Slalom vs. Freerace/ Freeride


  • Das ein Freerider von sich aus schneller sein soll halte ich für ein Gerücht.


    Das wird er kaum sein. Aber sein Potenzial ist für den Normalo eher abrufbar. Gerade in schwierigen Bedingungen.


    Gruss


    David

  • Ich stell mal die Behauptung auf, das jeder der:


    -die Halse durchgleitet
    -Aktiv anpumpen kann, auch bei wenig Wind
    -In der lage ist, die Körperspannung länger zu halten
    -Größer als 175 ist.
    -Ein bisschen Trimm Know-How hat
    -Ofters zum Surfen kommt, auch in schwierigeren Bedingungen


    Ein SlalomBoard fahren kann, wer redet denn von voll ausreizen, aber wer kann das schon?
    Flessner?Angulo?
    Nein, nichtmal die können 100% ausnützen, vll. sind sie knapp drann, da sie ihr Material perfekt abstimmen können bzw. es sogar auf sie entwickelt wird.
    Aber das interessiert doch niemanden, nach der zeit stellt man sich auf sein Material ein... da wird mann dann schon automatisch schnell.
    Und ich bin mir sicher, das alleine schon wegen der Einstellung eines Slalommaterial-Piloten dieser schneller ist, ein Freerider macht doch auf bei zu viel Wind, wer ein bisschen spass am Speeden hat, geht auf Raum und gibt stoff.
    Auch fährt man doch min. nen 1m² größer, als nen Freerider, aber das Kontrollierter, als so manches Freeridesegel, aber man
    hat die "Mehr-Performance" bei wenig Wind...
    Desweiteren wird ein Slalomboard auch schneller frei, dadurch schneller... bei weniger Wind, kann dadurch davonziehen, voraussetzung dafür ist wie oben schon geschrieben, Körperspannung.


    Deswegen wird jeder, der ein bisschen spass an der Geschwindingkeit hat, an nem Slalomboard mehr freude haben.
    Und auf die kommt es doch an, wenn wir ehrlich sind.


    Grüße Oli:keks:


    P.S.
    ( jetzt dürft ihr auf mich einhacken..., die devise lautet Surfen nicht rumkacken..., denn vll. hat der lahmste Freerider ja den meisten spass, wer weiß das schon:confused:)

    Jetzt mit Trimmtips, noch mehr Inhalt und Bildern
    :eek:


    Klick:49:

  • Ne, einhacken nicht - aber ich habe mein Slalommaterial komplett verkauft. Nicht weil ich die von Oli genannten Kriterien nicht erfülle.


    Der Grund ist der das es einfach unkomplizierter ist mit einen Freerider rumzudüsen - auch wenn ich dann nicht mehr den Topspeed eines Slalomrenners habe.


    Es ist einfach entspannter - aber damit wieder auch sehr subjektiv.


    Viele Grüße
    Michael

  • Es gibt hierbei so oder so für und wieder.


    Ich kann im Prinzip auch die Aussage, dass Slalomfahren nicht so entspannt ist wie das Fahren auf Freeridestuff, gut nachvollziehen. Ich stimme dieser Aussage auf jeden Fall zu, wenn es um Wind geht bei dem Slalomsegel der größe 7.0 zum Einsatz kommen. Hier geht es je nach Surfergewicht um Wind zwischen 20 und 30Knoten, das ist wirklich Arbeit.
    Ich finde aber auch die Aussage Slalomfahren ist entspannter als Freeriden nicht vollkommen falsch. Ich finde gerade bei Segeln von 7.5 bis 9.0 ist Slalomfahren unheimlich angenehm. Wenn es an den Grenzbereich vom 7.5er geht wirds langsam wieder heftig, aber ansonsten ansonsten...Gerade bei wenig Wind, wo ja dann doch öfters mal stärkere Böen dabei sind, trägt die Stabilität eines Slalomsegels dazu bei, dass man ganz entspannt dahin gleiten kann.
    Mal im ernst: Wenn man das maximale aus seinem Set herausholen will, dann verdient sowohl Slalomfahren wie auch Freeriden einzig und alleine die Bezeichnung Sport!


    Vielleicht noch ein ganz interessanter Beitrag zu der Frage ob Freeridestuff schneller ist als Slalommaterial.
    Ich bin mehrfach schon mein Manta 74 und das Super-X 106 im Quervergleich gefahren, die beiden Boards unterscheiden sich immerhin in der Breite um 11cm. Das Super-X ist etwas schneller als das Manta, aber die größte Differenz die ich je erzielt habe betrug 2,5km/h. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Super-X im Vergleich zu einem 65cm Slalomboard einen Stich bekommt.
    Darüberhinaus habe ich den Eindruck, dass der Topspeed des Manta auf perfektem Flachwasser sogar höher wäre. Müsste ich vielleicht mal testen.

  • Hat Klaas Voget nicht mal vor ein paar Jahren erfolgreich an einem Slalomrenne auf Sylt teilgenommen und ist mit Wavestuff angetreten:confused:


    Ich mein so was in Erinnerung zu haben.
    Ich empfand das fahren mit dem Manta und dem 9.0 Segel als ganz angenehm. War halt nur verwundert als ich vom Wasser kam das so manch einer schon mit 6.5er Freeridesegel unterwegs war. O.K. ist war recht sportlich haber noch lange nicht am Limit.

  • Klaas ist ein sehr guter Fahrer der sowohl Starts als auch Halsen perfekt beherrscht. Bis vor wenigen Jahren ist er im DWC auch beim Kursrennen gestartet. Dazu ist Sylt mega anspruchsvoll zu fahren, da ist Material nicht alles. Wer die Bedingungen gut kennt der hat da auch mit Wavematerial gute Chancen!


    Bzgl. Slalom vs Freeride, also da stimme ich Totti zu. Wahrscheinlich hätte ich auch mehr Spass mit nem Freerider bei 4-5 Bft (da fahr ich entweder 9,3 oder 7,8), aber 1. war das Board sehr günstig und 2. ist dieses leichte Gefühl am Fuß irgendwie geil. 2-3 Kg mehr (Freerider) an Gewicht will ich bei Leichtwind nicht am Fuß haben...

  • Wahrscheinlich hätte ich auch mehr Spass mit nem Freerider bei 4-5 Bft (da fahr ich entweder 9,3 oder 7,8), aber 1. war das Board sehr günstig und 2. ist dieses leichte Gefühl am Fuß irgendwie geil. 2-3 Kg mehr (Freerider) an Gewicht will ich bei Leichtwind nicht am Fuß haben...


    Ich denke die Zeiten sind längst vorbei, wo man Freerider mit schwer und träge abtun konnte. Viele Hersteller bauen (zusätzlich) Freerider oder Freerace Boards in Fullcarbon. Die PE-Schüsselzeiten sind ja wohl wirklich lange vorbei. Starboard z.B. hat einen Futura in Carbon, Lorch den Bird in Fullcarbon (Breeze dito), Rocket als LTD. und und und...
    Ich habe auch immer gedacht, schnell geht nur mit reinem Slalom. Ist aber nicht so. Schnell geht auch anders, aber dafür viel entspannter. Ich rede nicht nur vom Topspeed. Angleiten und Halsen gehören auch dazu...
    Ich kann jedem nur raten, mal ein modernes Freeride oder Freeraceboard zu probieren. Ich habe mich auch immer selbst belogen mit für meine Bedürfnisse zu extremen Mateial.


    Grüße


    Totti

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Ich denke die Zeiten sind längst vorbei, wo man Freerider mit schwer und träge abtun konnte. Viele Hersteller bauen (zusätzlich) Freerider oder Freerace Boards in Fullcarbon. Die PE-Schüsselzeiten sind ja wohl wirklich lange vorbei. Starboard z.B. hat einen Futura in Carbon, Lorch den Bird in Fullcarbon (Breeze dito), Rocket als LTD. und und und...
    Ich habe auch immer gedacht, schnell geht nur mit reinem Slalom. Ist aber nicht so. Schnell geht auch anders, aber dafür viel entspannter. Ich rede nicht nur vom Topspeed. Angleiten und Halsen gehören auch dazu...
    Ich kann jedem nur raten, mal ein modernes Freeride oder Freeraceboard zu probieren. Ich habe mich auch immer selbst belogen mit für meine Bedürfnisse zu extremen Mateial.


    Grüße


    Totti


    Wie empfindlich sind denn z.B der Bird in Fullcarbon?? Muß man diese Art Bretter behandeln wie rohe Eier ?


    Hast du den Bird schon gefahren,wenn ja,gleitet er wirklich so gut an,trotz passiver Fahrweise?


    Gruß Michel

  • Ich denke die Zeiten sind längst vorbei, wo man Freerider mit schwer und träge abtun konnte. Viele Hersteller bauen (zusätzlich) Freerider oder Freerace Boards in Fullcarbon.


    von Custom Boards brauchen wir ja gar nicht erst anfangen zu reden :D letztens bin ich mal wieder auf meinem alten Hawk gefahren,.. ich dachte ich bin mit nem Öltanker unterwegs :bonk:
    AlohaDoc

  • Wie empfindlich sind denn z.B der Bird in Fullcarbon?? Muß man diese Art Bretter behandeln wie rohe Eier ?


    Die sind doch alle genau gleich heikel, ob jetzt von Lorch, Tabou oder Starboard, ob Freeride oder Slalom.


    Ja, das sind alle rohe Eier, besonders in den LTD Versionen.


    Gruss


    David


  • Das stimmt nicht. Rohe Eier waren ganz sicher meine F2 Ltd. (Hornet z.B.), SX, Starboard Formula und iSonic.
    Ich kann das nicht bestätigen für Lorch, ich habe nicht eine einzige Spachtelstelle an meinen Boards. Ich habe ausschließlich Fullcarbonboards, bzw. Whiteline.
    Wurde aber schon öfter mal gesagt, daß die Marke es selbst in der Hand hat, wie ein Board (z.B. bei Cobra) konstruiert wird. Cobra wirkt empfehlend, ja.
    Lorch sind z.B. immer etwas schwerer als vergleichbare Boards der Konkurrenten. Das geht ganz ganz sicher pro der Haltbarkeit.

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  • Quote from Totti-Amun

    Ich habe mich auch immer selbst belogen mit für meine Bedürfnisse zu extremen Mateial.


    Grüße


    Totti


    Hi totti,


    ja das kenn ich wollte auch jahrelang die "tollen kleinen" waveboards fahren....


    gruß herry

  • Geht, 75-80cm breites Slalomboard, 9.0er Racesegel bei 13-15Knoten ist absolut easy going. Aber ich will den Freerider sehen, der mithält.


    Liegt nicht zumindest im Mittelwindbereich ein wesentlicher Vorteil von Slalomboards in der Durchgleitleistung und in der Beschleunigung aus Windlöchern? Ich konnte am Sonntag erste Erfahrungem mit meinem F2 SX 81 Slalomboard (135 l)sammeln. Subjektiver Eindruck: Ist die Fuhre erst mal am Laufen und man steht in den Schlaufen, kann bei nachlassendem Wind und trotz relativ kleinem Segel (7,7 AC 2) kein vergleichbar motorisierter Freerider mehr folgen. Mit 9 qm Racesegel wird der Unterschied wahrscheinlich noch krasser und es bleibt "easy going".


    Hat jemand mal die Durchgleitleistung im Vergleich testen können? Die mögliche Spitzengeschwindkeit voll angepowert finde ich persönlich nicht so entscheidend; dafür fahre ich in zu böigen Revieren.


    VG
    Peter