Longboard zum Windskaten

  • Das weiße ist die Achse. Da kannst du nur sehr schwer den Mastfuß anbringen. Es handelt sich dabei um eine Drop-through Achse. Die bringt das Deck weiter runter. Hat den großen Vorteil daß man beim anschieben nicht so weit runter muss bzw mehr anschieben kann. Nachteil ist aber das du mit großen Rollen eher am Deck anstößt und du nicht mit Unterlegppatten den Abstand und mit Unterlegkeilen den Lenkwinkel anpassen kannst

  • @ mias: mir gefällt optisch ein Jucker Hawaii Mahaka sehr gut. Passt so eins?

  • Ich kenne die Marke nicht. Von der Deckgröße aber gut. Ähnlich dem von mir auf die schnelle rausgesuchten. Etwas billiger aber sicher kein großer Unterschied.


    Falls jemand ein super Deck sucht:

    https://www.layback-freiburg.d…5-0-bambus-komplettbrett/

    FLEX 2

    Damit liebäugeln ich schon länger


    Meins ist etwas älter, auch ohne Glas oder Carbon. Dadurch leider etwas schwammiger. Aber reicht um ordentlich Spaß zu haben

  • Das weiße ist die Achse. Da kannst du nur sehr schwer den Mastfuß anbringen. Es handelt sich dabei um eine Drop-through Achse. Die bringt das Deck weiter runter. Hat den großen Vorteil daß man beim anschieben nicht so weit runter muss bzw mehr anschieben kann. Nachteil ist aber das du mit großen Rollen eher am Deck anstößt und du nicht mit Unterlegppatten den Abstand und mit Unterlegkeilen den Lenkwinkel anpassen kannst

    Das Board von meinem großen Kleinen hat solche Achsen, aber das Deck ist über den Rollen auch weit ausgeschnitten. Die grünen Rollen (Flywheels Abec 11) haben 90mm Durchmesser und ein “Wheelbite” ist noch nicht vorgekommen, trotz sehr weicher Lenkgummis

  • Ich habe mich für ein Mountainboard entschieden. Du bleibst nicht am ersten Stöckchen hängen, fester Schotter, Pflastersteine, Kante am abgesenkter Bordstein, mal zur Überbrückung ein Stück über die Wiese, gute Basis für Eissurfer - alles möglich. Nachteil ist der etwas höhere Rollwiderstand.

  • @ Carl

    Die Rollen habe ich auch;-)

    Ja viele Decks passen auch dazu, sind ja auch speziell dafür gemacht, meist sind sie aber relativ kurz. Da man beim streetsurfen etwas weiter hinten steht habe ich die Achsen mit Unterkegkeilen auch so angepasst das sie unterschiedlich stark lenken. Sonst dreht das Board zu sehr über den hinteren Fuß.

  • Ich bringe ungern die Corona Thematik in diesen Thread, bedenkt bitte trotzdem, dass beim Windskaten ein etwas höheres Verletzungsrisiko gegeben ist, sofern es hier nicht nur um Vorbereitungen dazu geht. Ein notwendiger "Besuch" in einer Spitalsambulanz natürlich zur Zeit nicht empfehlenswert. Ich Windskate ewig, im Winter fast ausschließlich, aber obwohl ich beim Surfen generell wenig Verletzungen hatte, sind die meisten davon beim Windskaten passiert. Fast immer so "Murphys Law" Sachen, wie z.B. eine ausgerenkte Schulter nach seitlichem Wegrutschen. Aber momentan keine Aktivität.


    Ich benutze übrigens ein Eigenbau-Deck mit ca.40cm Breite, ca. 10cm Bodenfreiheit durch Achsunterlegskeile, damits trotz großen Rädern keine Wheelbites gibt. Beim Fuhswechsel praktisch wie eine "Tanzfläche", selbst über eine Pirouette-Jibe trau ich alter Sack mich da noch ab und zu drüber.

  • Bestes Beispiel heute: mit MTB fährste schön Halbwind über die Wiese, mit Longboard wäre nach 15m Schluss. Es ist relativ schwer einen vernünftigen Spot zu finden. Straßen liegen oft so, dass man gerade so Amwind hoch kommt, andere Seite dafür volle Kanne Raum, wenig Platz für Halse oder Helitack. Häuser, parkende LKW führen zu Verwirbelungen, die zu ungewollten spektakulären Manövern führen.

  • Ich bringe ungern die Corona Thematik in diesen Thread, bedenkt bitte trotzdem, dass beim Windskaten ein etwas höheres Verletzungsrisiko gegeben ist, sofern es hier nicht nur um Vorbereitungen dazu geht. Ein notwendiger "Besuch" in einer Spitalsambulanz natürlich zur Zeit nicht empfehlenswert. Ich Windskate ewig, im Winter fast ausschließlich, aber obwohl ich beim Surfen generell wenig Verletzungen hatte, sind die meisten davon beim Windskaten passiert. Fast immer so "Murphys Law" Sachen, wie z.B. eine ausgerenkte Schulter nach seitlichem Wegrutschen. Aber momentan keine Aktivität.


    Ich benutze übrigens ein Eigenbau-Deck mit ca.40cm Breite, ca. 10cm Bodenfreiheit durch Achsunterlegskeile, damits trotz großen Rädern keine Wheelbites gibt. Beim Fuhswechsel praktisch wie eine "Tanzfläche", selbst über eine Pirouette-Jibe trau ich alter Sack mich da noch ab und zu drüber.

    Ich bin noch in der Beschaffungs-Phase und würde in der jetzigen Zeit auch nicht damit anfangen. Keine meine Grenzen ganz gut. Meistens sind meine eh immer weit unter dem des Material ;(...

    Bleibt gesund!

    Surfnbulli

  • So! Ich habe nun endlich ein Longboard gebraucht ergattert. Es ist ein Jucker Hawaii Makaha. Ein Pintailboard. Nun warte ich sehnlichst wie ein kleines Kind vor Weihnachten auf unseren DHL-Fahrer... ^^.

    Sobald ich es in den Händen habe gibt es Fotos.


    Danke an alle für die Tipps!

    Jetzt muss nur noch dieser blöde Corona weg...


    Gruss & bleibt gesund

    Surfnbulli

  • Juhu! Nachdem ich wie ein Tiger in Käfig auf und abgelaufen bin war heute mein DHL Mann des Vetrauens endlich da!

    Jetzt nur noch den Mastfuss befestigen und warten, daß sich die Lage da draußen wieder normalisiert. =O;(

    Aber ich kann es ja jetzt streicheln...


    Bleibt gesund!

    20200403_112027.jpg

  • eine Frage noch. Wie habt ihr den Mastfuss von unten befestigt? Nur das normale Plättchen vom surfen oder mit einer Unterlegscheibe und einer selbstsichernden Mutter?

  • Ich habe eine grosszügige Aluplatte zur besseren Druckverteilung dazwischengeschoben. Wahrscheinlich reicht aber eine normale Unterlagsscheibe. Die Mastfuss-Mutter habe ich mit einer "normalen" Mutter mit Selbstsicherung ersetzt.

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Sehr wenig Platz für den Mastfuß vor der Achse, wenn du ihn dahinter montierst kommt er schon relativ weit nach hinten. In diesem Fall wärs genau über der Achse wohl wirklich am besten, wie Mias schon gesagt hat. Ein Tipp dazu: Mach das Riserpad auch von der Seite für einen schlanken Schlüssel zugänglich. So kannst du jederzeit nachziehen. Nach längerem Gebrauch kann auch eine gesicherte Mutter locker werden, und so mußt du nicht alles komplett demontieren. Falls du kein Riserpad zur Hand hast, tut's auch eine zurecht geschnittene 1cm Sperrholzplatte.

  • Was mir noch eingefallen ist: Ich hab auch schon einen gesehen, der hat einfach "aus Hinten Vorne gemacht". Schaut zwar am ersten Blick etwas komisch aus, ist aber bez. Fahreigenschaften egal. So könntest du den Mastfuß ohne Problem vor der "neuen" Vorderachse platzieren (die eigentlich die Hinterachse war).

  • @ surfnbulli. Erstmal schönes Brett aber fehlt da griptape auf dem Deck? Wenn ja nicht vergessen.


    Wegen mastfuß: ich habe mir auch gerade ein neues Brett bestellt. Ich werde nur das normale Plätzchen verwenden. Reicht vollkommen. Dann geht es auch nicht verloren. Aber Achtung, bei welchen aus Messing, umdrehen und Fläche Seite nach oben.

    Ich werde den mastfuß diesmal mittig auf die Achse setzen. Das Plätzchen klebe ich mir in mein riserpad (habe keilförmig damit ich vorne mehr Lenkeinschlag habe) dann kann ich den mastfuß entfernen und ohne fahren zum streetsuffen dann wieder anschrauben.

  • Sehr wenig Platz für den Mastfuß vor der Achse, wenn du ihn dahinter montierst kommt er schon relativ weit nach hinten. In diesem Fall wärs genau über der Achse wohl wirklich am besten, wie Mias schon gesagt hat. Ein Tipp dazu: Mach das Riserpad auch von der Seite für einen schlanken Schlüssel zugänglich. So kannst du jederzeit nachziehen. Nach längerem Gebrauch kann auch eine gesicherte Mutter locker werden, und so mußt du nicht alles komplett demontieren. Falls du kein Riserpad zur Hand hast, tut's auch eine zurecht geschnittene 1cm Sperrholzplatte.

    Gute Idee mit der Holzplatte. Ich mach mir den Keil aus Holz. Dann kann ich eine Einschlagmutter rein machen. Die steht oben am Brett an und kann nicht nach oben gezogen werden, kann sich trotzdem nicht drehen und hat mehr Fläche. ich habe schonmal dran gedacht, wollte sie aber nicht ins Brett schlagen. Nachziehen mach ich wie beim normalen Surfbrett am mastfuß

  • Könntest auch mit einer oder zwei Aluplatten die Auflage verlängern. Alles schon gesehen, funktioniert glaube ich auch ganz gut.

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