COVID-19 Basisdiskussion und Auswirkungen auf die Surf-Branche

  • Um das Jammern vergleichen zu können, muss man von gleichen Vorraussetzungen ausgehen..

    Gleiche Wohnsituation (Haus/Wohnung/Garten)

    Gleiche berufliche Situation (keine Einschränkung/ Einschränkung)

    Gleiche finanzielle Situation..

    Gleiche soziale Situation..


    In meiner Situation fällt es mir leicht, mich an die Regeln zu halten (bis auf den Surfentzug) deswegen würde ich aber nie über andere urteilen..

    Würde ich mich in einer anderen Situation befinden, würde es mir vielleicht auch nicht so leicht fallen🤷🏻‍♂️

  • 16 Jährige sitzen quasi seit einem Jahr zuhause ohne Kontakt nach außen. Wer sich selber an dieses Alter erinnern kann sich überlegen wie man sich da fühlt.

    :D OK - der Satz belegt immerhin, daß Du selbst tatsächlich zu Hause bleibst und nicht siehst, was in der Welt da draußen abläuft ;)

    Es mag Ausnahmen geben, die Regel dürfte das aber nicht sein. Immerhin - Corona ist auch eine prima Ausrede für vieles und ein Mecker-Grund für nahezu alles - selbst wenn man nix anders macht als vorher. ;)


    Es scheint tatsächlich so zu sein, daß die Fehler, die wir machen, vielschichtig sind. Dazu kommt komplette oder teilweise Gedankenlosigkeit (da schließe ich mich explizit auch nicht aus). Aber auch eben viele vermeidbare Fehler in Verwaltung, Organisation, Kommunikation......., die nach einem Jahr echt nicht mehr sein dürften.


    Meine Lebensgefährtin arbeitet recht zentral im Nachrichteneingang einer Landes-Rundfunkanstalt. Was da alleine heute zu hören war, lässt einem die Nackenhaare zu Berge stehen. Auch Hörer melden sich da, liefern "Infos" (die natürlich auch überprüft werden müssen) und stellen Fragen, weil sie sonst nirgendwo Antworten bekommen. Nur 2 Beispiele von heute:


    - Ein Unternehmer im Bereich IT hat einen MA, dessen Testergebnis positiv war. Dieser wollte das auch in der Corona-App melden, hatte aber weder QR-Code noch TAN bekommen. Beim Anruf beim zuständigen Gesundheitsamt wurde ihm mitgeteilt, er bekäme keine TAN, da das Amt die App nicht unterstütze :huh: Sind wahgrscheinlich zu sehr damit beschäftigt, noch Zahlen von letzter Woche an's RKI zu melden :stupid:


    - Ein anderer Mitarbeiter lebt mit 4köpfiger Familie und positiv getesteter Schwiegermutter in einem Haus. Auf Anfrage beim GA wurde ihm mitgeteilt, daß in dieser Situation kein Corona-Test für die Familienmitglieder vorgesehen sei. Er hat ihn dann selbst für alle Familienmitglieder organisiert und alle 4 waren positiv :huh:


    Eben noch mit meiner Cousine telefoniert, die hat als Grundschullehrerin eine Priorisierungsnummer für die Impfung erhalten. Nur leider wird diese Nummer von der Software zur Anmeldung nicht akzeptiert.


    Keine Frage, vieles läuft gut und viele verhalten sich sicher - soweit irgend möglich - vernünftig. Aber bei dem, was man so nur am Rande mitbekommt weiss ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll. :D;(

  • - Ein Unternehmer im Bereich IT hat einen MA, dessen Testergebnis positiv war. Dieser wollte das auch in der Corona-App melden, hatte aber weder QR-Code noch TAN bekommen. Beim Anruf beim zuständigen Gesundheitsamt wurde ihm mitgeteilt, er bekäme keine TAN, da das Amt die App nicht unterstütze :huh: Sind wahgrscheinlich zu sehr damit beschäftigt, noch Zahlen von letzter Woche an's RKI zu melden :stupid:

    War bei mir auch so. Hat mich nicht verwundert. Ich hab die Hotline angerufen, da bekommt man

    einen Code per Telefon und kann sich dann als „positiv“ eintragen.


    Ob man wirklich positiv ist, wird nicht überprüft.

  • Ich weiß auch gar nicht ob es (zumindest im Moment) gerade die "großen" Zusammenkünfte sind, die die Zahlen hoch halten, denn die gibts ja tatsächlich weniger.

    Stattdessen aber eben die vielen "kleinen" Besuche, die einige dann doch nicht lassen. Bei meiner Mutter gibt es regelmäßig mindestens 5 Leute, die (zwar immer nur einzeln), dort essen und so weiter. Die besuchen dann jeweils auch mehrere andere, (zwar immer nur einzeln), haben ihre jeweiligen Lebensgefährten die auch arbeiten und Leute besuchen, (einer davon arbeitet dann in Frankreich) etc..

    Warum ich das nicht mache, versteht sie nicht.

    Wir wohnen in einem Neubaugebiet und da besuchen sich auch einige Kinder rege und auch im regen Wechsel und so weiter.

    Allein was ich beruflich erzählt bekam wie die Feiertage und der Jahreswechsel, oder dann doch mal der Geburtstag abliefen.

    Einzelne, die sich tatsächlich zurückhalten sind sicher nicht die Mehrheit.

  • Ja das wird so sein. Die Frage ist nur, welche Prioritäten man hat. Wollen wir gemeinsam und solidarisch das Virus bekämpfen? Das ist eben verdammt schwer, weil ganz viele (selbst in den Risikogruppen) nicht vom Virus betroffen sind, dafür aber von den vielfältigen Einschränkungen vom Händewaschen bis zu Existenz vernichtenden Geschäftsschließungen. Das meinte ich damit.

  • Wenn abends vor Dir beim Döermann ein Mitzwanziger 12 vorbestellte Döner abholt..
    Dann hat der sicher keine 10 Kinder und ne Ehefrau zuhause...
    Selbst erlebt.... Und ich denke, was sich im unkontrollierten privaten Indoor Bereich abspielt, ist mit Sicherheit der größte Treiber. ..

  • Meine einzige echte Motivation mich an die Regeln zu halten ist die Aussicht auf einen Sommerurlaub.


    Aber diese Aussicht wird durch die jetzt schon steigenden Zahlen und die wohl kommende Lockerung zu Ostern ziemlich verhagelt.


    Die feiernden Nachbarn kann ich in engen Grenzen ja noch verstehen, das Verhalten von Figuren wie CSU Nüsslein ist einfach nur widerlich.

  • Die zahlen steigen wieder:



    Trotz Dauer-Lockdowns verharren die Corona-Neuinfektionen nun schon seit Längerem auf ähnlich hohem Niveau: Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9762 Neuinfektionen gemeldet - und damit 598 mehr als vor einer Woche. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 369 neue Todesfälle verzeichnet. Letzten Samstag hatte das RKI binnen eines Tages 9164 Neuinfektionen und 490 neue Todesfälle verzeichnet.


    Auch die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, die Sieben-Tage-Inzidenz, liegt laut RKI heute bundesweit bei 63,8 und damit etwas höher als am Vortag (62,6). Vor vier Wochen, am 30. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 90,9 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.14 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen, was auch die Debatte um Lockerungen befeuert hatte. Zuletzt stagnierte sie allerdings, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte. RKI-Präsident Lothar Wieler sprach bei seiner wöchentlichen Pressekonferenz von deutlichen Signalen einer Trendumkehr zum Schlechteren. "Wir müssen alle Maßnahmen weiter konsequent umsetzten, ansonsten steuern wir in eine dritte Welle hinein", mahnte er.


    Auch andere Experten rechnen damit, dass die Infektionszahlen weiter ansteigen werden. "Ich gehe davon aus, dass wir wieder Zustände wie kurz vor Weihnachten bekommen werden", sagte Pharmazie-Professor Thorsten Leer der Nachrichtenagentur dpa. Er hat an der Universität des Saarlandes den "Covid-Simulator" entwickelt, der das Infektionsgeschehen in Deutschland berechnet und Prognosen liefert. Leer rechnet damit, dass in der erste Aprilhälfte wieder Sieben-Tage-Inzidenzen um 200 erreicht werden könnten. Zwei Entwicklungen seien für den erneuten Anstieg der Corona-Zahlen verantwortlich. Zum einen sei die britische Mutante, die wohl um die 35 Prozent ansteckender sei, in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. "Sie wird auch hier die Oberhand gewinnen und weiter ansteigen bis in den 90-plus-Bereich." Zum anderen sehe er seit Mitte Februar wieder mehr Kontakte, die zu höheren Zahlen geführt hätten. "Ich befürchte, das hat ein bisschen was mit einer Lockdown-Müdigkeit zu tun. Und auch vielleicht mit einem Wiederanlaufen des normalen Lebens in gewissen Bereichen."


    Nun stehen Öffnungen bevor - wie die der Friseure und anderer Betriebe ab dem 1. März oder weiterer Schritte ab dem 8. März. "Auch wenn die Lockerungen moderat sind, werden sie sich auswirken." Lehr geht davon aus, dass es nach dem 7. März rund 20 Prozent mehr Kontakte gebe. "Und dann werden wir sehen, dass die Kombination aus Lockerungen mit der Mutante, die dann voll da ist, zu einem relativ starken Anstieg führt." Hinzu komme, dass die Wirkung der Impfungen momentan noch kaum zu sehen sei. Das liege daran, dass über 95 Prozent noch nicht geimpft seien. Effekte sehe man erst, wenn man 30 Prozent der Bevölkerung geimpft habe. "Bei einem optimistischen Szenario würde ich erwarten, dass wir das vielleicht im Juni geschafft haben." Ohne jeglichen Lockerungsschritt würde Anfang April die 100er-Inzidenz erreicht. Die vor ein paar Wochen noch angestrebte Inzidenz von 35 sei inzwischen in weite Ferne gerückt. Lehr ist nicht der einzige, der angesichts der Virus-Mutationen vor steigenden Infektionszahlen warnt. Die Virologin Melanie Brinkmann sagte vor Wochen im "Spiegel": "Wir kriegen niemals genügend Menschen geimpft, bevor die Mutanten durchschlagen." Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek sagte im NDR-Podcast: "Wenn man jetzt lockern und dem Virus den freien Lauf lassen würde, würde es sicherlich zu einer dritten Welle kommen."

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Mrna

    Ja wir werden uns viel zu verzeihen haben so langsam verstehe ich was der Herr Spahn damit gemeint hat.

    Spahn, Steinmeier,etc. alle haben bei der Maskenpflicht schon mal daneben gehauen. Oder Spahnsches Abendessen mit Unternehmern einen Tag vor seinem positiv Test auch ein wenig daneben gegriffen. Wenn Nebelwarnung durch den Autoradiosender schallt, kann man noch solange flott fahren bis die Nebelwand in einer Kurve auftaucht. Ab da brauchts Glück, aber das nimmt Man/Frau gerne an, das Glück auf seiner Seite...sei !!!

  • Mrna

    Ja wir werden uns viel zu verzeihen haben so langsam verstehe ich was der Herr Spahn damit gemeint hat.

    Spahn, Steinmeier,etc. alle haben bei der Maskenpflicht schon mal daneben gehauen. Oder Spahnsches Abendessen mit Unternehmern einen Tag vor seinem positiv Test auch ein wenig daneben gegriffen. Wenn Nebelwarnung durch den Autoradiosender schallt, kann man noch solange flott fahren bis die Nebelwand in einer Kurve auftaucht. Ab da brauchts Glück, aber das nimmt Man/Frau gerne an, das Glück auf seiner Seite...sei !!!

    Ja, das ist ja auch die richtige Strategie, ist auch empirisch belegt.

    Wenn es anders wäre, wäre die Menscheit schon ausgestorben.


    Aber Glück alleine reicht halt aktuell nicht, Verantwortungsbewusstsein, Einsicht und Verstand sind gefragt.


    Zumindest Verantwortungsbewusstsein und Einsicht nehmen rapide ab, bei uns ist die Maskenquote in der Einkaufsstrasse mit Maskenpflicht unter 50%.

  • sowohl der Einzelne als auch die Regelungen gehen manchmal an den Zielen vorbei;


    Beispiel bei uns letzten Sommer im Strandbad zu den Hygienemaßnahmen: das geräumige und gut belüftete Toilettenhaus (mit 4 üblichen Toiletten) wurde geschlossen weil beim Eingang keine Einbahnstraßenregelung umsetzbar war. Stattdessen wurden dann 4 von den bekanntermaßen gut belüfteten und superreinen DIXI Klos aufgestellt! :/

  • Was sind hier die Meinungen zu Surftrips in der Corona-Zeit?


    Es ist ja jetzt schon in den Social Media einiges an Reisetätigkeit zu beobachten.

    Sicher wollen wir alle so schnell wie möglich wieder auf Surfreisen gehen, denke aber dass es aktuell und wahrscheinlich auch nich bis nach Ostern zu früh ist. Meiner Meinung steht nicht weniger als der Sommerurlaub auf dem Spiel.

  • Besserung durch Impfung und Infektionsgeschehen nicht vor Mitte Mai, wäre meine Interpretation des Infektionsgeschehens.


    3. Welle - denke 3 Monate zum Abklingen - ab dem Tiefpunkt des Infektgeschehens - also letzte Woche.

  • Die aktuelle europäische Situation. Die Situation in Teilen der BRD ist (noch) vergleichsweise wenig belastet: - aber gerade typische Reiseländer ....(?) ....


    14-day COVID-19 case notification rate per 100 000, weeks 6-7

  • Meinem Vater (85 Jahre alt) hat man einen Impftermin im Mai in Aussicht gestellt. Ich gehe also davon aus, selbst vielleicht im Dezember an der Reihe zu sein, verdammte Sch.... noch eins. Ungeimpft wird grenzüberschreitendes Reisen aber wohl nur schwer möglich sein. Ich fürchte, dieses Jahr läuft noch beschissener, als das vergangene. Aber langsam schwindet meine Energie, mich aufzuregen...

  • Heute auf Distanz Leben ,dann kann Morgen auch wieder weiterfeiern.

    Meinem Vater (85 Jahre alt) hat man einen Impftermin im Mai in Aussicht gestellt. Ich gehe also davon aus, selbst vielleicht im Dezember an der Reihe zu sein, verdammte Sch.... noch eins. Ungeimpft wird grenzüberschreitendes Reisen aber wohl nur schwer möglich sein. Ich fürchte, dieses Jahr läuft noch beschissener, als das vergangene. Aber langsam schwindet meine Energie, mich aufzuregen...

    Ja bitter das ganze Warten. Hoffe das Impfen mit Verteilung der Vacczine kommt mal langsam in Fahrt. Natürlich deinen Vater alles Gute und das quäntchen Glück das der Impfstoff schneller ankommt. Ps. Ich selbst habe Urlaub eingereicht , rechne aber nicht nur mit Corona weiten Reiseproblemen ( Gardasee, Griechenland Spain), sondern auch das meine Firma die Urlaubsanträge cancelt, wenn die Produktion stockt bzw. optimiert werden muss. In dem Fall geht natürlich, wie immer, die Arbeit vor.

  • Meinem Vater (85 Jahre alt) hat man einen Impftermin im Mai in Aussicht gestellt. Ich gehe also davon aus, selbst vielleicht im Dezember an der Reihe zu sein, verdammte Sch.... noch eins. Ungeimpft wird grenzüberschreitendes Reisen aber wohl nur schwer möglich sein. Ich fürchte, dieses Jahr läuft noch beschissener, als das vergangene. Aber langsam schwindet meine Energie, mich aufzuregen...

    Das ist sicher nicht normal.

    Meine Mutter 82 hatte bereits vor 1. Woche ihre zweite Impfung und Sie ist kein Heimbewohner.


    Villeicht ist dein Vater in die falsche Gruppe gekommen.

    Eine Bekannte von mir, keine Vorerkrankungen, hat auch Gutscheine für Masken bekommen. Die ist erst 30. Manchmal läuft einfach etwas verkehrt.

    Nachfrage bei der AOK brachte heraus, dass es ein Versehen war.

  • Meinem Vater (85 Jahre alt) hat man einen Impftermin im Mai in Aussicht gestellt. Ich gehe also davon aus, selbst vielleicht im Dezember an der Reihe zu sein, verdammte Sch.... noch eins. Ungeimpft wird grenzüberschreitendes Reisen aber wohl nur schwer möglich sein. Ich fürchte, dieses Jahr läuft noch beschissener, als das vergangene. Aber langsam schwindet meine Energie, mich aufzuregen...

    Ist bei meinen Schwiegereltern, 83 u. 86 Jahre alt in BW das gleiche. Nachdem sie sich nun endlich registrieren konnten hieß es kein Impfstoff, sie werden benachrichtigt.


    Ganz anders in England. Die Eltern und Schwiegereltern von einem englischen Kollegen wurden bereits Mitte Januar geimpft. Angerufen, Termin ausgemacht, hingefahren und das ganze hat 15 min für beide gedauert. Der Kollege ist 53 und hat mir letzte Woche erzählt das er nun selbst einen Termin für Ende März bekommen hat.

    Wobei man ehrlichneitshalber sagen muss das alle meine englischen Kollegen selber etwas verblüfft sind wie gut das läuft. Das sind sie normalerweise von ihrem Gesundheitssystem nicht gewohnt.