COVID-19 Basisdiskussion und Auswirkungen auf die Surf-Branche

  • Zur Impflogistik ein positive Meldung; mein Onkel (in der Pfalz war mit seiner Frau zur Impfung angemeldet, hat noch keine Termin erhalten. Um 21:30 rief dann das Impfzentrum an, es wäre Impfstoff über und wenn sie beide gleich kämen (was sie dann taten) würden si geimpft.


    Zur Kühllogistik gibt es ja auch "Auflockerung";

    ich hab übrigens jetzt auch BioNTech; ------ Bofrost hat geklingelt und ich musst nur 25 Packungen Seelachs Neptun kaufen und 10kg Kaisergemüse :saint: :D :D

  • das ist absoluter Schwachsinn, für die Wirtschaft und auch die Bevölkerung ist jede Woche, in der die herdenimmunität früher erreicht werden kann, Gold wert.


    Das Ablehnen von Impfstoffen kostet Menschenleben. Sorry kein Verständnis für solche kapitalistischen Spielchen.

    Stimme ich dir auch 100% zu.

    Aber der Impfstoff sollte wissenschaftlich überprüft sein und sicher. Was Russland gemacht hat, war ein Spiel mit dem Feuer. Nun es ist gut ausgegangen bisher.... hätte aber auch anders kommen können. Ich fand es unverantwortlich, was da gelaufen ist.


    Zum verlinkten Artikel ... Ich habe es so verstanden : der Gedanke das der Impfstoff nicht nötig sein wird,

    weil die EMA ja erst Sputnik überprüfen muss und das dauert bis Juni ??? wahrscheinlich. Und wenn wir bis dahin gut vorankommen mit den anderen Impfstoffen, braucht es nicht noch einen anderen Vektor Impfstoff wie den von AZ.

    Mich hat es gefreut zu lesen, dass bis Juli soviel Millionen Impfstoffe gerimpft werden könnten und eine Herdenimmunität möglich wäre.

  • Mich hat es gefreut zu lesen, dass bis Juli soviel Millionen Impfstoffe gerimpft werden könnten und eine Herdenimmunität möglich wäre.

    Aber die genannten 300-350 Millionen Dosen sind doch erst die erst Impfung. Ist da schon Herdenimmunität gegeben? Die EU hat 448 Millionen Einwohner abzüglich von etwa 67 Millionen unter 18.

  • Mich hat es gefreut zu lesen, dass bis Juli soviel Millionen Impfstoffe gerimpft werden könnten und eine Herdenimmunität möglich wäre.

    Aber die genannten 300-350 Millionen Dosen sind doch erst die erst Impfung. Ist da schon Herdenimmunität gegeben? Die EU hat 448 Millionen Einwohner abzüglich von etwa 67 Millionen unter 18.

    Ich habe nicht nachgerechnet ... habe es gelesen und mich gefreut ... ohne darüber gross nachzudenken ...

    denke aber eher nein, es ist sehr optimistisch eine Herdenimmunität in ganz Europa bis Juli zu erreichen. Ausser wir impfen wie die Weltmeister ... und Impfstoff Mangel wird zum Fremdwort.

    Positives Szenario ... Impftempo hoch, J&J wird auch geimpft inzwischen, immer mehr erst - und zweitgeimpfte

    —-> die Fall Zahlen sinken, wie auch die Anzahl der schweren Fälle und wenn circa 30- 40 % geimpft sind ... könnte man schrittweise lockern.

  • Nunja, was die EMA zum Thema Astra Zenica veranstaltet, wirkt auf mich auch nicht sonderlich vertrauenerweckend.

  • das ist absoluter Schwachsinn, für die Wirtschaft und auch die Bevölkerung ist jede Woche, in der die herdenimmunität früher erreicht werden kann, Gold wert.


    Das Ablehnen von Impfstoffen kostet Menschenleben. Sorry kein Verständnis für solche kapitalistischen Spielchen.

    Da stimm ich dir ausnahmsweise zu.

    Aber wie bekommt Bill Gates seine Microchips in den russischen Impfstoff ? Oder hängt da vielleicht Gazprom mit drin ? 😂😂😂

  • die Zulassung von Sputnik V war zugegeben typisch russisch und entsprach nicht unseren westlichen Standards.

    Mittlerweile sind aber damit Millionen geimpft worden und es liegen wohl genügend Daten auch für eine Zulassung durch die EMA vor

  • Die Russen können technisch keinen mRNA Impfstoff in industriellem Maßstab herstellen, aber in der "alten" Vektor-Technologie (einen anderen z.B. Grippe-Virusteil als Covidträger zu verwenden) sind Sie immer gut gewesen.


    Gibt inzwischen peer-gereviewed Paper in Pubmed zu Sputnik V und einen positiven Lancet Kommentar, den ich angehängt habe.


    Ich hätte lieber Sputnik V als AZ. (ich habe aber eben auch eine Gerinnungsstörung)

  • Was ich nicht verstehe. Der Nutzen bei Astra Zeneca für die Gesellschaft überwiegt die Risiken, sind sich alle einig. Trägt dann aber auch die Gesellschaft die Schäden, oder wird dieser auf die Personen, die halt leider Pech hatten, übertragen?

  • "Die Antwort in Kurzform: Wenn von den Ärzten und im Beipackzettel des Herstellers richtig über die jetzt bekannten Risiken aufgeklärt wird, und der Patient auf dieser Basis seine Einwilligung erklärt, fallen viele Ansprüche der Geimpften wohl weg. Aber: Trotz Einwilligung bleiben die Geimpften nicht völlig schutzlos, denn sie können bei einem Impfschaden einen Versorgungsanspruch gegen den Staat haben. Wichtig ist, dass man bei dieser Frage unterschiedliche Ansprüche auseinanderhält."


    Anspruch gegen den Staat nach "Impfschaden"

    "Bei bekannten Risiken, richtiger Aufklärung und Einwilligung gibt es also auch bei gravierenden Schäden keinen Anspruch gegen Arzt oder Hersteller. Wichtig ist an dieser Stelle jedoch: Geimpfte Personen sind nach einem "Impfschaden" trotzdem nicht schutzlos. Denn sie können einen Anspruch direkt gegen den Staat haben (§ 60 Infektionsschutzgesetz). Der Staat zahlt dann Heil- und Krankenbehandlungen und womöglich auch eine Rente. Das nennt man auch einen "Aufopferungsanspruch".

    Der Gedanke dahinter: Die Menschen impfen sich nicht allein zum eigenen Schutz, sondern auch im Interesse des Staates zum Schutze anderer. Deshalb sollen sie versorgt sein, wenn ihnen dabei etwas passiert.

    Voraussetzung ist, dass die Impfung von einer zuständigen Landesbehörde empfohlen wird. Das ist bei AstraZeneca jetzt wieder der Fall. "Impfschaden" heißt, dass die Folgen über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen. Normale Impfreaktionen wie Ausschläge, Fieber, Kopfschmerzen gehören nicht dazu.

    Ob ein "Impfschaden" vorliegt, muss dann in jedem Einzelfall geklärt werden. Auch bei den Personen, die bereits mit heftigen Nebenwirkungen zu kämpfen hatten. Bei dem Versorgungsanspruch gegen den Staat spielt aber keine Rolle, ob die Nebenwirkung vorher bekannt war. Auch nach einer korrekten Aufklärung und Einwilligung verliert man den Anspruch nicht."


    Quelle: Tagesschau

  • Nunja, was die EMA zum Thema Astra Zenica veranstaltet, wirkt auf mich auch nicht sonderlich vertrauenerweckend.

    Ich kann die Entscheidungen von der EMA schon nachvollziehen. Die haben ihre Empfehlungen aufgrund der bis dato bekannten Datenlage stetig angepasst. Nichts verändern, trotz neuen Fakten wäre ja keine Option gewesen.

    Hat der Vertaruensverlust wirklich was mit der EMA zu tun ? Ich meine nicht.

  • nein kein Pech, das ist einfach Tragik.

  • Wenn die Mutter von 2 kleinen Kindern an Coroa verstirbt, ist das genau so tragisch und - wenn ich es richtig verstehe - ungleich wahrscheinlicher.

    Dennoch verstehe ich die Problematik nicht so ganz: Wir haben aktuell eher zu wenig Impftoff, davon einen kleineren Teil AZ als BP.

    In der Priorisierung haben wir aktuell wohl vorwiegend Menschen < 70 Jahre und noch einen Teil des medizinischen Pesonals, der auch nur zum Teil weiblich ist.


    Wo liegt das Problem, AZ eben an Menschen > 60 Jahre (und eventuell auch an Männer egal welchen Alters, sofern keine bekannten Risikofaktoren vorliegen ) zu verimpfen - die Zielgruppe sollte immer noch erheblich größer sein als der zur Verfügung stehende AZ-Impfstoff. :/

  • Man empfiehlt einen Impfstoff, der potentiell tödlich ist, egal welchen Alters und Geschlecht. Cannabis ist eine illegale Droge. So langsam geht mir die Verlogenheit der Politik auf den Sack.

  • ui, du bist heute aber geladen....


    du schreibst richtig - empfehlung, kann man folgen, muss man nicht.


    ich würde mich gerne gleich mit AZ impfen lassen als lange auf was anders zu warten.

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Naja - wenn ich mir den Beipackzettel von Aspirin 100 protect anschaue, ist das auch potentiell tödlich. Wie so ziemlich alles, womit ein Mensch in Berührung kommen kann. Eine absolute Sicherheit gibt's kaum, es geht irgendwo immer um Wahrscheinlichkeiten und im Falle Medikamente wohl um eine Nutzen/Risiko-Abwägung.

  • Das ist Quatsch.


    In den UK stehen den 30 Millionen AZ Impfungen einige hundert? Komplikationen entgegen - d.h. es wurden in den UK Zehntausende vor einem Covid-Tod gerettet.


    Wäre es keine Pandemie - dann hätte man diese unglückselige Korrelation AZ und jung, weiblich, Thrombopenie/pathie früher gefunden.


    Was hat das mit Cannabis zu tun? Kann man gerne legalisieren - ab 21. Denn davor gibt es auf das ausreifende Gehirn lange schon publizierte bleibende Auswirkungen.

  • Sehe ich auch so. Nur ist es beim Impfen eben so, daß ein gesunder Mensch ein Präparat mit möglichen (im Extremfall auch fatalen) Nebenwirkungen verabreicht bekommt. Die theoretische Gefahr einer Infektion wird anders wahrgenommen, als die Symptome einer bestehenden Krankheit. Ich hatte mal eine Virusinfektion, und bekam dann, nach einiger Zeit des Experimentierens des Arztes, ein Virustatikum. Ist schon eine Weile her, aber ich erinnere mich, daß auf dem Beipackzettel stand, die Ersteinnahme dürfe nur im Beisein eines Arztes erfolgen, da eine lebensbedrohliche Schockreaktion möglich sei.

    Hatte mir weder der Arzt, noch das Personal in der Apotheke gesagt! Ich hab´ das Zeug dann mit großem Appetit geschluckt, weil ich dachte, wenn es nicht wirkt, bin ich eh´ bald hinüber... Ich spürte keinerlei Nebenwirkungen, und war dann glücklicherweise schnell wieder gesund.

    Der Fall der gesunden, jungen Mutter, die an der Thrombose stirbt, ist an Tragik dagegen kaum zu überbieten, und so wird es halt auch wahrgenommen.

    Ich finde es richtig, AZ denen zu verabreichen, die, nach bisherigem Wissensstand, kein erhöhtes Risiko haben, eine Thrombose zu erleiden. Einer jungen Frau würde ich das nicht empfehlen wollen, selbst wenn die Fallzahlen gering sind.