Windsurfen und Elektromobilität

  • Du hattest, wenn ich mir das so anschaue, aber auch viel Pech. Zum anderen musst du dir, nach Ablauf der Garantie, eine faire freie Werkstatt suchen. Vertragswerkstätten sind Apotheken. Das lohnt sich nicht.


    Ich war mit meinem Neuwagen im ersten Halbjahr 4 mal in der Werkstatt. Mittlerweile passt es.

    Diese extralange Garantie wie zum Beispiel 5 Jahre bezahlt man zum einen im Preis und zum anderen in den längeren höheren Werkstattkosten. Weil, man muss das ja machen. Das ist auch ein cleverer Schachzug....

    Ist relativ, der hatte jetzt beim Verkauf auch schon fast 250tkm runter. Aber mit sowas wie Motor und Getriebe raus weil der Spanner der Steuerkette nicht mehr will und dann mal eben ~ 6000 € an Kosten (freie Werkstatt) anstehen, oder aber mal 3000 € für Steuergerät inkl. Kalibrierung (Kalibrierung kann nur VW), da schluckst du! Ich fahre 20tkm im Jahr, sprich Service muss ich eh 1x im Jahr machen lassen, egal ob neu oder 10 Jahre jung. Und wenn man sich dann mal den Markt ansieht, wo X5 und GLE mit unter 100tkm um die 40k kosten und weit aus der Garantie raus sind...dann kaufe ich lieber den Japaner, 1-2 Jahre jung, wenig km und 6 Jahre Garantie bis 150tkm ab EZ (und erweiterbar auf bis zu 9 Jahre). Ich sehe da einfach den Mehrwert deutscher "Premium" SUVs nicht mehr.


    Ich hatte auch überlegt ein BEV für meine Frau zu leasen, aber mit Hund habe ich den Gedanken schnell wieder verworfen. Mal gucken wie lange ihr Corsa noch mitspielt, vielleicht wird es dann ein EV6 als junger Gebrauchter. Selbst für mich macht ein BEV eigentlich mehr Sinn, aber für Gespannbetrieb ist meiner Meinung nach immer noch ein Diesel das Maß der Dinge...zumindest aktuell noch, wer weiß wie das in 5 Jahren aussieht wenn CX-60/80 gegen was anderes getauscht werden soll.

  • Leck o mio..... Was ich mich gerade frage ist: Sind die BEV eigentlich auf Gespannbetrieb ausgelegt? Bei mir im Wartungsplan steht, wenn ich regelmäßig nen 2 Tonnen Anhänger ziehe, dann soll ich bitte alle 20.000 Kilometer das Getriebeöl tauschen.


    Die Premiumhersteller bauen doch gar kein Auto für unseren Geldbeutel. Die sind doch alle gierig geworden. Da musst du so viel Geld verdienen, dass es dir egal ist ob die Kiste kaputt geht oder nicht...

  • Immer wieder Wahnsinn für mich zu lesen, wie billig Auto fahren/halten in Deutschland ist =O

    Da kannste einen drauf lassen. Die Nachbarn rechnen scheinbar besser, was die Kosten der Infrastruktur angeht :/

    Also 95 % der Straßenschäden entstehen durch lkws. Je schwerer das Gefährt, je größer der Schaden.


  • Ein Test mit 7000 Fahrzeugen zeigt was anderes. Wenn wir 30.000 km nehmen, dann passt es:


    Die Untersuchung zeigt, dass Batterien in den ersten 30.000 Kilometern spürbar Kapazität verlieren: Im Durchschnitt reduziert sich die nutzbare Kapazität von 100 auf etwa 95 Prozent.


    https://www.chip.de/news/7.000…s-wirklich_185638478.html


    Ich finde 5% Verlust völlig unbedenklich, und im Durchschnitt 90% bei 100.000 km ist ja auch nicht schlecht.

  • Es wird immer unterschiedliche Ergebnisse je nach Batterie- und Fahrzeugtyp sowie Klasse geben.
    Aber die "große Angst des Batteriesterbens" nach 100.000 km oder so ist nach bisherigen Erkenntnissen völlig unbegründet.
    In den ersten Monaten, es geht nicht mal um Kilometer oder Ladezyklen, ist die Degradation am schnellsten und verbleibt dann auf einem hohen Level.
    Weitere "Verluste" dann nur noch sehr langsam über einen langen Zeitraum,...

  • Es wird immer unterschiedliche Ergebnisse je nach Batterie- und Fahrzeugtyp sowie Klasse geben.
    Aber die "große Angst des Batteriesterbens" nach 100.000 km oder so ist nach bisherigen Erkenntnissen völlig unbegründet.
    In den ersten Monaten, es geht nicht mal um Kilometer oder Ladezyklen, ist die Degradation am schnellsten und verbleibt dann auf einem hohen Level.
    Weitere "Verluste" dann nur noch sehr langsam über einen langen Zeitraum,...

    ... zumal ja auch nur 100% angezeigt werden, die Leistung bei Auslieferung in der Regel höher ist.

    Gab dazu auch kürzlich einen umfassenden Bericht, irgendwo tatsächlich zwischen 100-105%.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • Frankreich ist in dieser Sache sehr günstig gegenüber Deutschland.
    Liegt es an den Stromsteuern in Deutschland oder nutzt Frankreich an seinen Ladesäulen Atomstrom was natürlich wieder kontraproduktiv wäre.

  • Bei Tesla Superchargern zahlt man Strafe, wenn man über 80% lädt, und die Ladestation "ausgelastet" ist. Die muss man auch zahlen, wenn andere Stationen frei sind. "Ausgelastet" ist da kein offensichtliches Kriterium


    Die Strafe kann varieren, eine Obergrenze gibt es nicht, in D durchschnittlich 50ct pro weiterer Minute am Kabel.


    https://www.tesla.com/de_de/su…harging/supercharger/fees

    mihaka schon mal erlebt?


    Man kann auch die FAQ lesen auf der Seite.

  • Nein ist mir noch nie passiert und auch andere Ladesäulenbetreiber wie Ionity, EnbW usw. behalten sich diese "Strafe" (Recht) vor.
    Es gibt halt Leute die stöpseln zum laden an und gehen 2 Stunden einkaufen oder zum Essen obwohl die Karre nach 20-30 Minute voll ist und für andere einen Ladepunkt blockieren.

    Warum dies so ist wird von Tesla im Link übrigens sehr freundlich und ausführlich beschrieben.

    Über 80% laden macht unterwegs auf Langstrecke irgendwie auch wenig Sinn, es dauert länger und die Ladekurve geht runter.
    Also besser bis 80 und weiter, gegebenfalls dann nochmals unterwegs zwischenladen,...

  • Nein ist mir noch nie passiert und auch andere Ladesäulenbetreiber wie Ionity, EnbW usw. behalten sich diese "Strafe" (Recht) vor.

    Ja, allerdings ab so und so viel Minuten nach Abschaltung der Ladung und nicht ab 80% SoC schon.

    Wenn es noch nie passiert ist, scheint die Strafe wohl eher potentieller Natur zu sein, eine Androhung, die in der Luft liegt.

    Man würde es auch auf der Rechnung sehen, wenn man auf 80.5% lädt - dieser Wert ist doch durchaus gängige Praxis. Passiert wohl doch nicht.

  • BTW: Unser ID.7 zeigt sehr häufig 90% als idealen Ladestand an, nicht nur 80%.

    Files

    • IMG_0606.PNG

      (579.22 kB, downloaded 9 times, last: )

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • Man sollte ja auch den Akku regelmäßig ziemlich weit runter fahren und dann wieder komplett vollladen. Einfach um den Akku zu kalibrieren.


    Also immer nur zwischen 40% und 60% bleiben ist auch nicht gut.

  • Man sollte ja auch den Akku regelmäßig ziemlich weit runter fahren und dann wieder komplett vollladen. Einfach um den Akku zu kalibrieren.


    Also immer nur zwischen 40% und 60% bleiben ist auch nicht gut.

    Das wäre mir zu ungenau. Was heißt „ziemlich“? Und wozu immer wieder neu kalibrieren?

    Das hieße ja, immer zwischen 20% und 80% laden ist auch schädlich? Das wäre mir neu.


    Ich dachte, dass das komplette Entladen nicht so doll ist, wobei ein Lithium-Akku das schon ganz gut aushält,
    ein Blei-Akku ist da hinüber, wenn man das öfter macht.