Seegrasfinnen !

  • Hallo zusammen,

    irgendwo hat irgendwer eine Tabelle geteilt, in der die richtige Seegrasfinnengröße ersichtlich war. Finde sie aber leider nicht mehr...


    Ich besitze eine Seegrasfinne 36 cm und frage mich, ob eine zweite, kleinere Seegrasfinne Sinn macht.

    Ich fahre ein 150 l Shark und ein 120l JP Xcite ride; Segelrange von 4,7 bis 7,5.


    Wäre die 36er Finne zum Beispiel mit meinem 120 l Board und 4,7er Segel zu groß oder ist das noch angenehm fahrbar?


    Da hoffentlich bald wieder ein Reise Richtung Norden möglich ist, hoffe ich auf gute Ratschläge ;-)

  • ich würde für 4,7 und 120l was zwischen 26 und 30 cm empfehlen, die 36 geht zum dümpeln bestimmt auch, aber eigentlich eher zu groß


    Wenn das board irgendwann kleiner wird geht bei 4,7 auch ne 23er

  • Schau mal auf der Seite von Muf.

  • Danke euch 👍

  • Moin,


    ich brauche auch mal ein bisschen Beratung bei dem Thema. Ich surfe in der Ostsee rund um Kiel und da wird es wohl bald ziemlich ätzend mit Seegras, habe ich mir sagen lassen.


    Ich selber habe erst seit diesem Jahr eigenes Material und bin dementsprechend vom Fahrkönnen noch nicht so weit. Trapez fahren und Fußschlaufen sind im Moment Thema. Mit hohem Tempo gleite ich aktuell also nicht übers Wasser.

    Habe ein 125l Tabou Rocket (75,5 cm breit), kommt mit einer 44 cm Serienfinne. Segelgrößen von 4,2 - 6,4 m². Wiege 70 kg.


    Jetzt frage ich mich, was ich da genau brauche. Brauche ich überhaupt eine? Macht das bei meinem Können einen Unterschied?

    Ich wäre bereit 150€ auszugeben. Bin unentschlossen, ob es erstmal eine "billig-Finne" werden soll. Letztendlich werde ich die die nächsten paar Jahre brauchen.

    Was ich in der Preiskategorie so gesehen habe sind die Lessacher-Unifiber Finnen. Eine MUF Weed wäre aber auch drin.

  • Wenn Du aus Kiel bist frage doch mal Thomas vonSurf Depot Kiel, der hilft Dir bestimmt und da bekommst Du die besten Seegras Finnen ever von Lessacher als bezahlbare GFK Version.

  • Moin,

    Es gibt mit dem Selenter See eine gute seegraslose Alternative zu den Ostseespots.

    Früher eher ein Geheimtipp fürs Raceboardtraining, jetzt der Ort fürs Foilen.


    Wobei das Seegrasaufkommen auch stark von der Windrichtung abhängt.

    Mit freundlichen Grüßen,


    Mike


    Dr. Jekyll & Mr. Mike

  • hmmm - ich musste mal eine grosse seegrasfinne fahren weil in strand horst wenig wind war und hab mir von telstar eine lessacher lizenzfinne ( stand lessacher drauf und war G10 gefräst) - definitiv die schlimmste finne die ich jemals gefahren bin, ich nehme mal an das lag an der qualität des lizenznehmers.

    ich glaube dass man eher zum original greifen sollte wenn es denn lessacher sein muss.

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Moin,

    ich hatte am Wochenende die Gelegenheit die G10 Weed von MUF zu fahren. Ganz feine Grasfinne. Hatte die 30er unter meinem 115er mit einem 6,7er Segel. Nix zu meckern. Langsam denke ich, dass es auch hier keine schlechten Produkte mehr gibt, nachdem ich zuletzt mit den Grasfinnen von Unifiber auch sehr gute Ergebnisse erzielt habe.


    Grüße

    Stephan

  • Kleiner Nachtrag zum Thema.

    Habe kürzlich meine Hurricane Seegrassfinnen bekommen, in 32 und 36, Weed 3.

    Konnte die 32er am Samstag in Orth testen und war schlichtweg begeistert. Set up: Falcon 102 und Evo 6,4.

    Null Spin outs, superschnell, Kontrolle bestens. Topspeed war identisch mit dem was ich im Mai mit einer normalen Finne (Select 33) erreicht habe.

    28er wäre wahrscheinlich sogar schneller gewesen. Bin dann auf eine Lessacher Duo Cut Carbon 28 umgestiegen, war aber gefühlt und gemessen langsamer.

    An dem Tag fand auch ein Qualirennen für die Speed-DM statt. Die Mehrzahl der Teilnehmer hatte Hurricanes unterm Board, ansonsten MUF, Sonntag etc.


    Für das große Salomboard hatte ich mir im November 2020 (!) eine MUF Carbon Speed 40 bestellt, da die Hurricanes nur bis 38 gehen. Kam jetzt Ende Juli an. Die haben wohl den Produzenten gewechselt, deshalb die lange Lieferzeit. Hab auch nur ein B-Finne bekommen. Konnte ich leider noch nicht testen.


    Was aber auch die Hurricane nicht ändern konnte, war der schwindende Druck auf dem vorderen Fuss bei zunehmender Geschwindigkeit. Mastfuß war schon recht weit hinten, vordere Fußschlaufe ein Loch nach hinten versetzt. Ein Teilnehmer vom Rennen meinte aber, dass das viele so erginge. Beim nä. Testlauf werde ich mal alle Schlaufen konsequent nach hinten versetzen und auch den Trapeztampen etwas nach hinten verschieben.


    Gruß


    Hajo

    A bad day of surfin' beats a good day of workin'