Welches Slalom oder Freerace Board als Starkwindoption

  • also ich fahre auch bei viel wind gerne camber segel.

    4,6er wiched und 5,2er AC-Z
    vorher naish SL


    das ganze auf einem 81er SL F2, PD shape oder mit dem 95er Frace.


    92er PD slalom macht da auch spass, den hat mein sohn bekommen


    leucate, gruissan, etc. geht das schon sehr gut und auch angenehm zu fahren

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  • Den Naish SP 95 habe ich mal kurz ausprobieren können, das war auch ein sehr angenehmes Board. Die heutigen Slalomboards - vor allem die kleinen - mit den extrem aufgeblasenen Hecks finde ich als "Spaßboards" schon wirklich grenzwertig, vorsichtig ausgedrückt. Bin sicher kein so schlechter Surfer, aber mit 5er Segeln bestückt, traue ich mir die Dinger nicht zu. Hut ab vor dem, der sowas adäquat bewegen kann. Unter uns Amateuren sind das nicht so viele.

  • ok, bei den kleineren PDs kenne ich den 92er SL, f-race 100 und den 100er SL.

    Auch wenn das weiter oben anders geschrieben wurde, sehe ich das so, dass die f-race Boards eine flachere Gleitlage haben, SL höher insgesamt und Nose nochmal etwas höher. Der 100er F-race hat keine Cutouts, das merkt man.

    Ich bin jetzt beim 100er SL geblieben. Der bleibt in Windlöchern länger frei auf der Finne als f-race. Aber wenn der SL einparkt dann halt richtig, das ist der Nachteil. Aus nicht perfekten Halsen kommt ein f-race schneller wieder raus, und ist dann nur schwer wieder einzuholen.

    Für SL Segel unter 6,3 habe ich keine Sinnvolle Verwendung, muss ich sagen. Flüge nach Namibia sind teuer :)

    Vielleicht wäre 95 PD SL was?

    Sorry OT: Kann mir die F-Race-Fraktion sagen, ob sich ein F-Race auch prinzipiell hinsichtlich Gleitlage durch Mastfuss-Position, Schlaufenposition trimmen lässt wie ein SL-Board? Kann man eine freiere Gleitlage durch entspr. Finnen-/Segel-Wahl erzielen? Fahrt ihr vorzugsweise mit Carbon-Slalom-Finnen auf den F-Race-Boards? Das mit den "fehlenden" Cut-Outs und der Gleitlage ist für mich nachvollziehbar. Aber kann man das Board trotzdem tunen - oder muss man einfach entsprechend angepowert fahren, damit man über die Finne fährt?

  • Kann mir die F-Race-Fraktion sagen, ob sich ein F-Race auch prinzipiell hinsichtlich Gleitlage durch Mastfuss-Position, Schlaufenposition trimmen lässt wie ein SL-Board?


    Man bekommt den F-Race meiner Meinung nach schon auch "looser" von der Gleitlage ....(aber so ganz wie ein SL-Board natürlich nicht ..... - aber das ist wohl auch nicht unbedingt gewollt ...- das Board-Konzept setzt ja auf einen anderen Schwerpunkt...)

    Also: Aus meiner Sicht: Mastfuß (fast) ganz nach hinten + giftigere (Lift) SL-Carbon-Finne ...haben deutliche Auswirkungen .... :thumbup: ....

  • stimme michlsurf komplett zu


    Finnen merkt man deutlich

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  • Schließe mich meinen Vorrednern an,


    jedoch solltest du den Gabelbaum deutlich höher anschlagen und längere Trapeztampen benutzen - Vario.


    Select V- Max ging bei mir gut, auch kürzere Längen😉

  • Ich bin mir sicher das dir ein frace mehr als ein slalom zusagt. Ist deutlich angenehmer zu fahren( angleiten, durchgleiten, kontrolle, trimm finden...) slalom ist überall deutlich anstrengender. Speed gerade aus ist kaum Unterschied.

    Nur Beschleunigung ist deutlich langsamer. Sowohl beim angleiten, beschleunigen und nach der Halse. Ist aber auch mit mehr krafteinsatz beim slalom verbunden da die Bugwelle dafür schwerer zu überwinden ist. "Beschleunigung" beim abbremsen wenn es nicht überall perfekt ist ist aber auch größer beim slalom


    Für slalom spricht eigentlich nur der vorhandene Gebrauchtmarkt

  • Hallo,

    Ich kann das Severne Fox 105 nur empfehlen. Ist super schnell, dabei gut zu kontrollieren. Es hat ein starkes V in Unterschiff und setzt deswegen butterweich in den chop ein - finde ich super da bei stärkerem Wind ja dann auch chop und Wellen dazukommen.

    Ich (80kg) fahre das Board mit Severne Overdrive Segel. (3-cam) 6.2/7.0/7.8, aber auch mit einem 5.0 Freerace-Segel geht das Board noch gut zu fahren. Ich schätze der Windbereich für dich wird bei 15-25kn liegen.

    Unbedingt ne Slalomfinne dazu nehmen (bei mir 35 und 33 cm)


    Lg mariachi76

  • Moin,

    aktuell wäre mein gebrauchter 2019er JP Superride 102 FWS verfügbar. Gut eingefahren. Kleinen Mastkontakt am Bug, sonst topfit. 850 €

    Bei Interesse bitte PN.

  • Und falls gesucht: Fox 105, einmal gefahren, 500 € unter Neupreis inklusive Tasche. Bitte PN.

    Siehst du, genauso erging es mir mit meinem neuen Segel! Da ich jetzt von der Truppe hier bekehrt wurde, empfehle ich dir auch nochmal darüber nachzudenken. :/ ;)

  • Hey


    spannende Frage ich bin in der Gleichen Situation. Wiege 75 KG bin kein Profi fahre aber seit eh und je Slalom Material und bin bei Finne auf einer 2 Board Lösung da ich mir auch u.a. mangels Lager keine 3 Boards leisten kann.


    Ich habe eine Patrik SL 128 und fahre den mit 7.8 und 9.0 auf Binnenrevieren. Da dort meist relativ leichte Bedingungen herrschen (konstante Winde, wenig Chop) finde ich das auch eine super Kombination für mich. Fahre mit dieser Kombi bei ca 12 - 22 Knoten Wind.


    Als zweites Board habe ich den Patrik 110 SL. Damit fahre ich 5.5, 6.3 und 7.8.

    Mit dieser Kombi bin ich meist am Meer unterwegs: viel Chop bis Welle, z.t. böiger Wind zwischen 12-30 knoten. Wenn diese Kombi für mich nicht mehr beherrschbar ist steige ich auf Wave Material um mit Segel < 5 qm.


    Bei den Segel fahre ich beim 5.5 und 6.3 Freerace da ich finde dass die bei den Bedingungen einfach mehr Spaß machen und auch der Wasserstart ist mit der kleineren Masttasche wesentlich einfacher.


    Wir haben aber schon jegliche Kombination im direkten Vergleich ausprobiert:

    - Slalom Board (Fanatic Falcon) mit Camberlosem Freerace Segel (E-Type) vs Jag mit E-Type

    - Falcon mit E-Type vs Blast mit Slalom Finne und Warp (4 Cam Sail)


    Was ganz klar ist: bei halbwegs moderaten Bedingungen (20 Knoten Wind nur kleiner Chop) ist der Slalom eine Macht. Hat in obigen Vergleich die Blast Kombi ganz deutlich geschlagen. Je wilder die Bedingungen desto mehr kommt es auf Trim, Können und vor allem Physis an.


    Ich fahre meinen 110er auch noch bei starken Chop mit 5.6 und kann dabei Sessions von 40-50 km durchhalten. Allerdings fahre ich auch regelmäßig Mountainbike und habe demzufolge eine gute Beinmuskulatur. Die richtige Finne finde ich dabei sehr wichtig, das macht schon viel aus.


    Bin aber selbst am Überlegen was irgendwann Mal der Nachfolger von meinem 110er sein wird - ob's wieder ein 110er SL wird (sofern der überhaupt noch in der Patrik Range bleibt) oder ob's doch lieber ein Freerace werden soll.


    Aber zusammengefasst: an moderaten Tagen bin ich immer wieder total froh dass ich einen Slalom dabei habe und ich finde dass man als Amateur eher auf die 4 Cam Segel verzichten kann und damit auch das Gesamtsetup kontrollierbarer wird. Bei Anspruchsvollen Bedingungen ist man als Amateur sicherlich mit einem schnellen Freerider oder Freeracer besser beraten - aber bei einer 2 Board Lösung muss man dann halt abwägen und ggf einen Kompromiss eingehen. Ich bin mit meinem Setup soweit ganz Happy...

  • Ich mache das ähnlich, mit 82 kg PD SL 122 und 110. Allerdings finde ich selbst das 6,2er als kleinstmöglich fahrbares Segel auf dem 110er. Problem ist, dass bei 6,2er Bedingungen (also geschätzt ca. 25-30 Knoten) der Chop für diese Brettgröße grenzwertig wird.

    Wie schaffst Du das mit 5,6 und 75kg? Welche Finnen fährst Du auf dem 110?

  • ich find auch dass 5,8 auf dem 110er noch geht.mach bei widrigen bedingungen wo ich den95er nicht nehmen will.


    Aber seh das alles nicht als starkwind. Da nehm ich dann 4,6 oder 5,2 auf 81 oder 95 l


    Schätze maldie nächsten5 tage...

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  • Ich mache das ähnlich, mit 82 kg PD SL 122 und 110. Allerdings finde ich selbst das 6,2er als kleinstmöglich fahrbares Segel auf dem 110er. Problem ist, dass bei 6,2er Bedingungen (also geschätzt ca. 25-30 Knoten) der Chop für diese Brettgröße grenzwertig wird.

    Wie schaffst Du das mit 5,6 und 75kg? Welche Finnen fährst Du auf dem 110?

    Ja also bei 25-30 Knoten fahre ich schon 5.6, drüber dann auch eher Wave mit kleinen Segeln.


    Ich habe den Mastfuß ganz vorne und bei den Finnen komme ich bei viel Chop mit der 34er MUF G10 gut zurecht - die lässt das Board nicht zu sehr fliegen und geht meiner Meinung nach mehr auf Kontrolle. Möchte aber hier auch noch weitere Finnen testen bzw bin offen für Ratschläge.


    Muss aber auch klar erwähnen dass ich den ganzen Winter über trainiere um körperlich fit zu sein, ich glaube sonst würde das nicht funktionieren. Und ich weiß nicht wie lange ich das noch machen kann, man wird ja nicht jünger :)


    Sweet Spot habe ich auf dem 110er übrigens bei guten 20 Knoten Grundwind und 6.3, fahre dann meist 35er und 36er Finnen dann aber Vollcarbon.