Rake Einstellung bei IQ Foil Starbord Fuse 115 er Front 900 back 225 dick

  • Hallo,

    habe folgenden Foil : IQ Foil 115er Fuse, 900 frontwing, 225er backwing.....

    Board : Patrik 91 er V2 191 Liter Foil Comp



    Meine Frage : welche ist die beste Rake Einstellung für diese Kombi ?


    habe 2,5 Grad Rake eingestellt.....ist das vieleicht bei der Kombi zu viel ? habe machmal probleme aus dem Wasser zu kommen......


    Wo genau, wird der Rake gemessen ?


    Möglicherweise, habe ich durch Falschmessung zuviel Rake ! ?



    Auf eure Antworten freue ich mich !



    Gruß Wolfgang Schiele :)

  • Hallo Wolfgang,

    Ich fahre auch einen IQ Foil-Mast, mit 115Plus und 115 Classic Evo-Fusselage. FW Evo 900,800,725.


    Ich habe auch gerade angefangen mit dem Mast-Rake-Tuning.


    Meine Erfahrung mit deinem Setting (900-115Plus-255) zum ANGLEITEN, Low wind, Pumpen.


    Passiv angleiten (mache ich gerne bei Float and Ride Bedingungen "Gusthunting" - da will ich nicht jede Böe maximal anpumpen) geht ohne Mast-Rake-Shim am besten. Fusselage zu Gleitfläche ist bei mir dann +1°. Den Backwing fahre ich dann bei wenig Wind mit 0 oder +0,5 Shim. Den Widerstand vom Foil unter dem Board spüre ich kaum, die Beschleunigung läuft sehr harmonisch. Segelzug, Gleitfläche und Foil unterstützen sich in der Angleitphase. Einfach in die Schlaufen schlüpfen und losdüsen.


    Meine Erfahrung mit (900-115-255) bei Touch downs, Skimmen, "Speed".

    Wenn ich bei mehr Wind dann den Backwing auf -0,5 oder -1 stelle (Mast-Rake unverändert +1) verändert sich alles. Durch die Anpassung am Backwing kommt auch die Nose im Flug ein wenig runter. Im Flug merke ich das nicht, aber wenn ich flott unterwegs bin mit über 20kn aufsetze oder skimme ist zu viel Gleitfläche im Wasser, das Brett hat zu viel Wiederstand. Jetzt muss ich den Mast-Rake anpassen und einen +1° Mast-Rake Shim in die Foilbox geben (also dann +2° Mast-Rake). Die Nose kommt wieder höher (mathamatisch gerade mal 3,5cm). Wenn ich bei hoher Geschwindigkeit durch eine Böe im Wasser aufsetze stimmt wieder alles. Der Boardwiederstand ist geringer. ABER: Das passive Angleiten geht etwas schwerer. Ich muss obwohl mehr Wind ist das Brett ein wenig freipumpen.


    Die Settings habe ich auf absolutem Flachwasser am Baggersee für mich getestet. Die Unterschiede sind nicht wie Tag und Nacht aber spürbar. Eben Feinabstimmung. Wenn ich nur ein Mast-Rake Setting haben könnte dann zum jetzigen Zeitpunkt lieber +2° weil das die größere Range hat. (Board: Flikka custom Foil/Hybrid 226/87; Segel zuletzt Np Flight V8 8.0).


    Ich halte es also in Zukunft so:

    Flachwasser/Low-Wind Mast-Rake 1° (BW-2)

    mittlerer Wind/Chop/"allround" 2° (BW-2,0 oder -2,5)

    überpowert, starker Wind/starker Chop -> da Fahre ich dann mit der 115 Classic :)

  • Möglicherweise, habe ich durch Falschmessung zuviel Rake ! ?



    Auf eure Antworten freue ich mich !



    Gruß Wolfgang Schiele :)

    Tatsächlich ist es so, dass in vielen Artikeln nicht der genaue Ort angegeben wird, an dem die Messung stattfindet, wodurch der ermittelte Wert irrelevant wird.

    Schauen Sie sich also unbedingt das erste Foto in diesem Artikel an.


    https://www.windfoilen.nl/en/mast-rake-explained/

  • Hallo 1328 Tom,


    Danke für deine ausführliche Antwort. War letztes Wochenende am Comersee. habe jetzt einen rake von genau 2 Grad eingestellt.


    Starboard Vorgaben sind zwischen 2 und 2,5 Grad.


    Gemessen oben am Mastende ! Wenn du vor dem Mast misst, an der Fusselage, so wie manche Videos im Inrenet, ist es schlichtweg eine


    Falschmessung, so wie es mir letzlich ergangen ist......zusätzliche Messung an der Kannte , beginn des Fronflügels, sollte es dann 1 Grad betragen !


    Bin mit dieser Einstellung, fast ohne aktives angleiten hochgekommen, auch bei dem Wechsel von 900er auf 725er Flügel,


    und war sehr gut im Flug zu konrollieren.....( 115er Fuse....900er und 725 er Front...Heck 255 dick )


    Werde mir den dünnen Heckflügel noch besorgen...der macht die Bremse noch besser auf.....


    Viele Grüße aus Oberschwaben von Wolfgang

  • Ich bin das erste halbe Jahr den v2 auch noch mit starboard gefahren. Bei meinem v1 waren es noch max 2° beim v2 waren es aber 1,5° mehr. Also bis 3,5°

    Angleiten war nie ein Thema, aber das einsetzen nach overfoil bzw erneutes abheben war viel leichter. Die nose verkraftet es dank guter aerodynamik ohne Probleme.

    Ich habe immer die fuse direkt vor dem Mast(schrauben) gemessen. Starboard war da mm gerade bzw direkt vor dem mast auf dem Deck(auch gerade bei v1/v2)

  • Cool, freut mich wenn es was gebracht hat!

    Mit dem Messen halte ich es so wie die Statistiker in der Politik. Erst trimme ich bis es passt und messe dann so, dass das gewünschte Ergebniss herauskommt 😜.