Großes Meer: Welche Finnengröße maximal?

  • Moin moin,


    mich würde es interessieren welche Finnengröße ich maximal auf dem großen Meer fahren kann?

    Ich habe zur Zeit leider nur eine Drake Finne mit 50 cm.

    Großes Meer ist laut surfspot.de "Flachwasser, Stehbereich".

    Auch wenn ich weiter draußen sein sollte wird es wohl mit so einer Finne schwierig, richtig?

  • Ich dachte du hast letzte Woche eine Lessacher Chamäleon 320 gekauft?

  • Auf dem Großen Meer war ich 1984 mit ein Board mit Schwert auf ein VDWS-Übungsleiterlehrgang. Für das Schwert war es immer tief genug. Man sagt, das Große Meer hat 0,5 bis 1 m Wassertiefe.

  • Das letzte mal war da vor 4 Jahren. Also normalerweise geht da nichts über 30cm. Ich bin da einmal mit einer 34 gefahren. Wenn man aufpasst und der Wasserstand nicht ganz niedrig ist geht das so gerade noch. Aber es gibt das schon wirklich flache Bereiche, und gerade bei der derzeitigen Wasserknappheit. Also Vorsicht.

    Ansonsten eigentlich ganz nett. Etwas klein. Aber (zumindest damals) sogar im Winter mit beheizter Toilette. Und absolut sauber, da hätte man essen können. Sonst total tote Hose um die Jahreszeit dort.

  • Moin Dag 60,


    vielen Dank, genauso ist es.....:thumbup:. Nicht umsonst fahren am Großen Meer so viele Hifly, SLM oder hejfly Twinser oder Tri-Fin-boards mit Finnenlängen von max. 30 cm herum. Abhängig vom Wasserstand, welcher z.B. im Mai diesen Jahres ziemlich hoch war, geht auch schon mal eine Seegrasfinne mit 34 cm, aber in den Uferbereichen und einigen Stellen im Südteil sind diese auch schon zu lang. Zu beachten ist auch, dass unter Wasser vor allen im Bereich des Pünte-Zulaufes immer mal wieder alte Baumreste liegen, welche beim Absteigen sehr ärgerlich werden können.


    Ansonsten ist das GM ein sehr feines Revier, mit oftmals auch guter Belüftung und zum Glück absolut Kiterfrei.....;)


    Gruß Jürgen

  • Hi Jürgen,


    dazu kommt noch dass je nach Brettgröße und Können das Heck beim Halsen auch etwas absinkt und die Finne dadurch ebenfalls Grundberührung hat.

    Das merke ich immer wieder, wenn man Richtung Süden ballert und erst kurz vorm Naturschutzgebiet seine Halse reinknallt.


    OT:

    Ich hoffe wir packen es im Oktober nochmal für ne Woche ans GM zu fahren, hängt aber vom Wind und Wetter ab.

    LG

    Dag

  • Als anfänger bzw Aufsteiger ist das große Meer mein lieblingsspot. Umso mehr verwundert es mich, dass ich bisher mit meiner 46er finne bisher keine Probleme hatte , bis auf dem Bereich des Strandes wo es deutlich flacher wird. Aber da ich dieses Jahr angefangen habe, war ich erst 3-4 Male am Spot selber , dann aber für den ganzen Tag. Meine Partnerin mit 40er finne auch nicht aufgesetzt. Aber wir sind auch noch nicht am Dauergleiten/heizen von daher konnten wir das große Meer noch nicht ausgiebig erkunden (ist ja auch Windrichtung bedingt). Jedenfalls staunten alle surfer bei uns immer weil wir so ziemlich die einzigen mit großen finnen waren! Viele mit twinser und Seegrasfinnen unterwegs.. aber wenn ich das alles hier so lese pack ich vielleicht doch lieber wieder die 40er rauf...

  • Zurzeit bin ich hier und fahre eine 42er. Vermeide aber Uferbereiche und den Badebereich. Keine Probleme. 36er Seegras (ohne Seegras im Teich 😁) passt auch, fahre die aber nicht gerne. Richtig ist, dass hier einige Twinser unterwegs sind.

  • Zurzeit bin ich hier und fahre eine 42er. Vermeide aber Uferbereiche und den Badebereich. Keine Probleme. 36er Seegras (ohne Seegras im Teich 😁) passt auch, fahre die aber nicht gerne. Richtig ist, dass hier einige Twinser unterwegs sind.

    Moin Dieter,


    dann sollte man auch dazu schreiben, was man wiegt und was man für ein Board fährt. Ein 85 kg - Surfer mit einem 75 cm breiten 142 l - Board drückt das Board natürlich nicht soweit unter Wasser wie ein 120 kg Surfer. Ich hatte dazumal mit 118 kg und meinem Hifly Free 155 mit einer Breite von 72 cm und einem realen Volumen von 163 l mit einer 36er Finne im Dümpeln und den Uferbereichen ständig Bodenberührungen. Nicht umsonst fahren die GM-Lokals zu 90 % mit Twinser- oder Tri-Fin-Boards oder zumindest mit Seegrasfinnen herum.....;)

  • Grundsätzlich sollte man aber auch immer den Wasserstand im GM im Auge haben, davon hängt am Ende auch die Wahl der Finnenlänge ab.....;). Wenn man alle surfbaren Bereiche in Abhängigkeit zum jeweils aktuellen Wasserstand sieht, hat Dag 60 mit seiner Aussage im Post 6 meiner Meinung nach Recht!

  • Das GM ist viel zu tief, je nach Sportart. Ich war im Winter mal wieder mit Familie zum Schlittschuhlaufen da. Als wir noch richtige Winter hatten, war das sehr beliebt. Ich ignorierte alle Bemerkungen über mein aktuell hohes Gewicht und wollte mich zu den duzenden anderen Schlittschuhläufern aufs Eis gesellen. Kam aber keine 50 cm weit, Eis brach und ich stand bis Oberkante Oberschenkel im Eiswasser. Hätte definitiv für lange Finnen gereicht.^^

  • Moin,

    es stimmt dass das GM an machen Stellen 0,5 - 1,0m tief ist,

    Probleme gibts in den Randbereichen,

    und dass einige Baumwurzeln im Wasser vagabundieren,

    und je nach Windrichtung immer wieder mal freigespült werden.

    Finnen um 30 cm sind meist problemlos möglich

  • Hi Zusammen,


    die Anmerkungen von IWI und Madd sind richtig. Dazu kommt dass die Leute oft Bretter mit etwas weniger Volumen fahren da ein Schotstart nicht nötig ist. Beim Anfahren respektive nach dem Schiften ist das Heck weiter unter Wasser als bei Fullspeed (nach meiner eigenen Erfahrung :redface:). Da kratzt es schon mal etwas trotz geringerer Finnenlänge. Deshalb sehen meine beiden (Seegras-) Finnen die ich am GM fahre auch etwas ramponierter aus als meine normalen Freeride- oder Slalomfinnen.


    Grüße


    Dag