Habe gerade A2 gefragt, was der stärkste Wind und/oder die stärkste Böe war, die er oder sonst wer je mit Speed- oder Slalommaterial gefahren ist - auf eine Strecke von ca 500 m:
"Maybe one time over 50 nds"
Habe gerade A2 gefragt, was der stärkste Wind und/oder die stärkste Böe war, die er oder sonst wer je mit Speed- oder Slalommaterial gefahren ist - auf eine Strecke von ca 500 m:
"Maybe one time over 50 nds"
Der wiegt ja auch einiges, den hält das Gewicht unten. Manche müssen sich noch Gewichte reinstopfen. ![]()
Also da stand ja was von 97 knoten in den Böen. Gemessen wurden 85. Das sind dann ja 180 kmh bzw gemessen 157 kmh wind.
Kann mir das schwer vorstellen. Bei 45 knoten Böen Bin ich abgesprungen und traute mich nicht mehr mich einzuhängen und zu fahren. Hab mich ans Ufer treiben lassen und gewartet. Segel war 4.7.
Kleiner hab ich nicht obwohl ich noch nen Masten für kleiner hab. War trotzdem eine sehr schöne Erinnerung hat mega Spaß gemacht. War so 20-35 knoten und dann plötzlich kam mehr...
20.10.2023: "Wavespot" Hvide Sande bei Oststurm
Na ja, es ist schon eine Frage des Körpergewichts, wenn ich 3.7 nehme fährt mein Kumpel noch entspannt 5.0.
Ausserdem was versteht man unter Surfen bei solchen Windstärken, raumschots in eine Richtung als Beifahrer an Board sein, oder kontrollierte Manöver und am Ausgangspunkt wieder ankommen?
Für mich zählt letzteres, damit wohl auch weniger max. Windstärke.
Also wenn ich aussuchen kann ein Tag mit gleichmäßigen 22 kts und alles ist perfekt. Bedingungen wie oben gezeigt, nimmt man mit weil man vor Ort ist und bei Wind halt surfen will.
20.10.2023: "Wavespot" Hvide Sande bei Oststurm
The content cannot be displayed because you do not have authorisation to view this content. ... wohlgemerkt auf dem Fjord. Segel 3.3 maximal angepowert bei 90kg. Last man standing...Windmesswerte wären interessant. Auf jeden Fall mehr als genug😃
Habe gerade A2 gefragt, was der stärkste Wind und/oder die stärkste Böe war, die er oder sonst wer je mit Speed- oder Slalommaterial gefahren ist - auf eine Strecke von ca 500 m:
"Maybe one time over 50 nds"
Du kannst ihn ja mal an diesen Tag erinnern, wird er nicht vergessen haben:
Edit, ich habe das relevante Bild mal lieber gelöscht. Bevor sich wieder echauffiert wird.
Ich zitiere mal aus dem zum Event gehörenden Surf Magazin Bericht:
Und langsam bekommen alle eine Vorstellung davon, was es heißt, sich mit „Le Mistral“ anzulegen.
Die 3m hohe Mole, die eigentlich als Wellenbrecher für den Kurs fungiert, wird von Wasser und Wellen förmlich überflogen.
Schon wenige Meter von den Steinen entfernt gibt es Wellen wie sonst nur auf dem offenen Meer.
Fliegendes Wasser überall.
Dennoch werden die Profis zu einem weiteren Lauf aufs Wasser geschickt.
Allerdings kommen nur noch 37 Fahrer über den Kurs, weil bei mittlerweile rund 11 Beaufort auf dem Kurs die kleinen Segelgrößen ausgehen.
Gerade die leichten Fahrer haben jetzt ihre Probleme. Respekt gebührt hier vor allem den Frauen, die sich durch dieses Inferno kämpfen. Die Altmeisterin Valerie Ghibaudo dominiert mit Ihrer Erfahrung alle Rennen, aber auch Marianne Tertian und die deutsche Christine Pihan, die am Ende einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung der Damen belegt, trotzen den Naturgewalten.
Gegen siebzehn Uhr eine kurze Unterbrechung, eine Kamera der Zeitmessung steht unter Wasser. Der Wind nimmt weiter zu, am Strand und im Fahrerlager fliegen Boards samt Segel durch die Luft, einige mehrere hundert Meter weit; sie werden nie mehr wieder gefunden.
Albeau muss nach einem Sturz das Rennen aufgeben, die Platzwunde die er sich hierbei zuzieht hindert ihn eine Woche später noch am Start beim PWA Supercross in Leucate.
Mittlerweile fegt der Mistral mit Böen von 80 Knoten über den Strand, man kann vor fliegendem Wasser kaum noch den Kurs erkennen. Das Racekommittee beschließt eine Unterbrechung des Rennens und keinen weiteren Start mehr für diesen Tag, weil die Sicherheit der Teilnehmer nicht mehr zu gewährleisten ist.
In den Wellen schon wenige Meter vom Ufer entfernt können die Rettungsboote nicht mehr gegen den Wind ankommen.
In der Nacht ist das Fahrerlager wie ausgestorben.
Alle suchen in der Stadt Schutz vor dem Wind, der jetzt konstant mit Orkanstärke über das Rhone-Delta fegt.
An Schlaf ist nicht zu denken, denn alle wissen, dass auch am Sonntag noch Rennen anstehen und diese Bedingungen hier wohl für die meisten eine einmalige Erfahrung in Ihrem Leben ist.
Die meisten wissen auch noch nicht, dass sie dabei sein werden, wenn Geschichte geschrieben wird.
Am nächsten morgen sind einige Fahrer ins benachbarte St. Maries de la Mer gefahren, um auf dem dortigen Kanal einen Weltrekordversuch zu unternehmen.
Finian kommt pünktlich zur Fortsetzung des am Vortag abgebrochenen Rennens zurück und bringt die erste gute Nachricht:
Karin Jaggi hat den 12 Jahre alten Weltrekord von Babette Coquelle um mehr als einen Knoten auf 41,25 Knoten verbessert. Hochstimmung im Fahrerlager. Der dritte Lauf wird fortgesetzt, am Ranking ändert sich nichts mehr, da der Wind zwar konstant mit 50-60 Knoten bläst, aber auf dem Kurs gerade mal halbwind gefahren werden kann.
Direkt anschließend wird der vierte Lauf gestartet, Albeau geht trotz Verletzung wieder raus. Unglaublich.
Ausserdem was versteht man unter Surfen bei solchen Windstärken, raumschots in eine Richtung als Beifahrer an Board sein, oder kontrollierte Manöver und am Ausgangspunkt wieder ankommen?
Für mich zählt letzteres, damit wohl auch weniger max. Windstärke.
Na logisch sollte man zu Ausgangspunkt wieder zurückkommen, sonst könnte man ja einfach in die Luft springen und damit prallen bei 11bf einen Frontloop gesprungen zu haben.
Bei richtig Wind am limit ist Höhelaufen nicht das Problem, sondern Höhe vernichten.
Ja im Prinzip schon, aber als es mich am Urner zulegt hat, habe ich wirklich Probleme gehabt die Höhe zu halten. Wenn es wirklich viel Druck hat, sieht vieles anders aus.
Bei richtig Wind am limit ist Höhelaufen nicht das Problem, sondern Höhe vernichten.
Ja, solange man fährt bekommt man die Höhe fast nicht weg. Wenn's aber so heftig wird, dass man mehr schwimmt als fährt ist die Abdrift auch gewaltig. Bei Föhn ist das oft so ein Spiel. Solange man noch Kraft hat, ist alles kontrolliert, später zieht man unheimlich Höhe (zum Selbstschutz). Muss man sich dann noch später in den härtesten Böen im Wasser ausruhen, geht es aber auch ganz flott Stromabwärts. Irgendwie kein so angenehmes Gefühl die Richtung nur mehr mit beeinflussen, nicht mehr wirklich bestimmen zu können.
also Ausruhen ist doch bei solch starken Wind im Wasser gar nicht möglich, wenn es nicht stehtief ist. Schwimmend ist die Abdrift schon enorm, aber lange schwimmen ist da auch nicht, das ist nicht das Problem. Trotzdem geht Höhe pressen dann irgendwann nicht mehr so richtig. Dazu ist der Kabbel dann meist auch viel zu brutal.
also Ausruhen ist doch bei solch starken Wind im Wasser gar nicht möglich, wenn es nicht stehtief ist. Schwimmend ist die Abdrift schon enorm, aber lange schwimmen ist da auch nicht, das ist nicht das Problem. Trotzdem geht Höhe pressen dann irgendwann nicht mehr so richtig. Dazu ist der Kabbel dann meist auch viel zu brutal.
Flugwasser kann als Schwimmer lebensbedrohlich werden!
Flugwasser kann als Schwimmer lebensbedrohlich werden!
Definitiv!
Vor vielen, vielen Jahren war ich am Neusiedlersee bei > 10Bft (am Strand gemessen) draußen. In den heftigen Böen stand ich im Wasser (hüfttief) mit dem Rücken zum Wind. Trotzdem fiel mir das Atmen wegen des fliegenden Wassers schon schwer. Unvorstellbar da zu schwimmen, wie soll man Luft bekommen, wenn der Kopf nur knapp über der Wasseroberfläche ist?
Ich hatte damals das Gaastra Polakow Heat Wave in 3,4m² mit den rosa Zacken:
also Ausruhen ist doch bei solch starken Wind im Wasser gar nicht möglich, wenn es nicht stehtief ist. Schwimmend ist die Abdrift schon enorm, aber lange schwimmen ist da auch nicht, das ist nicht das Problem. Trotzdem geht Höhe pressen dann irgendwann nicht mehr so richtig. Dazu ist der Kabbel dann meist auch viel zu brutal.
Flugwasser kann als Schwimmer lebensbedrohlich werden!
Vielleicht war das missverständlich ausgedrückt, mit schwimmen ist da nicht das Problem, war gemeint, dass das abtreiben nicht durch lange Schwimeinlagen passieren kann, da das eh nicht möglich ist oder besser gesagt sein sollte.
Glücklicherweise ist viel für mich momentan so um die 40 Knoten in den Böen, da überlebe ich ans Board geklammert im Wasser noch gut. Mit ausruhen waren nicht lange Schwimmeinlagen gemeint, sondern den nächsten Wasserstart bewusst ein wenig zu verzögern bis die Bedingungen wieder passen, also die härteste Böe abzuwarten (am Berg würde man sagen Abzuwettern) und erst dann wieder, oft gleich in den Fußschlaufen zu starten. Da geht es also um 30 Sekunden bis 2 Minuten. Früher hab ich mich auch an Bojen festgeklammert, um in der Zeit nicht weg zu treiben, da war mein Limit noch wesentlich niedriger (?25kt?) bzw. ein zu großes Segel geriggt und der Limitierende Faktor im kalten Wasser oft die Griffkraft.
Also Kamikaze-Bedingungen muss ich nicht mehr haben...
Mir hat Karpathos mit in der Spitze 50 Ktn gereicht. Da kaum noch kleine Boards zu leihen waren haben sie schließlich ältere wieder reaktiviert.
Waren nicht mehr viele draußen, habs mit 3,5er Volt und altem 68 Liter Beast nicht all zu lange ausgehalten:
Etwas später hab ich mir 3,0 geholt (kleiner hatten sie nicht). Konnte es in den Nukin' Böen aber einfach nicht mehr halten und hab ausgehört. War schon riskant sich einzuhaken. Klar man gewöhnt sich irgendwie dran....aber wirklich Spaß ist für mich was anderes. Kurze Zeit später haben sie die Station dann geschlossen und niemanden mehr rausgelassen.
Der graue Dunst auf dem zweiten Bild war ca. 2m Nebel aus fliegendem Wasser - in den Böen gabs kleine Windhosen aus Wasser und Sand.
Sieht fast aus wie auf Totti's Bildern..
bei 90kg und 3,6qm (ich mag es gerne etwas überpowert) zuletzt 16.09.2025 in Kägsdorf.
MfG René