• Das 817 hatte ich mir auch ausgeguckt. Bei mir sieht die Form der Tragfläche aktuell nur etwas anders aus.

    Ich kämpfe gerade aber eher mit der Umstellung von Fusion (privat) und solidworks (Arbeit) auf Solidedge (privat)


    Ich gehe aber auch den Weg mit Negativform. Die Drucke ich in Harz und laminiere darin. Ziel ist aber das funktionierende Foil dann in Infusion oder prepreg zu laminieren…

  • Also ich hab durch meinen background etwas Erfahrung aus der Modell-Fliegerei, -Rennsport und eben Job.


    Die Verbindungssysteme vor allem Mast zu fuse und Finnenboxen sind nicht ganz so was ich mir vorstelle.


    Für Tests würde ich eine verstellbare Finnenbox und Fuse-Verbindung bauen um alles einstellen zu können ohne neue Teile zu fertigen die teurer Müll sind.

  • Mal schnell was mit Fusion360 zusammen geklickert;D


    Mast ist ein NACA0010

    Die Tragflächen sind MH43 8,5% (Ellipse50%)

    Die Tragfläche hat eine Spannweite von 90cm|10cm.

    Der Stabi hat eine Spannweit von 45cm|5cm.

    Der Abstand der Tragflächen ist ca. 60cm.

    Die Fuse ist 3cm Hoch und 1,5cm Breit.

    Denn Mast habe ich nur 40cm Lang gemacht das ergab ein Harmonischeres Bild und ist nicht die finale Länge.

    Der Mast ist direkt auf dem Flügel...klar das dann die DTBox nicht zu gebrauchen ist.


    Kann der Ansatz funktionieren?

    Ideen?

  • Ich gehe davon aus dass die Profile im Wasser nicht funktionieren werden, müsste ich aber nochmal die Diagramme anschauen.


    Die Fuse mit 3x1,5cm sehe ich als sehr schwach dimensioniert.


    Ansonsten wird es grundsätzlich denk ich auch fliegen. Profil hinten ist nach unten gewölbt? Also Abtrieb erzeugend?

  • Ihr erzeugt den Lift (normalerweise ausschließlich) mit dem vorderen Foil.


    Über Fuse wird der vordere Flügel so unter dem Surfer positioniert, dass er den Lift kontrollieren kann.


    Wenn Ihr - wie auf der 3D - den Mast auf dem Vorderflügel montiert, dann wird der Lift auf Höhe des hinteren Fußes entstehen - ich kann es mir nur schwer vorstellen, wie man den Lift kontrollieren will.


    Wenn Ihr das Foil "umdrehen" würdet, quasi eine Canard-Konfiguration mit einem größeren auch Lift lieferndem Stab weiter vorne unter dem Board, dem großen Foil hinten - das hielte ich für erfolgs-versprechender.

  • stripe

    Die F4 Fuse sieht auch nicht viel dicker aus. Durch die Position vom Mast erhoffe ich mir auch eine statisch günstigere Position. Die Fuse muss so nur die Kräfte der hinteren Tragfläche halten. Eine gute Idee wie ich die Hintere Tragfläche justieren kann hatte ich noch nicht.

    Bei Seabreeze gibt es ein paar Fotos.

    https://www.seabreeze.com.au/f…warning-pic-heavy-?page=1



    t36

    Der Mast ist direkt auf dem Flügel...klar das dann die DTBox nicht zu gebrauchen ist.

    Nachgedacht hatte ich über ein Schienensystem aus zwei 20x20 Item Profile wo man die Position frei verstellen kann.



    Wenn ich so drüber nachdenke muss die stabilisierende Tragfläche ein neutrales symmetrisches Profil haben. Da sich sonst bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten ein unterschiedlicher Trimm des Foils ergibt.

  • t36

    Der Mast ist direkt auf dem Flügel...klar das dann die DTBox nicht zu gebrauchen ist.

    Nachgedacht hatte ich über ein Schienensystem aus zwei 20x20 Item Profile wo man die Position frei verstellen kann.


    ahh - dann aber die Schienen ziemlich nach vorne zu setzen: Frontflügels unter den vorderen Schlaufen?

  • Warum muss der Frontflügel im vergleich zu einer Finne nach vorne versetzt werden?

    Ich weiss nicht, ob man das direkt vom Finnensurfen adaptieren kann, aber auch mit Foil gibt es einen Lateral- und Segeldruckpunkt. Der LDP muss auf selbiger Höhe wie der SDP sein, damit die Fuhre einigermassen im Trimm ist und funktioniert.


    Da der Frontflügel den meisten Lift generiert und man nur wenig Querkräfte hat, denke ich, dass der LDP leicht hinter dem Frontflügel liegt. Für einen idealen Trimm muss somit der Frontflügel bzw. der LDP zwischen den Schlaufen auf Höhe des SDP (also Trapezhaken) liegen. Wenn also der Frontflügel dagegen direkt unter der hinteren Schlaufe ist, ist der LDP ebenfalls zu weit hinten und die Kombi möchte dadurch konstant abfallen.


    Zudem würde wohl das Board nicht abheben, wenn der Lift zu weit hinten ist, da du dann ja kontinuierlich runterdrückst und das Board gar nie Fliegen kann.


    Sind aber nur Vermutungen und Adaptionen, vielleicht gibts einen Physiker, der das ganze besser erklären kann.

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • So richtig versteh ich das alles nicht:)

    Warum muss der Frontflügel im vergleich zu einer Finne nach vorne versetzt werden?

    Hab keine Ahnung vom Foilen - aber ich denke mal - du brauchst Stabilität um alle drei Achsen. Der Mast hat wohl auch die Funktion einer Lateralfläche - und wenn du ihn nach vorn versetzt direkt über den Flügel, wird das Board bestimmt extrem luvgierig - was du durch eine zusätzliche Finne kompensieren müsstest ...

  • Der Frontflügel muss unter ca. dem Schwerpunkt liegen, falls der Stabi sich neutral verhält - falls er Abtrieb erzeugt, dementsprechend ein weiter nach hinten. Dazu kommen alle weiteren Kräfte Gewicht Fahrer, Brett, Segel sowie Seglkräfte

    Hier wird es recht gut erklärt:

    a306a3e8daf530fa8e028ee2366866af.jpg

    Quelle: glissattitude.com


    Meistens passt es recht gut, wenn der Frontflügel etwa zwischen den Füssen zu liegen kommt.


    Die vertikale Stabilität (ja, Gierung) ist schlecht, wenn der Mast zwischen den Füssen liegt.

    Etwa den gleichen effekt, wenn Du mit einem Schwertboard ohne Finne fährst ... es geht, aber sehr unstabil.

    Der Mast übernimmt beim Foil auch die Funktion der Finne, deshalb sind alle aktuellen Foilmasten beim hinteren Fuss, was ca. der Position des Finnenkastens entspricht. Der erste AHD AFS1 hatten den Masten weiter vorne und war dementsprechend sensibel.

    Du kannst übrigens auch Foilen ohne Stabilisator - hat den gleichen Effekt. Geht, aber extrem unstabil

    Life beginns at 10kn - Foilstyle ist Spass, wenn andere noch auf Wind warten ...

  • Vielleich noch ein Tipp:
    Versuch das Foilen erst mal mit einem Setup das funktioniert.

    1. Verstehst Du die Kräfte besser

    2. Kannst Du bei Deinem Eigenbau verstehen was nicht funktioniert (was sicher bei den ersten paar Prototypen der Fall sein wird :D )


    Ich habe schon bei einigen Foilanfängern gesehen, dass sie mit dem falschen Trimm unterwegs sind und nicht verstehen warum es nicht funktioniert.

    Ein Foiler mit ein bisschen Erfahrung versteht das Problem meist sofort

    Life beginns at 10kn - Foilstyle ist Spass, wenn andere noch auf Wind warten ...

  • Und hier noch ein Tipp für eine einfache Foil-Konstruktion:

    https://www.horue.fr/produits/windfoilfr/h10-evo


    ... besser als das vorgeschlagene Aluprofil ... wird kaum halten

    hast du Erfahrungen mit dem H10 EVO?


    übrlegen uns ein robustes, preiswertes "schul"-foil 2022 :-)

  • Nein, keine Erfahrung. Kenne nur das normale Horue Vini. Hatte mit dem angefangen. Qualitativ sind sie gut, allerdings haben sie sich nicht mehr weiterentwickelt.

    Mit einem gebrauchten Moses bist Du für den Zweck besser bedient ... oder ganz preiswert das Vini von 'Moschm' ... kenne ich gut, hat er von mir :)

    Life beginns at 10kn - Foilstyle ist Spass, wenn andere noch auf Wind warten ...

  • Das H10 würde ich persönlich nicht nehmen...

    Es kostet 850€, das SAB/Moses nach der Verhandlung ~1250€

    Das SAB/Moses ist dabei einfach das bessere Foil (stabiler zu fahren) - für mich wären die 400€ absolut gerechtfertigt.


    Für den <500€ Preis kann man sich zu Horue gedanken machen, da es eben einfach ein unglaubliches P/L- Verhältnis hat.

    Außerdem wäre der Schaden bei einer Beschädigung deutlich kleiner.


    Wenn es dann doch neu sein soll, ist mat mit dem SAB einfach besser beraten....