Mastmessung selber machen

  • Die Rückstellgeschwindigkeit hat daoch was mit der Härte oder Steifigkeit zu tun. Nicht mit dem IMCS, was die Form der Biegekurve beschreibt. Wenn bei geringer geringerrm Gewicht die gleiche Steifigkeit erzielt wird, ist die Rückstellgeschwindigkeit höher, weil weniger Masse. Daher ist in der Regel bei SDM auch höher als bei RDM.

    Genau so ist es. Ich hab das so verstanden, dass das eine ganz andere Messung in einem zweiten Schritt werden könnte.

  • richtig , das säre was ganz anderes

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • ...


    Aber warum willst du das IMCS System verlassen zu einem eigenen System, was letztlich keine Vergleiche zulässt (ausser in deinem Kämmerlein).

    ...

    die wesentlichen punkte habe ich oben schon beschrieben


    zu wenige messpunkte - auf 4-5m nur 3.

    Und was erwartest du dir von einer eigenen Einteilung, bzw. eigenen Methode?

    Die Masten werden dir dennoch so geliefert, wie sie irgendwo liegen.

    Und welcher der bessere Mast für Segel XYZ ist, machst du dann woran fest?

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  • dass ich abschätzen kann warum sich der eine oder andere mast besser anfühlt, besser oder schlechter fährt, ein anderes profil ergibt.


    und nach einer zeit des lernens kann man evtl auch verbesserungen daraus ableiten


    jetzt kann ich einen mast anschaun und sagen - rot oder schwarz - aber nicht mehr

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  • jetzt kann ich einen mast anschaun und sagen - rot oder schwarz - aber nicht mehr

    Das kannst du wohl so sehen, wenn du die Empfehlungen des Herstellers und dessen Angaben (sofern veröffentlicht) ignorierst.

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  • die angaben sind einfach viel zu weit gestreut - hab ich doch eingangs geschrieben

    zwei masten, laut IMCS / Herstellerangaben gleich
    segel mehrfach aufgeriggt, gleiche einstellung
    ergebnisse sehr unterschiedlich (Profil im bereich der gabel)
    wiederholgenauigkeit beim mast durchaus gut - also kommt der unterschied von der biegekurve, nicht vom tuning


    jetzt hab ich ca 5 460er und 8 430er da liegen, und wenn ich die schon vergleiche dann will ich da auch sinnvolle aufzeichnungen dazu haben / machen

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  • Und wie willst du das dann in der Praxis händeln?

    Mast schicken lassen und dann reklamieren, wenn er deiner Meinung nach nicht passend ist der eigenen Erkenntnis folgend?

    Und woher willst du wissen, welches die perfekten Maße wären für Segel XYZ?


    Vielleicht wird ein Mast gar besser für ein gewisses Segel nach 50x Gebrauch...

    :-)

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  • die angaben sind einfach viel zu weit gestreut - hab ich doch eingangs geschrieben

    zwei masten, laut IMCS / Herstellerangaben gleich
    segel mehrfach aufgeriggt, gleiche einstellung
    ergebnisse sehr unterschiedlich (Profil im bereich der gabel)
    wiederholgenauigkeit beim mast durchaus gut - also kommt der unterschied von der biegekurve, nicht vom tuning


    jetzt hab ich ca 5 460er und 8 430er da liegen, und wenn ich die schon vergleiche dann will ich da auch sinnvolle aufzeichnungen dazu haben / machen

    Aus meiner Sicht wäre der erste Schritt, die Masten nach der IMCS - Methode nachzumessen und zu überprüfen, welche Härte und Biegekurve die Masten tatsächlich haben. In einem zweiten Schritt würde ich ergänzende Messungen durchführen, um die Ergebnisse zu verfeinern.

  • Das verschiedene Masten unterschiedliche Biegekurven aufweisen, wird doch an den Fertigungstoleranzen liegen. Der angegebene IMCS Wert ist doch der geplante vom Hersteller, nicht der gemessene jedes Masters. Also um diesen Wert werden die hergestellten Masten schwanken. Ich vermute aufgrund des Materials gar nicht so wenig, der Grund warum mancher Profi 10 Masten pro Segel ausprobiert. Wenn jetz noch unterschiedliche Hersteller wirds noch breiteres Toleranzfeld.

    Jetzt kann man durch nachmessen herausfinden wie die Biegekurve eines Mastes, der besonders gut passt, tatsächlich ist. Aber praktisch nutzen tut es doch nur, wenn man die finanziellen Möglichkeiten hat entsprechend viel zu ordern um zu vergleichen. Den ich glaube es gibt keine Bestimmung ab welcher Größe der Anweichung im IMC man reklamieren kann. Ausserdem ist eine eigenen Messung vermutlich nicht der Maßstab.

  • klar haben die meisten ernsthaften regattafahrer viele masten durchgetestet - immer schon.


    im segelbereich ist das auch standard


    umd reklamieren gehts mir nicht, weher ums einordnen.


    und wenn ich z.b. weis welcher der verschiedenen masten welche auswirkung hat kann ich zwei mitnehmen und je nach bedingung einsetzen


    man hat ja ggf auch verschiedene 42er finnen in der tasche ;)

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  • auch interessant, Danke


    und daraus ein screenshot
    pasted-from-clipboard.png


    genau deshalb will ich das versuchen.

    egal ob cucchi sehr gut, aber elendslang erklärt, ob man lange artikel liest - IMCS bring nicht "the whole story) und ist darüberhinaus schlecht dargestellt (mmn)



    schaumamal wann ich da was hinbekomme


    das (aus dem artikel) zeigt sehr schön worauf ich hinaus will

    pasted-from-clipboard.png


    die details in der kurve graphisch dargestellt, halbwegs genau und einfach verständlich, ein kryptischer zahlenwert ist mir da zu wenig

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  • Der Artikel von Unifiber ist interessant. Allerdings die Anmerkung bei gleicher Cruvebewertung (z. B 14) aber unterschiedliche Top und Basis Werte, also unterschiedlicher Curve, geht das nur wenn jeweils beide Werte höher bzw. niedriger sind. Daher würden sich die beschriebenen Auswirkungen mehr oder weniger aufheben. Der Hauptsächliche Unterschied der Biegung würde in der Härte sich wiederspiegeln. Was die angemerkten Unterschiede trotz gleichem BC Wert relativiert.

  • jetzt kann ich einen mast anschaun und sagen - rot oder schwarz - aber nicht mehr

    Das kannst du wohl so sehen, wenn du die Empfehlungen des Herstellers und dessen Angaben (sofern veröffentlicht) ignorierst.

    Naja da muss ich mich jetzt aber auch kurz einmischen.


    Die Empfehlungen des Herstellers sind ja OK, aber die Streuung bei der Mastenfertigung ist meiner Erfahrung nach schon sehr groß.

    Bei mir passte schon einige Male ein originaler empfohlener nagelneuer Mast nicht.

    Ein günstiger slowenischer Nachbau mit der Angabe für welches Segel man den Mast benötigt dagegen sehr gut.


    Ich verstehe deshalb c-bra hier schon gut.

    Mein Ansatz ist halt, Mast zum Segel kaufen beim Hersteller des Vertrauens ^^


    LG Peter

  • Das will ich nicht glauben.

    Die Masten, die wir bisher gemessen haben (nicht nur 300 über viele Jahre aus zig Fabriken), waren alle im geforderten Bereich. Da war kein Mast bei, der nicht im CC Bereich war (wenn die Anforderung CC war) oder weit weg von den anderen.

    Ich glaube es gibt ernsthaft andere Ansätze beim Segeltrimm oder Boardtrimm und im Fahrstil, wo man sich Gedanken machen könnte.

    Und dass jemand einen Mastunterschied raus fährt, da kenne ich wohl ein paar, aber die verdienen auch ihr Geld damit und wissen worüber sie reden.

    Wir reden hier immerhin von den passenden und von der Marke empfohlenen Masten!


    Es kann durchaus sein, dass einem "mässigen" Fahrstil/Können (ich nenne es mal so) ein etwas anderer Mast entgegen kommt, will ich gar nicht abstreiten.

    Diese Person wird aber dennoch dann nicht besser surfen können. ;-)

    Es gab natürlich auch in der Vergangenheit mal (einzig Race-) Segel, wo z.B. ein topweicherer, bzw. tendenziell eher Richtung CC oder FT tendierender Mast Leistungsvorteile gebracht hat oder dem (PWA-) Fahrer wegen seines Fahrstils besser gelegen hat. Bzw. manchmal auch nur einzelne Größen. Etwa, weil das Segel dann im Top besser aufgemacht hat. Diese Fahrer fahren dennoch alles in Grund und Boden, was da sonst noch auf dem Wasser unterwegs ist und denen geht es um das letzte fehlende Prozent.


    Da macht es viel mehr Sinn, sein Material von Salz- auf Süßwasser einzustellen oder andersrum. ;-)


    Grüße


    Totti

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  • Vielleicht hatte ich ja auch ganz einfach nur Montagssegel wo der "falsche" Mast besser passte ;)

    Will ja auch nur sagen, dass ich c-bra verstehe, wenn er sich mit dem Thema beschäftigt.

    Und wenn eh alle Masten gleich sind, wird er auch genau das dann messen :P


    Glaub die "alten" Messungen von peterman.dk waren jetzt noch gar nicht verlinkt http://www.peterman.dk/windsurf-mast-article-gb01.htm / http://www.peterman.dk/masts-all-imcs01.htm oder?


    LG Peter

  • Aus Bequemlichkeitsgründen gebe ich Totti Recht, ich surfe mit allen Masten gleich schlecht, alle Sailloft RDM 100%.


    Obwohl ich bei jeder Mastlänge 2-3 Masten über verschiedene Jahrgänge habe, gibt es jeweils einen Lieblingsmast, den ich als erstes rausziehe.


    Da sind wir beim Thema Mast messen, es würde mich auch interessieren, woran das liegt, aber der Aufwand ist viel zu hoch, wie die Bescheibungen hier deutlich darlegen.


    Daher verstehe ich das Ansinnen vo c-bra voll, aber auch Totti.

  • Ich halte die Zielsetzung von c-bra schon für ziemlich esoterisch: Ich will meine eigenen Masten auf der Messvorrichtung vergleichbar machen und damit meinen Testaufwand auf dem Wasser verringern.


    Die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Segel-Mast-Board-Finnen-Fahrer-Revier-Kombinationen dürfte gegen Null gehen. Ich vermute Mal, dass bei der Ski-Herstellung die Prozesse erheblich besser reproduziert werden können als bei der Herstellung von Masten und auch Segeln, so dass ein einmal ausgemessener Ski dann auch in der Serie weitestgehend vergleichbar rauskommt, bzw. die weiteren ergebnisrelevanten Faktoren etwas besser beherrschbar sind, so dass über Pistenbeschaffenheit und Fahrergewicht nutzbare konkrete Empfehlungen aus einer Messung abgeleitet werden können.


    Trotzdem viel Spaß bei der Forschungsarbeit. Vielleicht findet sich ein Student, der aus den Ideen und Erfahrungen von c-bra eine Abschlussarbeit macht.