Custom vs. Serie. Sinn und Unsinn von persönlich angepassten Boards."

  • ein aktuelles Slalomboard hat eine UVP von 2800€ wenn du 20% auf ein aktuelles Board bekommst

    bist du bei 2240€ . Der Preis ist sicher nicht der Grund warum ich Flikka fahre.

    Für mich ist es die Qualität und Haltbarkeit warum ich zu Flikka gewechselt bin.

    Mein 125er Flikka hat nach 2 Saison noch keine einzige Delle, wenn ich mir die Serien Slaloms

    dagegen anschaue🙈 Da musst du lange suchen um ein Board ohne Dellen links und rechts neben der Mastspur zu finden.

    Die Fahreigenschaften sind Geschmackssache, da sind die Serienboards nicht besser oder schlechter.

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  • Sind die Flikka SL Boards überhaupt PWA angemeldet?

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • das Interessiert mich als Hobby heizer zwar nicht, aber meine sicher nicht.

    Wenn jemand Wettbewerbe fährt scheiden die Flikka natürlich aus

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  • Es gibt wohl Vorjahresmodelle, mit denen man preislich unter einem Flikka liegt. - oder eben auch über dem Flikkapreis.

    Der Preis ist also tatsächlich nicht der ausschlaggebende Punkt beim Kauf - Preisleistung, wie von Rüdi beschrieben, schon eher.


    Die Bretter sind so weit ich weiß nicht PWA gemeldet. Das schöne für den Hobbyheizer, sie sind nicht auf 110% Downwindperformance ausgelegt :)


    Rüdi

    Hast du Erfahrungen zu den Unterschieden der Bretter Performance Freeride und Slalom von Flikka?

  • leider nicht.

    Ich kann nur sagen das die Slalom Boards nicht auf Wettbewerb ausgerichtet sind und deshalb etwas einfacher zu fahren sind. Wenn man sich zusätzliche Schlaufenpluks einbauen lässt sind das 1a Freerace Boards.

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  • eine PWA registrierung - naja, wird für wenige user hier relevant sein ;) ist aber ein punkt, v.a. wenn man nicht nur an slalom sondern auch Freeyle oder Wave denkt


    wichtiger wäre theoretisch eine IFCA registrierung weil das bei wesentlich mehr veranstaltungen zutrifft (aber in der praxis nur selten geprüft wird)


    ich würde es sowieso besser finden von der lizenzierung einzelner modelle wegzukommen zu einem Lizenzmodell dass nur die Marke betrifft. - jedenfalls bei IFCA und PWA wildcard etc. - bei profis ok, sonst mmn komplett kontraproduktiv, da hat sich der sport und die marktrealität schon weiterbewegt, die regularien aber nicht.

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Welche Serienboards sind den weniger haltbar? Ich fahre Patrik-Boards von Foil über Slalom zu Freewave und Wave. Ich hatte noch

    nie Probleme mit Dellen oder ähnlichem. Es kommt auch darauf an wie man mit seinem Material umgeht. Bei mir hat jedes Board ein Bag, es wird nach der Session weggeräumt. Ich glaube man kann auch Serienboards so behandeln dass sie haltbar sind. Natürlich haben die Custom-Schnittchen ihren Reiz, wobei Flikka schon Richtung Semi-Serie geht. Soviel wie die produzieren ;-)

  • 20201126_104332.jpgPatrik ist wirklich gut verarbeitet! Da ist auch das drinnen was drauf steht!

    Habe bei meinem Patrik Slalom die Nose nach ein Paar einschlägen beim Foilen lernen repariert.

    Da war wirklich Carbon unter dem Lack.

    Bei einer anderen Marke in Ultracore Carbon habe ich kei Carbon gefunden🤔

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  • Welche Serienboards sind den weniger haltbar? Ich fahre Patrik-Boards von Foil über Slalom zu Freewave und Wave. Ich hatte noch

    nie Probleme mit Dellen oder ähnlichem. Es kommt auch darauf an wie man mit seinem Material umgeht. Bei mir hat jedes Board ein Bag, es wird nach der Session weggeräumt. Ich glaube man kann auch Serienboards so behandeln dass sie haltbar sind. Natürlich haben die Custom-Schnittchen ihren Reiz, wobei Flikka schon Richtung Semi-Serie geht. Soviel wie die produzieren ;-)

    Ich glaube, dass sich das "Haltbarkeitsthema" sowieso nicht verallgemeinern lässt. Pauschale Aussagen sind hier gar nicht möglich. Zudem gibt es in der Qualität von Serienboards Unterschiede und sicher auch in der Qualität der verschiedenen Customs. Zumindest meine ich, hier schon den ein oder anderen Bericht gelesen zu haben ;-)

    Ich habe im Laufe der letzten Jahrzehnte gute Erfahrungen bezüglich der Haltbarkeit mit Serienboards gemacht (JP, Lorch, Patrik, Fanatic, Mistral) und auch schlechte Erfahrungen (AHD, Pacific, Klepper), wobei man auch beachten muss, dass unterschiedliche Bauweisen auch unterschiedliche Behandlung erfordern.

    Was mich an meinen Lorch Customs sehr freut, ist das geringe Gewicht bei sehr guter Stabilität. Die edle Optik und das Wissen um Finboxen aus Carbon und Schlaufenabstände nach meiner (persönlichen) Schrittbreite bringen mir wohl keinen "Leistungsvorteil", aber ein "gutes Gefühl". Die Beteiligung am Entstehungsprozess war auch cool. Günter hat sich alles angehört und die Teile fahren und fühlen sich genau so an, wie ich es mir gewünscht habe. Ich habe regelmäßig die Möglichkeit, Serienboards zu fahren, weil ich im Urlaub im Ausland mein Material grundsätzlich miete. Es gibt einige Serienboards, die ich wirklich gut finde. Hier von "Leistungsvorteilen" zu sprechen, würde ich mir nicht anmaßen wollen.
    Es ist so ein wenig, wie bei Apple......es gibt bestimmt Handies, Tablets oder Laptops, die das gleiche können und weniger kosten...aber es "fühlt sich nicht so geil an" und ich empfinde Appleprodukte immer als passend und hochwertig..... ;-)

  • Es ist so ein wenig, wie bei Apple......es gibt bestimmt Handies, Tablets oder Laptops, die das gleiche können und weniger kosten...aber es "fühlt sich nicht so geil an" und ich empfinde Appleprodukte immer als passend und hochwertig..... ;-)

    Grinsegrins.....guter Spruch, und bei den Schnittchen von Günther kann ich es sogar nachempfinden :-)

  • Ich habe im Laufe der letzten Jahrzehnte gute Erfahrungen bezüglich der Haltbarkeit mit Serienboards gemacht (JP, Lorch, Patrik, Fanatic, Mistral) und auch schlechte Erfahrungen (AHD, Pacific, Klepper), wobei man auch beachten muss, dass unterschiedliche Bauweisen auch unterschiedliche Behandlung erfordern.

    Da sind alte Schinken dabei ... wobei, richtig, die Bauweise ist es .. denn dem PE Mistral flogen die Nasen weg und
    Klepper baute anfangs sehr stabile Boards ... :)

  • Was mich an meinen Lorch Customs sehr freut, ist das geringe Gewicht bei sehr guter Stabilität. Die edle Optik und das Wissen um Finboxen aus Carbon und Schlaufenabstände nach meiner (persönlichen) Schrittbreite bringen mir wohl keinen "Leistungsvorteil", aber ein "gutes Gefühl". Die Beteiligung am Entstehungsprozess war auch cool. Günter hat sich alles angehört und die Teile fahren und fühlen sich genau so an, wie ich es mir gewünscht habe.

    Moin,


    Kann ich direkt genauso unterschreiben. Der ganze Thailand Schrott kann mir gestohlen bleiben. Gewichte wie Steine, Farbe die abplatzt, wenn das Board auf dem Strand abgelegt wird und und und...


    Klar, ein Lorch kostet mehr, aber jede einzelne Session auf einer Massanfertigung, die genau so fährt, wie man es will, macht es mehr als wett


    Gruss

    Harro

  • Es sind ja nicht alle Serienboards aus Thailand schlecht.

    Die Bauen die Qualität die in Auftrag gegeben wird, nicht mehr und nicht weniger!

    Bei den Schäden an meinem Patrik kann das Board nichts dafür.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Kann ich so nicht unterschreiben !

    Ich hatte letzte Saison einen PD F-Race 130. Der war qualitativ sehr hochwertig und für die Größe auch ganz bestimmt nicht zu schwer. Den habe ich mehrfach am Strand abgelegt und es ist nichts abgeplatzt ;-)
    Es sind eben genau diese Verallgemeinerungen, die ich nicht teile. Im August bin ich eine Woche lang JP FSW Pro in 94 und 86 gefahren. Geile Boards ! Und auch die brechen nicht durch, wenn man zu scharf hinsieht...... :-) Sind nur individuelle Erfahrungen, aber ich glaube, dass die (guten) Serienboards überwiegen und mittlerweile sehr ausgereift sind.
    Beim Windsurfen spielt sich extrem viel im Kopf ab, denke ich und die wahren Leistungsunterschiede fahren "normale Windsurfer" überhaupt nicht raus. Ob ein Board den Mehrpreis "wert ist", hängt extrem stark von den individuellen Präferenzen ab und lässt sich nicht verallgemeinern, finde ich.
    Ich nehme mich da nicht aus, kann weder Kopf noch Bauch abschalten. Der PD war letztlich nicht das Board, was ich gesucht habe und ich denke (bilde mir ein), dass ich durch das enorm niedrige Gewicht meiner Lorchs da ein wenig "verstrahlt" bin und habe jetzt bei Günter einen Freerider/Freeracer in Auftrag gegeben (nicht breiter als 72 cm), der um die 6 kg wiegen wird......ich werde sehen, ob es das, was ich suche, überhaupt gibt ;-)

  • ich fahre in der Welle Custom boards, mittlerweile seit 30 jahren. Mein ältestes 90 Liter Board wird im Februar 10 Jahre alt. Kleine Reparaturen hatte ich in der Zeit natürlich gehabt. Aber Finnen, mastbox und Flextail haben gehalten. Anfänglich hatte das Board 50 Einsätze im Jahr, ab dem 8 Jahr 20 Einsätze da ein großes Board dazu kam, leider in 2020 nur 3 Einsätze Coronabedingt.

    Die Serienboards die ich fuhr, wurden spätestens nach 1 Jahr weich. Auf dem Binnenseen fahre ich nach wie vor Serie, auch die werden nicht älter als 3 Jahre dann muß was neues her.

    Ich denke für 10 jahre und Anschaffungskosten von 2500 ist das ok.

  • Ich denke für 10 jahre und Anschaffungskosten von 2500 ist das ok.

    ....tja, so war das bei mir auch geplant gewesen. Leider hatte ich halt wohl persönliches Pech und bei mir wurde es mit 28 Monaten ein relativ teurer Schnitt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich jetzt einige neue Serienboards (nach meinem Custom) gefahren bin und deren Stabilität ist wirklich super. Ich habs zumindest nicht geschafft z.B. einen RRD fsw zwischen den Schlaufen weich zu treten. Auch wenn deren Gewicht etwas höher und wohl auch vom Neupreis gerechnet nicht viel um ist. Ich hab erstmal von Leichtbau die Nase voll. Das einzige was ich mir aktuell noch vorstellen könnte, weil davon bin ich echt überzeugt, sind die airinsides von Patrik. Das ist wirklich mal eine Technologie die völlig anders ist. Das bekannte Schlagtest-Video (übrigens auch das von Buke) beeindrucken mich schon sehr. Das muss ein Board erstmal abkönnen....da würde ich gerne mal mit einem 4 oder 5 Kilo Board sehen was davon übrig bleibt bei einer solchen Schlag-Behandlung.

  • In Qualität zu investieren zahlt sich immer aus. und wenn Das Board nicht am anderen Ende der Welt produziert wird und eigentlich schon ein Vorjahresboard ist, wenn es zwei mal am Wasser war, ist es auch kein Nachteil.

  • ich kann definitiv auch zu customs raten. ich fahre einen fsw von mojo boards - die qualität der materialien und deren verarbeitung ist echt klasse. ebenso der lack. der preis ist bei mojo ebenso sehr fair. mein board ist in der "rock bx" bauweise - das 106l boar (230x64cm) mit thruster finnenboxen wiegt 6,8kg. für mich passt das. das board werde ich bestimmt noch lange behalten bzw nie verkaufen. ist mein erstes custom. werde sicher noch weitere bauen lassen. was mich persönlich sehr reizt wäre die dyneema bauweise. auch von mojo custom boards gibts ein video mit dem hammer test. was soll ich sagen: beeindruckend!

  • Wo Du Mojo erwähnst:

    Ich denke über Goya Custom 3 in 98l und Moja Tweak in 95l nach.

    Fährt sich Mojo eher direkt oder indirekt?


    DonRon

    Fährt Ezzy auf Tabou, Goya und RRD