Posts by chris87

    Deshalb finde ich ja die Diskussion ab wann wer mit welchem Material ins gleiten kommt so amüsant.

    Wenn der Wind an der unteren Grenze ist einfach das Größte nehmen was einem zur Verfügung steht, den Rest sieht man dann schon. So mach ich es meistens.

    Außer dass es da ein Limit gibt. Soll heißen mit Boardbreite und Segelgröße lässt sich die Gleitschwelle nicht endlos nach unten drehen da gab es auch mal einen ausführlichen Artikel in der Surf. Ich glaube da stand was von wegen 12 Knoten als unterstes Limit.

    Und nunja die Segel werden zunehmend kleiner, haben aber auch mehr Power da muss das halt mit dem Gewicht korrelieren welche Segelgröße man am untersten Windbereich benötigt.

    Nicht nur die unterschiedlichen Spots, auch unterschiedliche Sonneneinstrahlung lässt mitunter das Wasser füllig anders erscheinen.

    Eben. Beispiel Windwelle am offenen Meer... vermutlich kann man auch da irgendwas ablesen aber das würde ich mir nicht zutrauen da ne verlässliche Aussage zu treffen. Am Ende schauen was die Locals machen und daran orientieren.


    Von daher finde ich es schwer, da zwischen 11, 12 oder 13 Knoten zu differenzieren....


    Für mich persönlich mit 77 kg komme ich mit 8.4 und Board >= 80 cm bei wenig Wind in's Gleiten, aber mit Slalom Gear. Größere Segel reduzieren die Gleitschwelle bei mir nicht, ausgenommen Formular. Daher ist das 8.4 auch mein größtes Segel, 9 hatte ich vor mehreren Jahren ausgemistet weil ich feststellen musste dass ich damit nicht früher in's Gleiten komme. Ob das nun 11 oder 13 Knoten sind kann ich nicht sagen.

    Ich glaube auch, dass ich mit einem großen Board und 7.7 nicht signifikant später in's Gleiten komme, nur bin ich damit halt bei sehr wenig Wind unterpowert und parke mal eher ein.

    Ich befrage die Surfer manchmal am Spot nach der geschätzten Windstärke und die Meinungen liegen dann doch erfahrungsgemäß weit auseinander. Glaube in Beaufort kann man das noch an ehesten kategorisieren anhand der üblichen Kriterien (fliegendes Wasser usw. )


    Für mich bedeuten kleine vereinzelte Schaumkrönchen Zuhause dass man wenigstens foilen kann. Ist nix weiß, reicht's auch nicht.

    Größere durchgängige Schaumkronen reichen dann auch für Finne.

    Habe aber keine Ahnung was das dann draußen in Knoten bedeutet, kann nur raten. Und das mit den Schaumkronen wird vermutlich bei jedem Spot wieder etwas anders sein :nixweiss:

    Übrigens zum Thema Freeride etc...ich hatte damals auf Freeride Gear auch sehr schnell das Foilen gelernt. Ich fand daher keineswegs, dass das Material schlecht oder ungeeignet war wie im Video behauptet. Im Gegenteil konnte ich nach einer Stunde schon relativ weite Schläge fliegen. Mir wurde dass aber schnell langweilig. Bin da mit 15-20 kt Geschwindigkeit durch die Gegend gecruised, spätestens wenn mich der erste Leichtwind Finnenfahrer überholte wollte ich eigentlich sofort wechseln :redface:


    Nunja Ende vom Lied war dass ich mir in meiner ersten Foil-Saison eine Freeride Ausrüstung gekauft hatte (und die war auch super easy zum fahren) und nach einem halben Jahr hatte ich diese mit viel Wertverlust verkauft und hatte plötzlich eine Foil Slalom Ausrüstung. Seither hatte ich auch keine Langeweile mehr im Gegenteil.....

    merkwürdig, wenn ich mit dir am Spot bin, mit meinem Freeridefoilmaterial, gibt es eigentlich keinen Unterschied im Spaß. Ob ich jetzt unbedingt Race fahren muss, oder mit dem Freeridematerial Spaß habe, jeder wie er will und ich bin überzeugt, dass ich auch in dieser Saison mit dem
    Spaß mithalten werde. Mit meinem Material bin ich auch im Meer unterwegs und dass mit sehr viel Spaß bis über 20 knoten, deshalb gibt es demnächst noch einen 800 er Front.

    Ich bin im Übrigen auch überzeugt, dass noch mehr Surfer foilen würden, wenn Wing nicht gekommen wäre. Die Überzeugungsarbeit ist, ich cruise bei 10 Knoten und die Finnen schauen zu (und dass noch mit 7.0 qm).

    Ich glaube du hättest mit meinen Material genauso wenig Spaß wie ich mit deinem weil wir grund verschiedene Präferenzen haben und das ist OK weil deshalb gibt es unterschiedliche Kategorien.

    Aber du bist ja das beste Beispiel dafür, dass das Zeug funktioniert und dazu ohne dass man aus dem Trim eine Wissenschaft machen muss um beim Thema des Threads zu bleiben.....und wenn ich mich nicht täusche, foilst du schon seit vielen Jahren und ich habe eigentlich nie Klagen über das Material gehört. Ich habe auf dem gleichen Setup den Kurs gemacht und konnte darauf nach ca 30 Minuten die ersten kurzen Flüge machen seinerzeit....

    Man sieht leider sehr oft, dass das Surfgepäck direkt auf die Dächer geschnallt wird mit Gurten die durch den Innenraum gehen. Für mich fragwürdig. Klar Vollkasko usw. aber würde ich mir echt gut überlegen gerade bei Haftung möglicher Unfälle usw....


    Diese aufblasbarem Dachträger hatte ich mir auch schon öfter angeschaut aber richtig stabil sehen die für mich nicht aus.


    Meiner Meinung gibt es je nach Destination folgende Optionen:

    - man bezahlt ein Taxi für den Material Transport (z.B. ein Großraum Taxi)

    - man fragt die lokale Surfstation ob sie einen Shuttleservice macht, wird oft angeboten und wenn man lieb fragt.... viele habe auch die notwendigen Transporter und gegen eine kleine Bezahlung machen die das sicher gerne

    - Mietwagen mit richtigem Dachträger. Tip: eher kleine lokale Firmen bieten das noch an, weniger die großen bekannten

    - großes Auto mieten in das alles rein passt oder direkt vor Ort nen Transporter mieten. Ggf auch nur für An- und Abreise sofern man das Material vor Ort lagern kann


    Klar möchte man vor Ort mobil sein, fallen einige dieser Optionen weg.


    Bei mir hatte bislang der Transport immer irgendwie geklappt, bin schon oft mit 2 Boards und 3 Riggs geflogen man muss aber im Vorfeld gut planen.

    Wäre super den einen oder anderen aus dem Forum begrüßen zu können :)


    Eigenes Material in dem Sinne dass man mit dem PKW auf das Gelände fährt können wir nicht machen, da wir das Gelände auf der Basis für das Event benötigen. D.h. Besucher parken draußen am öffentlichen Parkplatz und können das Gelände zu Fuß erreichen. Es wird aber Test Material vor Ort geben :)

    Hallo Zusammen


    wir, der CSAGS aus Straßburg, werden am 17.05.2025 zum nun dritten Mal an der Base Nautique in Plobsheim einen Tag der offenen Tür veranstalten.

    Dieses Jahr werden wir einerseits unser komplettes Club Angebot präsentieren: Segeln, SUP, Windsurfen, Wingfoil.

    Darüber hinaus freuen wir uns, dass wir wieder gemeinsam mit SURF Keppler ein Testival ausrichten können. Mehrere Marken werden vor Ort sein und das neueste Material ausstellen.

    Wir möchten mit dem Event einerseits die Wassersportangebote in der Region präsentieren. Wir hoffen natürlich, dass wir neue Menschen für den tollen Sport begeistern können. Darüber hinaus bietet das Event für Jedermann eine sehr gute Möglichkeit mit Marken in den direkten Austausch zu kommen, das neueste Material zu testen und sich beraten zu lassen.


    Weitere Infos findet ihr unter http://www.fetevoile.info/de


    Wir würden uns über Zahlreiches Erscheinen, auch aus dem Forum, sehr freuen.


    Liebe Grüße

    Christian

    Oh Vorsicht: Das IQ Setup mit der 115+ Fuselage ist auf Course Race ausgelegt. Mit der kannst du eigentlich keine Halbwind Kurse fahren.


    Es gibt aber gebraucht günstige IQ Sets. Für mich wäre so eine Kombination IQ Mast mit einer 105 Plus Fuselage eine gute Freerace Kombi. Da IQ dürfte es sogar noch neu Ersatzteile geben und gebraucht ist da sowieso viel im Umlauf. Neue Fuselages und Flügel wie Evolution usw sind da dann aber nicht mehr komplett kompatibel zueinander.


    Wenn man neu kauft, das wurde schon in diversen anderen Threads erwähnt, wäre die Plattform vom Zeeko interessant. Das ist eine Plattform die mit dem alten Patrik Foil und dem von Exocet kompatibel ist da alles auf Zeeko V1 basiert und mittlerweile gibt es auch einen V2 Mast sowie diverse neue Wings. Glaube so ein Set gibt es schon neu relativ günstig.


    Wenn man bei IQ bleibt wäre als Low Wind Freerace so ein Set wie IQ Mast, 105 Plus Fuselage, 255 BW denkbar. Frontwing 800 oder 900 dann sollte man je nach Pump-Technik bei 8-10 Kt Wind fliegen können. Segel wirst in der Kombi dann aber schon was richtung 7 oder gar 8 qm benötigen. Möchtest kleinere Segel fahren, brauchst nen größeren Frontwing der in Richtung Low Aspekt geht. Dann biste wiederum ab einer gewissen Geschwindigkeit am Limit wie eingangsseitig beschrieben.

    Übrigens zum Thema Freeride etc...ich hatte damals auf Freeride Gear auch sehr schnell das Foilen gelernt. Ich fand daher keineswegs, dass das Material schlecht oder ungeeignet war wie im Video behauptet. Im Gegenteil konnte ich nach einer Stunde schon relativ weite Schläge fliegen. Mir wurde dass aber schnell langweilig. Bin da mit 15-20 kt Geschwindigkeit durch die Gegend gecruised, spätestens wenn mich der erste Leichtwind Finnenfahrer überholte wollte ich eigentlich sofort wechseln :redface:


    Nunja Ende vom Lied war dass ich mir in meiner ersten Foil-Saison eine Freeride Ausrüstung gekauft hatte (und die war auch super easy zum fahren) und nach einem halben Jahr hatte ich diese mit viel Wertverlust verkauft und hatte plötzlich eine Foil Slalom Ausrüstung. Seither hatte ich auch keine Langeweile mehr im Gegenteil.....

    Naja es sind halt 2 unterschiedliche Sportarten die beide ihren Reiz haben.

    Ich kann bei 20 kt foilen und kann genauso bei 12-15 Knoten mit dem lightwind Finnen-Setup total viel Spaß haben. Windtechnisch sind es halt die Tage mit weniger als 12, 13 Knoten konstantem Wind an denen man nur mit Foil Spaß hat. Und während ich auch diese 10 Knoten Leichtwind Tage mit dem Foil total feiere (wenn man z.B. den ganzen Nachmittag lässig Up- und Downwind fährt mit unheimlich viel Wegstrecke) winken Andere eher ab und gehen an so einem Tag Biken oder whatever....


    Aber dass nun die Industrie daran Schuld ist dass so wenig foilen? Kann ich mir schwer vorstellen. Sicher gäbe es mehr Windfoiler hätten wir keinen Wing mag sein :nixweiss:


    Ich persönlich empfinde es als Bereicherung, mir ist aber klar dass nicht jeder die Option hat so viel Material lagern zu können und ganz offen wenn ich mich z.B. mangels Lager für Finne oder Foil entscheiden müsste dann kann ich nachvollziehen dass da der ein oder andere eher die Kombi Finne und Wing bevorzugt da Wing platzsparender ist....weil diese Argumentationskette habe ich am Strand nun schon mehrfach gehört

    Die Frage ist doch, ob ich als Freizeitsurfer immer das neueste Material brauche. Definitiv nicht!

    Anders natürlich bei Kümpel und Co. die damit Geld verdienen möchten.

    Meiner Meinung nach benötigt man als Freizeit Surfer definitiv nicht das neueste Foil.


    Ich glaube auf der Regattabahn ist hier schon ein Unterschied spürbar. Ausgeschlossen Kurs Racing mangels Entwicklung zeigen die Resultate, dass man hier mit IQ Material absolut konkurrenzfähig ist (siehe z.B. Ergebnisse der Formula Foil WM). Aber Slalom Downwind war die Entwicklung der letzten Jahre bekanntlich rasant. Warum sonst kaufen auch in der PWA gesponserte Fahrer aus eigener Tasche das Foil des vermeintlichen Konkurrenten...


    Aber als Hobby Surfer bin ich aktuell der Meinung, dass da älteres Material vollkommen ausreichend ist. Vielleicht sogar besser. Ich bin sicher kein guter Foiler und ich habe beim nun 5 Jahre alten Starboard Foil nicht den Eindruck dass ich da schon am Limit bin. Umgekehrt ist der Trimm total einfach, da bekannt. Habe am Spot zwei Jungs die neuere Foils anderer Marken fahren und die müssen sich erstmal intensiv mit dem Trimm beschäftigen...das wäre mir sogar fast zu doof bei dem bisschen Watertime was ich mit dem Foil habe...

    Selbst in Wettbewerben...PWA hat mit SlalomX wieder einen reinen Finnen-Wettbewerb geschaffen, IFCA hat große Finnen Fleets auf Welt- und Europameisterschaften und national sind die Finnen Fleets auch noch relativ stark vertreten. Auch da bin ich gespannt wie sich das in den kommenden Jahren entwickeln wird. Aktuell ist die Foil-Ausrüstung kaum zu bezahlen auch beim Nachwuchs ist das nur sehr wenigen Privilegierten vorenthalten. IQ hat einen massiven Verschleiß, im Foil Slalom benötigte man aufgrund der rasanten Entwicklungen in der Vergangenheit fast jedes Jahr ein neues Foil für mehrere tausend Euro. Mag sein dass sich das etwas einrangiert wenn die Innovationsgeschwindigkeit nachlässt aber aktuell ist das meines Erachtens nicht finanzierbar.


    Finne kaufste dir für < 1000€ ein gebrauchtes Board, 2 Segel und schon kannste an Slalom Wettbewerben teilnehmen ohne dass man signifikant benachteiligt ist.


    Es gibt auch von irgend einem YT ein Video hab leider vergessen wer es war der das auch mal Thematisiert hat, mit dem Resume dass aktuell beim Foil derjenige mit dem größten Budget und somit dem neuesten Foil (wie aktuell das AEON) gewinnt und nicht zwingend derjenige, der technischen am Stärksten ist. Finne wird aktuell daher von nicht Wenigen als fairer erachtet...


    Kann sich natürlich ändern wenn man dann irgendwann ein Foil auch mal mehrere Jahre fahren kann ohne nennenswert im Nachteil zu sein

    Nunja wir können ja in ein paar Jahren diesen Thread herauskramen und sehen was tatsächlich passiert ist :)


    Ich dachte tatsächlich noch vor 2-3 Jahren auch dass man irgendwann nur noch Foilen wird bei wenig Wind. Mittlerweile sehe ich eher Parallelen zu Formular seinerzeit. Das war auch mal der Heilsbringer bei wenig Wind und ist in einer Nische verschwunden bis das Foil kam und Formular gänzlich hierdurch abgelöst wurde.


    Ich glaube, dass man abseits vom Wingen mit Leichtwind Freeride Finnen Material am ehesten aktuell Geld verdienen kann (sofern man aktuell überhaupt von Geld verdienen sprechen kann) weil es wird wohl noch immer erstaunlich oft nachgefragt und umgekehrt braucht man da keine Entwicklungs-Kosten da ausgereift..


    Wie ich dazu komme? Sieht man, wenn man sich die Angebote abseits von Race / Slalom anschaut. Ich wüsste jetzt keine Marke die aktuell neue, weiterentwickelte Freeride Foil Ausrüstung auf den Markt bringt? Große Freeride Fin-Segel hingegen, die längst totgesagt wurden, finden sich auch in den 25er Ranges wieder und ich bin mir sicher auch noch die kommenden Jahre...weil es dafür wohl noch einen Absatz gibt (sonst würde man das nicht anbieten). Ebenso die Lightwind Boards....die gehen auch gebraucht besser weg als manches Foil


    Übrigens....selbst im Race Bereich 2025 nichts Neues? Fährt also erneut ein Großteil der PWA Patrik? Die PWA Registrierungen dürfen ja bald durch sein und ich habe jetzt nichts von irgendwelchen neuen Foil Ankündigungen gelesen oder habe ich das übersehen... :/

    Würde ich unterschreiben. Außer dass Finne bei uns noch immer weit verbreitet ist, für mich total überraschend.

    Bei mir am Homespot sind natürlich einige Windsurfer aber auch viele Kiter auf das Wingen umgestiegen. Ich bin mir aber nicht sicher ob die alternativ dazu auf das Foil gegangen wären gäbe es kein Wing. Manche sicher, aber ob das so viel mehr als die Early Adopter sind da bin ich mir nicht sicher.

    Und wenn ich in der Schweiz unterwegs bin im Sommer, vermeintlich klassische Foil Reviere (da hab ich selbst nur noch Foil dabei) da sind die Windfoiler für mich überraschend in der absoluten Unterzahl wohingegen man erstaunlich viele Finnen-Surfer noch antrifft.

    Wenn ich an meine letzten Sessions dort denke: 2-3 Windfoiler, der Rest Finne / Wing. Gefühlt 50/50 Wing / Finne und das an Spots, die sicher keine Starkwind Reviere sind....

    Kenne aber auch Einige, die Wingen ausprobiert haben und jetzt wieder zurück bei Finne sind. Keine Ahnung wie repräsentativ das ist aber so die Beobachten bei uns am Spot.

    Von daher... Ich glaube man kann nicht sagen dass die Branche das Windfoilen kaputt gemacht hat. Das ist ein stark spekulativer Blick in die Glaskugel...ich persönlich glaube einfach dass es sich halt aus genannten Gründen nicht durchsetzen konnte...außer in den Nischen wie IQ oder Slalom.


    Und dann gibt es ja noch Reviere, an denen man zwecks Wassertiefen oder Seegras gar nicht foilen kann...Bei uns kann man in der Sommerzeit von März - Mai foilen, dann kommt Gras und vorbei isses bis Herbst und im Winter wiederum haben wir Stürme an denen man eigentlich nicht foilen möchte...daher habe ich auch mein Big Fin Gear nie aufgegeben, da würde mir im Sommer viel Watertime verloren gehen

    Ich glaube auch, dass es im Freeride Bereich Setups gab die ganz passabel funktioniert hatten bzw. funktionieren, aber es wurde nicht angenommen. Ob das nun ohne dem parallelen Entstehen des Wingsurfens anderst gelaufen wäre werden wir nie erfahren. Ich persönlich habe da meine Zweifel....es gibt immer eine kleine Gruppe die offen für Neues ist aber es ist halt jetzt nicht so, dass jeder nur noch Foilen möchte. Die meisten Windsurfer denen ich begegne die surfen wenn es genug Wind für Finne hat oder machen was Anderes wenn kein Wind ist...

    Sieht man auch an den Surfcentern. Einige sind relativ früh auf den Zug aufgesprungen und haben Foil Equipment inkl. Kurse angeboten, das ging aber vielerorts auch schnell wieder zurück. Wüsste gerade kein Center das großflächig Foil Equipment verleiht also in der Mehrzahl in Relation zur Finne. Auch nicht an den hießigen Leichtwind Binnen-Revieren bei uns im Süden....


    Im Jugendbereich und in der Nachwuchs Förderung ist das dank IQ sicher anderst aber darum geht es ja hier nicht in der Diskussion ..

    Moin,

    Die Kritik von Mario Kümpel an der Surfindustrie, dass in der Vergangenheit unzureichend ausgereifte Foils auf den Markt gebracht wurden, kann ich nicht teilen.

    Aus meiner Sicht ist es bei neuen Entwicklungen wichtig verschiedenste Wege durch die Hersteller auszutesten und so die Evolution der besten Produkte zu ermöglichen. Das ist eigentlich bei jeder jungen Sportart so gelaufen. Wenn man zu Beginn eines neuen Trends das finanzielle Risiko scheut, muss man leider warten bis die Entwicklung fortgeschritten ist.

    Euch allen einen guten Start ins Jahr 2025!

    Sehe ich auch so und am Ende glaube ich dass man ein bisschen Lehrgeld hätte so oder so bezahlen müssen. Konnte sicher niemand absehen wie sich das Ganze entwickelt.

    Ich glaube dass sich Foilen so oder so nicht durchgesetzt hätte.


    Anfangs war das Argument dass man kleine Segel bei wenig Wind nutzen kann.


    Nunja der performanceorientierte Bereich hat sich bekanntlich in eine andere Richtung entwickelt: große Segel, große Boards. Ein 91er Foilboard ist nicht viel kleiner als ein Formular Board was als Klotür verpönt war seinerzeit....

    Und selbst ein 85er Board ist noch immer sehr breit und unhandlich.


    Und mit gutem Freeride Leichtwind Finnen Gear kann man ab guten 12 kt Wind auch Spaß haben.


    Möchte man dann bei weniger Wind mit kleinen Segeln foilen bleibt ein Low Aspekt Foil, um da bei 8-12 Kt Wind zu cruisen....keine Ahnung, kenne Keinen der das so richtig Sexy findet....


    Man weiß natürlich nicht, was die Zukunft bringt, ich selbst kenne mehr Surfer die eher nochmal in Leichtwind Finnen Gear investieren aber das muss nicht repräsentativ sein...und wenn jemand Windsurfen von grund auf neu lernt dann fängt man ja immer mit Finne an, anstatt direkt auf dem Foil und da ist dann die Frage warum man sich dann zusätzlich für den untersten Windbereich das Foil Zeug antun sollte...


    Wir hatten bei uns im Club auch mal darüber nachgedacht Freeride Foil Material anzuschaffen aber uns dann dagegen entschieden das würde niemand nutzen...wohingegen das Freeride Finnen Material durchaus genutzt wird gerade von der jüngeren Generation.

    HI


    da spielen natürlich diverse Aspekte mit hinein ich versuche mal zu strukturieren:


    Mastmuß-Position: die sollte so gesetzt sein, dass sich der Frontflügel idealerweise in der Mitte zwischen deinen beiden Füßen befindet. D.h. die Position ist eher abhängig von der Länge deiner Fueslage. Längere Fuselage, tendenziell eher mehr nach vorne, kürzere Fuselage tendenziell eher nach hinten.


    Backwing-Position: das ist korrekt. Hast du zu viel Power, dann kannst du mit einem angestellten Backwing etwas depowern.


    Ansonsten bleibt zu sagen:

    Der 1500er Flügel ist schon sehr groß. Ich kenne jetzt zwar dieses Foil nicht, kann mir aber vorstellen dass der Flügel generell schnell überpowert ist. Ggf dann eher zu einem kleineren Segel greifen.


    Fahrtechnik: das was du beschreibst ist gerade als Anfänger normal. Der Schritt in die hintere Schlaufe benötigt zu Beginn einen gewissen Mut. Normalerweise würdest du zumindest im Trapez hängen und Druck machen. Das bringt dann die Boardnase nach unten. Wenn du keinen Druck im Trapez hast oder gar ausgehängt bist, dann fehlt natürlich der Druck und das Board steigt. Das kannst du am Anfang zum Üben erstmal kompensieren, in dem du einfach das Segel aufmachst oder ggf. eine kleinere Segelgröße aufbaust. Beim Foilen hast du grundsätzlich zwei Möglichkeiten zu trimmen - entweder Segel-Größe oder den Frontwing. Da ich davon ausgehe dass du aktuell nur einen Frontwing hast geht erstmal nur der Trimm über ein kleineres Segel und ggf. über einen angestellten Backwing.


    Ich hoffe das hilft :)