Ist die Wing-Apokalpyse schon da?

  • Pumpfoilen nach Dockstart ist ja auch wieder was Anderes, der nimmt die erforderliche Anfangsgechwindigkeit beim Start mit und das Board muss von Anfang an nicht den Wasserwiderstand überwinden...

    btw, bin bisschen eingerostet, was zum Geier ist ein "dedizierter Wassersportler"???

  • Pumpfoilen nach Dockstart ist ja auch wieder was Anderes, der nimmt die erforderliche Anfangsgechwindigkeit beim Start mit und das Board muss von Anfang an nicht den Wasserwiderstand überwinden...

    btw, bin bisschen eingerostet, was zum Geier ist ein "dedizierter Wassersportler"???

    dediziert Bedeutung: gewidmet ,zugeeignet, #soviel wie : "Kann über Wasser laufen"

  • Pumpfoilen nach Dockstart ist ja auch wieder was Anderes, der nimmt die erforderliche Anfangsgechwindigkeit beim Start mit und das Board muss von Anfang an nicht den Wasserwiderstand überwinden...

    btw, bin bisschen eingerostet, was zum Geier ist ein "dedizierter Wassersportler"???

    dediziert Bedeutung: gewidmet ,zugeeignet, #soviel wie : "Kann über Wasser laufen"

    ach, sind das die, bei denen jedes zweite Wort "tatsächlich" lautet? Dann hab ich schon paar von denen gesehen ;)

  • Windfoilen ist faktisch die überlegene Variante. Schneller, früher, beweglicher und flexibler. Der einzige Nachteil ist, dass es mit Abstand die am schwierigsten zu lernende Foilsportart ist, was bei machen Wingern aktuell wohl den Blick ein wenig verklärt.

    Die Physik sagt etwas anderes ;) was das aufs Foil kommen betrifft.

    beweglicher würde ich definitv den Wing halten.
    Flexibler in Bezug zu was ? zur Windrange, da sehe ich die Wings auch im Vorteil.

    Schneller ja das sind sie noch.
    Bin hier aber auch skeptisch. Da muss man sich z.b. den Americas Cup ansehen. Die fliegen da bei 15kn Wind mit 50kn übers Wasser.
    Da ist also bei allen 3en (Wing Wind Kite - Foil) noch viel Potential.
    Die Frage ist eher was bekommt man am besten unter Kontrolle. So ein Boot im Americas Cup wird ja von vielen Leuten unter Kontrolle gebracht da quasi alle angenehme Positionen haben. Surfer müssen das ganze mit Ihrem Körper im stehen machen.

    Anders als beim Leichtwind sind bei Spitzengeschwindigkeiten ab 40kn die schweren Surfer ganz klar im Vorteil. bzw. auch die einzigen die diese ohne Hilfsmittel überhaupt erreichen können nach aktuellem Stand der Technik. Aber warten wir mal ab was die Technik und die Hilfsmittel in der Zukunft so bringen, vielleicht dreht sich das ja das leichte Surfer Hilfsmittel wie Gewichte taktisch besser positionieren können.


    aber hey im Grund ists doch egal. Jede dieser 5 Surfarten hat Ihren ganz eigenen Reiz. Jeder soll das machen was er möchte. Aber vergleichen sollten man nur untereinander, der Rest ist eigentlich nur für Fortschritt und Entwicklung interessant und wichtig.

    aber eines ist doch sicher Wingfoilen verleiht dem Surfsport gerade wieder neuen Glanz und Aufmerksamkeit etc. Und da ja wie gesagt gemeinsam entwickelt wird profitieren somit auch alle anderen davon :)

  • sdberlin

    Zunächst geht es mir um Summe in der Kombination aus schneller , früher , beweglicher , flexibler.... im Vergleich mit den anderen Windsportarten und da sehe die Vorteile faktisch halt beim Windfoilen.

    Ein Foilkite geht früher los, ist aber im Topspeed nicht wirklich schneller. Das Handling, die mögliche Spotauswahl, und das Problem bei Flaute weit draussen z.B, sind schon gravierende Nachteile. An vielen Spots kommst du damit z.B. nur sehr eingeschränkt, oder gar nicht aufs Wasser, etc.

    Bildschirmfoto 2021-08-10 um 17.50.58.png

    Wingen geht nicht wirklich früher wie Windfoilen. Ein guter , trainierter Winger kann das Foil vielleicht mit den Füßen etwas früher anpumpen wie ein Windfoiler, weil das Board durch die fehlende Verbindung Mast Segel beweglicher ist. Wenn der Wind dann nicht dauerhaft reicht macht er das ein paar mal und dann platzen ihm die Oberschenkel. Beim Topspeed sind die Wings dann doch sehr limitiert. Kai Lenny hats probiert . Bei 31 mpH / 27 Knoten war Ende:


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    Und nach dem PWA Weltcup in Israel und dem Umstand ,dass Slalom-Foil noch ganz man Anfang steht glaube ich, dass es da dann im Quervergleich auch für das klassische Finnensurfen in den meisten Revieren eng wird. Gilt nicht für Welle , Freestyle, und noch Speedsurfen.

    ABER : Am Ende kommt es natürlich drauf an, wer für sich was am geilsten findet. Ich : Flachwasser = Windfoilen , 25Kn + oder Welle = Windsurfen. Beides immer besser als Wing oder Kite. :)

    My 2 cents.

  • Ein Foilkite geht früher los, ist aber im Topspeed nicht wirklich schneller. Das Handling, die mögliche Spotauswahl, und das Problem bei Flaute weit draussen z.B, sind schon gravierende Nachteile. An vielen Spots kommst du damit z.B. nur sehr eingeschränkt, oder gar nicht aufs Wasser, etc.

    die Kites sind schneller, mit und ohne Foil. (ich bin kein Kiter, aber das muss man anerkennen ;) )

    Quote

    Wingen geht nicht wirklich früher wie Windfoilen. Ein guter , trainierter Winger kann das Foil vielleicht mit den Füßen etwas früher anpumpen wie ein Windfoiler, weil das Board durch die fehlende Verbindung Mast Segel beweglicher ist. Wenn der Wind dann nicht dauerhaft reicht macht er das ein paar mal und dann platzen ihm die Oberschenkel.

    hatte ich hier heute irgendwo geschrieben. du musst den true wind und apperent wind zusammen addieren. wenn du dich also mit dem Wing aufs Foil pumpst dann reicht er auch um oben zu bleiben. Das ist ja das geniale daran.

    Quote

    Beim Topspeed sind die Wings dann doch sehr limitiert. Kai Lenny hats probiert . Bei 31 mpH / 27 Knoten war Ende:

    Key Lenny ist nicht schnell, (Aussage von Balz Müller)
    beim Wingen liegen die besten bereits bei 35kn, Balz sein Ziel ist es diese zu übertreffen.

    Auch in dem Video von Kai nicht vergessen das das auf Hawaii ist, die Luft ist dort dünner ist als hier bei uns in Europa. Gleiches hast ja auch in Ägypten. wenn da 20kn Wind angesagt sind, fahren die immer noch 8.6 während die hier dann schon auf 6.2 oder 5.6 runter gehen würden. Luft ist da dünner.

  • allerdings geht es beim foilen nicht ums gleiten / gleitzustand sondern ums foilen.

    Ach Mensch, diese Spitzfindigkeiten immer. Mein Fehler, meinte dann halt ins Fliegen kommen. Ist doch klar was ich meine :D

    btw, bin bisschen eingerostet, was zum Geier ist ein "dedizierter Wassersportler"???

    zB:

    Balz Müller für Wing Foilen

    Nico Prien fürs Wind Foilen

    x Beliebiger Pro Kiter fürs Kitefoilen


    bisschen unlogisch ausgedrückt !


    Aber ist schon interessant wie die Meinungen auseinander gehen, allein deswegen wäre es doch höchstspannend dieses Duell zuzusehen :P

  • Es gibt immer Bedingungen wo das eine Vorteile hat! Foil geht am frühesten los Kite ist am Schnellsten

    und Surfen ist am Geilsten😁

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Weil da nur Tiedruckgebiete sind oder warum?

    die Dichte der Luft ist da anders.
    gleiches Problem auch auf den hohen Bergseen in der Schweiz.

  • ich lese ja hier sehr interessiert mit aber das würde mich jetzt schon interessieren.

    Auch in dem Video von Kai nicht vergessen das das auf Hawaii ist, die Luft ist dort dünner ist als hier bei uns in Europa. Gleiches hast ja auch in Ägypten. wenn da 20kn Wind angesagt sind, fahren die immer noch 8.6 während die hier dann schon auf 6.2 oder 5.6 runter gehen würden. Luft ist da dünner.

    Was soll den da der Grund dafür sein? Alles auf Meereshöhe...

    (den Krater vom Kilauea lass ich mal weg :))

  • Warum die Luft in höheren Lagen dünner ist müsste ich jetzt selbst googlen, das es aber es aber so ist sollte einleuchtend sein.


    Warum die Luft in Ägypten Hawaii Neuseeland dünner ist hängt mit der Luftfeuchtigkeit zusammen.

    Hatte mir mal einer im Australischen Forum erklärt. Kamen da drauf das die bei 25 kn einen 5er Wing nehmen und meinten das man bei 8kn niemals mit einem 6er Wing ins fliegen kommen kann.
    Ein zusätzlicher Beleg das dies so ist waren auch die Olympischen Spiele, wo die Neuseeländer am Anfang massive Probleme hatten weil sie mit der dichteren Luft nicht zurecht kamen.


    Genauer müsste ich jetzt selber googeln, habe es aber in Ägypten schon selbst erlebt das da 20kn Wind auf dem Tacho standen sich das aber irgendwie gar nicht wie 20kn an der Ostsee angefühlt hatten etc.

  • geh mal auf Wikipedia Luftdruck:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Luftdruck#Variabilität_und_Extremwerte


    Die Tabelle zeigt sehr schön die deutliche Abhängigkeit des Luftdrucks mit der Höhe. Der Einfluß auf die Segelgröße ist bekannt.

    Die täglichen Schwankungen des Luftdrucks mit der Temperatur auf Meereshöhe ist im Vergleich mit dem Absinken des Luftdrucks mit der Höhe als sehr gering anzusehen.

    Interessant auch die Luftdruck Messungen von den Extremwerten aber dies immer nur im Zusammenhang mit Extremwettterlagen wie Hurricanes. oder ähnliches. Surfen ist da nicht so angesagt.:)

    Schilderungen von von spürbar verschiedenen Windrücken bei gleicher Höhenlage würde ich eher als Folklore einstufen.

  • Unterschiedliche Salzgehalte der Gewässer lasse ich mir ja noch gefallen als möglicherweise wahrnehmbare Unterschiede aber die Luft auf NN ist überall gleich "dick" abgesehen von minimalen Unterschieden aufgrund unterschiedlicher Temperatur/ Luftfeuchte/ Luftdruck. Diese Schwankungen kann man aber in Europa genauso wie anderswo haben.

  • Windfoilen ist faktisch die überlegene Variante. Schneller, früher, beweglicher und flexibler. Der einzige Nachteil ist, dass es mit Abstand die am schwierigsten zu lernende Foilsportart ist, was bei machen Wingern aktuell wohl den Blick ein wenig verklärt.

    So werden Meinungen zum Fakt!

    Ich betreibe alles seit Jahren; für einen Anfänger ist meiner Meinung nach ohne jegliche Erfahrung Wingen am schnellsten zu erlernen.

    Für einen Windsurfer ist Windfoilen am einfachsten zu erlernen, für einen Kiter das Kitefoilen.

    Aber es gibt auch andere Kriterien:

    Schleppe ich mein Material 200m über einen Sandstrand(vielleicht auch noch vom Parkplatz) und muß auch noch 100m im Wasser laufen bevor die Tiefe ausreicht; dann kotze ich mit Windfoil am Meisten.

    Shorebreak; überhaupt foilen in der Welle, das letzte was ich nutzen würde wäre Windfoilmaterial.

    Ruppiger Wind; Windfoilen unfahrbar, Kitefoilen stressig, Wingfoilen am leichtesten.

    Abdeckungen und schlechter Startplatz, Paradedisziplin fürs Wingfoilen, danach dann Windfoilen.

    Beweglicher und flexibler; na die längste Fuselage hat ein Windfoil, gepaart mit der höchsten Streckung der Flügel; wie soll das beweglich sein???

    Das ist die Paradedisziplin des Kitefoils bei mir. Der Kite schränkt das im unteren Windbereich etwas ein, doch bei 14kn kann man einen 5er Kite nutzen, der sorgt für passende Beschleunigung und Drehvermögen

    Also jedes hat seinen Sinn bei mir, ich reagiere da auf die Gegebenheiten.

  • Mir erschließt sich die Argumentation bei Hawaii nicht. Ich fahre auf der Ostsee bei 18-20 kn ein 6,1er Segel und ich bin auf Hawaii bei 18-19 kn ein 6,0er Segel gefahren........beide Male auf einem 90 l Board.

  • ich habe nur berichtet was mir die Neuseeländer gesagt haben und was ich selbst in Ägypten beobachtet habe.

    Das sich die Dichte ändert merkt man ja auch bei z.b. Nebel. Mit dem ganzen Wasser in der Luft fühlt es sich ja eher wie eine "Suppe" an.

    Mir erschließt sich die Argumentation bei Hawaii nicht. Ich fahre auf der Ostsee bei 18-20 kn ein 6,1er Segel und ich bin auf Hawaii bei 18-19 kn ein 6,0er Segel gefahren........beide Male auf einem 90 l Board.

    Ich war noch nie da, keine Ahnung wie es da ist :D
    Wenn aber jemand erzählt das er bei 30kn einen 4er oder 5er Wing nimmt. während man sonst da eher einen 2.5er oder 3er nimmt, habe ich angenommen das es das gleiche Phänomen ist wie eben in Ägypten oder Neuseeland.


    vielleicht ist Luftdichte auch physikalisch falsch ausgedrückt, aber irgendwo gibt es eine Erklärung wieso man trotz gleicher Windgeschwindigkeit unterschiedliche große "Segel" braucht.

  • vielleicht ist Luftdichte auch physikalisch falsch ausgedrückt, aber irgendwo gibt es eine Erklärung wieso man trotz gleicher Windgeschwindigkeit unterschiedliche große "Segel" braucht.

    Die Luftdichte ist in Meereshöhe fast über all gleich, aber auf Fuerteventura brauche ich bei gleicher Segelgröße weniger Wind als bei mir an der Nordsee, da auf Fuerteventura die Wellen viel besser sind.


    Wenn wir mit dem Schiff von Spanien nach Argentinien den Globus runter gefahren sind, brauchten wir ein Tag weniger als den Globus wieder hoch nach Spanien, wie kommt das wohl?