Windsurfing Outtakes ...verpatzte Halsen...so sollte man es nicht machen...

  • Hi ins Forum !!!


    Auf Grund meines Videos "Video von meiner letzten Session (war wieder an einem Dienstag :-) )"

    hier der Link zum Thread : Video von meiner letzten Session (war wieder an einem Dienstag :-) )


    hab ich Rüdi versprochen ein Outtake-Video zu schneiden (habe nur einfach alles zusammengefügt, deswegen dauerts länger,sorry) Ich finde, es wäre nicht schlecht das hier rein zu stellen um anderen zu zeigen wie man es nicht machen sollte....Fahrtechnisch meinerseits wird sich sicher was ändern (bin ich mir sicher, mit Eurer Hilfe :-) Danke schon mal) Die Verbesserungen/das/die Ergebnisse wird wieder ein Video folgen. Also, wenn ihr es auch so seht wie ich. Eben als Halsen-Fahrtechnik.

    Will mich nicht(!) in den Vordergrund rücken damit, sondern als Hilfestellung für andere hier denen es so geht wie mir...….Halsen.


    So, viel Spaß beim Schauen.


    https://www.youtube.com/watch?v=7OqOw9VgeqQ

  • Einige Anmerkungen meinerseits (nehme an, ist eine Helmkamera):


    - BITTE SCHAU VOR DER HALSE ZURÜCK!!!! Auch wenn du denkst, da kommt niemand, bitte jedes Mal zurückschauen. So sehen auch die anderen Surfer, dass du ein Manöver einleiten willst.

    - Ab Vorwind schaust du nur auf dein Segel. Es gilt, immer dort hin zu schauen, wo man hin will. Das Segelshiften sollte blind passieren.

    - Boom2Boom klappt noch nicht ganz, kann man auch im Dümpeln mit Segel 360er üben

    - Du bleibst zu aufrecht und drückst das Heck ins Wasser (Nose steigt extrem). Dadurch bremst es. Also immer in die Knie und nach Vorn und Kurveninnenseite lehnen. Nicht nach hinten.


    Das sind mal so meine ersten "Findings" :-)

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • M.E. sehr gute Analyse. Vor allem den letzten Punkt sehe ich auch so. Passiert mir persönlich gehäuft, wenn ich nach einiger Surfzeit müde werde und nicht mehr genügend Körperspannung aufbringe (...n will). Ich konnte im Video nicht erkennen, ob der typische zweite Fehler auch hinzukommt: zuwenig Tempo machen und Abfallen vor der Halse. Sah mir manchmal so aus....


    Zum ersten Punkt: Vor der Halse zurückschauen. Respekt, Sheshe, da hätte ich jetzt nicht drauf geachtet. Mich hat auch mal eine surfende Dame im Wasser höflich darum gebeten, doch vor der Halse nach hinten zu schauen, ob die Bahn frei ist. Ich war der Meinung, mich immer umgeschaut zu haben, aber eben offensichtlich nicht weit genug. Also: beim Schauen Kopf weit genug drehen!

  • Hi sheshe, ist eine Helmcam (ohne Helm, nur ein GoPro-Gurtband)

    ich habe bei ein paar Videos nach dem Zurückschauen geschnitten. Dort wo man es nicht sieht, hab ich mich früher umgesehen.

    Aber danke für den Tipp, den kann man NIE oft genug machen (Blick zurück)


    Beim Manöver, oder besser nach Diesen bin ich eh oft am Grübeln was ich jetzt wieder falsch gemacht habe :-)


    Aber so mit euch im Forum und Tipps (Danke sheshe!!!) wird´s was :thumbup:


    ...ich hab aber schon bei der Einleitung Fehler gemacht, wird bewusst wenn man sich selber sieht


    Danke für die Tipps sheshe, ich fasse das zusammen und nimms mit zum See wenn wieder Wind ist.

  • Ok, ist mir nur bei den ersten paar Manövern aufgefallen, dass da der Blick zurück gefehlt hat :-) Aber alles gut :-)


    Und bezüglich den übrigen Punkten, bei der Halse ist es halt immer dasselbe. Und das Gewicht hinten ist der Hauptfehler, den man immer beobachten kann. Dabei hilft es, sich bewusst auf gestreckte Arme zu konzentrieren, denn dadurch ist schon einmal das Segel weg vom Körper. Gibt aber genug Anleitungen auf Youtube und im Netz, z.B.:

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    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • So wie es aussieht hast du bei der Halse Zuviel Rücklage, man sieht deinen Körper leider nicht.

    Versuch mal vor der Halse etwas abzufallen um Speed aufzubauen.

    Dann mit der hinteren Hand die Gabel etwas weiter hinten greifen und die Knie in die Kurve drücken.

    Dann wirst du merken wie dich dein Segel in die Kurve zieht.

    Beim Fußwechsel immer drauf achten das du die Boardkante weiter belastet, wenn du das nicht machst legt sich dein Board plan aufs Wasser und es ist vorbei mit gleiten.

    Vg Rüdi

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Carl Aasch , ich hab Größe 45, die Optik täuscht. Schlaufen sind so eingestellt das der kleine Zeh noch ganz raus guckt auf der anderen Seite. Komme übrigens auch leicht aus den Schlaufen raus.

    Man wird's zukünftig besser sehen...Flymount bei der/den nächsten Session´s


    sheshe , danke für die Videos! und auch Rüdi , was mir bei mir auffällt: Einleitung...wenig Speed(nicht leicht Downwind);

    vor dem Aushängen kein breiterer Griff (Segelhand etwas zurück) ;Segel hinten nicht dicht, zugleich zu wenig in die Knie und sehr wenig bis gar keine Vorlage; Segelschiften unter jeder Kritik...viel zu langsam (Körperspannung ,Kondition)…..


    lachts jetzt nicht, aber ich werds auswendig lernen die Tipps und dann besser machen...


    Peter Essen , hätte bei beiden male die GoPro früher verwenden müssen, vorher hatte ich Kraft und da gings weit besser...

    Konditionsbedingt werde ich schlampig. Aber ging vorher auch nicht perfekt.


    Ich finds SUPER nett das ihr euch das anseht!!! DANKE !!!!! Und wie geschrieben, ich hoffe es hilft auch anderen :-)

  • (...)

    Beim Fußwechsel immer drauf achten das du die Boardkante weiter belastet, wenn du das nicht machst legt sich dein Board plan aufs Wasser und es ist vorbei mit gleiten.

    Vg Rüdi

    Ist es diesbezüglich eurer Meinung nach eigentlich besser den Fußwechsel mit (1) "Hacke-an-Hacke" oder (2) "Hacke-an-Zehen" zu fahren.

    Kann es sein, dass SL Fahrer (wegen der Breite?) eher zu (1) und Waver zu (2) neigen? Ich frage, da ich aktuell dabei bin das zu automatisieren (immer mal wieder ein paar Minuten zu Hause mit Positionsmarken auf dem Parkett und Besenstiel ) und es gleich richtig üben will.

    Mir kommt es so vor, als würde das Board bei (1) etwas unruhiger im Wasser liegen, aber (2) vom Ablauf etwas mehr Disziplin/ Trockenübung verlangt .


    Hier noch zwei gegensätzliche Videobeispiele (beide Videos finde ich im Übrigen hervorragend und haben mir schon viel geholfen):

    (1) Minute 2:06

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    (2) unter anderem Minute 10:55

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    mov44 Ich finds richtig gut, dass du das Material hier zur Analyse hochlädst! Das könnte (sollte) man im Forum viel häufiger machen, da es mit Sicherheit vielen hilft. Mir fehlt leider Equipment dazu, aber wenn ich mal jemanden finde, der mit dem Tele drauf hält, mache ich auch mit ;). Und schon mal Respekt, dass du in jedem Fall stehend aus der Halse rauskommst...das ist bei mir nicht sehr regelmäßig der Fall, wenn ich versuche mich voll auf Power und Durchgleiten zu konzentrieren.

  • sheshe , deine verlinkten Videos zeigen genau meine Fehler ! besser ersichtlich wegen der Kameraeinstellung.


    Schmiddi , ….ich vermute auf dem kleinen Board sollte beim Fußwechsel (2) Hacke an Zeh sein ? Zumindest hab ich die erste Variante gemacht bei meinem Outtakes....hat nicht geklappt .

    Mach ich gerne, Halsen ist ein großes Thema. Und wenn man dann auch noch den Erfolg oder/und das Verbesserte sieht

    Würde mich freuen wenn es anderen auch hilft.


    Leider kann ich den Helfenden hier kein Bier spendieren (würd ich gerne...) Trotzdem nochmals viele Dank !!!


  • Chilliges Video ... die Idee zur Online Schulung per Forum ist genial :)


    Deine Halsen werden definitiv zu langsam eingeleitet. Im "offenen" Wasser des Neuesiedlersee ist es aber generell sehr schwer den Schwung durch die Halse mitzunhemen, da schafft kaum jemand eine vernünftige durchgeglittene Halse. Die kurzen steilen Wellen machen es ja schon sogar schon schwer die Kurve mit voller Geschwindigkeit vom Raumschotkurs aus einzuleiten. Zum Üben der Halse wäre flacheres Wasser sicher hilfreich. In Ufernähe wird das Wellenbild normalerweise deutlich besser - aufgrund der geringen Wassertiefe ist das Halsen in Ufernähe aber derzeit leider nicht finnenfreundlich.


    Mit dem gelben Naish Segel war die Ausbeute an gestandenen Halsen aber schon solide. Bei deinen guten Halsen hast du auch immer etwas früher geshiftet. Das erleichtert nicht nur das Durchgleiten der Halse, sondern ist auch bei langsamer Halse einfacher weil die Segelrotation auch beim Drehen des Boardes hilft, bzw. wenn man zu spät shiftet muss man die zusätzliche Anluv-Tendenz beim Shiften überwinden ... das endet oft im Wasser.


    Meiner Erfahrung nach können bei schneller und langsamer Halse Fußwechsel und Segelrotation rel. früh durchgeführt werden - etwa schon auf Vorwind - zuerst Fuß dann Segel.


    Grüße Franz

  • franz s , dein Spot ist also auch der Neusiedlersee....:) (vielleicht trifft man sich mal?)...der Chop ist teilweise schon grob....

    Flaches Wasser > ganz genau, da hab ich aus meiner 34er eine 32,5er gebaut :-)

    aus Mangel an Kondition ist mir bei leichtem Raum das "in die Knie" nicht mehr richtig gelungen....und der Rest wird schlampig


    ich muß, wenn ich wieder am Wasser bin (vor dem ersten Schlag) die Ratschläge dann nochmals verinnerlichen...und besser gleich anfangs mit GoPro raus und nicht erst dann wenn ich schon halb KO bin :P...es ist aber so, das ich, wenn ich aufs Wasser komme mich die Gier übermannt ;)