Ich stecke in den Schlaufen fest

  • Hallo,


    ich fahre meine Boards (iSonic 123L, Fox 105L) hier meistens bei recht zuenftigem chop. Ich habe die Schlaufen fuer mich passend eher eng eingestellt, da ich nicht gerne zu weit in die Schlaufen rutsche, sondern mit der Ferse lieber wirklich ganz aussen auf der Kante stehen mag, um maximal Koerperspannung aufzubauen.

    Wenn ich dann also so einen laengeren Schlag mit 2-3km fahre und dabei gefuehlt ueber 200 chop-wellen drueberbrettere, schieben sich meine Fuesse durch die Schlaege noch etwas weiter in die Schlaufen rein.

    Und zwar so, dass ich am Ende bei Einleitung einer Halse oder auch wenn ich in einem Windloch aus dem gleiten komme, oft massiv Probleme habe, aus den Schlaufen rauszukommen. Vor allem hinten, aber auch tw. vorne. Ich muss dann oft mehrmals mit dem Fuss wackeln und ihn langsam wieder rauswinden. Dadurch ergibt sich eine relativ lange Vorbereitungszeit fuer eine Halse, und spontanes reagieren (Windloch) wird erschwert

    Habt ihr das auch?


    Muss ich da die Schlaufen

    - noch enger stellen, um nicht weiter reinzurutschen?

    - weiter stellen, um einfacher rauszukommen?

    - auf weiter auseinanderstehenden montieren, damit wenig seitlicher Halt ist?


    lg

    mariachi76

  • Ich reihe mich mal ein habe mit den isonics dasselbe Problem.

    Habe die die fußschlaufen vorne mal enger gemacht, da gibt es ja Markierung von 1 bis (?) . Und ich bin gefühlt bei ca -1.

    Das surfen auf den isonics geht bei mir extrem auf den Spann , kennt das jemand?

    Jedenfalls hat die Einstellung ein wenig geholfen bei dem Problem, man rutscht nicht mehr so weit rein. Aber dennoch könnte ich nie spontan die halse schnell einleiten, muss auch "vorbereiten".


    Die beiden genannten Probleme sind echt nervig.. Von wann ist dein isonic?

    Vielleicht montier ich mal aus spaß meine rocket fußschlaufe am isonic um zu sehen ob es an der Schlaufe liegt

  • mmn

    Keine schuhe

    Andere schlaufen, z.b. kovalski

    Schlaufen an rist angepasst schräg stellen (drum mag ich 2loch systeme nicht)

    Wenn man die ganze Zeit mit dem linken Auge durch ein Mikroskop schaut, ist man auf dem rechten Auge blind

  • mmn

    Keine schuhe

    Andere schlaufen, z.b. kovalski

    Schlaufen an rist angepasst schräg stellen (drum mag ich 2loch systeme nicht)

    Du meinst 2 Loch pro schlaufen seite bzw 4 loch pro Schlaufe magst du nicht?

    Ich habe bei Doppelt verschrauben Fußschlaufen kein Problem mit aus den schlaufen kommen.

    Die schlaufe kann sich bei Doppelter Verschraubung nicht verdrehen und so den Fuß einklemmen.

  • genau das meine ich

    2 schrauben je seite mag ich nicht

    ich verdreh die schlaufe absichtlich so dass sie gut am ris anliegt - dann gibts weder reinrutschen noch scheuerstellen


    bisserl in der art von "contour" schlaufen

    Wenn man die ganze Zeit mit dem linken Auge durch ein Mikroskop schaut, ist man auf dem rechten Auge blind

  • Mit Atan- Schuhen habe ich das Problem nicht mehr. Vorher mit Xcel war das schlimm. Die habe ich deswegen entsorgt.

    Fährt Ezzy auf Tabou, Goya und RRD

  • Ich hatte das Problem bei den Kovalski Leichtschlaufen. Ein wenig Silikonspray auf den Schuh am Spann hat geholfen.

  • silikonspray an die schlaufen

    mutig ;)

    wennst da paar tropfen zuviel erwischt hast ganz andere probleme ;)

    Wenn man die ganze Zeit mit dem linken Auge durch ein Mikroskop schaut, ist man auf dem rechten Auge blind

  • Ja, ich habe das Problem bei neuen Kovalski Leichtschlaufen auch.


    Ich schleife dann die Innenseite der Schlaufe kurz an - dann kein Problem.


    P.s. wenn ich die Halse vorbereite, ziehe ich den hinteren Fuß schon mal 2-3 cm aus der Schlaufe, damit er dann sicher nicht festhängen wird, Viele liebe Grüße! Boris

  • Das ist tatsächlich ein Problem auf längeren Schlägen. Ich löse dann vor der Halse auch immer mit ein wenig Bewegung den Fuß vorher etwas aus der Schlaufe. Ich fahre die Schlaufen so weit, dass der Fuß weit reingeht. Die Schlaufe ist überm Spann.

    Das könnte ein Problem von uns Schuh-Surfern sein, wenn ich mal Barfuß fahre rutsche ich nicht weiter rein in die Schlaufe.

    Ich hab das so auch bei den Atan und auch bei den Ascan Schuhen. Mal mehr mal weniger.

  • Habe das Problem eigentlich nur mit Surfschuhen. Das erste Mal surfen mit Schuhen nach dem Sommer ist immer richtig nervig, fliege dann bei jeder zweiten Halse rein weil der vordere Fuß beim Fußwechsel in der Schlaufe feststeckt.


    Eine andere Lösung als den Fuß vorher schon halb aus der Schlaufe ziehen habe ich noch nicht gefunden... Die Reibung zwischen Schlaufe und Schuh ist einfach zu groß, egal wie weit die Schlaufe eingestellt ist.


    Hat mal jemand probiert die Schlaufen breiter zu montieren? Also in der Lochreihe z.B. vorne das 2. und hinten das 3. Loch zu nehmen? Dann hätten die Schuhe seitlich mehr Platz.

  • Ich glaube die breiter eingestellte Schlaufe ändert das nicht. Du rutscht dann einfach noch weiter rein. Das ist eben die Gratwanderung zwischen bombenfestem Halt zum Board und dadurch guter Kontrolle zu zu fester Halt zum Board und "Mist ich komm nicht mehr raus" :redface:

    Das Problem kann M.E. nur durch barfuß fahren gelöst werden.

  • Beim fahren Mittelfuß anspannen und Zehen nach oben ziehen. Angespannter ( dadurch hochgezogen) Mittelfuß verhindert das weite reinrutschen. Zehen oben verhindern das rausrutschen und unterstützen den Mittelfuß

  • Eigentlich ist es doch saugefährlich wenn der Fuß in der Schlaufe fest steckt oder nicht? Ich sehe da mehrere Probleme neben dem unliebsamen "nicht aus den Schlaufen beim Halseneinleiten kommen Problem" . Ich erinnere mich an kritische Situationen vor 1-2 Jahren wo ich beim Sturz in der Schlaufe festhing, die waren noch ein Tick unangenehmer als die paar Situationen, wo man noch eingehakt im Wasser war nach einem Sturz. Die Absaufgefahr müsste schon ziemlich groß sein, wenn der Fuß ordentlich fest in der Schlaufe steckt , er immer tiefer beim Speeden in die Schlaufe gepresst wird und dann doch plötzlich ein Sturz unwillentlich herbei geführt wird. Außerdem denke ich da an mein erst vor kurzem gebrochenen Sprunggelenk, das könnte kritisch enden (Interessant dazu gerade gefunden (und noch nicht ganz zu Ende gelesen):

    https://www.windsurflehrer.de/…e-fu%C3%9Fschlaufe-versch

    https://www.windsurflehrer.de/…le-fu%C3%9Fschlufe-teil-2


    Quote

    Für die Top-Ten-Weltranglisten-Waver Riccardo Campello und Robby Swift wurde die Fußschlaufe ebenso schon zum Verhängnis wie für den mehrfachen Wave-Weltmeister Philip Köster oder erst kürzlich für den Hawaiianer Matt Pritchard, dem Bruder Kevin Pritchards. Sie hatten das Pech, während eines Sturzes mit einem Fuß in der Schlaufe hängenzubleiben.

    [...]

    Es lohnt sich, Unfälle dieser Art ins Auge zu fassen, denn wie sportmedizinische Statistiken zeigen, betreffen beim Windsurfen durchschnittlich 55% aller Verletzungen die unteren Extremitäten und davon wiederum 34% Fuß und Sprunggelenk1

    Zwar beziehen sich die Aussagen wohl hauptsächlich auf Wave Surfer, dennoch sehe ich das Problem bei Freizeit- bzw Slalom Surfern ebenso gegeben


    Jedenfalls wundert mich sehr (!) dass ich dieses Problem bei meinen Freeridern nicht hatte. Mich interessiert also ungemein ob dieses Problem evtl bei allen Slalombrettern auftritt, ob und wie bei Freerace, oder evtl sogar nur bei Isonics..

  • Worde ja schon erwähnt, vor der Halse schon mal die Füsse in den Schlaufen lockern. Gerade bei längeren Schlägen sagen die sich gerne ( mit Schuhen) fest. Ist beim iSonic vielleicht etwas stärker, weil einem mehr reinpresst, aber kenn ich auch von anderen Boards. Eine Patentlösung gibst da fürchte ich nicht. Ich versuche auch während der Fahrt immer wieder zwischendurch zu lockern, wenn ich daran denke. Ist bei mir aber hauptsächlich der hintere Fuß.

  • Zur Gefährlichkeit, ich habe mir beim hängenbleiben in der Schlaufe den Miniskus angerissen. Beim Abstieg im stehtiefen Wasser in der hinteren Schlaufe hängengeblieben. Dann drehte der Wind das Board noch lee und ich hab meinen Fuß reflexartig mit Kraft herausgezogen, durch die Drehscherkräfte hat es dann im Knie die knackige gemacht. War nicht meine beste Idee.

  • Bei mir kommen beim Slalom deutlich stärkere Schläge vom Board, weil es härter über den Chop läuft als die Freeridebretter.

    Mit jedem Schlag sitzt der hintere Fuß ein bisschen fester in der Schlaufe. Der vordere bleibt beim Slalombrett eigentlich immer schön locker.