Akku / Stromversorgung für Surfmobile

  • Wüsste nicht, was da groß passieren soll. Im Gegensatz zu LiIon Akkus brennen oder explodieren LiFePo4 Akkus nicht ab. Bei Kurzschluß, Überhitzung o.ä. ist die Batterie sicherer, als jede Bleibatterie, würde ich sagen, weil das BMS sie abschaltet. Und wenn ich sie selbst zusammengebaut habe, weiß ich wenigstens, ob die Kabel sauber verlegt sind und die Anschlüsse gut gecrimpt und verlötet sind. Hab' schon Bilder von Fertig-Batterien gesehen, wo die gleichen Komponenten mehr oder weniger einfach nur ins Gehäuse geworfen und mit jeder Menge Heißkleber fixiert wurden. Sieht von außen zwar erstmal professionell aus, das war's dann aber auch.

    (Auf den Bildern ist die 105er natürlich ohne Deckel zu sehen)

    Das mit dem BMS und Abschalten der Batterie finde ich interessant. Wie funktioniert das? Haben die Zellen einen Eingang mit dem der Stromfluss reguliert werden kann?

  • Wüsste nicht, was da groß passieren soll. Im Gegensatz zu LiIon Akkus brennen oder explodieren LiFePo4 Akkus nicht ab. Bei Kurzschluß, Überhitzung o.ä. ist die Batterie sicherer, als jede Bleibatterie, würde ich sagen, weil das BMS sie abschaltet. Und wenn ich sie selbst zusammengebaut habe, weiß ich wenigstens, ob die Kabel sauber verlegt sind und die Anschlüsse gut gecrimpt und verlötet sind. Hab' schon Bilder von Fertig-Batterien gesehen, wo die gleichen Komponenten mehr oder weniger einfach nur ins Gehäuse geworfen und mit jeder Menge Heißkleber fixiert wurden. Sieht von außen zwar erstmal professionell aus, das war's dann aber auch.

    (Auf den Bildern ist die 105er natürlich ohne Deckel zu sehen)

    Das mit dem BMS und Abschalten der Batterie finde ich interessant. Wie funktioniert das? Haben die Zellen einen Eingang mit dem der Stromfluss reguliert werden kann?

    Gerade gesehen, dass das BMS am Minuspol ist.


    Benötige ich bei Verwendung eines BMS keine weitere Sicherung?

  • Sicherungen werden trotzdem gebraucht.

    Bei Schäden in den Leitungen hilft das BMS nicht.

  • Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Das mit dem BMS und Abschalten der Batterie finde ich interessant. Wie funktioniert das? Haben die Zellen einen Eingang mit dem der Stromfluss reguliert werden kann?

    Gerade gesehen, dass das BMS am Minuspol ist.


    Benötige ich bei Verwendung eines BMS keine weitere Sicherung?

    Das BMS kann bei zu hohem Entladestrom, Überhitzung, etc. die Batterie vom Stromkreis trennen, dabei ist es prinzipiell egal, ob es am Minus- oder Pluspol sitzt.

    Aber auf jeden Fall werden Sicherungen gebraucht!!!

    Das ist bei einer LiFePo4 nicht anders, als bei jeder anderen Batterie.

    Die kann man noch im Gehäuse verbauen, das ist im Prinzip auch das sicherste. Bei normalen Batterien kann man das halt nicht, weil das Gehäuse geschlossen ist, da setzt man die Sicherung möglichst dicht hinter die Batterie.


    Bzgl. des Brandes, auf den c-bra verlinkt hat, ist es sicher schwer, die Ursache aus der Ferne zu ermitteln. Aber wie in dem Forum auch bereits erwähnt wurde, sieht es so aus, als wären die Zellen ohne Gehäuse betrieben worden und auch untereinander nicht isoliert, etc.

    Da die Gehäuse der Zellen intakt aussehen, würde ich zudem auch eher auf eine Brandursache außerhalb der Batterie tippen, z.B. durch Kurzschluß.

    Da wären wir dann bei:

    wenn ich mir manche selbstbauten in womoforen anschau dann sind manche extrem gut andere zum fürchen

    ...

    ich glaube viele machen sich keine vorstellung wie viel strom so ein teil liefern kann und was der strom anstellt wenn es unkrontolliert wird.

    ...

    Das ist aber unabhängig von der Batterietechnologie, auch mit einer Bleibatterie kann ich mein Auto abfackeln, wenn ich einen Kurzschluss baue.

  • klar kann sowas bei allen batterietypen passieren, aber bei Li wird halt wesentlich mehr gebastelt, einzelne zellen, bms etc...


    und hier gehts ja nicht nur um selbstbau LI sondern um stromversorgung allgemein, und da ist ein hinweis "was passieren kann" vielleicht nicht schlecht

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  • Gerade gesehen, dass das BMS am Minuspol ist.


    Benötige ich bei Verwendung eines BMS keine weitere Sicherung?

    Das BMS schützt den Akku. Die Sicherung schützt die Leitungen außerhalb des Akkus.

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • Na ja, im Brandfall ist es ja nicht nur das Auto, sondern auch alles was drin ist - Dein Gepäck, Deine Segel, Deine Boards, Dein Campingequipment, Dein Bulli-Ausbau - DU SELBST...

    Muss jeder selbst wissen, wie hoch er das Risiko einschätzt. Ist genau wie bei den China-Standheizungen. Einige haben davor höllische Angst und würden sich nie so ein Teil einbauen, andere schauen sich die Technik an und sagen, da kann gar nichts passieren - zumindest nicht, wenn der Einbau fachgerecht ist, genau wie bei LiFePo4 Batterien.

  • Hallo,


    wie es der Zufall will ist mir im Urlaub nun meine 92 ah AGM Batterie im Wohnwagen kaputt gegangen. Ich suche also Ersatz und würde gerne auf Lifepo4 umsteigen. Möchte aber nichts selbst basteln.

    Bei den Lifepo4 Batterien gibt es ja viele Anbieter, die sich von den techn. Daten kaum unterscheiden. Ich suche eine etwa 50 ah Baterie. Da gibt es Preise von 250 bis 700 Euro. Schwer, da den Qualitätsunterschied festzustellen. Hätte gerne eine Batterie mit BMS und hohem Entladestrom für den Wohnwagenmover, der kurzfistig bis zu 100 A ziehen kann.

    zb:

    EREMIT 12V 50Ah LiFePO4 LiIon Batterie - besser als blei!


    Peak Power Pack 12,8V/40Ah - 512Wh (greenakku.de) Ladegerät und solarcharger (den ich aber schon habe) integriert


    LiFePO4 batterie/Akku 12,8V 42Ah für Wohnmobil Wohnwagen Camping Boot – Creabest-De


    diverse ebay Angebote:

    12V 40/60/80/100/120Ah Lithiumbatterie LiFePO4 BMS Deep Cycle mit 7A Ladegerät | eBay


    Habt ihr Erfahrung mit einem Hersteller mit gutem Preis/Leistungsverhältnis?


    LG


    ALex

  • Oder sollte ich doch besser bei einer herkömmlichen AGM Batterie bleiben. Kann schon sein, dass ich im Winter den Wohnwagen ein paar mal bewegen muss mit dem Mover (surfen, Service, TÜV ...) , und tiefe Temperaturen mögen die Lifepo4 ja nicht so gerne?

  • ich habe eine 100er fraron LiFePO4 - seit ca 3 saisonen - wunderbar zufrieden.

    support auch gut, sowohl bei der auswahl, einstellen der ladegeräte als auch bei einem "ausfall) - selbstverschuldet batterie komplett entleert.


    bin mir nicht sicher, aber LiFePO4 haben bei kalten temperaturen eher ein ladeproblem, nicht unbedingt ein entladeproblem - hoffe ich liege nicht falsch mit der aussage.


    da die teile echt leicht sind hast du natürlich die möglichkeit die batterie ins haus (be mir im keller) zu stellen, ganz normal zu laden, und falls du einen eindsatz hast nimmst du sie halt mit zum wowa, reinstellen, moven, rausnehmen und wieder mit heim

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