iSonic 72cm / 123L Hoechstgeschwindigkeit

  • Ich hab echt schon lange keinen Freerider/Freeracer mehr erlebt der schneller war.

    Deshalb hat Totti-Amun ja auch gesagt:

    fast jeder

    ;-)


    Ich sehe das ganz ähnlich. Bin ja vom SL wieder bei den Freeracern angelangt. Fahre jedes windige WE mit den SL Buddis um die Wette. Da ist bei mir kaum ein Unterschied zu früher, wo ich SL Material gefahren hab. Voraussetzung ist: Ich nutze ein gut eingestelltes Rigg und habe die jeweils optimale Finne am Start.


    Es ist wie Totti es sagt: Auf einer Distanz von 1,5 km überholt mich das SL Setup, sofern der Surfer der es nutzt weiß wie es geht. Sind es nur 500 m wird es schon schwierig, dann muss der SL Surfer auch wirklich sehr gut halsen, während mein Freeracer quasi ne eingebaute Halsen Gleitautomatik aktiviert. Schwupp, sind wieder 10 m bis 20 m gut.


    Aber die SL Welt sieht ja eigentlich so aus: Ich nehme von Beginn an 1 m² mehr, dann läufts. Mit der entsprechenden Physis sieht man mit dem Freeracer dann auch gern mal alt aus.


    mariachi76

    Um nochmal die Kurve zum Frett zu bekommen:

    Ich denke, dass ein sehr guter SL Surfer sein Setup ca. 10% schneller bewegen kann, als unsereiner. Ich denke auch, dass das Körpergewicht ein entscheidender Faktor ist, was den Topspeed angeht. Du musst also weiterhin an dir und am Trimm arbeiten, da geht noch was!

  • Was braucht der Freerider währenddessen noch besonders viel an Fahrkönnen/Kondition?

    Oberflächlich betrachtet, benötigt man beim Windsurfen überhaupt kein Fahrkönnen, um schnell zu sein - man stellt sich drauf hält sich am Segel fest und je besser das Material umso schneller ist man ;-).

    Aber in der Praxis schaut das ganz anders aus. Was aber wirklich den Speedunterschied im Fahrkönnen ausmacht, kann ich nicht leider überhaupt nicht erklären, da spielen sehr viele Aspekte mit:

    Sehr viel Erfahrung und Übung, Talent, Gefühl für die Geschwindigkeit, richtige Belastung von Segel und Board, richtiges Lesen der Wind und Wasseroberfläche, Reflexe, körperliche Verfassung, Mut, ...

  • Ich wage mal eine Antwort und finde einen dopplerermittelten GP3S-ausgewerteten 10 sec-Durchschnittswert von 31,67 kn schon ganz passabel am offenen, nicht unmittelbar ablandigen Spot mit 7.0 und medium bei 82 kg.


    Totti-Amun


    Mindestens ca 1 km sollte die 8er Halsentonnen auch bei kleinem Feld schon auseinanderliegen damit auch der etwas weiter außen Rundende, seine Halse Durchziehende eine Chance hat, die dann nötige Höhe bei Speed zu machen.


    Was wenn der Profi schneller an der ersten Halsentonne ist und die Halse durchgleitet? Ist ja beides nicht ganz unwahrscheinlich.


    Wenn beide gleichzeitig halsen und beide einparken könnte es ab und zu für das Freeridematerial ausgehen.


    franz s Stimme Aufzählung zu. Wobei meine Prämissen (Sweetspot, Wunschkurs, währendessen konstanter Wind, bereits vollbeschleunigt) schon eine stark vereinfachende Wirkung haben sollten - gerade mit einfach zu fahrendem Material.

  • Hi alle,

    ich habe auf GPS-speedsurfing z.B. Floris Wondergem gefunden, der gleich gross ist wie ich und 2kg mehr hat. Also vergleichbar. Um sein Niveau einzuschaetzen: personal best 49.77kn Top 2s, und 2023 ist er unter den Top-10 GPS surfern.


    Er hat ein Falcon TE 115 / 71.5 cm, welches ca. vergleichbar ist mit meinem iSonic 72/123L. Damit her er in der session hier (https://www.gps-speedsurfing.c…user&val=424837&uid=22819) ein 2s max von 36.77 erreicht.


    Ein anderer, Marco Lambers, hat 38.21kn 2S speed auf nem iSonic 73 erreicht (https://www.gps-speedsurfing.c…user&val=386100&uid=22478). Er wiegt aber 97kg/196cm gross.


    Ich wuerde daher mal sagen, dass bei Flachwasser ein Top-Surfer in meiner 82kg Gewichtsklasse mit nem 72cm Slalom Board so gegen 37kn erreichen kann. Mag sein, dass es noch schneller geht - aber da wird dann wohl jeder einfach auf kleineres Material wechseln.


    Insofern habe ich noch gute 5kn Luft nach oben. Ich braeuchte aber natuerlich auch einen echten Flachwasserspot, wo man wenige m vom Ufer entfernt surfen kann - was es hier in der SF Bay einfach nicht gibt...


    lg

    mariachi76

  • Die mit GPS ermittelten Werte sind M.E. nur theoretische Werte. Wie schnell nun ein Setup genau bei den Bedingungen auf der SF Bay zu einem bestimmten Zeitpunkt sein kann geht daraus nicht hervor, denn beim Windsurfen gibt es ja keine definierten Laborbedingungen. Sprich: Was in Zonemarie 75 km/h rennt schafft in SF Bay vermutlich kaum 60 Sachen, was ja aufgrund der Oberfläche schon echt gut wäre.


    Dennoch ist die Frage nach dem ungefähr möglichen Speed ja beantwortet. Ich lag mit den ~10% mehr ja gar nicht so falsch.

    Was grundsätzlich möglich ist, darauf gibt einem gp3s also schon ne Antwort, wenn man in der Materialsuche nach Sessions für Boards oder Riggs filtert.

  • Hallo Chris


    Deine Aussage finde ich sehr spannend bezüglich den Patrik... ich hatte ein Patrik slalom 110 und bin dann auf den iSonic 72 122l umgestiegen und mein Speed und meine Kontrolle haben sich deutlich verbessert.

    Mein Top Speed mit 72 cm 77KG und 6,2 Segel in Porto pollo bei ablandigen wind ist irgendwas über 35 KN...

    Gruss

  • Hallo Chris


    Deine Aussage finde ich sehr spannend bezüglich den Patrik... ich hatte ein Patrik slalom 110 und bin dann auf den iSonic 72 122l umgestiegen und mein Speed und meine Kontrolle haben sich deutlich verbessert.

    Mein Top Speed mit 72 cm 77KG und 6,2 Segel in Porto pollo bei ablandigen wind ist irgendwas über 35 KN...

    Gruss


    Es gibt bei den Slalomboards an sich nochmal große Unterschiede. Von den Größen mal abgesehen, hier geht es ja nicht um Volumina, sondern Breiten und Heckbreiten. Wenn man sich das genau anschaut, sind da ja teilweise die Größen aufs Volumen bezogen nur mit wenigen Litern im Unterschied.

    Dennoch sind die Boards stark unterschiedlich. Markenintern meine ich.

    Dann gibt es Boards, die sind einfacher schnell zu fahren, während andere Boards anspruchsvoller zu fahren sind, dafür letztlich aber schneller sind.

    Der iSonic ist insgesamt ein dankbares Board und etwas einfacher schnell zu machen, dafür ist es aber letztlich nicht das allerschnellste Board (für einen Profi).

    Aber wie gesagt, es geht ja nicht immer nur um den letzten Zipfel an Topspeed....

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • Hallo Totti


    Ja hier hast du absolut recht, Beim Patrik damals war das Unterwasserschif sehr schlecht(ungleichmässiges V,da wo es gerade sein müsste nicht flach und und und..) ich habe dies dann nachgebessert. Das Board war jedoch nicht neu und ich weiss auch nicht wie es der Vorgänger behandelt hat.Deshalb ist es nicht zu verallgmeneirn und auf alle Boards von Patrik zu beziehen.

    Der isonic ist im Unterwasserschiff nicht perfekt aber deutlich besser als mein altes.

    Bei der Bauweise der Starboards,gerade wood Sandwich hörte ich viel schlechtes..

    Gruss

  • Im Großen und Ganzen sind ja die Hecks bei Slalomboards einfach zu prüfen und ggfs. zu überarbeiten:
    Die sind plan und das kann man in der Regel durch schleifen korrigieren.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • Oberflächlich betrachtet, benötigt man beim Windsurfen überhaupt kein Fahrkönnen, um schnell zu sein - man stellt sich drauf hält sich am Segel fest und je besser das Material umso schneller ist man ;-).

    Aber in der Praxis schaut das ganz anders aus. Was aber wirklich den Speedunterschied im Fahrkönnen ausmacht, kann ich nicht leider überhaupt nicht erklären, da spielen sehr viele Aspekte mit:

    Sehr viel Erfahrung und Übung, Talent, Gefühl für die Geschwindigkeit, richtige Belastung von Segel und Board, richtiges Lesen der Wind und Wasseroberfläche, Reflexe, körperliche Verfassung, Mut, ...

    warum manche schneller sind kann ich dir sagen, Körperspannung und Kontrolle des Boards. Richtig schnell zu sein ist harte Arbeit, das kann bei weitem nicht jeder.

    Wer sich wie ein nasser Sack ans Material hängt wird nie schnell.

  • Im Großen und Ganzen sind ja die Hecks bei Slalomboards einfach zu prüfen und ggfs. zu überarbeiten:
    Die sind plan und das kann man in der Regel durch schleifen korrigieren.

    Gut zu wissen. Ich hatte mal nen 85er iSonic, dessen Heck war alles mögliche, nur nicht plan.

    Brauchte auch längere Finnen damit es überhaupt einigermaßen lief und war trotzdem nicht schnell zu bekommen.

    Was habe ich da meinem Falcon nachgeheult, der wegen zunehmender Weichheit leider ersetzt werden musste.

    Viel schleifen würd ich an den Serienboards aber nicht wegen hauchdünn untenrum, lieber was aufspachteln ;).

  • Joa genau genommen sind das Nuancen ich glaube bei den Top Marken sind die Shapes mittlerweile alle recht ausgereift. Ich erinnere mich an eine Aussage von Patrik bei irgendeiner Board-Vorstellung wo er sagt dass man um Rennen zu gewinnen auch Kontrolle und gute Halsen braucht und dass er daher auch darauf Wert legt. Ich hoffe ich irre mich nicht total und verwechsle was :/

    Aber ich persönlich finde dass sich die Patriks super kontrollieren lassen. Absoluter Favorit für mich der AI :love:

    Die Isonics fand ich zumindest früher auf den Reaches sehr schnell.

    Aber sind wir mal ehrlich: das weicht von Modell zu Modell sowieso ab dann haben viele Hersteller meist 2 Varianten (weicher / hart) was da noch reinspielt. Ich bin vor ein paar Wochen den 2023er Falcon Probegefahren und war echt beeindruckt wie gut der zu kontrollieren war das kannte ich von den älteren Modellen noch anderst....

  • Hi Mariachi


    ganz ehrlich meine Meinung: ich würde mich da in Fernduellen nicht so sehr mit anderen vergleichen. Jeder Spot hat andere Eigenschaften egal ist er böig kommt der Wind konstant ist das Wasser flach etc....ein guter Vergleich ist am gleichen Spot wenn man einen Sparringspartner hat dann sieht man sehr gut wo man selbst steht. Es gibt Spots (Fällt mir z.B. sofort Südfrankreich ein Gruissan & Co) da machste vermutlich locker seine 35 kt, an anderen Spots ist das kaum zu erreichen für Normalos....

  • Ich wiege auch ungefähr 80 kg (eher etwas weniger) und bin auch einigermaßen erfahrener Hobbyheizer mit Slalommaterial, aber bei weitem kein Regattaprofi. Gegen die Top 20 DWC-Fahrer habe ich kaum eine Chance. Ich gehöre am Steinhuder Meer aber zu den schnelleren.


    Weil die Frage nach Windbereichen der Segel auf dem Mediumboard aufkam: Meine Regel ist immer: Wenn die Böen nicht über 20 kn sind, ist auch noch kein Wind fürs Medium Board. dann wird 8,6 auf dem großen Board gefahren. Bei mehr Wind dann halt 7,9 aufm Medium Board. Wenn der Grundwind dann bei 20 kn ankommt ist eher das 7er Segel angesagt. Damit kann ich dann aber auch mal ne 30 kn Böe noch ganz gut verkraften. Wenn die Böen aber zu oft über die 30 kn Marke gehen ist eher Wind für 6.3 und das kleine Board.


    Medium Board/7er Segel ist bei mir gut für ~34 kn 2 sec. Aaaaber: aufm Steinhuder Meer gibts eigentlich immer irgendwo nen guten Speedstrip. Über 30 kn im Chop ist schon immer ziemlich flott, aber eigentlich machbar, wenn alles andere passt. Wenn man das konsequent durchzieht brauche ich zumindest regelmäßig Pausen, das ist halt richtig anstrengend. Mit kleinem Slalomboard sieht das dann etwas besser aus, da sind für mich dann auch mal 36+ kn drin. Da muss dann aber auch alles passen, perfekte Böe, glattes Wasser, richtiges Timing des Speedruns, richtig tief abfallen, Segel bauchig getrimmt. Also kompromisslos auf Speed getrimmt. Hinterher darf man dann erstmal zwei Schläge Höhe knüppeln. Das muss man halt auch wollen.


    Vergleichen mit anderen Spots auf gp3s ist eigentlich wertlos, am Ende zählt eigentlich nur wer am gleichen Tag am gleichen Spot (am besten zur gleichen Uhrzeit) schneller ist. Im Idealfall in direkter Vergleichsfahrt. Alles andere ist stochern im Nebel. Ich bin hier in der glücklichen Situation dass es am Stein ein paar gute Heizer gibt, die auch mal Bock haben sich zu Matchen und mit denen man auch mal mehrere Schläge nebeneinander fahren kann. Da merkt man dann was wirklich Sache ist.


    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • Insofern habe ich noch gute 5kn Luft nach oben. Ich braeuchte aber natuerlich auch einen echten Flachwasserspot, wo man wenige m vom Ufer entfernt surfen kann - was es hier in der SF Bay einfach nicht gibt...


    lg

    mariachi76

    Hast Du mal Candlestick Park ausprobiert, da kommt der Wind ablandig vom 101 rein

    Ja, ich war diese saison 5-6x mal dort - ist ein netter spot und immer was los. Nur der Wind kurvt so ein bischen rein, wodurch sich Richtung Sueden ein komisches Wellenbild ergibt, so dass man dort dann die Wellen von hinten ueberholt. Und der Wind ist ziemlich boeig (was beim speedsurfen schon ok ist).


    Habe dort bei 20-22kn Wind etwas ueber 30kn mit dem iSonic 72 geschafft, wobei ich da nicht mal speedruns eingelegt habe.

    https://www.gps-speedsurfing.c…user&val=419936&uid=26366


    Zum reinen 2s/100m speedsurfen ist Haskins/Flying Tigers noch besser, weil flacheres Wasser. Da bin ich meist noch 2kn schneller.


    lg

    mariachi76

  • Hallo Chris


    Da geb ich dir absolut Recht, die Uhr ist nicht immer entscheidend.... ausserdem kann es sein, dass der Kollege, der auf dem Reach schneller ist , früher eine Pause braucht oder in der Halse viel verliert.


    Die Uhr ist immer spannend anzusehen, aber es gibt doch nix geileres als mit einem Kollegen oder Rivalen um die Wette zu fahren ->inkl Halse !


    Aber das ist halt auch alles geschmacksache und jedem selbst überlassen :)

  • Die Uhr ist immer spannend anzusehen, aber es gibt doch nix geileres als mit einem Kollegen oder Rivalen um die Wette zu fahren ->inkl Halse !

    Finde ich auch, mit Gleichgesinnten ballern macht doch am meisten Spaß.