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Wie klein darf ein Surfsegel sein um noch Spaß zu machen?

  • sparbirne
  • March 30, 2011 at 12:43 PM
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  • sparbirne
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    • March 30, 2011 at 12:43 PM
    • #1

    würde mich über ein paar erfahrungsberichte mit kleinen segeln von euch freuen. bitte schreibt auch euer fahrergewicht dazu!

    ich selbst wiege 70kg und bin bisher auf dem wasser nie kleiner als 4,2 gefahren. aber in meinem kommenden karpathos-urlaub brauche ich unbedingt ein kleineres. die verleihstation vor ort hat wavesegel bis 3,0 runter. jetzt frage ich mich blos, ob sowas bei meinem gewicht überhaupt noch sinn macht. ich war einmal mit 3,3 windskaten. da fand ich den segeldruck im verhältnis zum lift schon zu hoch. hat mir nicht wirklich mehr spaß gemacht. ich habe als kleinstes segel 3,5 wavesegel ins auge gefasst. was sagt ihr? bis zu welcher windstärke meint ihr ist das für mich fahrbar?

  • Online
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    • March 30, 2011 at 1:28 PM
    • #2

    Moin,

    mein kleinstes Segel ist bei ca. 68 Kg ein 3,7er Sailloft Curve.

    Damit kann ich bis untere 8 Windstärken auf Flachwasser fahren. In der Welle ist früher Schluss, auch weil mir die Wellen dann zu hoch werden.

    Mit einem passenden 370er Mast und einer passenden kurzen Gabel fährt das Curve noch wie ein richtiges Segel.

    Wichtig ist für mich, dass die Gabelbaumlänge nicht zu kurz wird, damit die Strömung nicht so schnell abreisst und dass das Segel auch noch etwas Bauch hat.

    Ausserdem müssen Board Grösse und Finne passen, sonst ist der Spass sehr gering, auch wenn man das Segel eigentlich halten könnte.

    Vorher hatte ich ein 3.7er Gun Hammer, das war grenzwertig flach und fuhr sich daher ziemlich bescheiden.

    Ein 3.3er NP Zone hatte ich auch mal, das war dann irgendwie zu klein, jedenfalls habe ich es wieder verkauft. Das Segel hatte zu wenig Bauch und einen zu kurzen Gabelbaum.

    Eigentlich habe ich das 3.7er Segel für "Überlebenstage". Der Surfspass hört eigentlich bei einem 4.2er Segel für mich auf.

    Deshalb würde ich auch keinen Urlaub planen, der dauerhaft Segel unter 4.2 qm erfordert.

    Gruss
    Gerhart

  • Luvstau
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    • March 30, 2011 at 1:38 PM
    • #3
    Quote from sparbirne

    würde mich über ein paar erfahrungsberichte mit kleinen segeln von euch freuen. bitte schreibt auch euer fahrergewicht dazu!

    ich selbst wiege 70kg und bin bisher auf dem wasser nie kleiner als 4,2 gefahren. aber in meinem kommenden karpathos-urlaub brauche ich unbedingt ein kleineres. die verleihstation vor ort hat wavesegel bis 3,0 runter. jetzt frage ich mich blos, ob sowas bei meinem gewicht überhaupt noch sinn macht. ich war einmal mit 3,3 windskaten. da fand ich den segeldruck im verhältnis zum lift schon zu hoch. hat mir nicht wirklich mehr spaß gemacht. ich habe als kleinstes segel 3,5 wavesegel ins auge gefasst. was sagt ihr? bis zu welcher windstärke meint ihr ist das für mich fahrbar?



    als ich noch 70 kilo gewogen habe ist ein paar Jahre her:D) bin ich in Leucate und Tarfia an guten tagen 3,2 gefahren bei 40 knoten mit nem Sinker. Die Segel waren damals aber noch Lappen.

    Auf Fuerte im Sommer und mit 10 kilo mehr am Bauch, hab ich dann immer 4,0 bis 4,2 genommen als kleinstes und dann gut getrimmt. Wenn das mit einem 80 Liter board nicht mehr fahrbar war, hab ich mich an die Strandbar gesetzt. Das macht mir dann keinen Spaß mehr. Da ich solche kleinen Segel sonst nie fahre ist das alles auch recht ungewohnt. Bei 14 Tagen Urlaub haben meistens die letzten 7 erst richtig Freude gemacht, weil ich mich dann so richtig an den üblen Chop und die Hammer böen gewöhnt habe. Blöd war für mich auch immer an den Verleihstationen, wenn ich auf ein anderes Brett mit anderer Finne wechseln musste. Ich bauche halt immer ein wenig Zeit bis ich mit neuem Zeug warm werde.

    Mit Windskaten kannst Du das nicht vergleichen. Wenn Du ein 75 Liter Waveboard nimmst (wird nicht so schnell und du hast super Kontrolle) mit einem Segel um 3,5qm müstest du super zurecht kommen auch in der Devilsbay im Sommer bei 40 Knoten.
    gruss

  • teenie
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    • March 30, 2011 at 2:12 PM
    • #4

    Moin,

    ich habe schon diverse kleine Segel getestet und besessen. Ich habe bisher nicht feststellen können, das segel unter ca. 3,5 noch gut funktionieren.
    Ich finde diese Tage mit voll angeblasenem superkleinen Segel genial, das sind meine Sahnetage.
    In der welle jedoch ist ein 3,7er mit 85kg für mich schon sehr grenzwertig, wegen der superhohen völlig verblasenen Sprünge die zwangsläufig über die großen Wellen kommen, bei sideshore. Bei onshore über das Weisswasser rauskreuzen ist schon ambitioniert.

    Ein 3,7er z.B. ist mittlerweile ein echtes Segel und wirklich normal zu nutzen. Guck dir auch mal die Morenotwins an. Trotz superhack fahren die auch häufig 3,7er wie die schweren Jungs.

    Wichtig ist in jedem Fall, das man auch den passenden (kurzen) Mast zum Segel hat. Gut geeignet sind die älteren North Voodoo oder Zeta o.ä. die auch noch 400cm Masten als 'kurz' definieren.
    Bythewäi: Ich suche noch ein solches 3,5er möglichst als Zeta aus 1995-1998 oder auch voodoo danach (dann halt 3,4).

    Mit 70kg hast du also nicht zwangsläufig einen nach oben stärker begrenzten Einsatzbereich als ich z.B. mit 85kg, ist aber eine Frage der Erfahrung und an der Stelle auch der Kraft und Mut. Denn bei stark böigen Winden ist das Einhängen ins Trapez bei solchen kleinen Lappen schon eine kleine Überwindung, anfangs.

    Grüße und viel Spass
    teenie

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    • March 31, 2011 at 11:38 AM
    • #5

    Ich bin 1,93m auf 85kg und hab als kleinstes Segel ein 3,7qm Impact Wave von Gun. Grade diese Tage mit 7-8bft + machen mir besonders Spaß :) ist aber wie bei den Vorrednern schon angesprochen dann schon eine Sache der Erfahrung und des Mutes. Als ich noch kleiner und leichter war kamen mir die kleinen Segel ab 4.2qm auch viel zu flach und drucklos vor, da ich sie bei Windstärken gefahren hab wofür sie noch nicht unbedingt gebaut wurden. Mittlerweile war ich schon mit 3.0er draußen und kann nur sagen abgesehen von der Ruppigkeit die Bedingungen um 10bft und mehr verursachen, liebe ich die Tage und finde die Segel auch gut fahrbar ;)

  • herry
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    • March 31, 2011 at 2:37 PM
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    • #6

    Wenn die kombi mit dem board passt, ist kleiner mal besser..

    hier noch was von totti
    Bei oberen 10 Bft. fahre ich den Offroad 102 mit einem 4.4er, da macht das Board gar keine Probleme.

    Grüße

    Totti

    gruß herry

    how long is now

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    • March 31, 2011 at 5:20 PM
    • #7
    Quote from herry

    Wenn die kombi mit dem board passt, ist kleiner mal besser..

    hier noch was von totti
    Bei oberen 10 Bft. fahre ich den Offroad 102 mit einem 4.4er, da macht das Board gar keine Probleme.

    Grüße

    Totti

    gruß herry

    Moin,

    das glaube ich erst, wenn ich es gesehen habe...


    Etwas Mut und Einsatz sind bei oberen Windstärken natürlich erfoderlich, aber ein kleines Segel muss auch die zunehmend ungünstige Physik ausgleichen, denn die Windgeschwindigkeit erhöht sich doch wesentlich gegenüber der Boardgeschwindigkeit, besonders in Manövern.

    Meine Surf Tage in solchen Windstärken sind jedenfalls so selten, dass ich wenig Gelegenheit habe, mich richtig daran zu gewöhnen und möchte deshalb nicht noch zusätzlich mit einem schlecht geschnittenen Segel kämpfen.

    Zumal kleiner als 3.7 dann vielleicht schon einen 3.40er Mast erfordert.

    Gruss
    Gerhart

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    • March 31, 2011 at 11:50 PM
    • #8

    Bei 9-10 + stört mich auch die "Ruppigkeit", zumindest an Nord- und Ostsee, weil die Windgeschwindigkeit und der Druck im Segel erheblich mehr schwankt als bei niedrigeren Windstärken. Zwischen Absaufen mit dem kleinen Board in Windlöchern von nur 8 Bft. und kaum noch zu haltenden Orkanböen im Minutenwechsel kann dann ja alles passieren. Bin ich zwar schon mit dem 3,3er gesurft, ist aber reines Überlebenstraining gewesen. Dafür würde ich mir kein so kleines Segel kaufen. So um die 8 Bft sind mit einem 3,7er (Gaastra Manic) hingegen noch mit Spaß und einigermaßen entspannt (auf Flachwasser) zu fahren. Kleiner gehe ich nicht mehr.

    Angst vor Trapez habe ich übrigends überhaupt nicht bei ganz extremen Wind. Beim Wasserstart im Wasser liegend einhaken, Fuß schon in die hintere Schlaufe und dann hochziehen lassen ging wunderbar, Brett muss halt klein sein. Ein 102l Board wäre für mich bei 10 völlig unfahrbar; schon das 80er fing an zu fliegen.

  • Spaddl
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    • April 1, 2011 at 12:51 AM
    • #9

    joa also kleiner als 4,0 macht mir auch nicht mehr so recht spaß.
    aber in karpathos brauchste oft was kleiner ^^.
    bei den ganz kleinen segeln ist das schon sehr seltsam das gefühl als hätte man irgend son starres brett.

  • User698
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    • April 1, 2011 at 10:12 AM
    • #10

    also mein kleinstes segel ist ein 3,0er naish force, aber das macht mir keinen spass, ich werde das segel verkaufen

    4,2 macht noch viel spass ( tarifa & co), habe darunter ein 3,9er search, werde das auch verkaufen und mir als kleinstes ein 3,7er für die hammertage anschaffen, wenn das nicht mehr geht hab ich auf dem wasser nix mehr verloren, aber das sind dann so um die 40 knoten.


    früher (1986) war in tarifa mein kleinstes ein 2,8er, aber das ist nicht vergleichbar

    wiege um die 70 kg, kleinstes freeride brett ca 75l

  • surffrog
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    • April 1, 2011 at 10:31 AM
    • #11
    Quote from c-bra

    4,2 macht noch viel spass ( tarifa & co), habe darunter ein 3,9er search, werde das auch verkaufen und mir als kleinstes ein 3,7er für die hammertage anschaffen, wenn das nicht mehr geht hab ich auf dem wasser nix mehr verloren, aber das sind dann so um die 40 knoten.
    l

    hi c-bra,

    mit was für nem board biste dann zwischen 4,2er und 3,7er unterwegs??

    danke y saludos

  • User698
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    • April 1, 2011 at 10:55 AM
    • #12

    ein kleiner mistral naish freerider - hat (glaub ich) ca 75 l - ich mag diese brettlinie sehr, besonders im kabbelwasser. noch kleiner find ich nicht so gut, da es ( zumindest wo ich fahre) oft recht böig ist, und kleines segel, windloch und wenig volumen is ned so meines ;)

    da unten is das brettl zu sehen mit 4,2 oder 4,7 search, weis nicht mehr welches das rote segel oder das orange war

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  • teenie
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    • April 1, 2011 at 11:18 AM
    • #13

    Moin,

    das ist kein Freerider, es ist ein Waveboard. Ich fand die Naish (hatte den 8'5'' er aus 1999) eigentlich ziemlich unruhig, da gibts schon wesentlich komfortablere Boards für richtig Hack. 8Bft ist ja 'nur' Starkwind.

    Das Board ist natürlich nicht unwichtig, denn z.B. bei sehr kleinen Segeln ist der Druckpunkt so weit vorne, dass der Gesamttrimm bei großen Boards einfach nicht mehr passt. Die letzte starkwindwoche die ich hatte bin ich viel ein sehr kleines Board gefahren (59l mit 3,7). Für mich sehr gewöhnungsbedürftig und auch zu klein (gerade beim springen) aber auf der almanarre Kabbelpiste um Längen dem Freewave überlegen an Laufruhe.

    Ich habe es noch nicht erlebt, das ich ein 3,2er oder so besser oder länger nach oben fahren kann, als das 3,7er, eben genau weil es dann auch meist böig ist. Auch mein Mädel mit 58kg fuhr das 3,2er nicht und das 3,7er noch gerne. Das 3,2er ist einfach auch sehr hibbelig weil der Windeinsatzbereich sehr klein ist. Lieber voll überpowert mit dem 3,7er, das ist kontrollierter als ein 3,2er sagt meine Erfahrung. Das mag aber Segelspezifisch sein.
    Es gibt auch Leichtgewichte die auf bestimmte Segel in 3,2 oder gar 3,0 schwören. Kenne ich so aber nur vom Superfreak. Das Search empfinde ich auch als nicht ideales Starkwindsegel, da es sehr gute Fahrleistungen hat, die einem das Leben dann ja nur schwerer machen.
    Schön sind sehr gut dosierbare Segel die auch nicht so deutliches 'off' zeigen, aber eben auch nicht immer volle Kanne nach vorne gehen. Da sind die alten angesprochenen Segel schon gut geeignet, zudem sie noch sehr stabil gebaut sind mit PVC Fenster und ohne Monofilm...

    Wasserstart eingehakt ist nix für mich, ich fahre jedoch tendenziell recht kurze Tampen, lieber 'schön' aufsteigen und dann einhaken- Geschmackssache. Mit längeren Tampen hast du auch mehr 'Zeit' um Böen auszugleichen, ich mags jedoch lieber direkter am Segel zu stehen... ausprobieren.

    Grüße
    teenie

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