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Mastfußverstellung bei ziemlich alten Board

  • Amphitrite
  • July 22, 2023 at 5:42 PM
  • surfzilla
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    • July 26, 2023 at 7:03 PM
    • #21

    also ich weiß ja nicht, das Schwert an meinem Bat krieg ich während der Fahrt mit einem Fuß und etwas Übung ja ganz gut ein-/ausgeklappt. Aber beim Surfen mit einem Fuß dann auch noch die Mastverstelltaste drücken, dabei den Mast gezielt verschieben ohne baden zu gehen, Respekt!

  • Mike xG-473
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    • July 26, 2023 at 7:07 PM
    • #22
    Quote from hary

    Die Schlitten machen auf Schwert-Boards voll Sinn. Ich gehe davon aus, dass es die auf heutigen Race-Boards heute auch noch gibt.

    Schwert rein: Mastfuss hinten.

    Schwert draußen: Mastfuss Mitte bis vorne, je nach Kurs.

    Ja, bei den modernen Raceboards (Phantom, BoHo, Proteus) immer noch vorhanden.

    Bei der MegaCat war es kombiniert. Volles Ausklappen des Schwertes erzeugt Druck auf das Mastschienenpedal und man kann den Mast sofort nach vorne schieben.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Mike

    Dr. Jekyll & Mr. Mike

  • harros surfjoker
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    • July 26, 2023 at 7:12 PM
    • #23
    Quote from surfzilla

    also ich weiß ja nicht, das Schwert an meinem Bat krieg ich während der Fahrt mit einem Fuß und etwas Übung ja ganz gut ein-/ausgeklappt. Aber beim Surfen mit einem Fuß dann auch noch die Mastverstelltaste drücken, dabei den Mast gezielt verschieben ohne baden zu gehen, Respekt!

    Problemlos mit etwas übung, also zwei Runden auf dem See und gut...viel schwieriger ist die Anfälligkeit für Sand, wenn man vor dem Start nicht gründlich gespült hat....Mistral Malibu 1986...dann klemmt die Schiene und nichts geht nehr

  • rrd248
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    • July 26, 2023 at 8:15 PM
    • #24
    Quote from surfzilla

    also ich weiß ja nicht, das Schwert an meinem Bat krieg ich während der Fahrt mit einem Fuß und etwas Übung ja ganz gut ein-/ausgeklappt. Aber beim Surfen mit einem Fuß dann auch noch die Mastverstelltaste drücken, dabei den Mast gezielt verschieben ohne baden zu gehen, Respekt!

    Meine Idee war immer, das nach einem Manöver zu machen, zumindest in einer Regatta, an der Luv- oder Leetonne.

    Einfach so unterwegs im Vollgleiten könnte das schwierig sein.

  • Online
    hary
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    • July 26, 2023 at 9:13 PM
    • #25

    Bat meiner Frau: rauskreuzen gegen 1 m Scirocco Dünung, dann Schwert rein, hinten in die Schlaufen und dann auf dem breiten Heck gemütlich Halbwinds durch die Dünung gleiten: das ist eine meiner besten Erinnerungen an die 80er.

    Natürlich mit Mastfuss ziemlich hinten.

  • Online
    aurum
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    • July 27, 2023 at 8:35 AM
    • #26

    die taste bedienen und verschieben ist easy
    schwierig eher, dabei nicht gleich bis zum jeweiligen Schienenende durchzurauschen

    der ART-Becher ist aber anders als der hier im thread mit den 2 Druckknöpfen

  • surfzilla
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    • July 27, 2023 at 9:08 AM
    • #27
    Quote from aurum

    die taste bedienen und verschieben ist easy
    schwierig eher, dabei nicht gleich bis zum jeweiligen Schienenende durchzurauschen

    Genau die Erfahrung habe ich schon öfters gemacht. Tritt man beim Wenden (unabsichtlich) auf die Taste, rauscht der Mast zum Anschlag. Den Mastfuß dagegen kontrolliert an eine bestimmte Zwischenposition zu bringen (während der Fahrt), ist echt tricky...

    Quote from aurum

    der ART-Becher ist aber anders als der hier im thread mit den 2 Druckknöpfen

    Das ist mir auch klar. Da er aber die gleiche Mastfußaufnahme (der Edelstahlzapfen ganz unten) hat, war er aber als Alternativvorschlag für Amphitrites jetzigen Mastfuß gedacht. Mit den drei Umlenkrollen lassen sich auch modernere Segel trimmen, außerdem ist die Schnellverriegelung (der rote Knopf) sehr praktisch und mit 45cm Länge kommt man mit den unterschiedlichsten Vorliekslängen zurecht. Zudem ist das Gelenk nicht aus Gummi, sondern vom Typ Kardan, also viel altersbeständiger.

  • Amphitrite
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    • July 27, 2023 at 1:59 PM
    • #28

    aurum  Blitz  harros surfjoker  hary  Mike xG-473 rrd248  surfzilla

    Hallo zusammen!

    Ihr seid echt Spitze. :thumbup: Mit Euren Beiträgen und Infos bekomme ich so langsam etwas Durchblick :)

    Der Verstellmechanismus mit Feder funktionert noch sehr gut und ist auch wieder leichtgängig, nachdem er etwas WD-40 gesehen hat.

    Klar wurde mir jetzt, dass bei der alten Mastschiene die Mastfußposition je nach gefahrenem Kurs verstellt werden kann (am Wind - nach vorne; Raumwindkurs - nach hinten). Jetzt habe ich auch entdeckt, dass die Feststelleinrichtung folgende Beschriftungen hat: In/OUT - 500 N - LOCK.

    IN/OUT und LOCK sind selbsterklärend. Ich vermute, dass die Einstellung 500 N für das Verschieben der Mastfußposition auf dem Wasser ist. Richtig?

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    Die Feststelleinrichtung besteht aus einer Art Spange, die den Mastfußzapfen arretiert:

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    Ich könnte mir vorstellen, dass bei der Einstellung 50 N (zum Verschieben auf dem Wasser) der Mastfußzapfen bei Kräften größer als 50 N ggf. aus der Halterung herausflutschen kann und deshalb der Mast mit einem Tampen gesichert wird.

    Manches ist mir aber immer noch nicht richtig klar. :/

    Wo und wie soll der Tampen, nach dessen Funktion ich im ersten Beitrag des threads gefragt habe, befestigt werden? Welche Funktion hat dabei das Plastikteil am Ende des Tampens?

    Ich füge hier nochmal zwei Bilder der Mastfußverlängerung mit dem Mastfuß ein:

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    Die rote Platte hat auf der Unterseite eine Nut, in die man eine Leine legen könnte, und sie hat ein halbkreisförmiges Loch, dessen Funktion mir nicht klar ist. Ebenfalls unklar ist mir die Funktion des "Gurtbandes", das sich auf beiden Seiten des Mastfußes. Wozu sind diese gut?

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    aurum
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    • July 27, 2023 at 2:14 PM
    • #29
    Quote from Amphitrite

    IN/OUT und LOCK sind selbsterklärend. Ich vermute, dass die Einstellung 500 N für das Verschieben der Mastfußposition auf dem Wasser ist. Richtig?

    nein

    vrschiebbar ist das immer.
    in der 500er Einstellung ist die Haltespange federnd und gibt den Mastfußzapfen bei umknicken und eingeklemmtem Surferfuß bei viel Zug frei

    ich vermute der Knebel am (ehemaligen) Gummi wird eingefädelt und liegt dann quer in der Rille

    Gurtbänder halten Kram zusammen, wenn der Powerjoint-Gummi gebrochen ist, damit du nachhausegurken kannst
    da würde der Knebel an der Sicherungsleine/gumminichts nutzen

  • Mike xG-473
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    • July 27, 2023 at 2:24 PM
    • #30
    Quote from Amphitrite

    Ich könnte mir vorstellen, dass bei der Einstellung 50 N (zum Verschieben auf dem Wasser) der Mastfußzapfen bei Kräften größer als 50 N ggf. aus der Halterung herausflutschen kann und deshalb der Mast mit einem Tampen gesichert wird.

    Die rote Platte hat auf der Unterseite eine Nut, in die man eine Leine legen könnte, und sie hat ein halbkreisförmiges Loch, dessen Funktion mir nicht klar ist. Ebenfalls unklar ist mir die Funktion des "Gurtbandes", das sich auf beiden Seiten des Mastfußes. Wozu sind diese gut?

    Moin,

    schön, dass wir ein wenig Licht in die Dunkelheit bringen können.

    500 N ist tatsächlich die nach oben wirkende Kraft, bei der nach dieser alten DIN der Mastfußzapfen aus dem Schlitten gelöst wird. Den Sinn dafür habe ich nie verstanden. Ich habe die immer in der "Lock" Stellung. An der Spange ist normalerweise eine Schlaufe aus Gurtband. Damit ist die Bedienung wesentlich einfacher und komfortabler. Eine Schlaufe aus 4 mm Leine sollte es aber auch tun.

    Das Gurtband um den Powerjoint soll verhindern, dass ein Bruch des Powerjoints dazuführt, dass das Rigg vom Boardgetrennt wird. Ist also eine Sicherung.

    Die Befestigung der Riggsicherung an der roten Platte hast du richtig erkannt. Leider habe ich keine rote gefunden, daher das Ganze mit einer schwarzen Platte:

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    Mit freundlichen Grüßen,

    Mike

    Dr. Jekyll & Mr. Mike

  • surfzilla
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    • July 27, 2023 at 2:25 PM
    • #31
    Quote from Amphitrite

    Jetzt habe ich auch entdeckt, dass die Feststelleinrichtung folgende Beschriftungen hat: In/OUT - 500 N - LOCK.

    IN/OUT und LOCK sind selbsterklärend. Ich vermute, dass die Einstellung 500 N für das Verschieben der Mastfußposition auf dem Wasser ist. Richtig?

    Das hat Mike eigentlich auch schon in Beitrag #18 hier erklärt

  • rrd248
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    • July 27, 2023 at 2:38 PM
    • #32

    Das Gurtband ist eine Sicherung, falls der Powerjoint reissen sollte, daher sollte es nicht brüchig sein.

    Wenn das noch der alte Powerjoint ist, würde ich den dringend wechseln.

    Ich glaube, man hatte früher mal die Idee/Angst, sich den Fuss unter dem Mast zu quetschen, daher gab es eine Notauslösung mit 50N, ich habe das nie genutzt und war froh, wenn alles fest verbunden war.

    Die Schnur vorne war mal eine Gummileine zur Sicherung, würde ich einfach ganz weglassen, sofern der Mastfuss noch fest schiesst.

    Diese Sicherheitsmaßnahmen haben sich nicht durchgesetzt, da zu unzuverlässig und zu fummelig.

    Daher auf den Zustand des Powerjoints achten!

    Insgesamt wirst Du die Schiene kaum nutzen, es sei denn, Du willst viel mit Schwert surfen und kreuzen.

    Im Normalfall sucht man sich die passende Position für das Segel und das bleibt dann so.

    Falls der Mastfuss doch nicht mehr fest hält ist die Lösung mit einer Platte unter der Schiene und einem aktuellen Mastfuss der einfachste Weg.

  • Online
    aurum
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    • July 27, 2023 at 3:06 PM
    • #33
    Quote from rrd248

    Diese Sicherheitsmaßnahmen haben sich nicht durchgesetzt, da zu unzuverlässig und zu fummelig.

    Daher auf den Zustand des Powerjoints achten!

    das mit dem Powerjoint ist richtig

    aber die leine konnte bei Bruch eh nichts helfen. die war nur für den fall der (50xN)Sicherheits-Auslösung oder Defekt der Mastschlitten-Mastpin-Verbindung

  • harros surfjoker
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    • July 27, 2023 at 3:13 PM
    • #34

    Abgesehen vom Umweltaspekt (WD40 als Mineralölprodukt ins Wasser) ist WD40 kein Schmiermittel, sondern ein Rostlöser.. entweder etwas umweltverträgliches Fett oder ungeschmiert...

  • surfzilla
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    • July 27, 2023 at 3:28 PM
    • #35

    Da wir hier gerade bei alter Mastfußtechnik sind frage ich mich, warum eigentlich die Kardangelenke (wie im Bild Beitrag #17) nicht mehr üblich sind? Die Powerjoints aus Gummi (oder was auch immer biegsamen Zeugs) scheinen doch nur begrenzt alterungsbeständig zu sein, so ein Kardangelenk dagegen hält eigentlich ewig (meines jedenfalls ;). Irgendwelche Nachteile muss es ja aber doch geben? Oder stehen Windsurfer einfach auf Verschleiß?

  • Django
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    • July 27, 2023 at 4:19 PM
    • #36

    Auch die Gummis können lange halten, außer, sie sind irgendwie aus schlechtem Material oder falsch

    produziert, dann lösen sie sich vom Metall oder das Material wird spröde. Die meisten Powerjoints
    die ich noch aus den 90ern habe, haben das Problem nicht. Ich hab sogar noch einen Mastfuß mit
    Fanatik Gummi-Kardangelenk von 1986, der hält und ist immer noch schön biegsam.
    Aber es gibt auch aktuelle Kardan-Gelenke. Wenn auch eher selten eingesetzt.

  • Online
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    • July 27, 2023 at 10:02 PM
    • #37

    diese Kardangelenke halten mitnichten ewig

    sind nichtmal richtige Kardan, denn sie haben nur eine Drehachse und sind dann bei manchen Stellungen sehr stark strapaziert

  • Arpi
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    • September 3, 2025 at 11:39 AM
    • #38

    Hi Amphritite,

    ich habe mir auch gerade altes Equipment zusammengekauft und exakt die gleiche Kombi wie Du. Das passt auch alles recht gut zusammen, allerdings habe ich, wenn der Mastfußzapfen in die Schiene eingerastet ist, etwa 1cm Spiel nach oben und unten. Ist das normal? Ich hätte erwartet, daß das ganze ohne viel Spiel zusammen passt.

  • B123
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    • September 4, 2025 at 3:19 AM
    • #39
    Quote from surfzilla

    also ich weiß ja nicht, das Schwert an meinem Bat krieg ich während der Fahrt mit einem Fuß und etwas Übung ja ganz gut ein-/ausgeklappt. Aber beim Surfen mit einem Fuß dann auch noch die Mastverstelltaste drücken, dabei den Mast gezielt verschieben ohne baden zu gehen, Respekt!

    Da kurz Segel neutral stellen und mit dem Vorderen Fuß an der Base verschieben. je mehr geschaukel, desto schwieriger. Bei flachwasser ist es sehr einfach.

    Macht man ja auch meist im zuge des kurswechsels.

  • surfzilla
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    • September 17, 2025 at 3:51 PM
    • #40
    Quote from Arpi

    Hi Amphritite,

    ich habe mir auch gerade altes Equipment zusammengekauft und exakt die gleiche Kombi wie Du. Das passt auch alles recht gut zusammen, allerdings habe ich, wenn der Mastfußzapfen in die Schiene eingerastet ist, etwa 1cm Spiel nach oben und unten. Ist das normal? Ich hätte erwartet, daß das ganze ohne viel Spiel zusammen passt.

    Hi Arpi,

    wenn du das Spiel in Richtung Bug/Heck meinst, dann ist das normal, zumindest wenn es der gleiche Typ wie bei meinem Board (altes Fanatic-Bat/Rabbit) ist. Die Schiene hat keine stufenlose Verstellung, es gibt mehrere vorgegebene Positionen in denen der Mastfuß einrasten kann, dort hat er aber dann immer etwas Spiel.

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