Jagd auf Sailrocket: Projekt SP80 formiert sich

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    Das Ingenieurteam der ETH Lausanne hat einen neuen, entscheidenden Schritt getan: Das Projekt, das den 2012 von Vestas Sailrocket aufgestellten Geschwindigkeitsrekord im Segeln pulverisieren soll, hat soeben wichtige Unterstützung erhalten, die den Bau des Bootes nun ermöglichen wird: An Bord geholt wurde der Schweizer Uhrenhersteller Richard Mille, der nun Titelsponsor dieses Abenteuers wird. Das dürfte diesem Bootsprojekt kräftig Schub verleihen.

    «Dank der Unterstützung von Richard Mille spielen wir nun in einer ganz anderen Liga», vertraut uns Mayeul van den Broek an, einer der drei Ingenieure und Initianten des Projektes. Wer beim Segeln eine Geschwindigkeit von 80 Knoten erreichen will, hat es nicht leicht – auch nicht bei der Suche nach Sponsorengeldern. Mit Richard Mille kann jetzt nicht nur der Bau des Bootes beginnen, sondern auch von der Kommunikationskraft dieses renommierten Uhrenherstellers profitiert werden.

    Das Segeln mit seinen innovativen und waghalsigen Projekten hat nichts von seiner Anziehungskraft eingebüsst – ein positives Signal für die Zukunft unseres Sports, wo die Innovationsmöglichkeiten noch längst nicht ausgeschöpft scheinen. Im kleinen Massstab wurde die SP80 bereits getestet; das «echte» Boot dürfte Ende 2021 bereitstehen. Für 2022 sind der Rekordversuch sowie zahlreiche Probefahrten und Anpassungen in Südfrankreich geplant. Alles über den weiteren Verlauf dieses abenteuerlichen, am Genfersee geborenen Projektes erfahren Sie selbstverständlich in Ihrem Skippers-Magazin sowie auch jederzeit unter sp80.ch 

    SP80 | Chasing the World Sailing Speed Record

    Projekt SP80.jpg