Freewave Boards vgl. groß gegen klein

  • Bei der Betrachtung darf man auch nicht nur die Frontfins betrachten. Die Centerfinne sollte auch, im Fall von Witchcraft Frontfins entsprechend klein und hochwertig sein. Dann ist nahezu kein Widerstand mehr spürbar und das Board ist ab 30 Kn Wind auf Grund der Kontrolle mindestens gleich schnell, wie ein Singlefin Board.

    Sehe ich im Prinzip auch so - insbesondere auch den Zusammenhang zwischen Kontrollierbarket und Geschwindigkeit.


    Allerdings hatte ich mit meinem Shaman mit der mitgelieferten 15,5 cm Centerfinne mit 5,5 er Segel / 5,3 er Segel ein Spin-Out Problem - besonders in onshore-Bedingungen an der Nordsee und in sehr böigen Bedingungen,in denen man auf dem hinteren Fuß nicht ohne etwas Druck auskommt.

    Über Empfehlung von einem erfahrenen holländischen Windsurfer (u.a. auch Witchcraft) kam ich auf die K4-Finnen als Centerfinne - im konkreten Fall auf die Stubby in 18cm. Die hat fast die gleiche Fläche wie die 15,5 er und ist etwas flexibler. Im Ergebnis verträgt sie etwas mehr Druck, ist durch den Flex aber gefühlt genauso beweglich. Mit 4,7 oder 4,2 und 30 Knoten paßt die 15,5 er Witchcraft aber auch ohne Probleme.

  • Aber trotzdem sind Thruster zumindest im Flachwasser langsamer als Singlefin. Mein Witchcraft fährt sich mit Singelfin deutlich schneller als mit Thruster Set-Up. Auch die Halsen lassen sich besser durchgleilten. Eine Differenz von 8km/h sind es aber nicht, eher so 2-4 vielleicht.

    Aus Interesse: Welches Witchcraft Modell fährst Du ?

  • Einige Hersteller geben zu den jeweiligen Boards auch konkrete Empfehlungen zu den Finnen Setups. Solange ich mich in der Spanne bewege ist für mich alles ok. Wenn ich feststelle, dass die Segel- Finnenkombination nicht mehr auf dem selben 95er Board passt, wähle ich erstmal die Frontfins. Ich habe 11,5er und 13,5er Witchcraft SR Fins womit ich alles abdecke. Dann kann ich auch noch mit der Centerfinne spielen.

  • Aber trotzdem sind Thruster zumindest im Flachwasser langsamer als Singlefin. Mein Witchcraft fährt sich mit Singelfin deutlich schneller als mit Thruster Set-Up. Auch die Halsen lassen sich besser durchgleilten. Eine Differenz von 8km/h sind es aber nicht, eher so 2-4 vielleicht.

    Aus Interesse: Welches Witchcraft Modell fährst Du ?

    Wave

    Ok leider haben sie verschiedene Wave Bretter ….😬


    Sorry for OT

  • Das Witchcraft Wave ist natürlich eine echte Ansage für große Wellen und in Sachen An- und Durchgleiten schon ziemlich unterschiedlich zu den mehr Euro-Wave-Typen Shaman, Reaper und Chakra (von Witchcraft). Sind denn die Side-Fins schon die mit Pretwist ? Ich meine mich zu erinnern, das es die Pretwist-Finnen erst ungefähr ab 2015 gibt mit einem Update in späteren Jahren. Ich bin überrascht, das das W.-Wave mit Single-Fin besser funktioniert. Das "Wave" habe ich bislang immer als 100% Thruster eingeschätzt und eher die 3 oben genannten Typen als auch Single-Fin kompatibel.

  • Das Witchcraft Wave ist natürlich eine echte Ansage für große Wellen und in Sachen An- und Durchgleiten schon ziemlich unterschiedlich zu den mehr Euro-Wave-Typen Shaman, Reaper und Chakra (von Witchcraft). Sind denn die Side-Fins schon die mit Pretwist ? Ich meine mich zu erinnern, das es die Pretwist-Finnen erst ungefähr ab 2015 gibt mit einem Update in späteren Jahren. Ich bin überrascht, das das W.-Wave mit Single-Fin besser funktioniert. Das "Wave" habe ich bislang immer als 100% Thruster eingeschätzt und eher die 3 oben genannten Typen als auch Single-Fin kompatibel.

    Mein Witchcraft Flex ist von 2012. Damals waren da die Roten Pretwist Finnen drin. Mit dem Board bin ich immer der Frühgleiter. Wegen das Flex sind die Finnen und Schlaufen etwas weiter Vorne als bei meine Serienboards, und dadurch gleitet es so spielerisch leicht. Trotzdem kann ich damit viel besser die Wellen mit abreiten.

  • Meine RRD FSW 104l / Gunsails Horizon 5.3 / MFC 30 - Kombi macht extrem Laune, die Grössen passen irgendwie ganz ausgezeichnet zusammen, heizen, springen, halsen, wie aus einem Guss. Für mich persönlich unverzichtbarer Teil der Palette.