Windsurfen und Elektromobilität

  • Wir haben Pufferspeicher, 4 Blöcke. Das Auto ist dazu kaum geeignet, wenn es den ganzen Tag unterwegs ist.
    Für 100 km muss man am Schnell-Lader nicht lange laden, aber zuhause dauert es viel länger.

  • Das ist bei mir im Haus ähnlich, selbst "dickes" Stromkabel für Wallbox in Garage ging nicht, Hausgemeinschaft war dagegen, Problem: langer Weg der Leitung über Grundstück, Parkplätze und Hof.

    Wollte bereits vor paar Jahren so einen "Rette das Weltklima" Zweitwagen anschaffen, aber scheiterte schon im Ansatz.

    Wegziehen, andere Wohnung/Haus kaufen, wäre die Alternative für eigenen, teilautarken E-Auto Betrieb.

    Finde es gut da wo es funktioniert, aber insgesamt gibt es viele finanzielle Probleme, in der Breite der Bevölkerung.

    Hier im E-Mobilitäts Forum, ist teilweise eine "glückseelige" total abgehobene Elite am Werke, die teils oder komplett, die Probleme der arbeitenden Bevölkerung ausblendet, auch die der älteren Wohnungs und Häuslebesitzer, die idR wenig Rücklagen, für solche Klima-Gesellschaftlichen Experimente übrig haben.

  • Hier im E-Mobilitäts Forum, ist teilweise eine "glückseelige" total abgehobene Elite am Werke

    Das liegt aber am Sport. ;-)


    Windsurfen ist teuer, klar gibts Mittel und Wege das etwas günstiger zu gestalten aber die Zielgruppe für das Hobby sind Leute 45+ mit Asche. :meine-meinung:

  • Das stimmt. Und wenn das Haus mit Wärmepumpe versorgt wird, ist es ganz aus.

    Zum Glück kennst du dich da aus, keine Ahnung wieso das bei uns seit 3 Jahren problemlos funktioniert.


    Natürlich nicht zu 100%. Aber in den Sommermonaten sind wir knapp an 100% und im Winter eben bei 25% Eigenstromanteil. Macht dann in der Summe ca. 60% Solarstromanteil im Auto.

    In den Sommermonaten fast 100%? Wie groß ist bitte dein Speicher? Wir kommen auch im Sommer mit 13kw auf dem Dach nicht einmal auf 50%. 2 Haushalte, eine Wärmepumpe, noch kein E-Auto.

  • Ich komme mit 13,6 kWp ohne Speicher aktuell auf ~70% Autarkie bei 50-90kWh Tagesertrag, Familie mit 2 berufstätigen Elternteilen und 3 Kindern.

    Noch kein reines E-Auto (kommt dann hoffentlich in den nächsten Wochen), der Plug-In lädt ab 17:00 für 2h mit 2kW und dann nochmal morgens ab 05:00 für 2h.

    Waschmaschine, Spülmaschine über smarte Steckdosen, die an die Prognose der PV angeschlossen sind als steuerbare Hauptverbraucher.

    Klimanlage ebenfalls je nach Überschussverfügbarkeit.

    Um auf 100% Autarkie zu kommen, würde mir (wenn ich den Plug-In rausnehme und am Wochenende ein reines E-Auto für die ganze Woche fülle) ein kleiner Speicher von 3kWh ausreichen, um die ZEit zwischen 19:00 und 07:00 bzgl. Grundlast/TV etc. abzudecken.

    Da die Speicher tendenziell viel zu groß verkauft werden (meistens 8-10kWh) zweifle ich nicht an den 100% Autarkie für Zeit von April bis Oktober, wenn eine smarte Steuerung der steuerbaren Groß-Verbraucher (Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner, E-Auto) stattfindet

  • Zum Glück kennst du dich da aus, keine Ahnung wieso das bei uns seit 3 Jahren problemlos funktioniert.


    Natürlich nicht zu 100%. Aber in den Sommermonaten sind wir knapp an 100% und im Winter eben bei 25% Eigenstromanteil. Macht dann in der Summe ca. 60% Solarstromanteil im Auto.

    In den Sommermonaten fast 100%? Wie groß ist bitte dein Speicher? Wir kommen auch im Sommer mit 13kw auf dem Dach nicht einmal auf 50%. 2 Haushalte, eine Wärmepumpe, noch kein E-Auto.

    Unser Speicher ist 0kw. Wir haben keinen.


    Aber wir laden das Auto meistens am Wochenende komplett voll. Über 300km Reichweite reichen dann alleine schon locker bis Mittwoch abend. Montag nachmittag können wir das Auto nochmal zuhause laden.


    Insgesamt reicht das dann für alle Fahrten aus. Im Sommer gehen außerdem von 17 Uhr bis 19 Uhr auch nochmal einiges ins Auto.


    Die Wärmepumpe nachts können wir damit natürlich nicht betreiben. Die 100% haben sich bei mir pur auf das Auto bezogen. Im Monat Mai sind wir im Moment bei 95% Solarstrom im Auto.

  • Großverbraucher ist bei uns E-Herd. Gekocht wird meist ab 18Uhr, 2Platten macht 4kw. Und die Sonne ist dann schon niedriger.

  • Waschmaschine, Spülmaschine über smarte Steckdosen, die an die Prognose der PV angeschlossen sind als steuerbare Hauptverbraucher.

    Klimanlage ebenfalls je nach Überschussverfügbarkeit.

    ich kenn mich da (noch) nicht aus, aber mal eine vielleicht doofe Frage: wie steuert man denn Wasch- und Spülmaschine smart? kann man sich dann aussuchen wann die laufen, oder "wird" das gesteuert?

  • ich kenn mich da (noch) nicht aus, aber mal eine vielleicht doofe Frage: wie steuert man denn Wasch- und Spülmaschine smart? kann man sich dann aussuchen wann die laufen, oder "wird" das gesteuert?

    Unsere hängen im WLAN und werden automatisch angesteuert, wenn der Speicher voll ist und Überschuss besteht. Allerdings ist es bei Wasch- und Spülmaschine meiner Meinung nach nur so mittelsinnvoll. Die müssen ja laufen. Die lass ich ja nicht zwei Tage beladen stehen. D.h. die Energie brauche ich an dem Tag sowieso.

    Hilft in der Übergangszeit, wenn ich jeden Tag noch ein bisschen einspeise, der Speicher aber morgends leer läuft, weil schon geheizt wird. Mehr Potential hat da aus meiner Sicht das Warmwasser. Wenn ich den Brauchwasser-Speicher auf gute 60°C heize, kann ich auch mal 2 Tage überstehen, ohne den wieder aufzuheizen.

  • Waschmaschine, Spülmaschine über smarte Steckdosen, die an die Prognose der PV angeschlossen sind als steuerbare Hauptverbraucher.

    Klimanlage ebenfalls je nach Überschussverfügbarkeit.

    ich kenn mich da (noch) nicht aus, aber mal eine vielleicht doofe Frage: wie steuert man denn Wasch- und Spülmaschine smart? kann man sich dann aussuchen wann die laufen, oder "wird" das gesteuert?

    Ich hab' ein SMA System, das kann mit AVM Fritz Steckdosen kommunizieren.

    Die SMA Dosen haben wiederum eine Strommessung.

    Wenn ich ein Programm an Wasch- oder Spülmaschine starte, erkennt die Anlaufstromerkennung, dass die Maschine startet und schaltet dann die Dose erst einmal ab.

    Wenn man jetzt wieder Strom auf die Maschine gibt läuft das Programm automatisch wieder an.

    Ich kann im SMA System stufenlos steuern, wieviel PV Anteil (von 0% bis 100%) gewünscht ist und wenn in der Prognose genug Strom für die den gewünschten Anteil über die Programmlaufzeit vorhanden sein wird, startet die Steckdose und läuft dann auch durch.

    Dazu braucht es keine Programmierkenntnisse, da sind nur ein paar Schieberegler im Web-Interface von SMA einzustellen.

    Wer bei Amazon bestellen kann, kann das auch bedienen

  • Edit zu spät:

    Der Satz oben Die SMA Dosen haben wiederrum sollte natürlich heißen die "..AVM Dosen"

    AVM ist der Hersteller der Fritzbox und bietet halt smarte Steckdosen, die mit der SMA Hardware (Wechselrichter, Energy Metering) kommunizieren können

  • Es geht auch einfacher und kostengünstiger: Ein Blick in die Wetter-App. ;-)

    Und bei unseren Siemensgeräten kann man die Zeit der Fertigstellung einstellen. Etwa in 6h.

    Gekocht wird mit Gas.


    Grüße


    Totti

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Ist bei mir exakt gleich. Unser Neuer nach dem 23 Jahre alten Skoda Fabia 1.4tdi ist nun nach 330tkm ein 2014er Skoda Fabia 1.4 TDI mit für mich fast neuwertigen 125tkm. Wow der hat sogar eine Klima Anlage und geht mit seinen 90Ps wie eine Rakete. Das bei 4.2ltr Verbrauch und ich kann in dem Kombi Schlafen. Außerdem mach ich alles daran selber (Zahnriemen, Traggelenke, alles). Der sieht die unglaublich teurer Werkstatt ausschließlich für den Tüf (52E/ Jahr). Nachdem meine Frau den Skoda beruflich braucht, bekommen wir dafür auch Kilometergeld. Ehrlich gerechnet bekommen wir damit sogar einen leichten Überschuss. Ich habe vor den neuen auch wieder bis 330 tkm zu fahren. Das werden also noch 12 bis 15 Jahre sein, wenn sich nix grobes ändert. Für uns kann hier Elektomobilität einfach nicht, gar nicht konkurrieren. Ach Ja Reichweite ist meist so bei 900km, weil ich den 40er Tank nicht gerne leer fahre.

  • Ich lese hier wirklich gerne mit und finde es interessant, aber man kann es auch wirklich übertreiben. Stromkosten für den Geschirrspüler und sogar für die Waschmaschine sind nun wirklich zu vernachlässigen. Bei normaler Nutzung sind es vielleicht 100 € pro Jahr für beides zusammen.

  • Sind je Lauf der Spülmaschine und Waschmaschine ca. 1kWh, also bei Netzbezug 40 Cent.

    SpüMa läuft bei uns mindestens 1x/Tag, eher öfter, Waschmaschine 5x/Woche.

    Grob geschätzt 600 Läufe im Jahr, also eher 200€-250€.

    Muss jeder wissen, ob er das liegen lassen möchte. Smarte Steckdose kostet 30€, hat sich also schnell amortisiert

    Was ich fast wichtiger finde, ist die Netzstabilität.

    Wenn ich die Verbraucher laufen lasse, wenn viel Sonne zur Verfügung steht, gibt es tendenziell auch ein Überangebot an PV Strom insgesamt, was auch nicht sooo gut ist und Aufwand für die Regelung bedeutet (nicht für mich, aber für die Netzbetreiber, im Endeffekt dann aber Kosten für uns Alle)

  • Das ist der Grund der Aufregung über E-Mobilität. So haben das viele gehandhabt, entweder aus Geldmangel oder weil sie einfach keine Lust haben unnötig Geld fürs Auto auszugeben. Ich hab gerade meinen alten Euro 4 Diesel mit 315000 km nachdem einer hinten drauf gefahren ist, vom Schadenersatz plus ein bisschen Zuzahlung durch einen 2015er Euro5 Diesel mit 235000 km ersetzt. Fährt mindestens nochmal 100000. Mein Geld gebe ich für andere Sachen aus, die Spaß machen.

  • In diesem Tread sollte es ja eigentlich um "Windsurfen und Elektromobilität" gehen, welche neuen Entwicklungen am Markt erscheinen usw.

    Es interessiert wirklich nicht, ob der Fabia 330.000km halten soll oder nicht. Es gibt Tesla mit mehr als einer Million km, also who cares, ausser die Verweigerer, die wie immer am Lautesten schreien?


    Aber:
    Das Thema sollte vor Allem ohne Bewertung sein, ob es für den einen oder anderen passt oder nicht. Den Rest regelt sowieso der Markt, oder die Zeit.
    Ich bin der Meinung, das ist hier schon den ganzen Strang schwer aus dem Gleichgewicht geraten.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Bei uns läuft evcc.io auf einem Rechner im Keller. Damit kann ich theoretisch alles automatisch ansteuern lassen was es im Haus gibt, weil man einfach die Steckdosen steuern könnte.


    Effektiv nutzen wir es nur fürs Auto, weil das der einzige wirklich große Verbraucher ist. Spühlmaschine ist nur kurz auf 2kw, danach ist das echt wenig. Heißes Wasser wollen wir nicht steuern, das macht die Wärmepumpe schon ganz gut.