Boardbag 2.0

  • Möchte nochmal auf das Thema nasses Boardbag zurückkommen. Das Bag dient doch eigentlich vorrangig nur dem Schutz vor mechanischen Einflüssen, sprich als Polster gegen Kratzer, etc. Ich frage mich, warum die Hersteller dann nicht offenporige Schäume und Gewebe für die Bags verwenden. Da gibt es doch auch Materialien, die aus sehr offenen Gitterstrukturen bestehen (z.B. die Art von Schäumen, die für Matratzen verwendet werden). In Kombination mit einer äußeren Umhüllung aus einer atmungsaktiven Faser sollte es doch möglich sein Bags zu produzieren in denen Restfeuchte nicht in's Board rein, sondern aus dem Bag raus diffundiert!

    Stattdessen haben die Dinger meist eine wasserdichte Außenhaut. Damit man das Board samt Bag im Regen stehen lassen kann? ...

  • Die Boarbags sollen ja vor mechanischen Einflüssen sowie Sonne und Regen schützen. Letztlich sind sie ja so ausgelegt, dass damit Boards auf dem Autodach festgeschnallt werden können usw.. Klasse wäre dann vielleicht eine atmende Oberseite (transportiert wird ein Board ja meist mit der Unterseite nach oben). Reißverschlüsse offen lassen hilft zumindest ein wenig.

  • Vielleicht sollten wir zu Boardbags ein extra Thema machen?

    Ich finde die Konstruktion auch interessant, es kann Wasser rein, aber nicht raus.

    Folgendes: Mein Bag lag mit Board über Nacht draußen im Regen mit der Stoffseite nach oben. Am nächsten Morgen war es komplett vollgelaufen, aber das Wasser war nicht im Bag, sondern zwischen den Stoffschichten (Stoff und der silbernen innen bzw. unten) Es hat dann Tagelang gegluckert. ^^

  • Extra Thema macht Sinn, allerdings kapiert man jetzt durch die Verschiebung in einen eigenen Thread nicht mehr ganz worum es mir eigentlich geht. Problemstellung ist, dass aktuelle Boards laut Herstellerangaben nicht feucht/nass in Boardbags eingepackt werden dürfen, da dies zu Verfärbungen und Bläschen im Lack/Gelcoat führen kann. In den (nach außen mehr oder weniger wasserdichten) Boardbags bildet sich dann eine Atmosphäre mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit die Wasserdiffusion, sog. Osmose in die Deckschichten des Boards mit den genannten Folgeschäden begünstigt.

  • ... stelle den Nutzen von Boardbags langsam auch in Frage.


    Insbesondere WaveBoards werden tw. brutalst über Felsen geprügelt, um dann für den Transport in Watte gepackt zu werden. Tja und bei bzw. nach Regen sollte man Boards nicht nass im Bag lassen.


    Bleibt für mich nur die sichere Handhabung bei Transport im Auto.

  • Mein Boardbag löst sich langsam auf bzw. reißt an den Nähten ... allerdings liegt mein Material im Sommer draußen an der Hauswand, leidlich gegen

    Regen geschützt ... ich weiß nicht, ob ich mir ein neues Bag anschaffen soll. An den See transportiere ich es nackt auf dem Dach, in Zukunft evtl. auch bei
    längeren Fahrten. Das Board ist weiß, da passiert auch in der Sonne nichts. Hatten wir ja früher immer so gemacht. Und im Bag da gammelt

    es ja eher. Hätte ich ein neues, farbiges und wasser-empfindliches Board, würde ich ganz aufs Bag verzichten.

  • Mein Boardbag löst sich langsam auf bzw. reißt an den Nähten ... allerdings liegt mein Material im Sommer draußen an der Hauswand, leidlich gegen

    Regen geschützt ... ich weiß nicht, ob ich mir ein neues Bag anschaffen soll. An den See transportiere ich es nackt auf dem Dach, in Zukunft evtl. auch bei
    längeren Fahrten. Das Board ist weiß, da passiert auch in der Sonne nichts. Hatten wir ja früher immer so gemacht. Und im Bag da gammelt

    es ja eher. Hätte ich ein neues, farbiges und wasser-empfindliches Board, würde ich ganz aufs Bag verzichten.

    Habe eine ähnliche Anwendung und ein vergleichbares Problem. Die Folie auf der Oberseite bröselt jetzt einfach von dannen. Kann man kaum noch anfassen ohne das was reißt. Die Unterseite ist noch topp. Ich lass mein Board gerne auf dem Fahrradanhänger draußen, damit ich nicht erst alles aus dem Keller holen muss, wenn ich los will. UV macht dem ganzen halt den gar aus. Aber ich bin auch nicht sicher, was die gleiche Menge UV-Strahlung mit dem Board gemacht hätte.


    Nass einpacken und auch mal im Bag nassregnenen (100% dicht von außen war meins nämlich auch nie), hat dem Board bisher nichts getan. Deshalb kommt jetzt erstmal ein neues (gebrauchtes) Boardbag. Vermutlich werde ich dann eine Plane über den ganzen Hänger werfen, damit das diesmal länger hält.

  • Wenn dann die Farbe verblasst, heißt es das man das Board nicht so lange der Sonne ungeschützt ohne Boardbag aussetzten darf. Nachdem Motto ein Transport ohne Boardbag ist möglich, aber sinnlos ( frei nach Loriot).

    Ich schätze das die genauen Vorgänge die zur Osmose oder ähnliche Veränderungen der Lackschichten führen noch gar nicht genau bekannt sind. Weswegen es auch schwer wird dazu passende Bags zu entwickeln.

  • Wenn dann die Farbe verblasst, heißt es das man das Board nicht so lange der Sonne ungeschützt ohne Boardbag aussetzten darf.

    Ein Bag schützt das Board ja nun auch thermisch.

    Ein Board so in der prallen Sonne lagern würde ich nicht mal in heimischen Sphären.

    Bei Nichtgebrauch in den Schatten.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!


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  • Ich lege meine Boards immer zum Trocknen der Schlaufen in die Sonne. Ist noch nie etwas passiert.....

    Fährt Ezzy auf Tabou, Goya und RRD

  • Es steht jedem frei, mit seinem Material so umzugehen, wie er mag. Ich nehme meines seit jeher bei Nichtgebrauch aus der Sonne und lagere es trocken und frostfrei. Vielleicht hielt mein Zeug auch darum immer ewig lange.

    Wer weiss es schon...

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  • Wenn ich an die Steinschlag-bedingten Lackschäden auf der Motorhaube denke, möchte ich meine Boards lieber nicht ohne Bag transportieren. Ich mache meistens den Reißverschluss nicht ganz zu, damit es wenigstens etwas Belüftung gibt. Wenn Boards und/oder Bag nass sind und die Sonne scheint, dann Boards zum trocknen in den Schatten und Bag möglichst aufgeklappt in die Sonne. UV-Schäden am Bag machen sich nach mehreren Jahren auch bei mir bemerkbar - aber lieber da als an den Boards.

  • Vielleicht wären Boardsocks wie bei den Wellenreitern eine Option. Schützt vor UV Strahlung und ein wenig vor Steinschlägen etc. und wenn sie nass sind, trocknen sie in der Sonne relativ schnell samt dem Board was drinsteckt....

    Hat da jemand Erfahrungen?

    Könnte man sich selber aus Bündchenstoff nähen...

    Waiting for wind, is better than waiting for nothing :)

  • Nähen wirst Du nicht selber müssen...gibt z.B. Boardsocken für Longboards und sogar SUPs. Letztlich sind es ja dann Handtuch-Socken, die das Board aufnehmen und bei den Wellenreitern funktioniert es aber sie bieten halt wenig Schutz z.B. vor Spanngurten, Steinen etc.. Ich bleibe beim klassischen Boardbag und versuche das Board dort möglichst trocken reinzubekommen durch vorher antrocknen lassen oder "frottieren". Sollte das mal nicht gelingen a.s.a.p. Board rausnehmen und Boardbag trocknen.

  • Vielleicht wären Boardsocks wie bei den Wellenreitern eine Option. Schützt vor UV Strahlung und ein wenig vor Steinschlägen etc. und wenn sie nass sind, trocknen sie in der Sonne relativ schnell samt dem Board was drinsteckt....

    Hat da jemand Erfahrungen?

    Könnte man sich selber aus Bündchenstoff nähen...

    Boardsocks sind für Windsurf-Boards nicht geeignet. Grund ist der rauhe Standlack, der verhindert, dass man die Socke ? einfach drüberziehen kann. Bleibt immer hängen und geht gar nicht und nervt. Surfboards mit wax haben das Problem nicht.

  • Vielleicht wären Boardsocks wie bei den Wellenreitern eine Option. Schützt vor UV Strahlung und ein wenig vor Steinschlägen etc. und wenn sie nass sind, trocknen sie in der Sonne relativ schnell samt dem Board was drinsteckt....

    Hat da jemand Erfahrungen?

    Könnte man sich selber aus Bündchenstoff nähen...

    Boardsocks sind für Windsurf-Boards nicht geeignet. Grund ist der rauhe Standlack, der verhindert, dass man die Socke ? einfach drüberziehen kann. Bleibt immer hängen und geht gar nicht und nervt. Surfboards mit wax haben das Problem nicht.

    Hatte jahrelang ne boardsock auf einem Custom mit extra rauhem Standlack....geht problemlos, musst halt die Socke aufkrempeln und dann rüberziehen wie ne Socke am Fuss....