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Wasserstart mal wieder ... Segel ausrichten, Welle, hua

  • Kabbel_bei_WNW
  • September 25, 2021 at 12:52 PM
  • Kabbel_bei_WNW
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    • September 25, 2021 at 12:52 PM
    • #1

    Moin zusammen,

    Also ich habe jetzt wirklich viel den Wasserstart geübt. Im Flachen mit Beachstart angefangen, dann immer tiefer ins Wasser gegangen, am Ende so geübt, dass die Zehenspitzen gerade noch so den Grund berührten. Bei viel Wind geübt, bei wenig Wind geübt. Fazit: Hängt man erstmal richtig unterm Segel, ist der Lift ein Kinderspiel. Ruckizucki geht's auf's Board und ab die Post.

    So. Und nun habe ich mich dann das erste Mal in tiefere Gewässer getraut, wo ich wirklich nicht mehr stehen konnte, weil ich dachte, ich kann alles. Und was soll ich sagen... Pustekuchen.

    Und es war wieder das Gleiche... Hänge ich erstmal richtig unterm Segel und ist alles richtig ausgerichtet, ist der Lift nach wie vor ein Kinderspiel. Aber da muss man erstmal hinkommen.

    Folgende Probleme:

    • Wenn ich wirklich null Grundkontakt habe und das Rigg schwimmend ausrichten muss, ist das alles dreifach schwer. Okay, dann schwimmt man halt ein bisschen. Kriege ich auch noch hin. Aber dann fällt es mir schwer, dass Segel aus dem Wasser anzuheben, sodass der Wind drunter gehen kann. Ich habe zwei Methoden ausprobiert: Zum Masttop schwimmen, das Masttopp ausm Wasser hieven, sich dann nach vorne hangeln. Hier ist die Schwierigkeit, das Masttop überhaupt anzuheben, wenn man sich nicht mal mit den Zehen vom Grund abstupsen kann. Die zweite Methode, auf Anraten befreundeter Windsurfer: Den Gabelbaum hinten auf's Heck des Boards hieven. Habe ich auch ausprobiert. Klappt nicht, weil ich die Gabel nicht aufs Heck legen kann... entweder, weil mein Brett zu kurz ist, oder ich die Gabel zu hoch dafür fahre... Mag sie aber nicht niedriger stellen. Klappt vielleicht auch mit neuerem Material nicht so gut?
    • Zweites Problem: Wellen, egal ob Kabbelwellen oder richtige Wellen.... Da hat man sich gerade schwimmend alles richtig hinsortiert und plötzlich macht einem eine Welle wieder alles zunichte. Entweder wird man selbst davon gespült, oder das Segel, oder gleich das gesamte Material, sodass man richtig schwimmen muss.

    Ist das Rezept einfach wieder "Üben, üben, üben" oder hat vielleicht der ein oder andere hier noch einen Geheimtipp?

    Viele Grüße und Aloha

    :windsurfing:

    Aloha!

    Fahren, gleiten, dümpeln, schreddern

  • t36
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    • September 25, 2021 at 1:03 PM
    • #2

    Die zweite Methode, auf Anraten befreundeter Windsurfer: Den Gabelbaum hinten auf's Heck des Boards hieven. Habe ich auch ausprobiert. Klappt nicht, weil ich die Gabel nicht aufs Heck legen kann... entweder, weil mein Brett zu kurz ist, oder ich die Gabel zu hoch dafür fahre... Mag sie aber nicht niedriger stellen

    <=Leg die Masthand (also die hintere Hand) quasi als Boardverlängerung aufs Heck (der Ellenbogen ragt dann als "Hebel" aufs Wasser raus) und zieh das Rigg mit der Gabelbaumhand (vorderen Hand) am Mast/vorne an der Gabel auf den hinteren Unterarm.

  • rrd248
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    • September 25, 2021 at 1:08 PM
    • #3

    Ja, viel üben, damit es schneller geht, dann tritt Fall 2 nicht so oft auf.

    Insgesamt haben es leichtere Surfer beim Wasserstart schwerer, da etwas Auftrieb fehlt beim Segel freischwimmen. Am Anfang hilft da eine Prallschutzweste, die liefert noch ein paar Liter zusätzlich.

    Wenn sich ein Sturz abzeichnet, zB. in der Halse, kann man versuchen, das so zu steuern, daß das Segel zumindest so rumliegt, dass es gleich wieder losgehen kann. Da darf man eventuell nicht bis zum letzten Moment kämpfen, sondern ggf. früher "aufgeben" und dafür eine bessere Wasserstart Position bekommen.

    Das ist auch bei Wellen der richtige Weg, damit es schnell weitergehen kann.

  • Django
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    • September 25, 2021 at 1:20 PM
    • #4
    Quote from Kabbel_bei_WNW

    Moin zusammen,

    Also ich habe jetzt wirklich viel den Wasserstart geübt. Im Flachen mit Beachstart angefangen, dann immer tiefer ins Wasser gegangen, am Ende so geübt, dass die Zehenspitzen gerade noch so den Grund berührten. Bei viel Wind geübt, bei wenig Wind geübt. Fazit: Hängt man erstmal richtig unterm Segel, ist der Lift ein Kinderspiel. Ruckizucki geht's auf's Board und ab die Post.

    So. Und nun habe ich mich dann das erste Mal in tiefere Gewässer getraut, wo ich wirklich nicht mehr stehen konnte, weil ich dachte, ich kann alles. Und was soll ich sagen... Pustekuchen.

    Und es war wieder das Gleiche... Hänge ich erstmal richtig unterm Segel und ist alles richtig ausgerichtet, ist der Lift nach wie vor ein Kinderspiel. Aber da muss man erstmal hinkommen.

    Folgende Probleme:

    • Wenn ich wirklich null Grundkontakt habe und das Rigg schwimmend ausrichten muss, ist das alles dreifach schwer. Okay, dann schwimmt man halt ein bisschen. Kriege ich auch noch hin. Aber dann fällt es mir schwer, dass Segel aus dem Wasser anzuheben, sodass der Wind drunter gehen kann. Ich habe zwei Methoden ausprobiert: Zum Masttop schwimmen, das Masttopp ausm Wasser hieven, sich dann nach vorne hangeln. Hier ist die Schwierigkeit, das Masttop überhaupt anzuheben, wenn man sich nicht mal mit den Zehen vom Grund abstupsen kann. Die zweite Methode, auf Anraten befreundeter Windsurfer: Den Gabelbaum hinten auf's Heck des Boards hieven. Habe ich auch ausprobiert. Klappt nicht, weil ich die Gabel nicht aufs Heck legen kann... entweder, weil mein Brett zu kurz ist, oder ich die Gabel zu hoch dafür fahre... Mag sie aber nicht niedriger stellen. Klappt vielleicht auch mit neuerem Material nicht so gut?
    • Zweites Problem: Wellen, egal ob Kabbelwellen oder richtige Wellen.... Da hat man sich gerade schwimmend alles richtig hinsortiert und plötzlich macht einem eine Welle wieder alles zunichte. Entweder wird man selbst davon gespült, oder das Segel, oder gleich das gesamte Material, sodass man richtig schwimmen muss.

    Ist das Rezept einfach wieder "Üben, üben, üben" oder hat vielleicht der ein oder andere hier noch einen Geheimtipp?

    Viele Grüße und Aloha

    :windsurfing:

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    Was du beschreibst, klingt alles ganz normal :)

    Ja, bei den kurzen Brettern und Gabel oben angeschlagen (außer man ist selbst sehr klein) geht das

    mit dem Auflegen hinten nicht mehr.

    Liegt das Segel in Lee, womöglich noch weit unter Wasser, dann rate ich erst einmal zu Geduld. Das

    kommt langsam hoch. Erst dann am Mast gegen den Wind ziehen. Und schnell hochlupfen, bevor die

    nächste große Welle kommt. Gelingt das nicht, tritt wieder Regel 1 in Kraft: Geduld haben :)

    Man braucht auf jeden Fall einen guten Beinschlag unter Wasser, für ein kräftiges Hochdrücken, oder

    eine richtige Schwimmweste oder beides.

    Ein leichtes Rigg hilft bei der ganzen Sache sehr. Ich hab mir schon mal gedacht, warum man nicht irgendwie

    aufblasbare Auftriebskörper in die Masttasche legt. Da wäre ja Platz und es würde nichts wiegen.

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    • September 25, 2021 at 1:25 PM
    • #5

    Segel nicht hochdrücken, sondern überhalb des Gabelbaumes Richtung luv über den Kopf ziehen. Dann macht der Wind das Segel frei. Beim schwimmen schauen in welche Richtung es einfacher geht.

  • mark120db
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    • September 25, 2021 at 1:27 PM
    • #6

    Ach so, das ganze auf der Welle.

  • Django
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    • September 25, 2021 at 1:38 PM
    • #7

    Genau, Ziehen ist das erste, aber vor der Welle bzw. auf der Welle drücke ich hoch,

    einen kurzen Ruck braucht es, wenn das Segel noch „klebt“, sonst natürlich nicht.

  • User9332
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    • September 25, 2021 at 1:38 PM
    • #8

    Versteh ich nicht, wenn man mit den Zehen(!) Wasserstarten und das Segel ausrichten kann, dann müsste es genauso schwer im komplett tiefen sein. Wenn du mit den Zehen kaum stehen kannst kannst du das Segel auch nicht einfach ausrichten, das geschieht doch dann auch mehr oder minder schwimmend.

    Naja zu deinem Problem:

    Quote from Kabbel_bei_WNW

    Hier ist die Schwierigkeit, das Masttop überhaupt anzuheben, wenn man sich nicht mal mit den Zehen vom Grund abstupsen kann

    Da ich selber Wasserstarten gelernt habe auf die harte Methode und mittlerweile mein 8.8er camber Segel Wasserstarten kann bei grenzwertigen Bedingungen weiß ich genau , dass genau das das aller schwierigste ist. Vorausgesetzt du weißt wie der Mast zum Wind stehen muss musst du wirklich ans letzte Ende vom Mast schwimmen. Dann Luft holen, ab tauchen, mit der einen Hand den Mast hoch hebeln und zeitgleich (!!) von unten nach oben schwimmen, also die Beinbewegungen machen. Dabei deine Masthand KOMPLETT durchstrecken. Ich tauche immer ab weil dies die einzige bzw einfachste Methode ist ein vollgelaufenes Segel überhaupt schnell und gut frei zu bekommen. Während du hoch drückst und schwimmst kannst du den Mast sogar noch während du unter Wasser bist entlang hangeln. Also mit einer Hand RIchtung Gabelbuam ziehen , während dessen Druck auf den Mastfuß so ausrichten, dass der Mast immer mehr zum Wind kommt und folglich der Wind hilft. Es ist wirklich ganz einfach wenn man es mal verstanden hat. Allerdings atemraubend deswegen: Mach erstmal Pause in der "Chillposition" (Masthand hält Mast, Segelhand den Gabelbaum). In der Position kannst du dich entspannt hinlegen und den Wind tragen lassen. 4-10 Sek durchatmen -> Wasserstarten.

    Das beste Tutorial da draußen ist folgendes:

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    Wobei der den einfachen Fall nimmt, wo das Segel und Cambertaschen NICHT vollgelaufen sind. Es wird dann exponentiell schwieriger, aber alles eine Übungssache, wichtig ist nicht zu hyperventilieren dabei ;)

    Zu deinem zweiten Problem: Verstehe ich nicht, bist du dann schon in Chillposition und hast das Segel in der Hand? Wenn ja , dann ist es das wichtigste die Masthand IMMER komplett zu strecken (kein Wasser darf rüber) und druck auf den Mastfuß auszuüben damit das Brett weiterhin leicht gegen luv zeigt. Nur so behältst du die Kontrolle. Wenn du das Segel noch nicht in der Hand hast musst du in bestimmten Segel Brett Konstellationen schnell sein weil das Brett immer in lee sich drehen will und folglich der Mast folgt und aus dem Wind geht.

    Aber ich denke wenn das Video guckst und den Tip von oben befolgst wird Problem zwei automatisch verschwinden. Das wichtigste ist immer den Mastarm am Mast so hoch wie möglich zu halten und das Brett in der "guten" Position verharren zu lassen mittels Druck auf den Mastfuß.

  • User9332
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    • September 25, 2021 at 1:45 PM
    • #9

    Zum Video: Bei 8:17 siehst du es. Die Kamera ist weit über seinem Kopf, also kannst du dir vorstellen, wie tief er abtaucht wenn selbst die Kamera unter Wasser geht. Ich hätte es an seiner Stelle mit der rechten Hand gemacht und während ich hochdrücke mich schon am Mast entlanggehangelt. Ist noch einfacher und schneller

    Chillposition bei 9:08 (er macht direkt weiter)

  • tahfiet
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    • September 25, 2021 at 1:48 PM
    • #10

    Wichtig ist die richtige Positionierung des Materials. Da macht es wirklich sinn Energie hinein zu stecken, anstatt mit dem Segel zu kämpfen. Der Mast liegt idealerweise quer zur Windrichtung. Manchmal bringt es was das Board weiter in den Wind zu ziehen damit das Segel ideal liegt. und immer mit dem Segel in den Wind schwimmen und es Richtung Wind ziehen, nicht nach oben. Ich finde gerade zum Wasserstart gibt es wenig wirklich gutes Anschauungsmaterial. dieses Video finde ich ganz gut:

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    Schon etwas älter, aber ich bin ein Fan von Jem Hall:
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  • User9332
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    • September 25, 2021 at 1:51 PM
    • #11
    Quote from tahfiet

    Schon etwas älter, aber ich bin ein Fan von Jem Hall:

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    Bezogen auf das 2. Video: Das funktioniert nicht bei unterwasser gegangen großen Segeln, oder irre ich mich da? Im Video hat er auch ein kleines Segel oder? Ich könnte mir diese Methode bei keinem Segel von mir vorstellen (5.8-8.8) und hilft denke ich nur wenn man wirklich mit kleinem Zeug draußen ist. Bei 5:24 sieht man außerdem dass das Segel komplett frei vom Wasser ist..

  • Slaughthammer
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    • September 25, 2021 at 5:29 PM
    • #12

    Bei ausreichend Wind, flachem Wasser und kleinen (Wave)Segeln ist das alles ja kein Problem. Aber wenn man jetzt nen Meter kurzen steilen Chop hat sieht vieles anders aus. Da hilft dann wirklich nur zum Masttop schwimmen und auf Tauchstation gehen, treten solange man Luft hat und hoffen dass es reicht. Beim Auftauchen dann gleich versuchen den Mast gegen den Wind über den Kopf zu ziehen um so möglichst viel vom Segel frei zu bekommen, gleich weiter gegen den Wind anschwimmen. Weste mit etwas Auftrieb hilft enorm. Wenn man dann erstmal wieder aufm Board steht und im Trapez hängt kann man sich wieder ausruhen.

    Mit großen Cambersegeln brauche ich da auch mal ein paar Versuche bis es klappt. Bin auch schonmal vom Motorboot reingeschleppt worden weil ich das 7er Segel in kurzer steiler Welle nicht mehr aus dem Wasser bekam und das Board mit 86 Liter auch keinen Schotstart erlaubte.

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • sheshe
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    • September 25, 2021 at 5:33 PM
    • #13

    t36 und Mark haben es bereits gesagt, du musst auf Starboard Kurs beispielsweise mit der linken Hand das Heck greifen, mit der rechten über Kreuz den Mast nehmen und aus dieser Position zu dir ziehen. Nicht hochdrücken! Wenn du das Segel parallel zum Wasser ziehst, kommt es automatisch über den Kopf. Mit der Boardhand kannst du abstützen und musst so nicht mal schwimmen.

    Beim Masttop dasselbe, das Segel quer zur Wasserlinie ziehen und dabei einmal fest mit den Beinen schwimmen. Dann ist es oben und du kannst dich runterhangeln. Achte darauf, dass der Gabelbaum ebenfalls aus dem Wasser ist und nicht mehr runter kommt.

    Bei Kabbel musst du die Welle versuchen zu nutzen. Durch die Hoch-/Tief-Bewegung des Wassers ist im idealen Zeitpunkt (genau, wenn der Wellenkamm unter dem Mast ist) der Mast schon über der Wasserlinie. Dann noch ein bisschen in den Wind ziehen (nicht hochdrücken) und das Segel ist frei.

    Wenn das Schothorn absäuft, hast du zu fest nach oben gedrückt und nicht genug quer zum Wasser gezogen.

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • surfnbulli
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    • September 25, 2021 at 5:54 PM
    • #14

    Das Segel frei zu bekommen, raubt mir auch manchmal sehr viel Kraft.

    Oft passiert es mir auch, daß beim auf's Board hochziehen lassen das Segel wieder nach vorne umschlägt. Bin ich dann zu mittig am Board oder schon zu sehr mit der Boardnase mit dem Wind?

    Gruss

    surfnbulli

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    • September 25, 2021 at 8:15 PM
    • #15

    ein Tip wurde noch nicht genannt:
    Auftriebsweste (gerne eine mit Beingurten, die deshalb nicht störend hochrutschen kann)

    (davon abgesehn ist es natürlich sehr hilfreich, wenn man die Gabel aufs Heck legen kann bzw besser ausgedrückt: wenn man das Boardheck unter die Gabel drücken kann, damit der Auftrieb des Heck das Rigg (mit)liftet: Mastfuss ganz vorne, auch wenn der Boardtrimm dadfurch nicht optimal ist, und Gabel etwas weiter runter

  • Hifly666
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    • September 25, 2021 at 8:30 PM
    • #16

    Bei mir hat es auch gedauert. Die Technik von Wasserstart habe ich innerhalb kürzester Zeit gelernt und wenn das Segel frei war klappte es problemlos. Aber um Tiefen war es unglaublich schwer das Segel raus zubekommen.

    Bin sogar Jahre nur im Stehtiefen gefahren. Bis ich einmal Urlaub in Sardinien gemacht habe, da muste ich Wasserstarten. Anfangs habe ich immer Schwimmwende gemacht. Also möglichst weit anluven, denn ins Wasser springen und mit dem Segel un der Hand um den Bug schwimmen. Segel umschlagen lassen und weiter mit mit dem Wasserstart. So musst ich das Segel nicht mühsam raus Schwimmen. Heute klingt das ziemlich lächerlich.

    Das Segel sollte möglichst flach im fast auf dem Wasser liegen. Am besten mit dem Mast fast am Top fassen und zum Wind schwimmen. Sbald es flach liegt dabei hochdrücken, damit sich der Wind darunter fängt. Wenn es den frei kommt denn Mast zu sich und über den Kopf ziehen. Möglichst schnell so die Gabelbaumhöhe erreichen. Dann sollte es in deiner Hand liegen. Wenn du etwas mehr anluven musst vom Board weg schwimmen, abfallen zum Board hinschwimmen.

    Das alles ist je wellig es ist, desto schwerer und schneller müssen die einzelnen Schritte erfolgen. Am Besten in möglichst wenig welligen Gebieten üben, um eine Routine zu entwickeln.

  • Django
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    • September 25, 2021 at 8:30 PM
    • #17

    Äh ... beides wurde schon mehrmals genannt :/

    Aber den Trimm versauen (Gabel zu tief, Mast zu weit vorne) würde ich mir nicht deswegen.

  • Hifly666
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    • September 25, 2021 at 8:45 PM
    • #18

    Ja bei den ganz alten Boards ging es noch die Fabel hinten aufzulegen. Bei den neueren nicht mehr. Finde auch das die Methode Ganel aufs Heck viel zu lange dauert.

  • Online
    aurum
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    • September 25, 2021 at 8:45 PM
    • #19

    in den beschriebenen Wellen ist aber Schotstart auch nicht so wirklich spaßig

    insofern: lieber Trimm verschlechtert, aber Wasserstart erleichtert

    als:
    mit optimalem Boardtrimm ewig in den Wellen kämpfen, weil man nicht aufs (perfekt getrimmte) Board kommt

    aber gut: jeder wie er möchte (abhängig davon, wie oft es zu der Situation kommt, in den Bedingungen im Wasser zu liegen)
    ich bleib dabei: Killerfeature ist eh die Auftriebsweste, die das Anheben des Segels erleichtert

    sie muss natürlich aufs Trapez abgestimmt sein (Sitztrapez mit niedrigem Rückenteil könnte da von Vorteil sein)

  • User9332
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    • September 25, 2021 at 8:46 PM
    • #20
    Quote from aurum

    Mastfuss ganz vorne, auch wenn der Boardtrimm dadfurch nicht optimal ist, und Gabel etwas weiter runter

    Bitte nicht!! Damit fährt es sich auf dem Brett doch KOMPLETT anders. Funktioniert auch nicht so einfach weil die Gabelbaumhöhe mit den Trapeztampen schon passen sollte. Wenn man die gängige Empfehlung, lange Trapeztampen zu verwenden, befolgt hat man da schon massive Probleme wenn man die Gabel aufeinmal von Schulter- auf Brusthöhe verstellt UND zusätzlich an der Mastfußposition spielt.

    Vielleicht kommst dann wirklich ein Hauch leichter aus dem Wasser , aber dafür kannst es auf dem Brett knicken mit entspannt surfen.. Lieber lernen wie es geht und fertig. Das Video oben was ich gepostet habe zeigt alles was nötig ist um große Segel aus dem Wasser zu bekommen.

    Wenns viel Wind hat und kleine Segel verwendet werden hilft auch der Hinweis von sheshe etc

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