Slalomregatten in Zukunft mit Finne oder Foil - Diskussion

  • Wenn das Material und die Fahrtechnik so ist das man auch bei viel Wind und Speed hinten auf dem foilboards stehen kann ist auch kleines Finnenzeug Geschichte. Dann bügeln die Foiler bis ca 1 m chop wie im Flachwasser drüber.


    Solange alle finnenslalomfahrer immer das flache Wasser suchen( ich bin immer der einzige der extra in den chop zum trainieren fährt) ist die ganze Aussage in Richtung, foilen ist langweilig, für mich nur haltloses Geschwafel.


    Wenn sich die Technik ändert wird es leichter schnell zu sein. Aber deshalb wird es für Anfänger nicht leichter! Es sieht nur so aus als ob die Foiler passiv drauf stehen. Da sind deutlich mehr Anpassungen von der Körperposition als bei der Finne. Die müssen nur extrem schnell und feinfühlig kommen, sonst gibt es einen mega Crash.

  • Auch wenn ich mit Foilen aufgehört habe ist Foilen nicht langweilig sondern einfach nur anderes Surfen.

    Am Anfang war ich nach dem Foilen immer fix und fertig.

    Foilen verlangt viel mehr Konzentration hatte ich das Gefühl.

  • deutlich mehr Anpassungen von der Körperposition als bei der Finne. Die müssen nur extrem schnell und feinfühlig kommen, sonst gibt es einen mega Crash.


    Foilen verlangt viel mehr Konzentration

    genau das hatte ich von Anfang an vermutet und deshalb angesichts vieler Surfer, denen schon die halse zu komplex ist, nicht gedacht, dass das so einen Boom erleben wird, doch sehr vielen gelingt (Wingfoilen) und in solche Geschwindigkeitsbereiche vordringt (hatte es allenfalls als leichtwindalternative für überdurchschnittliche bewegungstalente gesehn)

  • Auch wenn ich mit Foilen aufgehört habe ist Foilen nicht langweilig sondern einfach nur anderes Surfen.

    Am Anfang war ich nach dem Foilen immer fix und fertig.

    Foilen verlangt viel mehr Konzentration hatte ich das Gefühl.

    echt - hast du direkt wieder aufgehört? Wegen dem Sturz oder hat es dir keinen Spaß gemacht?

  • Auch wenn ich mit Foilen aufgehört habe ist Foilen nicht langweilig sondern einfach nur anderes Surfen.

    Am Anfang war ich nach dem Foilen immer fix und fertig.

    Foilen verlangt viel mehr Konzentration hatte ich das Gefühl.

    Den Eindruck hatte ich bei meinen wenigen Versuchen auch. War bei meinen Kite Versuchen ähnlich, da war nur weniger Ergebnis und mehr Badefrust.


    Wenn ich genug Zeit hätte beides ausreichend oft zu machen würde ich Foilen zum Surfen hinzunehmen, aber so bleibe ich bei dem was ich gerne mache und kann, um da nicht noch weiter abzubauen.


    Das spricht aber nicht gegen das Foilen, was ich sehr interessant finde, sondern ist meiner persönlichen Situation geschuldet.

    Diverse Sportarten (Gleitschirm, Foilen, Kiten) schlecht zu können ist auf Dauer unbefriedigend, lieber eines richtig!

  • Auch wenn ich mit Foilen aufgehört habe ist Foilen nicht langweilig sondern einfach nur anderes Surfen.

    Am Anfang war ich nach dem Foilen immer fix und fertig.

    Foilen verlangt viel mehr Konzentration hatte ich das Gefühl.

    echt - hast du direkt wieder aufgehört? Wegen dem Sturz oder hat es dir keinen Spaß gemacht?

    Ich habe nicht wegen dem Sturz aufgehört.

    Spaß war ok.

    Das Problem ist eher der Aufwand wenn man beides macht.

    Zb. Letztens bei uns am See war der Wind zuerst gut zu Foilen.

    Da habe ich das 6,5er Freeride Segel aufgebaut und bin gefoilt. 1 Stunde später war der Wind so Stark das ich mit 7qm

    Slalom Surfen konnte also Slalom aufgebaut.

    Das ist mir einfach zu viel Aufwand.

  • Ich muss sagen, für mich gesehen und den Bedingungen geschuldet, foile fast lieber, klar weil ich noch was lernen kann.... und meine Statur eben eher foil als slalomtauglich ist. Habe den internen Vergleich mit meinem Sohn, Dienstag Wind am Chiemsee. Er mit 7,2 und 115L SL Board, erst 25-30 Knoten dann 10-15 Knoten. Ich habe das 6,2 Natrual und das Patrick 140 mit dem kleinen Flügel von F4 auf dem NP EVO verwendet. Locker bei 30 Knoten noch gefoilt..., dann hat der Wind nachgelassen, ich bin weiter gefoilt mein Sohn hat auf 8,2 umgebaut... dann haben wir getauscht, er mit 6,2 ich mit 8,2.... was soll ich sagen....

    ich bin dann an Strand, er ist eine Stunde weitergefoilt... d.h. für mich weniger Aufwand weil ein Segel reicht und ich von 10 bis 25 Knoten alles abdecken kann... und langsamer bin ich auch im direkt vergleich nicht, das einzige sind ein paar Spitzenboen, wo er auf SL schneller ist....

  • Solange alle finnenslalomfahrer immer das flache Wasser suchen( ich bin immer der einzige der extra in den chop zum trainieren fährt) ist die ganze Aussage in Richtung, foilen ist langweilig, für mich nur haltloses Geschwafel.

    Abgesehen davon dass es bei mir in der Nähe kaum Spots mit wirklich glattem Wasser bei Wind gibt, war ich gestern in Megachop unterwegs und hatte einen tierischen Spaß!
    Ein Foilkiter war auch am Start, der hätte nebenbei noch Buch lesen und Kaffee trinken können so wie der aussah.
    Ich mag Sport und den physischen Workout. Das Feeling vom Wasser, die Dosierung des Finnendrucks, das Adrenalin bei Topspeed über Kabbel.
    Könnte heulen wenn ich dran denke dass es das bald nicht mehr gibt.

  • Könnte heulen wenn ich dran denke dass es das bald nicht mehr gibt

    so geht es mir auch, und die Foiler grinsen siegesbewusst.


    Aber warten wir die nächsten Jahre ab. Slalommaterial wird schon noch einige Jahre aufzutreiben sein, oder dann eben Customs/Kleinserien.


    Ob Race-Foilen je im Hobbybereich ankommt, ist für mich fraglich, es könnte auch einmal das Schicksal der Formulas ereilen.

  • seh ich auch problematisch, einerseits haben wir schon die aufteilung formula foil und iQfoil

    innerhalb iQfoil massive streitereien


    dann noch slalom und kursrennen


    bisserl sehr divers das ganze


    un für die spassfraktion kommt wingen massiv daher


    in 10 jahren werden wir mehr wissen

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Aber warten wir die nächsten Jahre ab. Slalommaterial wird schon noch einige Jahre aufzutreiben sein, oder dann eben Customs/Kleinserien.


    Ob Race-Foilen je im Hobbybereich ankommt, ist für mich fraglich, es könnte auch einmal das Schicksal der Formulas ereilen.



    Ich möchte an der Stelle noch eine Beobachtung der letzten Tage vom Gardasee einstreuen ....- WE als auch Wochentags.

    Die Ora wehte in unterschiedlicher Qualität. Zu sehen waren:


    - eine Handvoll von ital. IQ-Foil-Wettkämpfer beim Training, regelmäßig - ca. 4-5. (recht beeindruckend, - Winkel- Speed etc. )

    - eine ganze Reihe von Foil-Wingern, - aller Könnensstufen (Maximum Respekt an Anfänger und leichten Fortgeschrittenen bei dem Kabbelsalat zum Teil :thumbup: ...)

    - Windsurfer mit Freeride,Freewave,Freemove-Material - klar, nicht zu wenige ...eher die breite Masse ....


    => UND: Slalom-Windsurfer (Finne) mit eher jüngeren Material , nicht zuletzt aus 2021. ..in nicht unerheblicher Anzahl - Private, Semi-Profis und eben auch Contest-Fahrer. ( "An der Wand" über/unterhalb Ponale sind ein paar Contest-Fahrer mit 21er Material rumgeschossen - das war nicht nur beeindruckend ... das war einfach nur geeei ....) !!!


    PRIVATE (!) Foil-Surfer .... habe ich gerade bei den guten Ora-Bedingung - schlicht KEINE gesehen / keine entgegengekommen ...und ich bin quer über den See ...immer den Böen-Feldern hinterher .... .... :D

    Evtl. habe ich auch welche übersehen - aber auch an Land - eher Fehlanzeige: - die Foils die dort aufgebaut waren - eben auch eher Contest-Fahrer im Training. Anzahl: Einstelliger Bereich ... (Private ...?..- eher nicht ....)


    Also: Bei aller Faszination für die Foil-Entwicklung und den noch entfernten Grenzen des machbaren in diesem Bereich - nicht vergessen wer den ganzen Spass (AUCH der PWA) am Ende bezahlen soll. Der Freizeitsportler/Endverbraucher durch den Kauf von Produkten.

    SICHER wird derzeit eine gute Menge von Foil-Equipment umgesetzt - allerdings so meine subjektive Einschätzung, hat dies sicher auch seine Grenzen - hinsichtlich der Zielgruppe. ....- triftet der Nachwuchs und Freizeitsportler bei Leichtwind nicht eher Richtung Wing-Foil ab .... :/ ....


    Und Slalom-Material hat sich eben auch über viele Jahre eine (vermutlich recht treue) Zielgruppe erschaffen (nicht endlos groß, aber stabil ... :!: - ich gehöre dazu ...und fand das 21er -Material was mir da um die Ohren geflogen ist - spannend .... ;) ....


    Alles subjektive Einzel-Fall-Beobachtung, ich weiß ....aber aus dem Bauch heraus: SL-Boards in den Breiten ca. 60 - 80 cm wird es schon noch viele Jahre geben ...dann sind es eben keine gefühlten 15 Brands mehr sondern nur noch 5-7 Marken die ihr Geschäft finden werden .....

  • Im Freizeit Bereich muss man weiter unterscheiden


    Einen Urlaubssurfer mit mäßigem Fahrkönnen sehe auch zukünftig nicht auf dem Foil.


    Bleiben also engagierte Hobby Surfer, da hängt es wohl von der Vorliebe und dem Revier ab.

    Im Binnensee Bereich würde Foilen die Wassertage vermehren.

    An der See spielt man bei schwachem Wind lieber weiter Volleyball.


    Wenn ich nicht eine Mega Surfausrüstung im Keller hätte, die 4-9 Bft abdeckt, würde ich unten auf Foilen umsteigen, die 5.000 Euro Wertverlust für alt + neues Material ist mir aber aktuell zu viel, neben dem Zeitfaktor, ich kann nicht so viel üben, um schnell so Foilen zu können wie ich es können wollen würde, damit es Spaß macht

  • Wenn es so ist,ist es doch prima für die Industrie. Anstatt von den Teamfahrer zu einem Sporttpreis kaufen die Kunden dann für anständig Geld vom Hersteller

  • Ich würde auch sagen, das regelt sich von alleine.... Aber am Markt sieht man ja schon, dass auch viele Freizeitprofis das große Slalomzeug verkaufen.... warum wohl.... und ja am Gardasee sind noch nicht viele Foiler bei viel Wind, einige die ich kenne, sind schon auf Wing umgestiegen, Beobachtung am Al Core.Camping.... Ich gehörte dazu, bin mit Foil und Formula rauf nach Navene, da mir in Torbole zuviel Wind war..:-)

    speziell am Lago gibt es noch ein paar alte Kollegen, die sich partou weigern, das foilen zu lernen.... mal sehen wie lange noch....


    Und für viele Freizeitprofis hat das Highwindfoilen noch nicht stattgefunden, das kommt jetzt erst nach dem PWA.... jetzt bekommt man auch schon die 1m Flügel, die im vorletzten Jahr gehippt worden sind, gebraucht zu kaufen, da die Tendenz weg vom Formulafoil hin zum Slalomfoil geht... siehe Ankündigung SAB, auch kleine Flügel anzubieten... Für mich habe ich erstmal entschieden, Wing ist nix für mich, lieber Slalomfoil und Formulafoil....


    Auch im Freizeitregattabereich wird sich foil mehr und mehr durchsetzen, beispiel one Hour.... 3 Wettfahrten Foil, eine Wettfahrt Finne... Das Zeitfenster für guten Wind mit Finne am Lago ist einfach begrenzt, Foilrennen kann ich fast von 11 Uhr bis 18 Uhr starten... sofern der Veranstalter es mal auf die Reihe kriegt... und es ist glaube ich auch künftig ein gemischtes Feld möglich.... Ich hab genauso Angst an der Tonne mit einem Italiener mit Finne zu kämpfen, wie mit Foil, der mit der größeren Familie fährt großzügig um die Boje rum...

  • leider ist mir der weitere Weg des Foil Material bez. Slalom nicht klar.


    Auf dem See ist für mich klar: 91 cm Foiler mit 100 cm Up/down Foil bzw. 80 cm Slalomfoil. Mein 8.0 qm Foil+-Segel reicht für alles.


    Bei mehr Wind fahre ich seit dieser Saison das Phantom RF 6.0 - fantastisch (hätte auch hier eigentlich gerne ein Patrik Foil+ gehabt - aber gibts noch nicht).


    Aber auf welcher Boardklasse werden wir Amateure denn die kommenden kleinen SL-Flügel (z.B. 65 cm breit wie bei Phantom) fahren?


    Geht das auf einem z.B. 110-130 liter Foilboard mit einer Breite von 75-80 cm? Oder müssen wir bei Starkwind auch bei den kleinen SL-Foils zu den 91 cm Boards greifen?

  • das scheint irgendwie noch niemandem klar zu sein ;)

    auch welche regeln, registrierungen etc....


    weil oben OHC angesprochen wurde - finne war mit 120 teilnehmern ausverkauft und viele wurden abgewiesen, foil waren ca 40 starter, ich schätze die hälfte davon ist finne und foil gefahren.

    der grosse run ist dort noch nicht zu sehen

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  • welche mastlängen seht ihr denn bei foil - slalom? auch so lang wie bei courserace?

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  • Das Problem ist eher der Aufwand wenn man beides macht.

    Zb. Letztens bei uns am See war der Wind zuerst gut zu Foilen.

    Da habe ich das 6,5er Freeride Segel aufgebaut und bin gefoilt. 1 Stunde später war der Wind so Stark das ich mit 7qm

    Slalom Surfen konnte also Slalom aufgebaut.

    Das ist mir einfach zu viel Aufwand.


    Und warum hast du nicht einfach nur das Board gewechselt und hast das 6.5 weiter benutzt?

    Sache von nicht mal 5 Minuten...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • welche mastlängen seht ihr denn bei foil - slalom? auch so lang wie bei courserace?


    wenn ich das nur wüßte? mein 85 cm Moses Mast auf dem kleinen Foilboard mit dem 6.0 SEgel ist definitiv zu kurz - das neue SABFOILS Slalomfoil hat einen 95 cm Mast (und der 95 cm von Phantom war mir 2020 auf dem Peloponnes gerade lang genug).


    Lieber Mias, was denkst du über die notwendige Boardbreite und Mastlänge für Slalom-Foiling?

  • Ich kann nur meine Erfahrung mit der JP Hydrofoil Slalom sagen, 91cm geniales Brett, agil usw..... und 95cm Mastlänge.... steht auf der Wunschliste...


    Ich fahre derzeit 6,2 Freeridesegel, den 140L Patrick V2 Slalom und den 59 Flügel vom pinken NP EVo auf dem blauen NP EvoF4 2020... geniale Kombi...


    größeres Segel ab 7,2 dann mit dem 80cm originalflügel.. und dann 8,2 NP Evo 12 auf dem Gaastra formula mit dem NP F4...