Was macht den Unterschied - 2 Cam, 4 Cam oder Board

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    Da werden unter anderem auch Masten thematisiert und warum North nur MDM und RDM anbietet.


    Mir ist bisher nur ein SDM gebrochen und das war eigenes Verschulden, trotzdem vertraue ich einem RDM mehr als einem SDM. Segel die auf RDM designed sind würde ich auch nur damit fahren, Severne, Patrik, Sailloft fallen mir spontan ein die - bis auf die Racesegel - alles auf RDM designen (Ezzy auch, hat aber keine Racesegel). Und bis auf Ezzy sind die laut Tests auch alle nicht sehr weich, sondern eher direkter vom Feeling. Vielleicht einfach etwas mehr Vorliekskurve um den weicheren Mast auszugleichen, keine Ahnung. Ich nutze zum Beispiel den NoLimitz FAST in 460, der funktioniert für mich ohne Probleme im NCX (das für SDM designed wurde). Vielleicht fehlt mir aber auch das Feingefühl um da große Unterschiede feststellen zu können. Bei Finnen merke ich das schon eher, ich habe zum Beispiel 3 Carbonfinnen in 44, da merke ich sofort welche ich drunter habe und habe einen absoluten Favoriten weil die Range einfach unglaublich groß ist. Aber die richtige Finne zu finden ist schon echt viel Aufwand ?

  • Even Jordy Vonk once mentioned

    When was that approximately?

    Hi Dominik49,

    I believe this was a couple of years ago. The conversation started around the Fanatic Jag being an excellent board for freerace—which I can definitely confirm. Interestingly, Jordy Vonk’s father used the Duotone Warp on the Jag instead of a freerace sail. Jordy explained that, in his opinion, this was the better setup. The reason? The Warp is simply such a easy high-performing sail, even suitable for freerace conditions.


    Unfortunately, I can't recall exactly where this was mentioned. Jordy appears in so many videos and podcasts—probably hundreds—so it's hard to pinpoint the exact source.


    That said, I completely agree when it comes to Duotone. First, the Warp seems like a very user-friendly race sail—not a beast to handle—with excellent tuning and performance straight out of the bag. Second, as I mentioned earlier, the design of Duotone’s freerace sails seems to lean more towards freeride, at least based on what I’ve seen in action footage combined with a bit of experience.

  • Erik - thanks for your interesting response. I'm at 73kg freerace - Severne Moto would interest me (RDM up to 8.4) - Neilpryde V8 would also be nice, but no RDM. For that reason I would like to Severne, even if they have created a new sail type. Does my thought make sense for you? GA Cosmic would be another option. Thank you.

  • Yes, the Severne Moto seems like a great option. Severne sails are generally designed with a looser leech, which gives them a more neutral handling on the water—less backhand pressure and a smoother feel overall. I’ve always enjoyed how Severne sails behave, especially back when I weighed around 80 kg.


    I can’t really comment on the GA Cosmic, as I haven’t sailed it myself. The Patrik freerace sail also runs on RDM and looks quite promising, though I don’t have firsthand experience with it either.


    The Loft Switchblade on RDM, however, feels much more direct and powerful—some might find that appealing, but it also comes with a heavier sensation that not everyone enjoys.

  • Um mich nochmal zur Eingangsfrage zu äußern:

    Racesegel sind M.E. schwerer zu fahren und brauchen auch mehr Input. Geht beim Aufbau schon los. Was man da so zu sehen kriegt.... Ein Racesegel fahre ich in der Regel ca. 0,5 bis 1m² größer als das Freeracependant, um die gleiche Angleitperformance zu erreichen. Ich habe also schonmal ein deutlich schwereres Rigg zu handeln. Auch bei jeder Halse und ggfls. folgenden Wasserstarts o.ä.. Nach dem rotieren der Camber geht es gnadenlos vorwärts, so denn entsprechender Wind ist. Das kostet Kraft und erfordert Spannung.

    Im optimalen Windbereich habe ich dann tatsächlich etwas mehr Dampf. Und -wie von Erik Loots ausgeführt- durch mehr LL und ein insgesamt wesentlich steiferes Profil eine deutlich bessere Performance nach oben raus. Trotz der größeren Fläche bleibt es ruhig und performant und zerrt dich nach vorn.


    Jetzt ist die Frage: Was ist "deutlich besser" und kann ich als Otto Normal Surfer da was mit anfangen.


    Selber wechsele ich über die letzten 30 Jahre immer mal von Race / Freerace bis hin zu Freeride und mixe die Segelgruppen und Boards auch fröhlich durch. sh. Avatar mit EVO9 auf JP Superride ;-). Aktuell bin ich bei SL Boards und Freerace Riggs. Für mich selber habe ich zwar festgestellt, dass ich die Racesegel sehr lang nach oben raus fahren kann, aber ob die jetzt letztlich wirklich schneller waren/sind ist für mich persönlich kaum bis gar nicht feststellbar. Und ich messe mich häufig mit den Buddys und logge seit Beginn GP3S alles. Klar ist für mich als performanten Freerider bei den Segeln: Wenn es schnell vorwärts gehen soll, dann muss das Profil camberstabilisiert sein.


    Das gleiche gilt M.E. auch für die SL Boards. Natürlich wählt man da nicht von vornherein ein größeres Board, aber die "Benutzerfreundlichkeit" nimmt Richtung SL schon sehr ab. Geht beim Loseiern und Wenden los und ist sehr spürbar, was die Performance beim Halsen angeht. Fliegen die Dinger einmal über glattes Wasser, muss ich allerdings sagen: Leider geil :-)

  • Selber wechsele ich über die letzten 30 Jahre immer mal von Race / Freerace bis hin zu Freeride und mixe die Segelgruppen und Boards auch fröhlich durch. sh. Avatar mit EVO9 auf JP Superride ;-). Aktuell bin ich bei SL Boards und Freerace Riggs. Für mich selber habe ich zwar festgestellt, dass ich die Racesegel sehr lang nach oben raus fahren kann, aber ob die jetzt letztlich wirklich schneller waren/sind ist für mich persönlich kaum bis gar nicht feststellbar. Und ich messe mich häufig mit den Buddys und logge seit Beginn GP3S alles. Klar ist für mich als performanten Freerider bei den Segeln: Wenn es schnell vorwärts gehen soll, dann muss das Profil camberstabilisiert sein.


    Das gleiche gilt M.E. auch für die SL Boards. Natürlich wählt man da nicht von vornherein ein größeres Board, aber die "Benutzerfreundlichkeit" nimmt Richtung SL schon sehr ab. Geht beim Loseiern und Wenden los und ist sehr spürbar, was die Performance beim Halsen angeht. Fliegen die Dinger einmal über glattes Wasser, muss ich allerdings sagen: Leider geil :-)

    Ich stimme dir da zu.

    Slalom Segel kann man zwar fahren, aber wie du sagst, schwerer und anspruchsvoller.

    Ein gutes Freerace Segel in Kombi mit einem Slalom oder Slalom nahen Freerace Board (+ gute Finne) können einem wirklich viel Spaß in den richtigen Bedingungen bieten ohne nach 3-4 Schlägen (sorry für die Wortwahl) am Arsch zu sein :D
    Wenn die Wahl zwischen Race Segel oder Slalom Board bestünde, würde ich 10/10 das Board wählen.