Surf Forum GPS-Event 2024

  • Welches,Binnenland ist das denn, auch Blinki ist doch vorwiegend im Binnenland unterwegs.

    Süddeutschland, Schweiz, Norditalien


    Keine Ahnung vl war ich auch immer zur falschen Zeit am falschen Ort aber bei nun 69 Sessions hatte ich keine Einzige ohne Windlöcher erleben dürfen...

    Da gibt es doch genug Plätze wo es auch mal über eine Stunde Wind hat.

  • Tja nicht erwischt....aber macht ja auch nichts :)

  • Ich denke auch dass one hour v.a. was für Leute (im Binnenland) ist die viele viele Wassertage haben, wo dann evtl. auch irgendwann mal ne Stunde durchgängig Gleitwind dabei ist.
    Habe ich in den letzten paar Jahren jedenfalls nicht erlebt. Am ehesten noch wenn es ne Formulasession war, aber dann ist man halt auch nicht wirklich schnell dabei.

  • Binsenweisheit oder Binnenseeweisheit #1: ;)

    ...wenn man an einem böigen Binnensee längere Zeit kontinuierlich in Gleitfahrt bleiben möchte, sollte das Equipment so gewählt werden, dass man in den Boen ans Limit kommt.


    Binsenweisheit oder Binnenseeweisheit #2: ;)

    Wenn man in den Boen gerade einmal schön am Fahren ist kann man nicht erwarten, dass man in den Löchern durchgleitet.

  • Binnenseeweisheit #3: ^^

    Wenn plötzlich kein Wind ist nützt dir auch das größte Segel nix. 8o

  • Die One-Hour muss ja nicht am Heimatrevier gefahren werden. Ein paar mal im Jahr kommt man üblicherweise auch woanders hin - oder erwischt es daheim gut.


    Es ist ein Skill, die Verhältnisse und das Material für eine künftige Stunde gut einzuschätzen und es auch nach oben UND unten raus schnell fahren zu können.


    Bei meinen 45,33 km rechnete ich - in einem mir weitgehend unbekannten Revier - mit abnehmendem Wind. Was auch so eintraf. Die ersten ca 20 min war ich voll überpowert und in den letzten 15 min so unterpowert, dass ich zwingend rechtzeitig/frühzeitig in einer guten Böe halsen musste.

  • Die One-Hour muss ja nicht am Heimatrevier gefahren werden. Ein paar mal im Jahr kommt man üblicherweise auch woanders hin - oder erwischt es daheim gut.


    Es ist ein Skill, die Verhältnisse und das Material für eine künftige Stunde gut einzuschätzen und es auch nach oben UND unten raus schnell fahren zu können.


    Bei meinen 45,33 km rechnete ich - in einem mir weitgehend unbekannten Revier - mit abnehmendem Wind. Was auch so eintraf. Die ersten ca 20 min war ich voll überpowert und in den letzten 15 min so unterpowert, dass ich zwingend rechtzeitig/frühzeitig in einer guten Böe halsen musste.

    Du hast ja nicht unrecht. Ich denke mit stupidem 'an's andere Ufer fahren' kommt man nicht weit. Man muss Windlöcher rechtzeitig erkennen und Halsen, die müssen dann sitzen und ein wenig Glück gehört sicherlich auch dazu dass der Wind zwischendurch mal nicht ganz einschläft oder das Loch einfach zu groß ist. Dann hat man aber mitunter auch Schläge von nur wenigen hundert Metern. Alpha ist dann entscheidend, dass man da gute Zeiten fährt.

    Sicherlich nicht vergleichbar mit jemandem der in Holland oder Südfrankreich 3 KM oder mehr in eine Richtung cruisen kann. Aber sportlich isses dennoch.

    Von daher ich finde das lustig wenn man eine Challenge haben möchte ist das sicherlich eine. Allerdings fährt man eigentlich gegen sich selbst weil vergleichbar sind die Zeiten nicht da die Spots zu unterschiedlich sind. Aber das sollte ja auch nicht ausschlaggebend sein...

  • Binsenweisheit oder Binnenseeweisheit #1: ;)

    ...wenn man an einem böigen Binnensee längere Zeit kontinuierlich in Gleitfahrt bleiben möchte, sollte das Equipment so gewählt werden, dass man in den Boen ans Limit kommt.


    Binsenweisheit oder Binnenseeweisheit #2: ;)

    Wenn man in den Boen gerade einmal schön am Fahren ist kann man nicht erwarten, dass man in den Löchern durchgleitet.

    Ich habe bei dem Event ja nicht mitgemacht, aber am Steinhuder Meer bin ich diese Jahr eigentlich immer auf über eine Stunde gekommen, oder zählt das nich zum Binnenrevier?

  • Stimmt alles, bis auf:

    Es ist ein Skill, die Verhältnisse und das Material für eine künftige Stunde gut einzuschätzen und es auch nach oben UND unten raus schnell fahren zu können.

    Das sehe ich ganz anders, klar kannst du den Forecast lesen, aber wann tritt das schonmal so ein? Konstanten Wind im Binnenland gibt es praktisch nicht. Windlöcher sind ein real existierendes Phänomen und werden im Forecast nicht wiedergegeben. An einem durchschnittlichen Windtag ist so viel Varianz drinne, dass du mit kleinstem und größtem Material Spaß haben kannst, aber mit keinem die ganze Zeit.

    Manchmal sind die Windverhältnisse am Spot 30km weiter durchaus andere, bedingt durch Topographie oder eben die allgemeine Unkonstanz des Binnenwinds.

    Die einzigen Tage wo man auf konstanten Wind hoffen darf (!) sind die wo sich irgenwelche Luftmassengrenzen verschieben und wirklich Druck dahinter ist. Gibts aber nur wenige Male im Jahr und dann muss man halt auch Zeit haben.


    Unbestritten ist, dass gute Surfer deutlich bessere one hour Werte haben, aber auch die brauchen Wind.

    Deshalb: reine Glückssache ;) .

  • Genau, es ist sportlich, man fährt primär gegen sich und man lernt zwangsläufig - unter anderem sich und den Speed einzuchätzen. Man denkt mehr nach - sieht Windlöcher kritischer ... hat wie jeder ein paar mal Pech (Windloch, Fisch, Seegras, Schilf, Behinderung durch einen Verkehrsteilnhemer, verhaute Halse, Materialproblem, ...) .... wird umso aufgeregter/angespannter nach gut laufenden 40+ min, es dann nicht zu verhauen.


    An konstant guten Alphas zu arbeiten macht immer Sinn. Mit ihnen steht und fällt ÜBERALL eine gute One Hour. Notfalls sehr schnell wieder wasserzustarten hilft auch.


    Der Unterschied zwischen Heimatspots und Südfrankreich macht bei mir weniger als 2 km aus.

  • Wetterentwicklungen in Bezug auf ua den Wind einschätzen ist viel mehr als "den Forecast lesen".


    Je größer die Windrange, die Du zusammen mit Deinem Material schnell bist, je mehr Trimmmöglichkeiten Du während der Gleitfahrt hast, ... je größer Dein Kursspielraum (hoch, tief), desto eher passt auch der Wind für die One Hour (und auch sonst).


    Sich Zeit nehmen, wenn Wind ist ... Eignet sich ideal für einen Windsurfer-Neujahrsvorsatz. Und schon wieder geht es darum, aus Erfahrung zu wissen, wann wirklich guter Wind sein wird.

  • Sich Zeit nehmen, wenn Wind ist ... Eignet sich ideal für einen Windsurfer-Neujahrsvorsatz. Und schon wieder geht es darum, aus Erfahrung zu wissen, wann wirklich guter Wind sein wird.

    Ich bin da im Prinzip ganz bei dir, mehr Skills, mehr Gleitzeit - mehr Wassertage, mehr Möglichkeiten die Bedingungen abzuschätzen. Is so.

    Mit dem Zeitnehmen, naja.. Rentner vielleicht. Bin da schon flexibler als viele andere durch Teilzeit + Selbstständigkeit, aber wenn man Kinder und Verantwortung hat, aber es ist müßig darüber zu diskutieren. Ein jeder surft wann er kann.

    Übrigens beziehe ich mich mit meinen Aussagen auf reines Windsurfen mit Finne, mit Foils mag da viel mehr möglich sein.

  • Irgendwas ist ja immer.

    Die Binnenspots haben vielleicht das glattere Wasser, dafür haben die Meerspots eben den konstanteren Wind. Sind ja auch immerhin 4 in den Top 10, die auf einem nicht Binnenspot zu Stande gekommen sind. Wobei Gruissan rein beim betrachten des Tracks schon super ist für ne gute Stunde.


    Rein vom Anspruch ist die One Hour an jedem Spot eine Herausforderung. Egal ob wenig Platz und viel Halsen, oder lange Distanz mit wenig Halsen. Es ist anstrengend und man ist anschließend schön platt. Wenn es nicht reicht für die Top 10 oder Top 5, dann scheiss drauf und versuchs nochmal. Mit mimimi wirds auf jeden Fall nix ;-)

  • Ich habe bei dem Event ja nicht mitgemacht, aber am Steinhuder Meer bin ich diese Jahr eigentlich immer auf über eine Stunde gekommen, oder zählt das nich zum Binnenrevier?

    Wieso denn nicht? Der Stein ist mit Sicherheit für Spitzenzeiten gut. Vor allem bei Ost. Also: Einsteigen, Dabeisein die nächste Fahrt geht……

  • Wieso denn nicht?

    Weil sich nicht jeder solch eine Uhr leisten kann und oder hochladen von Daten und oder Anwendung von PC , Laptop oder was auch immer Hindernisse darstellen, oder auch die Zeit in solche zu investieren, welche man(n) sinnvoll mit Windsurfen verbringen kann. ;)

  • Nein, die fehlende Uhr ist es bei mir nicht. Bin vielleicht zu bequem. Ich möchte ja au h von dem Speedwahn etwas Abstand nehmen, und mehr Genusssurfen, wobei ich niemanden den Genuss egel wie er surft absprechen möchte. Trotzdem schau ich nach jeder Session meinen Speed an. Und finde es interessant hier zu sehen, wie sich die anderen schlagen. Da ist schon beachtlich, aber eine Platzierung wäre mir egal.

  • Trotzdem schau ich nach jeder Session meinen Speed an. Und finde es interessant hier zu sehen, wie sich die anderen schlagen.

    Alles nachvollziehbar, nur benötige ich keine Uhr Freerider mit 5.4 zu versägen , wo ich noch mit 7,8 unterwegs bin. Wissende Beobachter am Strand erkennen den Geschwindigkeitsunterschied und teilen jene Wahrnehmung mit und beim abriggen findet man(n) unter Umständen Gründe Vmax betreffend. Mit Uhr sind Daten vorhanden ... bin aber auch in der Tendenz zum Genussgleiter / Landschaft genießen ... brauche aber dafür nur Sonne , Wasser und Wind :)

  • Trotzdem schau ich nach jeder Session meinen Speed an. Und finde es interessant hier zu sehen, wie sich die anderen schlagen.

    Alles nachvollziehbar, nur benötige ich keine Uhr Freerider mit 5.4 zu versägen , wo ich noch mit 7,8 unterwegs bin. Wissende Beobachter am Strand erkennen den Geschwindigkeitsunterschied und teilen jene Wahrnehmung mit und beim abriggen findet man(n) unter Umständen Gründe Vmax betreffend. Mit Uhr sind Daten vorhanden ... bin aber auch in der Tendenz zum Genussgleiter / Landschaft genießen ... brauche aber dafür nur Sonne , Wasser und Wind :)

    Jedem das seine, das ist klar 🙂

    Ich fahre nie mit Geschwindsmessung, ohne Kilometertracking und ohne Kameras.

    Hauptsache es fühlt sich schnell an und ich weis ja wie ich aussehe.

    Aber ich verstehe gut, dass das matchen anhand objektiver Parameter auch Spaß machen kann 🙂