Für lange Schläge mit ordentlich Höhe Laufen hab ich zunächst ein Hüft-Trapez mit verschiebbarem Haken genommen, bei dem kann ich wenn es unangenehm wird, den Druckpunkt etwas verschieben. Fürs Foilen hab ich mir dann Beinschlaufen angenäht, damit das Ding nicht ständig hoch rutscht, wenn ich wieder mal nach unten ziehen muss, um ein aufsteigen in der Böe zu unterbinden. Die Beinschlaufen wurden dann immer kürzer, weil angenehmer. Jetzt bin ich bei einem Sitztrapez, dass ich für alle Segel größer 7m² sehr gerne nutze. Seither sind Verspannungen und abendliches Kreuzweh auch nach 80km chopp geprügel (wie gestern am Chiemsee) Vergangenheit. Ich habs sowieso etwas mit dem Kreuz, mir hat das Sitztrapez diesbezüglich sehr geholfen. Für kleine, spielerische Segel und entsprechend kleinere Bretter, die viel weicher einsetzen bevorzuge ich nach wie vor das Hüft Trapez.
Trapeztampen und Höhe laufen
-
-
Montag war mal wieder guter Wind, und ich habe aus Neugier mal den guten alten Dakine Speed Seat von '98 ausgepackt. Segel war 6.7 Rapid, in Böen war das ordentlich overpowered. Und in der Tat, kein Zwicken im Rücken beim Höhelaufen, und als Leichtgewicht mit 70kg schien es ingesamt einfacher das leicht überdimensionierte Segel zu kontrollieren.
Ich hatte am Ende noch mal zwei Schläge mit Hüfttrapez gemacht, das war schon ein klarer Unterschied. Mit Trapeztampen vorne und kürzer ging Höhelaufen auch, war aber auch halt mehr Arbeit.
Mit einem alten L5-S1-Vorfall kommt natürlich auch so mal der Gedanke auf, ob man nicht auch mal etwas ruhiger rangehen sollte. Kann also sein dass ich auf dem gleichen Pfad bin David R-T
-
Naja, grade nach oben raus kommst du mit langen Tampen und Hüfttrapez eigentlich mit dem Körperschwerpunkt weiter raus. Dann kannst du den Chop auch gut abfedern, denn die Verbindung ist weniger statisch wie mit dem Sitztrapez. Letztlich ist es aber etwas physischer und anstrengender mit dem Hüfttrapez, was dann eben mal in den Muskelgruppen auch etwas zwacken kann. Für mich ist das dann immer ein Zeichen: reicht für heute, geh vom Wasser.
-
Diesen Zeitpunkt versuche ich so weit wie möglich nach hinten zu schieben, da gute Windtage selten sind, wird jede Stunde ausgenutzt. Bei gutem Wind wegen nachlassenden Kräften aufhören zu müssen ist immer schade.
Höhe machen im Chop ist dann aber auch noch eine andere Nummer. Wenn das zu arg wird, nehme ich entweder Geschwindigkeit raus und schraube meine Gleitambitionen runter, oder mache das Höhe laufen auf dem anderen Bug, da der Chop hier hauptsächlich Windwellen sind, die nicht mit dem Wind übereinstimmen.
-
Montag war mal wieder guter Wind, und ich habe aus Neugier mal den guten alten Dakine Speed Seat von '98 ausgepackt. Segel war 6.7 Rapid, in Böen war das ordentlich overpowered. Und in der Tat, kein Zwicken im Rücken beim Höhelaufen, und als Leichtgewicht mit 70kg schien es ingesamt einfacher das leicht überdimensionierte Segel zu kontrollieren.
Ich hatte am Ende noch mal zwei Schläge mit Hüfttrapez gemacht, das war schon ein klarer Unterschied. Mit Trapeztampen vorne und kürzer ging Höhelaufen auch, war aber auch halt mehr Arbeit.
Mit einem alten L5-S1-Vorfall kommt natürlich auch so mal der Gedanke auf, ob man nicht auch mal etwas ruhiger rangehen sollte. Kann also sein dass ich auf dem gleichen Pfad bin David R-T
Wollen wir mal einen Thread auf machen was da aktuell an Sitztrapezen angesagt ist? Meines ist nämlich auch schon über 20 Jahre alt und bissel zerfasert.
-
-