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Trapeztampen und Höhe laufen

  • eki
  • May 26, 2026 at 7:37 AM
  • Online
    eki
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    • May 26, 2026 at 7:37 AM
    • #1

    Gestern war hier durchgehend guter Wind für lange Schläge, da kam mir die Frage auf, welche Tampenlänge und -position günstiger zum Höhe laufen ist. Ich fahre Vario-Tampen 28-34", hauptsächlich um die 30", und so dass ich leicht downwind gleichmässigen Zug auf beiden Händen habe.

    Ansonsten ist Höhe laufen im Gleiten durch schlechte Windverhältnisse hier leider nicht so ein grosses Thema, Höhe wird in Windlöchern gut gemacht :(

  • tourensurfer
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    • May 26, 2026 at 8:01 AM
    • #2

    Bei mir ist auch das Dümpeln das Kriterium für die Tampenlänge. Im Gleiten können sie kürzer sein, find ich. Jedenfalls rutsche ich manchmal raus dann.

    Es hängt auch davon ab wie hoch die Gabel montiert ist und was für ein Trapez du fährst, ich fahre 50:50 Sitz und Hüft, je nach Tageslaune. Soll halt alles mal wieder drankommen.

    Ich fahre auch genau die Vario-Tampen 28-34".

    Höhe laufen ist für mich in erster Linie Frage der Finnenlänge. Meine meistgenutzte ist eine 47er. Damit schlage ich in Punkte Höhe fast alle auf dem See. weil fast alle kürzere fahren. Bis auf die Sportfreunde mit SAX Speedking Segelnummern, die sind öfters und schneller auf dem See unterwegs.

    Im Vollgleiten laufe ich besser Höhe als im Dümpeln. Wenn es natürlich gerade so zum Gleiten langt, verliert man schnell. Das ist dann eine Frage der Disziplin und des Machbaren.

  • Erik Loots
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    • May 26, 2026 at 8:04 AM
    • #3

    Shorter harnasslines = better upwind.

  • Mias
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    • May 26, 2026 at 7:57 PM
    • #4

    Am Wind kürzer und vor. Downwind länger und weiter hinten

  • papapatrick
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    • May 26, 2026 at 10:29 PM
    • #5

    Zum Höhelaufen dürfen die Tampen auch nicht zu kurz sein, das Segel muss aufrecht stehen. Früher hatte ich die Tampen zu kurz, jetzt fahre ich 28 Inch

  • Online
    eki
    Ewiger Aufsteiger
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    • May 27, 2026 at 6:56 AM
    • #6

    Danke für die Tips, macht Sinn. Nun braucht es nur mal wieder ordentlichen Wind, um das auch mal alles umzusetzen!

  • David R-T
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    • May 27, 2026 at 7:41 AM
    • #7

    Du surfst wohl auch auf Böigen Binnen Revieren. Da ist das Höhe laufen besonders bei zu leichtem Wind oft ein Thema. Mehr als die Tampenlänge haben der Segeltrimm (eher flacher, also mehr Schothorn Spannung) und die Finnenlänge (eher eine Nummer Größer), sowie die Segelgröße Einfluss aufs effektive Höhe laufen. Weiters ist es oft vorteilhaft, nicht alles was vom Segel Kommt sofort nach dem Angleiten in Höhe umwandeln zu wollen, sondern ganz bewusst auch wenn es anfangs weh tut das Brett etwas abfallen (oder zu minderst halb wind) lassen, beschleunigen und erst mit höherem Grundspeed anzuluven. Dann lädt sich das Segel mehr auf, bekommt mehr und vor allem gleichmäßigeren Zug (scheinbarer Wind hilft), und du kannst diese Fahrt dann effektiver zum Höhe Laufen einsetzen. Löcher lassen sich besser übergleiten, was wiederum angleit Verluste im Stopp and Go betrieb spart. Im Idealfall kannst du dein Board auch leicht railen und damit das Segel richtig schließen (am Deck Ablegen), so kommst du in der Regel am Besten gegen den Wind hoch. Nervig ist an diesen Leichtwind- Böen- Eiertänzen halt immer, dass man kaum zum Halsen üben kommt, weil die Höhe so kostbar erarbeitet wurde, und die Riesentüten halt auch kaum Genuss beim Halsen bieten.

    Aber Üben lohnt. Alternativ ist gerade für diese Tage das Foil wie geschaffen...

  • blinki-bill
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    • May 27, 2026 at 7:58 AM
    • #8

    Höhelaufen ist M.E. ne Kopfsache. Am Ufer einen Punkt in Luv suchen und drauf zu surfen, hilft. Und den Tipp von David R-T mit dem flachen Segel hab ich schon oft gelesen, fahre aber selber speziel bei etwas eirigem Wind lieber etwas bauchiger und dadurch mit mehr Zug im Rigg und etwas backhanded . Schiebe dann meine Hüfte leicht aufgedreht nach hinten, Blick weiter nach Luv.

    Die Tampen fahre ich auf Amwind nicht anders als sonst, also ~32". Nur wenn es richtig kracht mache ich die länger, damit ich weiter rauskomme mit dem Gewicht.

  • SkyJunky
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    • May 27, 2026 at 10:13 AM
    • #9

    Sehr schönes Thema, da hänge ich mich gleich mit ein. 8)

    Ich bin im Grunde auch immer am suchen nach der richtigen Position für meine Tampen.

    Hab mich schon immer gefragt wie ihr das so macht. Heute 7.2 morgen 6.5, bei mehr Wind 5.5 und immer muss ich die Tampen schieben. Macht ihr euch Markierungen an der Gabel das ihr nicht immer aufs neue suchen müsst? Vom Gefühl her brauche ich mit jedem Segel eine etwas angepasste Position. Ich suche gefühlt jedes mal nach der richtigen Position. Dann fahre ich und habe zu viel Zug auf der Masthand, Tampen Stückchen vor, dann zu viel und wieder zurück. Wenn ich den richtigen Punkt nicht finde, nervt das schon irgend wann. Tampen etwas länger oder dann doch wieder etwas kürzer, dann knallt der Wind und hat Chop, dann hake ich mich oft versehentlich aus, weil ich noch zu viel über meine Arme fahre und zu wenig Gewicht ins Trapez gebe. Ich fühle mich irgend wie unsicher. Wenn ich gleichmäßigen Wind habe, auf dem Bodden z.B. dann hänge ich gut drin, aber wenn es auf den Seen böig ist, dann brauch ich etwas mehr "Spiel" dann fahre ich mehr über die Arme weil ich die Böen dann gefühlt besser ausgleichen kann. Dann hänge ich auch nicht so tief im Trapez sondern fahre etwas aufrechter, was wiederum die Gefahr eines Schleudersturz erhöht. Dieses Tampenthema ist bei mir echt präsent.

    Die Tampen sind ein ewiges Gebastel, zumindest bei mir.

    Danke das ihr euer Gedanken und Erfahrungen teilt. Das hilft dann schon echt weiter.

  • dominik49
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    • May 27, 2026 at 10:31 AM
    • #10

    Definitiv Markierungen an der Gabel.

    Oder für Standardgrößen dezidierte Gabeln ...

  • tourensurfer
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    • May 27, 2026 at 10:45 AM
    • #11

    Ich mache keine Tampen-Pos-Markierung pro Segel auf der Gabel, aber bin ja auch kein Wettkämpfer. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es mit Markierungen in jede Fahrrichtung (up wind, down wind) funktioniert, weil, wie schon jemand anders hier geschrieben hat, dazu wieder die Tampenposition geändert werden muss.

    Man findet die Position indem man die Gabel uneingehängt schmal fasst und das Segel anzieht, wie man es nutzen will. Auf beiden Händen muss dann gleichmäßiger Druck sein. Nicht den Fehler machen und die Gabel breit fassen. Da wird es nicht von selber laufen dann, wird nicht richtig neutral.

  • Mias
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    • May 27, 2026 at 10:53 AM
    • #12
    Quote from SkyJunky

    Sehr schönes Thema, da hänge ich mich gleich mit ein. 8)

    Ich bin im Grunde auch immer am suchen nach der richtigen Position für meine Tampen.

    Hab mich schon immer gefragt wie ihr das so macht. Heute 7.2 morgen 6.5, bei mehr Wind 5.5 und immer muss ich die Tampen schieben. Macht ihr euch Markierungen an der Gabel das ihr nicht immer aufs neue suchen müsst? Vom Gefühl her brauche ich mit jedem Segel eine etwas angepasste Position. Ich suche gefühlt jedes mal nach der richtigen Position. Dann fahre ich und habe zu viel Zug auf der Masthand, Tampen Stückchen vor, dann zu viel und wieder zurück. Wenn ich den richtigen Punkt nicht finde, nervt das schon irgend wann. Tampen etwas länger oder dann doch wieder etwas kürzer, dann knallt der Wind und hat Chop, dann hake ich mich oft versehentlich aus, weil ich noch zu viel über meine Arme fahre und zu wenig Gewicht ins Trapez gebe. Ich fühle mich irgend wie unsicher. Wenn ich gleichmäßigen Wind habe, auf dem Bodden z.B. dann hänge ich gut drin, aber wenn es auf den Seen böig ist, dann brauch ich etwas mehr "Spiel" dann fahre ich mehr über die Arme weil ich die Böen dann gefühlt besser ausgleichen kann. Dann hänge ich auch nicht so tief im Trapez sondern fahre etwas aufrechter, was wiederum die Gefahr eines Schleudersturz erhöht. Dieses Tampenthema ist bei mir echt präsent.

    Die Tampen sind ein ewiges Gebastel, zumindest bei mir.

    Danke das ihr euer Gedanken und Erfahrungen teilt. Das hilft dann schon echt weiter.

    Das ist normal. Du kannst den Druckpunkt auch durch Segelstellung beeinflussen. Greifst du weiter hinten und richtest dabei das Segel weiter auf und dicht geholt ist der Druck weiter hinten.

    Segel überziehen und öffnen ergibt den Druckpunkt weiter vorne

  • dominik49
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    • May 27, 2026 at 10:56 AM
    • #13
    Quote from tourensurfer

    Auf beiden Händen muss dann gleichmäßiger Druck

    als Grundregel für Aufsteiger ja,

    aber

    regelmäßig sind sie viel näher bei der hinteren Hand und die vordere hat mehr Zug ...

    zwischen Am Wind und Downwind ändere ich die Tampenposition am Holm nicht und kenne auch niemanden der das macht

  • dominik49
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    • May 27, 2026 at 10:59 AM
    • #14

    Es gibt ja auch keinerlei Zwang, dann immer bei der Markierung zu fahren.

    Aber man hat einen guten, bewährten Ausgangspunkt ...

  • tourensurfer
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    • May 27, 2026 at 11:04 AM
    • #15

    Ok, ich probier es mal aus mit den Markierungen.

    Gibt es da was, was wieder zu entfernen geht? Klebeband würde von der Tampenbefestigung abgerissen werden, muss man wohl direkt auf den Belag schreiben. Was, was mit Isopropanol wieder weg geht?

  • Django
    Ich bin dann mal weg
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    • May 27, 2026 at 11:34 AM
    • #16

    Ich finde Markierungen am Segel ganz gut, einfach mit Edding oder mit kleinem Aufkleber.

    Tampen hab ich fixe 28" ...

  • David R-T
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    • May 27, 2026 at 11:46 AM
    • #17

    Ich nutze für meine lieblingssegel fast nur die zugehörigen Gabeln. Besonders bei den kleinen Segeln sind die Tampen auch so fest (damit da nix schlackert), dass sie auf dem Wasser fast nicht verschiebbar sind. Nutze ich mal was anderes, dann greife ich die Gabel mittig am Strand, stelle das segel in den Wind und ziehe fest an. Dann merke ich wo es grob hin gehört. Feinjustieren auf dem Wasser ist aber oft nötig. Blöderweise ballert der Wind im Süden oft anfangs am stärksten und nimmt dann ab, wenn das Setting endlich stimmt (recht ermüdend).

  • SkyJunky
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    • May 27, 2026 at 11:53 AM
    • #18

    Ja, wie Dominik das geschrieben hat, habe ich es mir vorgestellt. Eine Markierung an der Gabel damit man einen Ausgangspunkt hat und nicht immer von neuem suchen muss. Das es mal hier und da verschoben werden muss, das kann ich mir denken. Aber so weiß ich wenigstens wo ich zumindest einigermaßen richtig bin bevor ich auf dem Wasser bin. Ich werde da mal testen zumindest bevor ich mir 3 Gabeln anschaffe.

    Danke...


    Quote from Mias
    Quote from SkyJunky

    ...

    Das ist normal. Du kannst den Druckpunkt auch durch Segelstellung beeinflussen. Greifst du weiter hinten und richtest dabei das Segel weiter auf und dicht geholt ist der Druck weiter hinten.

    Segel überziehen und öffnen ergibt den Druckpunkt weiter vorne

    Ja, der Druckpunkt ist so eine Sache. Ich bin glaube noch nicht so weit, das ich diesen wirklich aktive merke. Wenn dann eher subjektiv, weil ich mehr oder weniger Zug auf der einen oder anderen Hand habe. Wenn ich ganz ehrlich bin habe ich ganz schön zu tun wenn die Post abgeht. In die Schlaufen gehen, im Trapez bleiben und dann am besten nicht hinfallen. Dann immer die Gedanken an die anstehenden Wende oder einen Halsen Versuch.

    Aber es wird immer besser je mehr ich fahre. Um so mehr Erfahrung da ist, um so mehr Kapazität ist auch für die Randempfindungen. Im Moment stecke ich etwas fest mit meinen Baustellen, aber es wird schon werden. Es braucht eben alles seine Zeit. Ich versuche mich auch nicht zu sehr damit zu stressen, ich möchte ja Spaß haben. Aber eure Hinweise helfen ggf. ja auch bisschen weiter.

    Danke an euch...

  • papapatrick
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    • May 27, 2026 at 12:00 PM
    • #19

    Ich habe für jedes Segel eine Markierung für die Trapeztampen mit farblich passendem Panzertape

  • Hifly666
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    • May 27, 2026 at 12:09 PM
    • #20

    Ich mache da keine Markierung, merkt man doch schnell ob die Tampen passen, wenn nicht einfach etwas in die richtige Richtung verschieben. Bin aber sowieso kein Freund von Markierungen.

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