Woran habt ihr eure Fortschritte bemerkt? Let's schnack

  • Moin liebe Aufsteigerinnen und Aufsteiger und moin an die, es es mal waren oder werden wollen!


    Ich bin gerade zurück vom Dänemark-Urlaub am Ringköbing Fjord und habe da doch eine interesse Entwicklung im Windsurfen bei mir selbst festgestellt. Das war jetzt das dritte Jahr in Folge Windsurf-Urlaub am Fjord. Und ich stelle fest, dass ich dieses Jahr doch das ein oder andere Mal auf dem Wasser schmunzeln musste, weil mir in den Sinn kam, womit ich die beiden vorherigen Urlaube noch gekämpft habe.


    Also, der ein oder andere wird die Surfschulen mit dem Schulungsbereich in Hvide Sande kennen und weiß ungefähr wie es dort aussieht. Es gibt eine riesige Surfschule, einen kleinen Schulungsbreich, der mit Bojen abgetrennt ist und dahinter der große weite Fjord, am Horizont erahnt man dessen anderes Ufer.


    Für mich waren die Urlaube zuletzt so:


    Jahr 1: "Huuuiii, vielleicht schaffe ich es ja bis zur Boje! Huuuuups..." -PLATSCH =O "Oh nein, ich bin im Wasser, werde ich es lebend zurück ans Ufer schaffen?"

    Jahr 2: "Uff, jetzt bin ich doch tatsächlich 50 m über die Boje hinausgefahren! Unglaublich! Aber was soll dieser Kabbel, das ist ja echt mies, der versaut mir alles" ;(;(;(

    Jahr 3: "I'm cruisin' cruisin' cruisin'....." 8) "Büschn Kabbel, aber naja, muss man durch..." :windsurfing:


    Und da ist mir dann bewusst geworden, dass das ganze Ackern und Üben und Schwitzen sich dann doch auszahlt. Am Home Spot merkt man das vielleicht nicht so direkt, dass langsam die Schläge längerer und sicherer werden. Ich will damit nicht behaupten, dass ich jetzt Profi-Windsurferin auf PWA-Niveau geworden bin, aber man merkt doch, dass man sicherer fährt und das Ganze noch einen Tick mehr genießen kann. Natürlich habe ich noch meine Baustellen (mit Speed in die Halse zum Beispiel :rolleyes:), aber das kommt alles nach und nach. Ich möchte damit allen Aufsteigerinnen und Aufsteigern Mut machen: Bleibt dran!!! Es lohnt sich.


    Hattet ihr auch solche Momente, bei denen ihr dachtet "Das war jetzt echt ein Schritt nach vorne!" ?

    Aloha!


    Fahren, gleiten, dümpeln, schreddern

  • Oh, lange her ... bei mir sah das etwas anders aus. Ich erinnere mich, wie ich gemerkt habe, das man

    das Segel auch Gabel voraus fahren kann ...

    Und dass ich mich hinsetzen kann bei Surfen. Und zur Entlastung der Arme (Trapez hatte ich nicht) mich

    einfach bequem in die Gabel legen kann. Oder auf der Leeseite auf das Segel lehnen. Dann gab es da das Bild

    von Robby Nais in der Surf, wo er auf der Kante fährt ... hat dann auch ganz gut geklappt.


    Und als ich dann ein Board mit Schlaufen hatte, ging es nach Hvide Sande ... da gelangen dann auch

    die ersten Hüpfer.


    Und an die erste schnelle Duckjibe kann ich mich noch genau erinnern.

  • Solche guten Momente gibt es immer wieder, besonders dann, wenn ich das Gefühl habe, eine Situation oder Manöver zu beherrschen und damit Spaß beim Surfen zu haben.


    Oft stellt sich das ein, wenn ich das richtige Material für einen Spot, meine Manöver oder Windstärke gefunden habe. Das kommt dann in meine Kladde, damit es beim nächsten Mal wieder so passt.


    Das hilft aber alles nur, wenn man regelmäßig aufs Wasser kommt und sich an den Frust Tagen an die besseren erinnert. Dann werden die besseren Tage automatisch mehr.

  • Ich habe keine blauen Zehen mehr trotz Barfuß fahren…

    Anfangs sahen meine großen Zehen immer schlimm aus; weil beim „einschlaufen“ angeschlagen…


    Oder die Ferse vom Wasserstart lernen; total offen,blutig und für kein normales Office-Schuhwerk mehr geeignet…


    Am schlimmsten aber nach wie vor trotz Fortschritt: Blasen an den Händen

  • Oh ja, die Momente hatte ich!

    Früher habe ich immer die Racer bewundert, die bei schon bei wenig Wind mit großem Segel Kreise um einen gefahren sind, während man selbst noch rumdümpelte, sich mehr Wind wünschte und höchstens in den Böen mal kurz ins Gleiten gekommen ist. Die Racer waren gefühlt immer nur am Ballern. Schon auf dem Weg, wenn man vom Damm aus einen ersten Blick auf den Spot erhaschen konnte, vielen sie direkt in meinen Blick. Und die Geschwindigkeiten! Zum Ufer hin dann eine stylische durchgeglittene Halse und schon sah man sie wieder auf einen langen Schlag zurück zum Horizont surfen. =O


    Als ich mir von einigen Jahren mir mein großes 8,6er Freeracesegel und ein Jahr später auch ein passendes Slalomboard zugelegt habe, war es dann soweit. Auf einmal war ich selbst bei wenig Wind die ganze Zeit am ballern! (Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ^^)

    Tage, die vorher nur Stop and Go waren, wurden auf einmal zu supergeilen Surftagen, in denen man die ganze Zeit durchgleiten kann!


    PWA Niveau ist das bei mir natülich auch nicht, aber rückblickend ist man doch enorm viel weitergekommen. Auch die Tage sind quasi nicht mehr da, an denen fast gar nichts mehr geht, weil der Wind plötzlich zu stark geworden ist oder man gefühlt ewig lange im Wasser lag, weil der Wasserstart bei diesen riesigen Wellen nicht klappte (rückblickend gesehen war es doch nur normaler Chop :huh:).

  • Ich habe meinen Surfschein 1980 an der Costa Brava auf Longboards mir Dreiecksegel gemacht. Was man damals können musste, konnte ich auf Anhieb - und noch ein bisschen mehr. Es fiel mir damals viel leichter, als mich heute nach einem Neukauf an dies komischen neuen Shapes zu gewöhnen. Ich habe damal als einziger die Surfscheinprüfung bestanden, denn die ach so coolen Surflehrer stellten sich Rückblickend al Volldeppen heraus, denn sie schickten und bei doppelt kopfhohen Wellen raus. Es war stürmisch und Yachten und Boote lagen zerdeppert am Strand. "Fahrt mal dahinten hin und kommt dann zurück". So ähnlich lautete der Auftrag für die Prüfungsfahrt. Fanden die wohl lustig. Ob die sich da selber rausgetraut hätten ??? Jedenfalls kamen da nur einige raus und außer mir niemand auf dem Surfbrett zurück. 2 Mädels wurden in eine Grotte gespült und kamen da erst bei der nächsten Ebbe wieder raus.

    Ich konnte unerklärlicherweise die Wellen schön runterrutschen und bin dan voll auf den Strand gebrettert. Dann fingen die Deppen wieder an zu labern:"Hättest ja noch ein paar Turns drehen können... ." Aber... bestanden. Als sie bemerkten, dass die beiden Mädels weg waren, verging ihnen auch der Spaß. Ich habe danach 10 Jahre kein Surfmaterial mehr in der Hand gehabt, bis ich 1990 von einem Freund, der damals mit mir den Schein gemacht hatte, einen alten Windglider geschenkt bekam. Es ging wieder alles auf Anhieb gut und ich beschloss mit 1. eigenes Material zu kaufen. Das war ein 320er Hifly PE Brett mit 6qm Hifly Segel. Obwohl der Stuff aus jetziger Sicht auch so eine Anti-Gleit-Kombi war, erlebte ich darauf schnell meine ersten Gleiträusche. Auch Halsen ging ziemlich gut. Ich wollte mehr, kaufte ein 7qm North Prisma, einen Mistral Screamer und ein 6qm V8 statt des Hifly Segels. And den Screamer musst ich mich ein paar Wochen lang gewöhnen, dann habe ich ihn geliebt, denn er ließ sich super Halsen (immer noch nicht durchgeglitten) und extrem gut springen. Das alles konnte ich relativ schnell - aber es blieb dann auch so bis 1999. Und ich hatte mich damit abgefunden, nicht besser zu werden. Da hatte ich dann einen Mistral Custom Flow und ein 7qm Naish Stealth. Ich führ gechillt Richtung Ufer, wollte Halsen. es standen ein paar Leute im Weg und ich musste noch etwas ausweichen, dann Halse - durchgeglitten !?! Und zwar ziemlich flott. Aber wie habe ich das gemacht ??? Jetzt war ich angefixt. Ich habe mich dann ans Ufer gesetzt und Kami beobachtet, der einzige, der damals Halsen durgleiten konnte. Ich hatte inzwischen auch meinen heißgeliebten Mistral Wave Score V88. Es gelangen immer wieder durch geglittene Halsen, nur so eine Art Regelmäßigkeit bekam ich nicht rein. Das nächste Schlüsselerlebnis war dann kurz vor Weihnachten 2003. Ich war mit damals ca 85 Kg auf dem 70L Starboard Acid und 4qm Naish Edge am Veluvemeer und bin dort fast jede Halse durchgeglitten - mit nicht gerade lernfreundlichem Material und bei eher ungünstiger Wasseroberfläche. Die Erkenntnis daraus: Speed und viel Wind hilft bei Durchgleiten der Halse enorm. Für den böigen Dümmer umgesetzt hieß das, nicht unbedingt immer bis zum andern Ende surfen und dann halsen, sondern zusehen, dass man gerade da halst, wo der Wind gut ist. Seitdem klappt das. Mit dem Wave Score, den ich 1999 bis 2018 gefahren bin, war es plötzlich fast unmöglich eine Halse nicht durchzugleiten - insofern der Wind passte. Auch mit meinen anderen Boards zwischen 70 und 150L klappte das gut. 2018 bekam ich dann den JP FSW 102 - und nichts ging mehr. Nicht nur, dass ich die Halsen nicht mehr durchglitt, ich bin auch bei jeder 2. reingefallen, weil der durch diesen platbodenschiffartigen Bug bei jeder Halse , wenn ich auf Vorwindkurs voll von hinten in die Wellen reindetschte und eine Vollbremsung hinlegt. Dabei war es schon ein Kunststück mit dem Teil überhaupt erst mal ins Gleiten zu kommen. Also schnell wieder weg damit. Patrik FSW 102 gekauft. Die Bodenkurve im Bug ist viel harmonischer und somit gleitet er auch ziemlich gut. Aber Halsen ist immer noch nicht so doll. Zum Vergleich bin ich mal wieder den 110 Hawk gefahren - alles beim Alten - Halsen durchgleiten kein Problem.

    Zu den ganzen Materialproblemen kommen jetzt mit fast 60 auch noch ein paar gesundheitliche Probleme mir Knochen und Gelenken dazu und Zeitprobleme durch den Job. Das fürhte in den letzten 2 Jahren bis jetzt dazu, dass ich immer weniger Spaß am Surfen finde, weil mein Level immer schlechter wird. Und irgendwas ist immer da, das mir das Surfen vermiest. Jetzt wäre ich eigentlich im Urlaub in großenbrode/Fehmarn. Seht euch die Windvorhersagen an - es wäre der perfekte Surfurlaub geworden. Aber mein Bulli wollte nur bis Hannover - dort steht er jetzt bei einer Hinterhofwerkstatt auf dem Hof :-( . Wir sind mit einem ADAC Leihwagen wieder nach Hause gefahren - und hier sitze ich nun un schreibe mir den Frust vom Leib. Surfen ist irgendwie stressig. Der Bulli wird innerhalb der nächsten 10 Tage in meine Werkstatt gebracht und ich kann nicht mal am Homespot den tollen Wind der nächsten Tage nutzen :-( .

    Lange Rede - kurzer Sinn: Es geht nicht immer nur bergauf, ab einem gewissen Alter geht es auch wieder bergab - aus ganz unterschiedlichen Gründen.

  • Ich habe meinen Surfschein 1980 an der Costa Brava auf Longboards mir Dreiecksegel gemacht. Was man damals können musste, konnte ich auf Anhieb - und noch ein bisschen mehr. Es fiel mir damals viel leichter, als mich heute nach einem Neukauf an dies komischen neuen Shapes zu gewöhnen. Ich habe damal als einziger die Surfscheinprüfung bestanden, denn die ach so coolen Surflehrer stellten sich Rückblickend al Volldeppen heraus, denn sie schickten und bei doppelt kopfhohen Wellen raus. Es war stürmisch und Yachten und Boote lagen zerdeppert am Strand. "Fahrt mal dahinten hin und kommt dann zurück". So ähnlich lautete der Auftrag für die Prüfungsfahrt. Fanden die wohl lustig. Ob die sich da selber rausgetraut hätten ??? Jedenfalls kamen da nur einige raus und außer mir niemand auf dem Surfbrett zurück. 2 Mädels wurden in eine Grotte gespült und kamen da erst bei der nächsten Ebbe wieder raus.

    Ich konnte unerklärlicherweise die Wellen schön runterrutschen und bin dan voll auf den Strand gebrettert. Dann fingen die Deppen wieder an zu labern:"Hättest ja noch ein paar Turns drehen können... ." Aber... bestanden. Als sie bemerkten, dass die beiden Mädels weg waren, verging ihnen auch der Spaß. Ich habe danach 10 Jahre kein Surfmaterial mehr in der Hand gehabt, bis ich 1990 von einem Freund, der damals mit mir den Schein gemacht hatte, einen alten Windglider geschenkt bekam. Es ging wieder alles auf Anhieb gut und ich beschloss mit 1. eigenes Material zu kaufen. Das war ein 320er Hifly PE Brett mit 6qm Hifly Segel. Obwohl der Stuff aus jetziger Sicht auch so eine Anti-Gleit-Kombi war, erlebte ich darauf schnell meine ersten Gleiträusche. Auch Halsen ging ziemlich gut. Ich wollte mehr, kaufte ein 7qm North Prisma, einen Mistral Screamer und ein 6qm V8 statt des Hifly Segels. And den Screamer musst ich mich ein paar Wochen lang gewöhnen, dann habe ich ihn geliebt, denn er ließ sich super Halsen (immer noch nicht durchgeglitten) und extrem gut springen. Das alles konnte ich relativ schnell - aber es blieb dann auch so bis 1999. Und ich hatte mich damit abgefunden, nicht besser zu werden. Da hatte ich dann einen Mistral Custom Flow und ein 7qm Naish Stealth. Ich führ gechillt Richtung Ufer, wollte Halsen. es standen ein paar Leute im Weg und ich musste noch etwas ausweichen, dann Halse - durchgeglitten !?! Und zwar ziemlich flott. Aber wie habe ich das gemacht ??? Jetzt war ich angefixt. Ich habe mich dann ans Ufer gesetzt und Kami beobachtet, der einzige, der damals Halsen durgleiten konnte. Ich hatte inzwischen auch meinen heißgeliebten Mistral Wave Score V88. Es gelangen immer wieder durch geglittene Halsen, nur so eine Art Regelmäßigkeit bekam ich nicht rein. Das nächste Schlüsselerlebnis war dann kurz vor Weihnachten 2003. Ich war mit damals ca 85 Kg auf dem 70L Starboard Acid und 4qm Naish Edge am Veluvemeer und bin dort fast jede Halse durchgeglitten - mit nicht gerade lernfreundlichem Material und bei eher ungünstiger Wasseroberfläche. Die Erkenntnis daraus: Speed und viel Wind hilft bei Durchgleiten der Halse enorm. Für den böigen Dümmer umgesetzt hieß das, nicht unbedingt immer bis zum andern Ende surfen und dann halsen, sondern zusehen, dass man gerade da halst, wo der Wind gut ist. Seitdem klappt das. Mit dem Wave Score, den ich 1999 bis 2018 gefahren bin, war es plötzlich fast unmöglich eine Halse nicht durchzugleiten - insofern der Wind passte. Auch mit meinen anderen Boards zwischen 70 und 150L klappte das gut. 2018 bekam ich dann den JP FSW 102 - und nichts ging mehr. Nicht nur, dass ich die Halsen nicht mehr durchglitt, ich bin auch bei jeder 2. reingefallen, weil der durch diesen platbodenschiffartigen Bug bei jeder Halse , wenn ich auf Vorwindkurs voll von hinten in die Wellen reindetschte und eine Vollbremsung hinlegt. Dabei war es schon ein Kunststück mit dem Teil überhaupt erst mal ins Gleiten zu kommen. Also schnell wieder weg damit. Patrik FSW 102 gekauft. Die Bodenkurve im Bug ist viel harmonischer und somit gleitet er auch ziemlich gut. Aber Halsen ist immer noch nicht so doll. Zum Vergleich bin ich mal wieder den 110 Hawk gefahren - alles beim Alten - Halsen durchgleiten kein Problem.

    Zu den ganzen Materialproblemen kommen jetzt mit fast 60 auch noch ein paar gesundheitliche Probleme mir Knochen und Gelenken dazu und Zeitprobleme durch den Job. Das fürhte in den letzten 2 Jahren bis jetzt dazu, dass ich immer weniger Spaß am Surfen finde, weil mein Level immer schlechter wird. Und irgendwas ist immer da, das mir das Surfen vermiest. Jetzt wäre ich eigentlich im Urlaub in großenbrode/Fehmarn. Seht euch die Windvorhersagen an - es wäre der perfekte Surfurlaub geworden. Aber mein Bulli wollte nur bis Hannover - dort steht er jetzt bei einer Hinterhofwerkstatt auf dem Hof :-( . Wir sind mit einem ADAC Leihwagen wieder nach Hause gefahren - und hier sitze ich nun un schreibe mir den Frust vom Leib. Surfen ist irgendwie stressig. Der Bulli wird innerhalb der nächsten 10 Tage in meine Werkstatt gebracht und ich kann nicht mal am Homespot den tollen Wind der nächsten Tage nutzen :-( .

    Lange Rede - kurzer Sinn: Es geht nicht immer nur bergauf, ab einem gewissen Alter geht es auch wieder bergab - aus ganz unterschiedlichen Gründen.

    Lieber Uri, ich wünsche dir, dass du bald wieder den Spaß am Surfen findest. Irgendwann kommt wieder die Zeit, die die richtige fürs Surfen ist! Ich habe Surfkollegen, die die 70 schon hinter sich gelassen haben und auch wieder mit dem Surfen angefangen haben, nach langer Pause! Und die stecken mich technisch und konditionell locker in die Tasche.

    Hang loose!

    Aloha!


    Fahren, gleiten, dümpeln, schreddern

  • Lange Rede - kurzer Sinn: Es geht nicht immer nur bergauf, ab einem gewissen Alter geht es auch wieder bergab - aus ganz unterschiedlichen Gründen.


    Danke für deine coole Story. Ja, es geht halt irgendwann nicht mehr nur aufwärts :) Vor allem, wenn man

    nur sporadisch aufs Brett kommt. Gleiten bei Wellen in schöner Umgebung .. mehr will ich gar nicht mehr, das

    fordert mich schon genug. Nächste Woche geht es endlich wieder ans (warme!) Mittelmeer. Und wenn ich es

    dann endlich mal wieder schaffe, auf der Leeseite einer langen Dünungswelle ein paar schöne Halsen hinzubekommen
    dann wäre das mein nächstes AHA-Erlebnis. Und wenn es nicht klappt, dann machts auch nichts. :D

  • Wenn der Körper mitspielt und regelmässiges Training erlaubt kann man das Alter gut hinauszögern.

    Kommen dann allerdings echte körperliche Probleme dazu, die längere Pausen erzwingen, wird es um so schwerer wieder das alte Niveau zu erreichen.


    Da ich in den letzten beiden Jahren doch zu wenig auf dem Wasser war, freue ich mich aber trotzdem wie früher, wenn nach ein paar Tagen wieder Sachen klappen, die mal selbstverständlich waren, oder wenn die Kondition es zulässt wieder 0,5 qm mehr zu fahren.


    Das ist ja genau das schöne, sobald man ein paar Basics kann macht Surfen immer wieder Spaß, den Rest kann man dann je nach Anspruch und Zeit oben drauf packen.

  • Ich kann es auch kurz formulieren, für mich ist es Fortschritt, möglichst keine Rückschritte zu machen

  • Ich habe meine Fortschritte gemerkt als mich mein 80 jähriger Vereinskollege nicht mehr überholt hat 😄

    Was mich sehr gut weiter gebracht hat waren Videos die meine Frau von mir gemacht hat.

    Da konnte ich sehr gut meine Fehler analysieren.

  • gefühlt und ganz objektiv per @250 und @500 Auswertung, inkl Minimumspeed bis hin zum Durchschnittsspeed der 9. besten Halse des Tages (davor 1., 3. und 5.)

  • Es gibt gewisse Fortschritte, die kommen nur langsam, andere hingegen sofort. Das erste Mal einen Volcan zu stehen ist schon wahnsinnig geil! Da übt man Wochen oder Monate, manchmal Jahre, jeden Tag, jeden Schlag. Und irgendwann steht man ihn und ist so perplex, weil man so oft nur kurz zuvor gescheitert ist. Das erste Mal zwei oder drei Turns auf einer Welle zu fahren ist auch so etwas, was einem einfach nur stoked hinterlässt.


    Aber es gibt auch langsame Fortschritte ohne Knall-Effekt, z.B. sich in den Wellen zurecht zu finden, Wellen lesen zu können und schon früh zu sehen, ob es eine gute wird. Wenn man dann die richtige erwischt und auch der Wellenritt noch sauber ist, dann kann man noch Wochen davon zehren. Oder Föhn-Surfen - nach wie vor ist noch jede Session ein Kampf, aber mittlerweile kämpfe ich diesen gerne! Ich surfe mittlerweile vielleicht nicht mehr ganz so angefixt wie auch schon, kann aber trotzdem das Level halten, auf dem ich mich in (fast) allen Bedingungen zurecht finde. Auch wenn ich mal zwei Monate nicht mehr auf dem Board stand, kann ich rausgehen und es macht (meistens) einfach nur Spass!

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Ja, in der Welle bleibt man immer Anfänger sofern man nicht Naish heisst.

    Jedesmal wenn ich dachte jetzt klappt es wirklich gut folgte die Schwimmeinlage, oft mit nachfolgendem Materialneukauf, wobei das die bessere Variante zu kaputten Knochen war.

    Daher ersetzt mir ein guter Wellentag eine Woche Flachwasser.

  • Ich habe meine Fortschritte gemerkt als mich mein 80 jähriger Vereinskollege nicht mehr überholt hat 😄

    Was mich sehr gut weiter gebracht hat waren Videos die meine Frau von mir gemacht hat.

    Da konnte ich sehr gut meine Fehler analysieren.

    Ja, Video ist echt kacke. Ist so unerträglich ehrlich zu einem. Ist echt schlimm, wenn die Innensicht sich so gar nicht mit der Außensicht deckt.

  • Ich habe meine Fortschritte gemerkt als mich mein 80 jähriger Vereinskollege nicht mehr überholt hat 😄

    Was mich sehr gut weiter gebracht hat waren Videos die meine Frau von mir gemacht hat.

    Da konnte ich sehr gut meine Fehler analysieren.

    Ja, Video ist echt kacke. Ist so unerträglich ehrlich zu einem. Ist echt schlimm, wenn die Innensicht sich so gar nicht mit der Außensicht deckt.

    Ich kenne das vor allem vom Tanzen: Nach Show-Auftritten konnte ich erst nach einem Jahr, also mit genügende Distanz die Videos anschauen - vorher war das für mich zu schlimm anzusehen.

  • Wenn man echte Fortschritte will und das zügig führt kein Weg am Video vorbei, natürlich braucht man jemand, der das gut erklären kann und Wege kennt wie man es besser bzw. richtig macht.


    Mir sind einige Punkte im Kopf geblieben, die immer wieder vorkamen, Arme strecken beim Wasserstart, Knie beugen beim Halse einleiten und insgesamt die Dynamik der Bewegung bei der Einleitung der Halse.

    Bei der Halse kann man von Nicos YT Videos viel lernen, wie der die Halse einleitet und dynamisch weiterfährt ist sensationell, wenn ich eine annähernd so hinbekomme und dann noch auf Video ist der Surftag perfekt.


    Ich habe nur gute Erfahrungen mit Video gemacht, das ist ja jetzt auch alles viel einfacher geworden.

  • Wenn man seit geraumer Zeit auf dem Wasser ist und irgendwann realisiert, dass man in der ganzen Zeit das Material gar nicht bewusst wahrgenommen hat, weiß man, dass das Material perfekt ist und Windsurfen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Dann ist man frei aus den Bedingungen alles rauszuholen oder einfach den Sport in vollen Zügen zu genießen.

  • Bei mir waren es zwei Dinge: Das Entwickeln einer gewissen Gleichgültigkeit bei viel Power im Segel (mal von Föhn am Urnersee abgesehen). Ein langer Prozess war auch, bis ich als Leichtgewicht auch bei gutem Wind Segel in "Erwachsenen-Grösse" fahren konnte. Ich kann mich aber nicht mehr erinnern, ab wann ich das konnte - war wohl ein zu langer Prozess, bis es so weit war.