Ich frage mich selbst - Lebensinhalt und Priorität Windsurfen

  • Ich habe mir einen Spruch gemerkt, den ich wirklich gut finde:

    Es ist nicht so entscheidend, welchen Weg man geht, sondern eher mit wem man geht.

    Meine Deutung: Vergiss bei allem, was du tust, nicht dein soziales Umfeld. Es kann sich zwar auch ändern, aber ich würde Capricorn eher so zitieren :

    Partner/Freunde/Familie sind nicht alles, aber ohne die ist alles nichts.

  • Insbesondere als Windsurffan sollten wir in der Woche flexibel sein viell. auch in den Monaten und nicht wie ein Hallenkletterer oder Rennradfahrer auf Sa und So und das noch im Stau hoffen - ich habe es 40 Jahre lang geschafft :) , jeder Tag potentiell frei, wenn nicht, dann Arbeit.



    "Ich bin froh und glücklich meine feste Basis aus Familie, echten Freunden, einer genehmen Arbeit und einem schönen Zuhause zu haben"


    ---man kann aber auch Beides oder Ähnliches wahrnehmen, muss ja nicht immer gleich extrem sein, und wenn doch, dann hat man trotzdem eine sehr unvergleichlich intensive Zeit gehabt.




    "Gerade weil Gesundheit ein recht unkalkulierbarer Faktor ist sollte man die Umsetzung eines Traumes nicht in allzu große Ferne schieben!"


    --Ja, das sollten alle kommenden Frühpensionäre oder Senioren bedenken, auch die Jüngeren ! Da gibt es das schöne Bild von den beiden schlafenden Rentnern in Venedig in der Gondel :) und zudem etliche Altersgenossen von mir, die nicht mehr beim Umzug o bei Ähnlichem helfen könnten. Zum Thema nicht lange warten wie der Grieche im Interview beim Angeln:"Der Unterschied zwischen uns und den Dt ist, dass sie auf die Rente warten und dann angeln - wir machen das immer."

    Es fällt schon auf, dass Ü50 nach und nach auf dem Wasser fehlen :(

  • Ich habe mir einen Spruch gemerkt, den ich wirklich gut finde:

    Es ist nicht so entscheidend, welchen Weg man geht, sondern eher mit wem man geht.

    Meine Deutung: Vergiss bei allem, was du tust, nicht dein soziales Umfeld. Es kann sich zwar auch ändern, aber ich würde Capricorn eher so zitieren :

    Partner/Freunde/Familie sind nicht alles, aber ohne die ist alles nichts.

    und wie du da Recht hast. Meine Frau (noch immer die Erste! - und darauf bin ich besonders stolz) hat zugelassen, dass ich im Beruf auch oft Abends halt später heimgekommen bin weil es noch Kundenmeetings/Abendessen oder Chefmeetings gab. Sie hat mir allen Freiraum gegeben den ich im Beruf brauchte und hat mich surfen lassen, wann immer ich dazu Zeit und Lust hatte.


    "Besser ich weiss ihn auf dem Wasser, also sonstwo bei Bier, Wein, Weib und....." waren ihre Worte, wurde sie auf das Thema ihres surfenden Mannes angesprochen. Und.... nach einem tollen Surftag von mir wusste sie, dass ich ihr keinen Wunsch ablehnen würde...


    Wir haben -2- prächtige inzwischen >40jährige Kinder, wunderbare Schwiegerkinder und -5- Enkel und wir haben einen echt tollen Zusammenhalt. Die Kinder surfen auch hie und da, sind aber in ihrer Freizeit beide Trainer im Crossfitt - aber auch sehr sportverbunden. Im Winter in Lenzerheide sehr oft gemeinsames Skifahren mit ganzem Clan.


    Ohne sie alle wär für mich alles nichts.... danke für deinen Steilpass 8)

  • Das ist ein interessantes und lebendiges Thema. Mir klingt dabei immer das Lied von Frank Sinatra: "My Way" im Ohr und jeder sollte versuchen, sein Leben so (glücklich) zu leben, dass er wenn das Ende gekommen ist, genau dieses Lied in seinem Kopf hat. Niemand kann DIR sagen oder "vorturnen" was Glück und/oder Zufriedenheit für DICH bedeutet, denn das weißt/spürst nur Du selbst. Das Maximum, was Du also im Leben erreicht kannst, ist es letztlich die Gegebenheiten dafür zu schaffen, dass Du es selbst herausfinden kannst...

  • Ich habe mir einen Spruch gemerkt, den ich wirklich gut finde:

    Es ist nicht so entscheidend, welchen Weg man geht, sondern eher mit wem man geht.

    Meine Deutung: Vergiss bei allem, was du tust, nicht dein soziales Umfeld. Es kann sich zwar auch ändern, aber ich würde Capricorn eher so zitieren :

    Partner/Freunde/Familie sind nicht alles, aber ohne die ist alles nichts.

  • Kleine Ergänzung, da es oben nicht mehr möglich war:

    Ich hatte vorhin geschrieben: Mit "offenen Augen" durch die Welt, sich bei anderen etwas abschauen und dabei insbesondere auch das Negative herausfiltern: Ein Chefarzt, dessen letztes Glück darin bestand in der knappen Zeit mit dem teuren Oberklasse-Fzg. zur Arbeit zu fahren; ein Unternehmer, der seinen Porsche 911 im Streß mit über 200 km/h in die Leitplanke setzte und dann wie von einem Engel beschützt zitternd ausstieg und noch an der Leitplanke beschloss, sein ganzes Leben umzuwerfen und aus diesem irren Hamsterrad auszusteigen; ein Freund, der sein Hobby (Motorsport) mit eigenem Laden zum Beruf machte, anschließend kein Hobby mehr hatte aber für den Laden neben der gesamten Freizeit auch noch die Familie zerbrach aber auch die Gegenentwürfe von Leuten, die dem "normalen" Gesellschaftsleben entflohen, die "ausstiegen" und auf Dauersurfer/"Vanlifer" machten und dabei einsam, unzufrieden und depressiv wurden usw.. Die Wahrheit liegt für mich irgendwo in der Mitte und in der Abwechslung...Das ist eigentlich das, was hinter der vielzitierten "Work-Life-Balance" stehen sollte.

  • Vielleicht ist es ja der Reiz nicht alles haben zu können?

    Mir geht es irgendwie so. Seit ich in Rente bin ist es nicht mehr so wie im Berufsleben wo ich fast durchdrehte wenn Wind ging und ich wusste ich komme nicht zum Surfen, heute hab ich da keine Hektik mehr, oder liegt es am Alter ?

    Obwohl wenn ich zwei Wochen nicht aufs Wasser komme sind die Entzugs Erscheinungen schon noch da.

    Schlimm ist halt der Winter, die Kälte brauche ich nicht mehr da schau ich lieber zu.

  • Der Generation X wurde halt von Kindheit an von deren Eltern das Wohlstandsversprechen der Wirtschaftswunderzeit erzählt, was viele auch geglaubt haben. Lustigerweise hatte ich mich vor 25 Jahren mit Demografie beschäftigt und es ist genauso gekommen. Ist einfach Wissenschaft, Daten und Fakten. Nur wollte es mir damals niemand glauben. Also habe ich meinen eigenen „schrägen" Weg gewählt. Und siehe da, heute ist die demografische Entwicklung ein Top Thema um faktisch die Renten zu kürzen. Die Generation X ist meiner Meinung nach die Generation, die am kräftigsten verarscht wird und wurde.

    langde-2880px-Generation_timeline.svg.png


    Nur damit man weiß, was gemeint ist.

  • Ich habe mir einen Spruch gemerkt, den ich wirklich gut finde:

    Es ist nicht so entscheidend, welchen Weg man geht, sondern eher mit wem man geht.

    Meine Deutung: Vergiss bei allem, was du tust, nicht dein soziales Umfeld. Es kann sich zwar auch ändern, aber ich würde Capricorn eher so zitieren :

    Partner/Freunde/Familie sind nicht alles, aber ohne die ist alles nichts.

    :thumbup:

  • Der Generation X wurde halt von Kindheit an von deren Eltern das Wohlstandsversprechen der Wirtschaftswunderzeit erzählt, was viele auch geglaubt haben. Lustigerweise hatte ich mich vor 25 Jahren mit Demografie beschäftigt und es ist genauso gekommen. Ist einfach Wissenschaft, Daten und Fakten. Nur wollte es mir damals niemand glauben. Also habe ich meinen eigenen „schrägen" Weg gewählt. Und siehe da, heute ist die demografische Entwicklung ein Top Thema um faktisch die Renten zu kürzen. Die Generation X ist meiner Meinung nach die Generation, die am kräftigsten verarscht wird und wurde.

    langde-2880px-Generation_timeline.svg.png


    Nur damit man weiß, was gemeint ist.

    Das Kurzfazit diese Grafik würde mich int

  • Das Kurzfazit dieser Grafik und der aktuellen Merz'schen Aussage "Der Sozialstaat ist nicht mehr finanzierbar!" kann nur heißen: Lebe im hier und jetzt und freue Dich darüber, dass du dich von dieser Thematik bereits unabhängig gemacht hast. Künftige Jahrgänge werden dieses Glück/diese Chance ohne erhebliche eigene Anstrengungen in Richtung eigeninitiativer Absicherungen nicht mehr haben und die Lebensarbeitszeit der Zukunft wird mehr oder minder "Arbeiten bis zum Umfallen" bedeuten. Kann man drüber jammern oder es hinnehmen und entsprechend vorbauen: 1. JETZT leben und den Hobbies ihren Platz neben der Arbeit geben und 2. Nicht auf "Vater Staat" und das soziale Kopfkissen spekulieren, sondern selbst tätig werden und vorsorgen, um unabhängig von staatlicher Rente zu sein und sein Arbeitszeitende eigenständig zu realisieren.

  • Die Grafik hab ich von Wikipedia, es heisst einfach nur "Zeitleiste der Generationen". Die Generationen sind auch immer etwa gleich lang, eine Bewertung nach Anzahl der Menschen pro Generation oder gar der zukunftigen Populationsgröße ist nicht gegeben.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…i:Generation_timeline.svg


    Mir selbst ging es nur darum, welchen Zeitraum Generation X umfasst, wusste ich ja vorm Nachgucken selber auch nicht.

    Lustig wird es bei Babyboomers, in der Presse verschiebt sich diese Generation gern mal immer weiter nach hinten, es sind dann einfach diejenigen, die mehr Kinder hatten als ihre Nachfolger.