Windsurfen und Elektromobilität

  • ->und das gern propagirte (auch hier) "ich kaufe/lease alle 2-3 jahre ein Neues E-Auto,i ist ja gut für's klima - der nächste nimmt das ja schließlich gebraucht anstelle seinen alten Stinker weiterzufahren, nicht zum Klimaschutz beiträgt

    Naja, die normalen Leasingkäufer leasen halt im Moment alle zwei Jahre einen neuen Verbrenner. Ist das dann besser? Definitiv nicht.


    Eigentlich sollten alle Dienstwägen nur noch elektrisch möglich sein. Wer einen Verbrenner will muss ihn halt wie normale Menschen, selbst bezahlen.


    Dadurch kommen dann bezahlbare e-Autos auf den Gebrauchtwagenmarkt. In der Summe ist das definitiv besser als wenn reihenweise Verbrenner geleast werden.


    Und wer ein altes Auto hat und es mag soll es weiterfahren. Es geht hier ja lediglich um die Neuzulassungen. Und dass wir da immer noch mit Steuergeld die Autos der Oberschicht finanzieren ist eh schon ziemlich problematisch.

  • Durch die 0,25% Regelung ist gerade bei den Firmen schon eine starke Tendenz zu E-Autos vorhanden. Da zahlt der Arbeitnehmer dann 120 Euro im Monat statt 480 Euro "Geldwerter Vorteil" beispielsweise. Zu versteuern wäre sonst monatlich 1% vom BLP plus eine geringe Summe, die sich an der Wegstrecke orientiert.

  • wir Verbraucher/Nutzer haben es in der Hand. Einfach keine neuen Verbrenner mehr kaufen.
    Wenn die Industrielobby und Regierung den Umschwung nicht will muss es halt so gehen,...

    Ich wette in 10 Jahren nachdem uns China mit BEV´s überrannt hat heißt es dann hätten wir doch damals nur,...
    und die verbliebene Autoindustrie beschwert sich dann über die damalige politische Fehlentscheidung.

  • Ich wette in 10 Jahren nachdem uns China mit BEV´s überrannt hat heißt es dann hätten wir doch damals nur,...
    und die verbliebene Autoindustrie beschwert sich dann über die damalige politische Fehlentscheidung.

    Ja, genau so wird das dann wohl aussehen. Und Söder und AFD werden sagen, sie wären ja immer für Elektro gewesen. Ein großer Teil der Bevölkerung wirds glauben weil ihr Handy ihnen das auch täglich bestätigt.

    Könnte aber auch sein, dass die ganzen Hornochsen die heute nochmal schnell ne Gasheizung einbauen haben lassen ganz andere Probleme haben werden.

  • wir Verbraucher/Nutzer haben es in der Hand. Einfach keine neuen Verbrenner mehr kaufen.
    Wenn die Industrielobby und Regierung den Umschwung nicht will muss es halt so gehen,...

    Ich wette in 10 Jahren nachdem uns China mit BEV´s überrannt hat heißt es dann hätten wir doch damals nur,...
    und die verbliebene Autoindustrie beschwert sich dann über die damalige politische Fehlentscheidung.

    Dein erster Satz trifft es genau auf den Punkt.

    Aber dass Industrie und Regierung die E-Autos nicht wollen, stimmt nicht. Im Gegenteil: Die Kunden wollen nicht.


    Die Inustrie muss ja auch die Kunden bedienen, und der Großteil kauft Verbrenner.

    Gleichzeitig bedienen sie auch den kleineren Teil der E-Auto-Käufer.


    Wass soll sie denn noch tun? Alles andere wäre Selbstmord gewesen. Jeder große Konzern, der ja zum Großteil

    auf Kundentreue angewiesen ist, der plötzlich nur E-Autos anbietet, so wie Tesla, wäre sofort bankrott.


    Also das „hätten wir damals nur ...“ wird es nicht geben. Die politische Entscheidung, den Verbrauchern den

    Verbrenner wieder gedanklich nahezulegen, kann man allerdings wirklich bedauern.

  • Aktuell baut die Automobilindustrie ja noch sehr stark E-Fahrzeuge für das gehobene Segment. Irgendwie muss sie ja mit einer schwarzen null herauskommen, weil bisher trägt sich das Geschäft ja nicht.


    Der Hauptkostentreiber eines E-Fahrzeuges ist die Batterie. Und jetzt kann man sich darüber streiten ob unsere Regierungen zu blöd waren und sich viel zu sehr am Lieferkettengesetz festgehalten haben.... Fakt ist leider: China hat sich wie ein Krake auf alle Rohstoffe gesetzt, und wenn du etwas brauchst geht das nur über deinen chinesischen Dealer. Die Forschung arbeitet gerade an einem Geistesblitz Batterien herstellen zu können, die ohne die notwendigen Rohstoffe aus China auskommen.


    Und meiner Meinung trägt sich Tesla bis heute nicht selbst. Alle sind der Meinung, dass er es irgendwann tun wird, aber eingeschwungen ist bei Tesla noch nichts.

  • Stimmt so auch nicht ganz. Was Kunden wollen kommt ja zu 50% gar nicht von Kunden selbst, sondern was ihm durch Werbung, Medien etc suggeriert wird. Wenn sich die CEOs und gewisse "Experten" jahrelang einen Wolf geredet haben, dass Elektromobilität niemals gleichwertig mit Verbrennern sein kann, nicht besser für die Umwelt sei etc, dann braucht man sich nicht wundern, dass der Kunde lieber einen Verbrenner kauft.

    Das Bild rückt sich langsam gerade, weil die Vorteile auch immer schwieriger wegzureden sind. Ich hoffe nur, dass die Automobilindustrie hierzulande sich jetzt nicht mit dem Kippen des Verbrenneraus n ablenken lässt und den Rückstand bei Batterien etc wieder etwas einholt.

  • Dein erster Satz trifft es genau auf den Punkt.

    Aber dass Industrie und Regierung die E-Autos nicht wollen, stimmt nicht. Im Gegenteil: Die Kunden wollen nicht.


    Die Inustrie muss ja auch die Kunden bedienen, und der Großteil kauft Verbrenner.

    Gleichzeitig bedienen sie auch den kleineren Teil der E-Auto-Käufer.


    Also, ich weiss ja nicht wohin du schaust.

    Aber mir bietet sich ein völlig anderes Bild und ich sehe überall Ladepunkte aus dem Boden schiessen (im Gegensatz zu einer einzigen neuen Tankstelle, nämlich gar keine) und ich sehe immer mehr neue E-PKWs, aber sehr sehr wenig neue Verbrenner.

    Die Kunden wollen es nicht, ist eine falsche Aussage.


    Ich wiederhole mich, du aber wiederholst dich mit falschen Aussagen und diese werden darum nicht wahrer:


    Entwicklung 2025 (bis November):

    Reine Elektroautos (BEV): Starkes Wachstum, im November über 55.740 Neuzulassungen (+58,5%), Marktanteil über 22%; bis November rund 490.000 Zulassungen (+41%), Marktanteil ca. 19%.Plug-in-Hybride (PHEV): Deutliche Zuwächse, Marktanteil stieg auf ca. 11%.Verbrenner (Benzin/Diesel): Verluste, Benziner minus 26,4% (Marktanteil 27,5%), Diesel minus 18,7% (Marktanteil 15,5%) im November.


    Die Neuzulassungen von Verbrennern in Deutschland gehen zurück, während E-Autos (BEVs) und Hybride deutlich zulegen, vor allem getragen durch einen Basiseffekt nach dem Förder-Einbruch 2024 und eine Erholung 2025, mit steigenden Marktanteilen für Elektromobilität – der Anteil reiner Verbrenner sinkt zugunsten von BEVs und Hybriden, auch wenn der Gesamtmarkt wackelt. Im November 2025 hatten BEVs 22-22,2% Anteil, Hybride auch stark zugenommen, während Benziner und Diesel Verluste verzeichneten.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Ich werde das Gefühl nicht los das mit dem aktuellen "Verbrenner-Verlängern-Erfolg" unserer Regierung und Beeinflussung auf EU Ebene die Hersteller und deren Zulieferer nun wieder in der althergebrachte Produktionslinie ausharren und die technische Transformation hin zur preiswerten massentauglicher E-Technik weiterhin ohne größere Prioritäten zu setzen verschlafen,...

    Bin sicher kein Musk oder Tesla Fanboy aber schaut euch mal die technologische Struktur eines Teslas an und vergleicht mit einem "deutschen" Hersteller.
    Tesla hat die Antriebskomponenten wie Motoren, Batterie, Klima-/Heizung mit Wärmepumpe als Standard und die zentrale Steuerung so optimal konzipiert das vorne und hinten wirklich große zusätzliche Kofferräume zur Verfügung stehen. Das muss man wirklich mal gesehen haben wieviel Platz da frei ist und wie gut und auch wartungsfreundlich das gelöst wurde. Das zieht sich durch alle Modelle durch und macht die Produktion schlank, effizient und günstig.
    Klappe ich dagegen unsere VW ID4 vorne auf sind da dutzende von Leitungen und Schläuchen "wild" im Motorraum verbaut und proppenvoll als ob da ein Verbrenner drin wäre. Gleiches beim ID-Buzz und vielen anderen BEV´s diverser europäischer Hersteller.
    Selbst die neue BMW ix Reihe finde ich viel zu komplex und vollgepfropft mit irgendwelchen Bauteilen aufgebaut.


    Irgendwie alte Dampfmaschinentechnik auf modern umgebaut obwohl ja die ID und Ix Familie kpl neu konzipiert und entwickelt wurde.

    Frage mich warum keinen Tesla kaufen diesen in seine Einzelteile zerlegen und dann diese Erkenntnisse in die eigene Entwicklung einfließen lassen.
    China hat das gemacht und macht das weiterhin so,...

    Fahrzeuge müssen modularer aufgebaut werden, werden damit preiswerter und bekommen höhere Akzeptanz am Mark.



  • Bitte verdrehe und verändere nicht meine Aussagen, sondern lies in Ruhe und genau.


    1. Ich habe nirgendwo etwas über Ladesäulen geschrieben.

    2. Ich habe nicht gesagt, dass die Kunden keine Verbrenner wollen. Ich habe nur verneint, dass die Industrie angeblich

    die E-Autos nicht haben oder bauen will. Es sind aber die Kunden, die überwiegend Verbrenner kaufen. Auch wenn du

    das irgnorieren willst.

    3. Es ist egal, wie groß das Wachstum ist. Ich habe nur beschrieben, wie der Anteil der E-Autos in den letzten Jahren bei

    den Verkäufen war: Eine Steigerung von 17% auf ca. 22% im Jahr 2025.


    Nun sag nochmal konkret: Welche Aussage war falsch?

  • Zum Glück führt die mit Sicherheit kommende Rolle rückwärts beim Verbrennerverbot dazu, dass jeder potentielle Neuwagenkäufer wieder selbst entscheiden kann, ob er nun einen Verbrenner oder einen E-PKW kauft und nicht dem Diktat unterworfen ist ab 2035 bei Neukauf ein E-PKW nehmen zu müssen... ;) :thumbup:

  • vielleicht dürfen dann nur noch E-Autos in die Innenstadt fahren und Verbrenner müssen draußen parken,...

    Die Hersteller werden so weiter machen, E wird weiter gepusht und auch weiter stark zunehmend gekauft.

    Die Wiederverkaufswerte sind doch jetzt nach den paar Jahren schon eindrucksvoll.

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  • Die Hersteller werden so weiter machen, E wird weiter gepusht und auch weiter stark zunehmend gekauft.

    Die Wiederverkaufswerte sind doch jetzt nach den paar Jahren schon eindrucksvoll.

    Ich persönlich glaube, dass die deutsche Autoindustrie (VW, Audi, BMW, Ford, Porsche usw.) , welche fast komplett am Boden liegt und bei denen tausende produzierte E-Autos auf Halde stehen, nach dem Aus vom Verbrenneraus wieder verstärkt erschwingliche Verbrennerfahrzeuge bauen werden, um sich wirtschaftlich etwas zu erholen. Auch meine ich, dass ein Großteil der Deutschen sich ohne Schulden zu machen kein überteuertes E-Auto kaufen können und was hilft es der deutschen Autoindustrie, wenn dann viele zu günstigen chinesischen oder koreanischen Marken greifen, garnichts...!?


    Vielleicht ist z.B. der neue Opel Fronterra Hybrid der richtige Weg: der kostet in der recht gut ausgestatteten Grundversion (Automatik, Sitz- und Lenkradheizung, im Winterpaket mit Frontscheibenheizung und Allwetterreifen, usw.) mit einem wirklich gut laufenden 1,2 l und 110 PS-Motor neu 23.500,- € und da hat man Elektrisch und Benzin... ;)

  • vielleicht dürfen dann nur noch E-Autos in die Innenstadt fahren und Verbrenner müssen draußen parken,...

    Das wäre für alle Fahrten die nur mobile Personen Transportieren sowieso Sinnvoll. Differenzierungen bezüglich der Antriebsart aber absolut nicht.


    Wenn nur mehr Fahrten zur Ladetätigkeit mit Großfahrzeugen (also alles mit 2 Spuren und 200kg aufwärts) möglich wären. Zum Beispiel der Handwerker mit seinem Sprinter, die Rettung, die unsere Oma zur Untersuchung holt, der Paketdienst, Behindertentransporte, Umzüge, Sperrgut.


    Es ist halt sehr schwierig hier eine gute Grenze zu finden. Was ist mit dem Surf Zeug? Mit dem wird wohl kaum jemand in die U Bahn steigen und am Stadtrand ins Auto laden. Damit würde es immer Leute geben, die sich um die Regel zu biegen prinzipiell die Surfbretter im Auto lassen, aber dann tatsächlich wieder nur ihren Hintern in die Stadt transportieren.


    Somit bleibt verkehrsplanerisch praktisch eh nur mehr, das Autofahren in der Stadt so unattraktiv wie möglich zu machen. Parken unmöglich bis sauteuer, weniger Spuren mit Staugarantie. Tempolimits, Kontrollen, Absperrungen, Durchfahrt Verbote. Vielerorts wurde das bereits umgesetzt und hat diese Bereiche der Stadt zum Leben massiv verbessert. Es muss einfach unangenehmer sein, mit dem Auto zu fahren, als die Öffis zu nutzen. Prinzipiell muss es aber möglich bleiben, die fast Bettlägerige Oma zu holen, den Furnier Doppelkasten zu liefern, Bau und Montagearbeiten durchzuführen oder mal einen Großeinkauf anzuliefern. Das sind aber wenn man ehrlich ist ja bestenfalls 5% der heute üblichen Fahrten. Und für genau diese notwendigen Fahrten sind die meisten bezahlbaren elektrischen Fahrzeuge mangels Laderaum und Zuladung völlig ungeeignet. Die Eltern haben einen Handwerksbetrieb für Bau und Restauration. Immer wieder reicht da auch unser Ducato maxi nicht, sodass ich dann wieder mit dem LKW (wir haben da seit langem eine 409er, da gehen wenigstens mal 3 Tonnen Kies drauf, mit denen man am Bau nicht weit kommt) in die Stadt rein muss.

  • Die Hersteller werden so weiter machen, E wird weiter gepusht und auch weiter stark zunehmend gekauft.

    Die Wiederverkaufswerte sind doch jetzt nach den paar Jahren schon eindrucksvoll.

    Ich persönlich glaube, dass die deutsche Autoindustrie (VW, Audi, BMW, Ford, Porsche usw.) , welche fast komplett am Boden liegt und bei denen tausende produzierte E-Autos auf Halde stehen, nach dem Aus vom Verbrenneraus wieder verstärkt erschwingliche Verbrennerfahrzeuge bauen werden, um sich wirtschaftlich etwas zu erholen. Auch meine ich, dass ein Großteil der Deutschen sich ohne Schulden zu machen kein überteuertes E-Auto kaufen können und was hilft es der deutschen Autoindustrie, wenn dann viele zu günstigen chinesischen oder koreanischen Marken greifen, garnichts...!?


    Vielleicht ist z.B. der neue Opel Fronterra Hybrid der richtige Weg: der kostet in der recht gut ausgestatteten Grundversion (Automatik, Sitz- und Lenkradheizung, im Winterpaket mit Frontscheibenheizung und Allwetterreifen, usw.) mit einem wirklich gut laufenden 1,2 l und 110 PS-Motor neu 23.500,- € und da hat man Elektrisch und Benzin... ;)

    ^^

    Warum haben die E-PKWs markenübergreifend nur solch lange Lieferzeiten? Wo stehen sie denn auf Halde? Meinst du Tesla? :D

    Die, die sich kein "überteuertes" E-Fahrzeug leisten können, können sich auch keinen neuen Verbrenner leisten und die wenigsten PKWs werden auch heute aus eigenen liquiden Mitteln gekauft.

    Hybride sind ok für den Übergang für eine kleine Klientel (Hängerbetrieb etwa auf längerer Strecke), aber aus Kostengründen totaler Unsinn und werden auch bald verschwinden.

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  • Die Hersteller werden so weiter machen, E wird weiter gepusht und auch weiter stark zunehmend gekauft.

    Die Wiederverkaufswerte sind doch jetzt nach den paar Jahren schon eindrucksvoll.

    Ich persönlich glaube, dass die deutsche Autoindustrie (VW, Audi, BMW, Ford, Porsche usw.) , welche fast komplett am Boden liegt und bei denen tausende produzierte E-Autos auf Halde stehen, nach dem Aus vom Verbrenneraus wieder verstärkt erschwingliche Verbrennerfahrzeuge bauen werden, um sich wirtschaftlich etwas zu erholen. Auch meine ich, dass ein Großteil der Deutschen sich ohne Schulden zu machen kein überteuertes E-Auto kaufen können und was hilft es der deutschen Autoindustrie, wenn dann viele zu günstigen chinesischen oder koreanischen Marken greifen, garnichts...!?


    Vielleicht ist z.B. der neue Opel Fronterra Hybrid der richtige Weg: der kostet in der recht gut ausgestatteten Grundversion (Automatik, Sitz- und Lenkradheizung, im Winterpaket mit Frontscheibenheizung und Allwetterreifen, usw.) mit einem wirklich gut laufenden 1,2 l und 110 PS-Motor neu 23.500,- € und da hat man Elektrisch und Benzin... ;)

    Ausgerechnet Opel. Kein wirklich deutscher Hersteller mehr. Kaum noch Mitarbeiter in Deutschland.

    Und dann als Beispiel auch noch der Frontera. Der hat nun wirklich fast gar nichts mehr mit Deutschland zu tun. Zusammen entwickelt mit den Chinesen und gebaut in der Slowakei. Bringt also der deutschen Autoindustrie quasi nichts.

    Von dem Auto, der deiner Meinung nach der richtige Weg sein könnte, gab es in Deutschland seit Marktstart knapp über 100 Neuzulassungen. Er existiert also quasi nicht.

  • Vor allem muss die Autoindustrie nicht aufgrund der aktuellen Wahlstimmung für nur 4 Jahre planen.

    Ich denke, der Markt wird das Regeln. In vielleicht 3-8 Jahren können wir mit E-Auto >1000 km am Stück fahren. Es wird E-KFZ mit gescheiter Anhängelast geben und es wird sich ein ordentlicher Gebrauchtmarkt entwickeln. Die Ladesäulendichte steigt stark an und die ehemaligen Diesel Fans (wie ich :redface:) werden ganz selbstverständlich ihr Auto beim Flanieren durch die Innenstadt wo es abgestellt ist aufladen. Ganz ohne Tankstelle oder Tankstop...

    Das da aktuell unbedingt was aufgeweicht wird ist politische Strategie. Dieseldieter ist Wähler. Und dem wurde von Kindheit an eingeimpft, dass das eigene KFZ das Ziel allen Strebens ist. Nur mit dem KFZ kann der Alltag geschafft werden etc. Da kann man nicht plötzlich und unerwartet (innerhalb von 15 Jahren) mal über ne alternative nachdenken ;-)