Probleme mit der hinteren Schlaufe


  • Er hat ja geschrieben, dass er beides kann. So wie ich auch. Insofern wäre das beim Foilen

    ja keine „Umstellung“ ...


    Schlaufe hinten zuerst, ich denke, das ist jetzt oft genug geschrieben worden, ist ein Sonderfall

    für ruppige oder besonders böige Bedingungen, und auch nur für den, der das will. :) Einem

    Anfänger wird der normale Ablauf geraten: Zuerst vorne, dann hinten.

  • bei der hohen Wahrscheinlichkeit, dass der Threaderöffner irgendwann vielleicht dann mal Windfoilen lernen will -ist die Technik blöd - und wenn bis dahin fest eintrainiert und im Muskelgedächtnis verankert, eine dann schwer auszurottende fehlerlernte Angelegenheit (intuitiv in die hintere Schlaufe :-)

  • Bei ruppigem und starkem Wind (~30 Knoten) sind einige von uns sofort in beide Schlaufen gegangen...aber beim Beachstart. Geht auch 8o

  • bei der hohen Wahrscheinlichkeit, dass der Threaderöffner irgendwann vielleicht dann mal Windfoilen lernen will -ist die Technik blöd - und wenn bis dahin fest eintrainiert und im Muskelgedächtnis verankert, eine dann schwer auszurottende fehlerlernte Angelegenheit (intuitiv in die hintere Schlaufe :-)

    Danke Boris,

    so sieht es aus! In den nächsten 2 Jahren kommt Windfoilen für windschwache Tage hinzu.

  • Der TE hat es ja eh schon immer richtig gemacht und inzwischen klappt es ja auch: :D


    Die hintere benötigt einfach etwas Übung! Außer sie ist in der Mitte (3er Kombi), dann ist es für mich jetzt sehr einfach.

    Leider ist heute der Wind ausgeblieben, sonst hätte ich es getestet. Viellecht Morgen....


    Edit: Da war ich jetzt wieder zu langsam. :(

  • Ach, noch etwas ist mir beim eingefallen: In Ägypten waren die Schlaufen schon alt und rampuniert. Und wenn du einmal ausversehen auf der Schlaufe

    standest, ist sie nicht mehr in die Ursprungsform gekommen. Und dann wird es schwierig schnell die Schlaufe zu kommen!

    Aber meine sind ja neu. Nur muss ist jetzt die Tage auch mal Glück haben mit dem Wind um die neue Schlaufenposition auszutesten.

    Gestern war auf Fehmarn wohl zu wenig Wind laut Messstation (10 bis maximal 15 Knoten).

    Mittwoch und Donnerstag soll es besser werden. Schauen wir mal.

  • Ach, noch etwas ist mir beim eingefallen: In Ägypten waren die Schlaufen schon alt und rampuniert. Und wenn du einmal ausversehen auf der Schlaufe

    standest, ist sie nicht mehr in die Ursprungsform gekommen. Und dann wird es schwierig schnell die Schlaufe zu kommen!


    <=das war der Grund für mich auf die Lightstraps zu gehen - die stehen immer.

    Aber das ist ein nützliches Luxus-tool und steht lange nach dem Erlernen der Techniken, was du ja gerade machst.

  • Mur fürs Protokoll, ich kann mir überhaupt keine Situation vorstellen wo ich mehr Kontrolle dadurch bekomme, wenn ich hinten zuerst rein gehe. Bei alle hierfür bisher hier beschriebenen Szenarien, würde ich auch immer mit dem vorderen Fuß zuerst rein. Auch wegen der Kontrolle. Daraus muss man jetzt keine Glaubenskrieg machen, zeigt aber doch die unterschiedlichen Meinungen.

  • bei der hohen Wahrscheinlichkeit, dass der Threaderöffner irgendwann vielleicht dann mal Windfoilen lernen will -ist die Technik blöd - und wenn bis dahin fest eintrainiert und im Muskelgedächtnis verankert, eine dann schwer auszurottende fehlerlernte Angelegenheit (intuitiv in die hintere Schlaufe :-)

    Danke Boris

    Hier wird der Eindruck erweckt "alles locker, alles easy, man macht das alles intuitiv und sofort setzt man alles entsprechend um" wo sich die Aufsteiger eher fragen"bin ich wirklich zu blöd, ich kann weder das eine noch das andere"?

    Wenn unsere speziellen Jungs das schon seit Jahrzehnten verinnerlicht haben und es dann intuitiv verändern können; das kann ich noch nachvollziehen. Aber wenn ich mich neu an die Materie wage sieht das jedenfalls für mich(und ich glaub auch für Andere)völlig anders aus. Da müssen Beweggungsabläufe eingepaukt werden, Körperbalance speziell erlernt werden, dann geht das nur über konsequentes Wiederholen der Abläufe bis es dann nach Jahren irgendwann intuitiv einsetzbar wird.

    Erlebe ich im Moment beim Wingfoilen; da frage ich lieber gar nicht irgendwelche "Superkönner" in Foren sondern schaue mir Fahrtechnikvideos an und versuche das umzusetzen.

  • Hi Chris!


    Ich denke, wir sind auf einem ähnlichen Surf Level.


    Ich war gerade an der Ostsee und habe da die Zeit genutzt, meine Fußschlaufentechnik umzustellen - von hinten zuerst auf vorne zuerst. Vorne zuerst gefällt mir jetzt viel besser.


    Ich den ersten Sessions hatte ich auch diverse Probleme mit der hinteren Fußschlaufe, in der ersten Session endeten so etwa 80 Prozent der Versuche im Schleudersturz, weil ich die hintere Schlaufe nicht richtig getroffen hatte. Nach 6 oder 7 Sessions mit der neuen Technik klappt das aber mittlerweile sehr gut und schleudersturzfrei. Ich stelle den hinteren Fuß vor die Schlaufe, und dann mit einer kleinen Bewegung rein. Genau diese kleine Bewegung, und dass man dann wirklich in der Schlaufe ist und nicht einen Teil der Zehen gegen die Schlaufe haut, ist glaube ich echt Übungssache. Meist werfe ich bisher noch einen kleinen Blick auf die Schlaufe beim Reingehen, habe das aber auch schon vergessen und bin trotzdem genau in der Schlaufe gelandet.


    Ich fahre die Schlaufen auf meinem Starboard Carve 133 bisher auch in der innersten und vordersten Position. Das hat mich aber nicht dabei gestört, doch recht schnell zu lernen, auch die hintere Schlaufe sicher zu treffen.


    Viel Erfolg beim Üben und guten Wind!

  • wenn man die erst in die hintere Schlaufe geht und dann auch den Fuß belastet (um in die vordere Schlaufe zu kommen), drückt man das Heck automatisch herunter (oder gibt auch schnell zu viel seitlichen Druck), bremst also, statt das Brett schön flach beim angleiten zu halten.


    wenn man aber den hinteren Fuß nicht belastet, ist die Gefahr des Schleudersturzes um so größer (wie andere auch schon geschrieben haben)

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 & 2020 !

  • wenn man aber den hinteren Fuß nicht belastet, ist die Gefahr des Schleudersturzes um so größer (wie andere auch schon geschrieben haben)

    Da dem TE ja ausreichend geholfen ist, wage ich nochmal darauf zu antworten :) :


    Beim „regulären“ Vorne-zuerst:

    In dem Moment, wo man den hinteren Fuß in die Schlaufe stellt, ist er nicht belastet,
    gleichzeitig gleitet man aber bereits schnell und kommt mit evtl. Wellen in Kontakt.
    Deshalb ist ja da auch eine Gefahr des Schleudersturzes gegeben. Daher ja auch der

    Thread hier. Soweit gehe ich mit dir, dagegen:


    Sobald mein hinterer Fuß in der Schlaufe ist, gibts keinen Schleudersturz mehr. Egal,

    ob der belastet ist oder nicht.

  • Mit hinteren Fuß zuerst in die Schlaufe ist doch reine Gewohnheitssache.

    Wenn man das wie ich seit Jahren so praktiziert ist die Gefahr eines Schleudersturzes genau so groß als wenn ich zuerst mit dem fordern Fuß in die schlaufe gehe.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Wenn man das wie ich seit Jahren so praktiziert ist die Gefahr eines Schleudersturzes genau so groß als wenn ich zuerst mit dem fordern Fuß in die schlaufe gehe.

    Na dann gibts ja für keinen Grund, das ständig „falsch“ zu machen! :P

  • Ich habe mal drauf geachtet :

    Wenn ich erst mit dem hinteren Fuß in der Schlaufe bin gehe ich bei einer Wippbewegung im Trapez mit dem vorderen Fuß rein. In dem Moment belaste ich den hinteren überhaupt nicht. Das ganze Gewicht geht über das Trapez auf den Mast.


    🤙

    Fährt Ezzy auf Tabou, Goya und RRD

  • Ich gehe, wenn ich nicht drüber Nachdenke und nichts dagegen spricht immer mit dem linken Fuß zuerst in die Schlaufe. Also je nach Fahrtrichtung mal der vordere und mal der hintere. Ich kann aber wenn es die Situation erfordert auf beiden Seiten es auch jeweils andersherum. Solange ich einigermaßen im Komfortbereich unterwegs bin geht beides gleich gut.


    Wenn man sich kräftig ins Gleiten pumpen muss, hat man mit hinterem Fuß zuerst in der Schlaufe meiner Erfahrung nach keine Chance früh anzugleiten.* Das ist mir das erste mal so richtig klar geworden, als ich mit Formula angefangen habe. Das war dann auch der Anlass beide Varianten auf beiden Seiten zu lernen... Das waren zwei ziemlich frustrierende Tage aufm Wasser.** Formula ist da echt unbarmherzig beim Anpumpen, ein kleiner Belastungsfehler und die ganze Fuhre bleibt wieder stehen. Und wenn genug Wind zum passiv angleiten ist, ist man schon kurz vor Überpower



    *und ich habe da echt einige verrückte Sachen versucht....

    **Das ging mal soweit dass ich zum Anpumpen auf den falschen Bug gehalst bin in der Hoffnung ich könnte die Halse*** zurück durchgleiten...

    ***Von den Problemen mit unterschiedlicher Fußtechnik in der Halse in beiden Richtungen fange ich hier jetzt nicht auch noch an, aber auch hier war Formula sehr entlarvend, wo die Technik nicht sauber beherrscht wird.

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • So, ich melde mich zurück vom gestrigen Einsatz.

    Wind: 21 Knoten

    Böen: über 30 Knoten

    Spot: Stehrevier, aber leider sehr anspruchsvoll, da Hackwind und sehr kabbelig.

    Segel: 5.8er NP Search

    Neue Schlaufenposition: Die vorderen Schlaufen sind jetzt in der Mitte und nicht mehr ganz innen.


    Durch den neuen Spot musste ich mich erstmal an das extrem kabbelige Wasser gewöhnen.

    Also sehr ungünstige Vorraussetzung um mit Schlaufen zu üben.

    Trotz Änderung der vorderen Schlaufe und ungünstiger Vorraussetzung durch Wellen/Kabbelwasser kam ich gut zurecht.

    Aber dann in die hintere zu kommen war sehr sehr schwierig, da ich jede Welle ausgleichen musste und ich sofort wie eine Rakte

    ins Vollgleiten kam mit meinem 132L Board.

    Ich fragte vor Ort einen erfahrenen Surfer. Er meinte: "Ich muss meine Schlaufen ganz außen anbringen und voll auf der Luvkante fahren.

    Dann funktioniert das hier auch mit den Kabbelwellen."

    Habe ich dann aber gelassen. Wollte mich doch erstmal an die neue Position herantasten!

    Aber zumindest habe ich bei den hinteren Schlaufen die weiteste Plugposition genommen, da ich doch recht große Füße habe.

    Außderdem die Schlaufe an sich enger gezogen, damit ich auch wieder aus den Schlaufen komme bei einem Sturz!

    Also heißt es jetzt weiter üben.

  • Also zuerst finde ich 5,8 für 21-30+knoten, schon mindestens eine Segelgröße zu viel. In Kombination mit 132l, denke ich bist du so überfordert, dass es sehr schwierig wird, Schlaufenfahren zu lernen.

    Schlaufen ganz nach außen ist sicher noch nicht deine Position. Wird sicher besser klappen, wenn mal moderater Wind ist, so 4-5 ist gut.

  • Hi Chris!


    Wie ich ja oben schon geschrieben hatte, war ich eigentlich recht erfolgreich damit, zu lernen in der innersten und vordersten Schlaufenposition gut in die hintere Schlaufe zu kommen (und diese Position ist bei meinem Starboard Carve 133 von 2006 wirklich sehr weit innen). Nach dem das jetzt gut klappt, werde ich anfangen, mit Schlaufenpositionen weiter außen zu experimentieren. Ich bin eher unsicher, ob das anders rum (erst Schlaufen nach außen, und dann richtig lernen in die hintere Schlaufe zu kommen) gut funktionieren wird.

    "Voll auf der Luvkante fahren" bei Chop? Ich orientiere mich eigentlich eher an dem, was Nico Prien hier im Video vorschlägt, nämlich bei Chop mehr auf der Leekante zu fahren (

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    ). Für mich funktioniert das auch recht gut ("lot less bouncy").

  • über die Leekante zu fahren bedeutet aber auch eine SEHR gute Körperspannung halten und nicht wie nen nasser Sack hereinhängen ;-)


    auch wird das Brett dann wesentlich schneller, was auch Mut bedeutet, bei Kabbelpiste ggfls mit >60 km/h einen kleinen Fahrfehler und üblen Abgang bedeuten kann


    gestern 16 bis 35 kn Wind .. 6.2 & 90 ltr Slalomboard, da ging ohne den Fuß in der hinteren Schlaufe, in den Böen nix mehr ... da wäre mir das Brett regelmäßig um die Ohren geflogen, aber mit Vollgas durch die Buckelpiste war auch nicht der "Bringer"

    Windige Grüße aus dem Pott


    Tipp Weltmeister F1 2019 & 2020 !