliche Bretter, die man so nicht wirklich vergleichen kann). Gut was braucht der Tiger also für Bedingungen? Wo spielt er seine Stärken aus? 15 bis 22 kt bei moderatem Chop (Neusiedlersee, Attersee oder Gardasee), dazu ein für die Bedingungen etwas zu großes 3Cam Segel und mindestens eine 41er Finne mit möglichst viel Lift (war wieder zu klein).

    War das ein geiler Tag gestern. Wir sind von 12:00 bis 19:00 in Chieming von leichtwind bis am Ende satten 20kt fast durchgesuft. Der Tiger harmoniert viel schöner mit einem 7.5er und 6.3er Vector, der Mastspur im hinteren drittel und wenn der Druck im Segel passt, passt die Bug 41er gut, wenn man den Rake deutlich verringert. So richtig frei wird er aber auch so noch nicht.


    Wie es dann Richtung 20kt Grundwind im chaotischen Chiemsee chop gegangen ist, war mir dann der Rocket 105 mit einem 5.4er E-Pace aber lieber. Der kleine Rocket ist für diese Bedingungen schon ein gewaltiges Brett.


    Schön war es, das freut mich sehr.

    Ich hab auch das F-Pace 6.4 und rigge es ebenfalls fürs foilen mit einem 460er SDM Gold von Duotone. Im Vergleich zu den E-Pace braucht es sehr viel vorliek Spannung und dennoch passen die Latten am Mast nicht so gut. Sie stehen am Mast über und es braucht einen beherzten Zug am Baum (wie mit einem alten Camber Segel) um sie umschlagen zu lassen. Dennoch ist mir das F-Pace auf dem Foil deutlich lieber als ein E-Pace oder mein Gun Rapid, weil es im Vergleich sehr neutral und ausgewogen mit dem Anstellwinkel Zug entwickelt ohne dabei Lift zu erzeugen. Das macht das Fliegen in Böen deutlich ruhiger. Wenns ganz schwach geht, zieht ein Freerider oder das Rapid aber unten raus besser an, wird oben raus aber zum Ritt auf der Kanonenkugel.