Segelgröße für 95kg– Aufsteiger auf Binnensee - Trapez und Gleiten lernen

  • Muss man sich zwischen den Min/Max-Punkten entscheiden, oder irgendwo dazwischen

    Nein, die Vorlieksspannung wählt man je nach Wind - bei leichtwind min, an der oberen Grenze Max oder halt dazwischen, je nach Windstärke.. da kriegst du nachher schnell n Gefühl für, wo das liegen muss.

    Mein Board hat 155 Liter, bestimmt mehr als Deines. Kann da der 1m mehr Segel noch Körpergewicht (93 vs. 80) und Volumen (155 vs 119(?)) noch kompensieren ... schwere Frage ... aber viellicht eine Idee?

    Ich denke schon - aber dazu sollten lieber dich lieber die beraten, die ähnlich viel Gewicht haben wie du und damit auch die Erfahrung :) wichtig ist aber wie oben auch schon genannt, dass du eine entsprechend große Finne hast, die für genug Auftrieb sorgt

  • Ok, das war der Starboard. Gut erklärt das Foto, auf den würde ich mir kein 8er antun. 42 für den Bullit passt. Seegrass entsprechend kürzer 36er.

    Trapez ist fürs gleiten schon wichtig. Das wäre jetzt das erste was du üben solltest. Ohne Trapez wird richtiges gleiten nicht möglich sein.

  • Moin!


    155er Bulli mit 6.4er GA Hybrid war genau die Kombi mit der ich angefangen habe. Dazu hatte ich noch ein 7.3er E-Type. Das Hybrid ist ein tolles Segel, die Aufbauanleitung ist nicht so der Hit für einen Einsteiger, aber wenn man einmal weiss wie man es richtig trimmt... Ich bin ein Freund davon bei Segeln in einer Linie zu bleiben und würde aus heutiger Sicht zum 6.4er das 7.7er wählen. Das passt von der Abstufung noch gut zusammen, und dürfte Deine Windausbeute erweitern. Wenn Du dann dauerhaft doch noch einen großen Lappen haben willst, ist ein 9.0er oder 9.5er denkbar, würde ich mir aber in der aktuellen Situation nicht antun. Auf Dauer würde ich mir noch eine kürzere Finne dazu besorgen, die originale 50er ist schon ein ziemlicher Stachel und für 6.4er bei Gleitbedingungen zu heftig.


    Bei Wind solltest Du auch auf jeden Fall auf die Center-Finne verzichten. Die ist dann nicht hilfreich. Eigentlich ist die ausser bei absolutem Leichtwind auch nicht nötig, ich würde lieber üben ohne Center-Finne dümpelnd Höhe zu laufen. Ansonsten ist es echt ein tolles Board für den Einstieg. Durch die relativ Gestreckte Outline gleitet es gut an, ist aber auch noch relativ lange zu fahren, da es nicht zu breit ist. Das fordert am Anfang etwas, im Vergleich zu einem Gecko 156, der hat 85cm Breite. Du kannst aber eigentlich auch bei Leichtwind dein Starboard zu Hause lassen und prima mit kleinem Segel Leichtwind-Tricksen. Vielleicht läuft Dir ja noch mal ein günstiges, gebrauchtes 5.0er über den Weg....


    Viel Spaß mit Deinem Surfmaterial,


    David


    P.S.: 6.4er, mehr braucht es nicht, ich habe ein vergleichbares Gewichte der TE, 6.4er ist für mich das Standard-Foilsegel gewesen am heimischen Tümpel.



  • 1x FR 50 + Center Fin 34 FR

    Ja, Korrektur, der Bullit hat natürlich bei mir auch tatsächlich 50cm Finne im Lieferumfang, die ich auch nutze.


    Danke für Deine persönliche Erfahrung. Cool.


    Ja, Center-Finne nur für Schwachwind und jetzt zum Einfahren oder später für meine Tochter😁


    Das Thema Leichtwind erschließt sich mir nicht ganz. ich dachte, genau da nehme ich den großen Lappen. Oder meinst Du speziell zum Tricksen und dann dafür ein kleines Segel?

    Wobei Tricksen wohl eher bei stetigem leichtem Grund-Wind nur möglich?

  • habe das gleiche Leichtgewicht um richtig gleiten zu lernen habe mit Sunray 8.6 gelernt, nach kurze Zeit auf Sunray 9.6 umgestiegen...

    Auf zickige Binnensee würde nur große Lappen mit min.2 Camber empfehlen (Segeldruckpunkt Stabilität). Es reicht doch wenn man schon G-Punkt suchen musst, beim Segel hat man aber die Wahl :D

  • Wenn ich ehrlich bin mag ich mal was anders probieren, deshalb Tendenz zum Duotone.

    Irgendwo leihen wäre wohl vernünftig …aber Geduld und Warten ist momentan schwer bei den beschränkten Freizeitmöglichkeiten.


    Deshalb noch einmal in die Runde gefragt:


    Besser 7.8 oder 8.2 E-Pace als Ergänzung zum GA 6.4?

    Macht die Range wie u.a. Für mich Sinn?


    Fakt: Bullit 155, 50 cm Finne

    Ziel: Trapez und Gleiten lernen, bestenfalls auf böigem Homespot-Binnensee oder wenn nicht möglich, dann doch Müritz.

    Status: (wiederholter) Aufsteiger mit 93Kg. Surfschein GK vor … ca. 20 Jahren 😳… dann ab und zu im Urlaub ein paar Stunden Brettzeit ohne Gleiten und Co. Vor 2 Jahren Mit Leihmaterial aufm Berliner Wannsee, dann letztes Jahr mit 220l-Starboard-Windsup+GA6,4m die Basics gefestigt und als das Bord Vorne mal aus dem Wasser kam hat es mich gepackt ... ich will ins Gleiten kommen.


    Dabei noch mal der Blick auf Mast und Verlängerung fürs E-Pace (siehe auch Foto):

    Das 7.8 braucht dann 22cm Verlängerung auf 460, geht das noch bei meinem Gewicht?

    Das 8.2 braucht 6cm Verlängerung auf 490, sicher passend denke ich.


    Folgenden Ansatz der Range würde ich gehen:

    - GA Hybrid 6.4

    - kleine/große Lücke?

    - E_Pace 7.8/8.2 .... besser 8.2 für Budget weil Mast wie 9.6 Gunsail

    - Gunsails Sunray 9.6 …… falls ich mir einig werde


    Bzgl. Range gibt es mit 8.2 sicher dann wohl eine größere Lücke, die ich später schließen müsste.

    Für Fokus Homespot mit eher schwach windig oder böig bin ich dann mit größerem Tuch unterwegs.


    Für Müritz dann mit 6.4 oder über/unterpowered mit 8.2 aber ohne Camber und deshalb recht flexibel.


    Danke allen für Euren Input

  • also Verlängerung ist kein Problem alles unter 36 ist Standard. Auch darüber kein Problem, wenn das Segel dafür designt wurde


    6,4 zu 7,8 ist eventuell der bessere Sprung

    Aber wenn du eh schon nen größeren Mast im Auge hast, ist das ein Argument für das 8,2


    Leihen geht in Berlin/Brandenburg am wandlitzsee. Die haben Duotone


    Müritz ist aktuell für Tagestouristen immer noch Sperrgebiet und wird wohl auch sporadisch kontrolliert am Spot

  • Hi Steinrider,


    über die Verlängerung brauchst Du Dir keine Gedanken machen, egal ob 2cm oder 30cm, das hält. (.2 zu 6.4 ist schon ein ordentlicher Sprung, auf der anderen Seite vereinfacht das die Segelwahl. Auch mit 8.2 braucht es Wind um in's Gleiten zu kommen und manchmal hat man so Tage dabei an denen nur ganz kurze ausreichende Böen durchziehen. Oder die Vorhersage war deutlich besser als es dann tatsächlich am Spot ist. Dann kann man a) nach Hause fahren, b) am Strand stehen und sich ärgern oder c) das Board in's Wasser werfen, kleines Segel aufregen und Segel ducken, Schothorn voraus fahren, Back fahren, Helikopterwenden und dergleichen üben. Das bringt Sicherheit für die Tage mit mehr Wind und trainiert Bewegungsabläufe. Manchmal hat man einfach keinen Bock auf große Lappen, ich finde 8qm schon unhandlich.


    Viel Spaß,


    David

  • Verstehe, klingt auch gut nehme ich mit und schau mal was da geht


    … könnte dann auch in 2-3 Jahren dass große Segel für den Nachwuchs werden, wenn ich diesen dieses Jahr in einen Kurs bekomme.


    Bester Gruß

    Hagen

  • "Manchmal hat man einfach keinen Bock auf große Lappen" --


    ja, wie wahr, aber man kann noch Severne Convert aufriggen, das gefühlt die Hälfte wiegt - klaro, auf Kosten von Druck-P und Haltbarkeit, aber ich freue mich dann trotzdem :)

  • Hallo Hagen,


    wie du schön siehst, gibt es viele Ansichten, je nach Blickwinkel, was charakteristisch ist für die Vielfalt unseres Sports.


    Auf der einen Seite kann man sagen, daß man unterhalb von ?? Knoten lieber Federball spielt oder sich aufs Rad schwingt statt sich mit einem großen Rigg auseinanderzusetzen aber es gibt auch diejenigen, die gerne jede Minute und idealerweise gleitend auf dem Wasser verbringen möchten.


    Bei 95kg Trockengewicht liegt die Gleitgrenze physikalisch bedingt deutlich höher als bei einem Fliegengewicht, der schon bei einem Hauch von Nichts in Schlaufen/Trapez am Gleiten ist. So ist das nunmal.


    Habe Surfen Anfang der Achziger auf einem Baggersee südlich von Frankfurt "gelernt" und wollte schon damals soviel wie möglich "Gleiten". Ca. 1983/84 habe ich mir dann ein ART Slalom Max. 9.2 gekauft. Dieses Segel war Null druckpunktstabil trotz eines Aussenliegenden Cambers hatte aber die notwendige Fläche, um mich mit meinen damals ca. 80kg häufiger als die meisten Gleichgewichtigen ins Gleiten zu bringen. Der Punkt ist, wenn Du ein wenig ehrgeizig und sportlich bist, wirst Du um eine deinem Körpergewicht entsprechende Segelgröße nicht umhin kommen. (Siehe auch Kommentar von Kemot_Surf). Wenn Du Spaß an der Bewegung und dem Windsurfen im Allgemeinen hast aber Gleiten angenehm ist aber nicht zwingend, nimm Dir ein "kleines" Segel um die 7m2 und habe viel Spaß damit und genieße.


    Zurück zum Fokus auf das Gleiten:

    Bei deinem Gewicht bieten sich Bretter an, die mit passendem Volumen, Länge, Breite und Verlauf der Bodenkurve (Scoop-Rockerline) Dich schon bei niedrigen Board-Geschwindigkeiten ins Gleiten bringen. Hier fällt mir der alte Lorch Dolphin ein (277cm Länge, 88cm Breite und 174L Volumen) oder der "alte"(2014 ff) Lorch Bird 179 (269cm Länge, 88cm Breite, 179L Volumen). Kürzere Bretter mit steiler ansteigender Bodenkurve kommen mit aktiverer! und ausgefeilterer! Fahrtechnik ebenso früh ins Gleiten sind aber eben technisch deutlich anspruchsvoller. Ausgesprochene Spezialisten, wie ein JP Super Lightwind65 , der nur 235cm kurz ist, möchte ich hier bewußt aussparen.

    Ein Kollege von mir (~100kg) fährt einen Shark 165 von 2015 (später wurden diese Bretter kürzer!) und nimmt bei sommerlicher Briese ein 10.0er Segel dazu. Ich selbst fahre mit um die 90kg einen Lorch Bird 165, der 269cm lang ist bei 80 cm Breite. Diese Brettkategorie unterstellt wirst Du ca. 52-56cm Finnen bei Leichtwind verwenden wollen.

    Es gibt sicherlich andere Brettalternativen aber ich wollte nur das Prinzip verdeutlichen.


    Was die Segelgröße angeht, gilt so wenig wie möglich, soviel wie nötig. 1997 als ich auf einem kleinen "See" bei Regensburg unterwegs war bei damals ca. 83kg habe ich ein NP V8 10.5 (mit damals relativ schmaler Masttasche und 2 Cambern) gefahren und viel Spaß damit und war jeweils relativ früh am Gleiten. Später und auch umgezogen in den Münchner Süden kam das Segel (primär ist hier die Größe gemeint) am Walchen- und Gardasee zum Einsatz. Mit zunehmend gräulichen Haaren habe ich dann auf 9.8m2 (Gaastra GTX) abgerüstet und ein weiteres Lebensjahrzehnt später auf 8.5m2. Es hängt also auch ein wenig von Alter/Fitness ab, was Du Dir antuen möchtest. Diese Frage mußt Du dir selbst stellen aber dieses Forum gibt Dir hier sicherlich viel(fältiges) Feedback und das macht es auch so einzigartig.


    Ich persönlich würde ersteinmal der Untersatz also das Board optimieren bezogen auf dein individuelles Körpergewicht samt Finne. Verbringe viel Zeit auf dem Wasser, leihe Dir wenn möglich mal ein Rigg von einem Kumpel für ein paar Schläge und finde raus, was Dir am besten taugt.


    Viele Grüße aus dem Süden.

  • Hi Steinrider , ich habe mir voriges Jahr zu Saisonbeginn ein E-Pace in 8,2 (2020er)

    gekauft. Hatte vorher ein North Natural in 8,1 und ein North Daytona in 8,4 .

    ( Daytona und Natural waren da schon verkauft)

    Kann also nur mit meinen Segel davor vergleichen und einem E-Type was ich von meinem Homespot kenne. Ins e Pace geht der Mast leichter rein als in den drei Anderen(Mastkurve im oberen Drittel nicht so arg gebogen) Es hat eine echt große Trimmvarianz, für weniger Wind im unteren Trimmbereich hat es einen weit größeren Bauch als das E Type und das Natural. Geht auch früher los und das Handling bleibt leicht. Bei Trimm für mehr oder viel Wind bis zum Max getrimmt find ich es echt genial für ein Segel ohne Camber. Das "schlabberleach" geht recht weit runter. Hab es verg. Herbst am Gardasee die ganze Woche gefahren. Für den Frühwind der an zwei Tagen etwas stärker war, auch da bis auf Max. getrimmt, Schothorn +1cm und hat sich super fahren lassen. Druckpunkt ist nicht gewandert. (Bei 85kg ohne Neo und Trapez) Handling beim Halsen echt toll.

    Für mich ein rel. leicht zu fahrendes Segel.

    Vergleich mit Anderen gab ich leider nicht.

    Hab über dem kein größeres Segel, unter dem ein 7,2er Gaastra Savage. Meißt kann ich vom 8,2er direkt auf mein 6,4er runter.

    Möchte aber das 7,2er nicht missen, fahr das am Homespot wenn der Südwind stärker ausfällt und die Böen zu arg sind.


    Zur Abstufung haben meine Vorredner eh schon gute Argumente gebracht.


    LG Rene

  • ... ich habe etwa die gleichen körperliche und Könner-Stufe.

    Mit meinem Duotone 6,2 e-Type (2019) bin ich super sehr zufrieden.

    Darauf habe ich (oft Binnensee) noch ein größeres E-Type mit 8,4 qm (2019) erworben.

    Das ist aber im Vergleich echt ein Brocken.

    Umshiften und Handling sind echt Arbeit. Habe mir deshalb jetzt als Ersatz für das 8,4 ein MorphoSail 7,6 bestellt.

    das soll sehr handlich sein....

    fanatic gecko LTD 146 l freeride

    Duotone Super Hero 4,5

    Duotone E_Type 6,2

    Duotone E_Type 8,4

  • von 8.2 auf 6.4 zu springen ist grundsätzlich mal gar kein problem.

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    dennoch würd ich die bei 95kg eher 8.6 ans herz legen. 490er mast wirst dann brauchen.

    mit 8.2 ginge teilweise auch noch ein 460er mast aber in aller regel ist das vorliek so, dass 490 der empfohlene ist - und bei deinem gewicht dann auch deutlich zu bevorzugen.

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    ob camber oder nicht ist geschmackssache.

    mit camber:

    - hat das segel defintiv mehr leistung

    - gleitet besser durch windlöcher durch (parkst also unter gleichen bedinungen etwas später ein oder wenn es gut läuft auch mal gar nicht)

    - du kansnt es in einen höheren windbereich fahren (was größere sprünge zum nächstkleinerem segel zuläßt

    ohne camber

    - ist es etwas leichter aufzuriggen

    - einfacheres handling bei manövern

    - anpumptechnik läßt sich etwas leichter erlernen (wobei ein großes freerace nocam auch schon ganz schön kraft und puste verlang diesbezüglich)

    - ist in der regel etwas leichter. auch beim aufholen aus dem wasser. teils auch beim wasserstart (je nachdem wie es liegt können camber auch mal von vorteil sein)

    - kein camberverschleiß am masten (gerade am kleinen binnensee wirst du platzbedingt recht viele manöver fahren)

    - keine camber die kaputtgehen können und auch etwas weniger risiko schäden an den latten zu haben (klar wenn das alles gut gebaut ist passiert da nichts aber es gibt halt doch hier und dort auch mal probleme)

    ---->pauschal würd ich sagen, mit einem 2cam segel bist du bei deinem gewicht besser beraten als mit einem nocam. klar ein aufsteigerkönnen spricht auf der anderen seite eher für ein nocam. von einem race segel mit ganz tiefer masttasche und 4 oder mehr cambern würd ich defintiv abraten und auch ein teifgeschnittenes 3cam segel mit deinem könnerstand eher meiden


    niederneuendorfer see: nur mal anhand google angeschaut stellt sich mir die frage, ob sich der see sich für ordentliche gleiteinlagen mit großem rigg überhaupt eignet? fahrwasser ist vermutlich betonnt(?) aber dennoch ist ja die gesamtbreite nur so ca 350 meter? klar bei westwind ist die ausrichtung des recht langezogenen sees halbwegs günstig.

    wenn du das vor der haustür hast, dort aufs wasser darfst und kannst ohne in gefahr zu sein dann warum nicht. aufgrund der größe des gewässers wäre ich dann aber doch eher bei "nur" 8.2 (was natürlich dann etwas wind für's gleiten erfordert als bei 8.6)


    ich weiß nicht wie es um deine kondition und fitness steht aber um vernünftig anpumpen zu können macht es sinn halbwegs fit zu sein und auch etwas kraft mitzubringen. die heutigen relativ kurzen boards und dafür breiten boards sind im passiv angleiten vergleichsweise schlecht und wollen aktiv (also auch mit pumptechnik) angeglitten werden (zumindest wenn man sich im unterem windbereich bewegt).


    es ist zu hoffen, dass müritz bald als tagesgast und auch als übernachtungsgast bald wieder geht.

    die menge an eingeplantem impfstoff für's zweite quartal läßt ja doch etwas hoffen. da man sich öffnungen längerfristig nicht verweigern können. du wirst halt dann entweder impfung oder test brauchen (oder anfangs vielleicht auch beides um zb auf einem campingplatz übernachten zu dürfen....hier ist ja das thema gemeinsame sanitäranlage). womo übernachtung aufm stellplatz oder tagestourismus geht vielleicht schon etwas eher. soweit die hoffnungen.

    falls sich diese nicht erfüllen gibt es im südlichen bereich brandenburgs durchaus den einen oder anderen see (wolziger see, rangsdorfer see, schwielochsee, helenesee, partsteiner see ) und auch ex-tagebau der sich als surfrevier eignet (senftenberger + geierswalder see , bergheider see) oder halt in berlin der müggelsee oder eben ganz berlinah auf der wandlitzsee, schwielowsee. auswahl ist also da auch für tagestrips (und ob man sein material dann 25 oder 60km weit fährt macht mitunter nicht soviel aus und lohnt sich mitunter um was neues kennenzulernen)

  • Stimme meinem Vorredner zu: Die Staffelung von 8.5 auf 6.5 ist sinnvoll und gut machbar.


    Wenn hier von 8.2 vs. 8.6 die Rede ist, bekomme ich Bauchschmerzen, weil der Unterschied, alle anderen Parameter gleich gelassen, bestenfalls für ein WC Fahrer spürbar ist. Ich möchte auch gerne nocheinmal das Gewicht des TE in Erinnerung rufen(95kg).


    Das Gewicht von mov44 bringt mich auf meine Lieblingsfaustformel, die durch seine Angaben Bestätigt wird:


    Für Leicht- /Mittelwind also z.B. 10kn-17kn und "normaler" Sportlichkeit:

    Körpergewicht(kg) : 10 = Segelfläche (m2) Beispiel: 85kg => 8.5m2; 65kg => 6.5m2; und eben 95kg => 9.5m2


    => Diese Formel finde ich persönlich relativ universell einsetzbar auch wenn das Ergebnis für unseren Threadersteller erst einmal erschreckend ausschauen mag)

    ========================================================================================================================

    Alternativ:

    Für jüngere und etwas sportlichere Typen oder bei mehr Fokus auf Bereich von 7kn-15kn(Böen bis 22kn - aber dann schon ziemlich physisch für den Surfer - nicht das Segel):

    Körpergewicht(kg) : 8 = Segelfläche (m2) Beispiel: 85kg => 10.5m2; 65kg => 8.1 m2; und eben 95kg => 11.8m2


    => Vor 2 Jahren hat sich mein damals 14-jähriger Sohn(damals) in der Soma Bay einfach mein Super Ride und mein 7.2er Speedster geschnappt und war fett am Gleiten bei ca. 10kn. Das entspricht einem Divisor von 7.6 oder ~8. Analog habe ich damals mit 40+ und 85kg ein 10.5er V8 gefahren auf Baggersee/Gardasee. Das ist meine persönliche Erfahrung hier und natürlich ist jeder Fall anders gelagert, so daß die Formel nicht stimmen muß. Aber ein guter Anhaltspunkt ist es trotzdem finde ich.


    Windige Grüße

  • Das hängt doch auch viel vom Fahrkönnen, Bretttyp und - volumen und Segeltyp ab.


    Wie immer gilt: Versuch macht kluch.


    DonRon

    Fährt Ezzy auf Tabou, Goya und RRD

  • Hallo liebe Surfers,


    Danke für diese teils sehr ausführlichen und persönlichen Berichte, samt Mutmachern und auch Tatsachenbotschaften sowie auch lokalen Tipps :-)


    Mag gern mal Meldung geben, dass ich noch fleißig lese und grüble.

    Ja, mein Homespot gibt es vielleicht am Ende nicht her in Sachen Gleiten bei Leichtwind.

    Der Gedanke, dass die Böen kurz sind, lässt vielleicht sagen, dass selbst mit 11.5qm Segel mit dem Bullit nicht das erhoffte Gleiterlebnis zu holen ist. Und wenn Wind, muss ich wegen kurzer Schläge oft wenden, was bei großen Segel doch eher anstrengend klingt.

    Trotz der kleinen Seegröße wird der zudem auch noch gern kappelig, wo das Wenden schnell gehen sollte.

    Da die Materialschlacht auch die Kostenseite hat ( und nicht nur das Auto aus der Garage verbannt) mag ich dennoch den optimalen Sprung machen.

    7.8 qm erscheint mir deshalb dabei zu nah an 6.4 qm.

    Bin bereit und kräftens für ein wenig Körpereinsatz, mag mich aber auch nicht in 20 Min platt machen, sonst lohnt sich der Weg samt Gedöns und Aufbau zum Wasser nicht.

    9.6 am besten noch mit 520 Mast ist mir doch zu wuchtig.


    Ich tendiere zur Mitte und komme doch zur alten Liebe Gaastra zurück.

    Über das Cosmic 8.3 lese ich nur Gutes und es sei ein weiches 2-Camber.


    Vielleicht hat ja jemand noch eine allg. Erfahrung dazu ...?


    Oder bietet dies gar kein nennenswerten Mehrwert und wäre es letztlich auch egal, d.h. ich würde mit dem Cosmic 8.3 genauso gut oder beschränkt unterwegs sein, wie zB mit dem E-Pace 7.8?


    Bzgl. Technik bin nun beim Thema Gabelbaum für das Cosmic 8.3.

    Muss ich bei der Größe und meinem 95kg-Gewicht was Besonders haben und was?


    Danke noch einmal an Euch

    Hagen