Die “surf” und Duotone

  • Beim Sinken! Nicht beim Verdrängen!

    Oder wie soll das Volumen im Oberdeck das Wasser verdrängen können, wenn es nicht mal mit dem in Berührung kommt??

    Das niedrig Voluminge Brett wird tiefer ins Wasser eintauchen, auch wenn es nicht sinkt. Das Volumen bestimmt wie groß die Auftriebskraft ist und das Gewicht wie groß die Restauftriebskraft ist. Natürlich spielt die Volumenverteilung noch eine wichtige Rolle. Trotzdem muss ein tiefer liegendes Board mehr aus dem Wasser kommen zum Angleiten.


    Im Oberdeck ohne Berührung mit dem Wasser, mit identischem UWS.

    :janeisklar:

    Herrgott, es ist nicht zu fassen.



    Wenn ich mir einen 20l Styroporblock vor die Mastspur klebe, habe ich theoretisch 20l mehr Auftriebsvolumen. Richtig. Interessiert wie viel, wenn ich nicht mit dem Oberdeck unter Wasser gerate? Null Komma Nichts, korrekt. Und genauso spüre ich das Mindervolumen nicht bei ausgehöhltem Bug.

    Genauso kann ich mir den 20l Styroporblock auf den Rücken binden oder am Masttop befestigen, da ändert sich immer noch nichts.


    Es ändert sich erst was, wenn ich sinke und nicht verdränge. Sprich, wenn ich auf dem Meeresgrund stehe, dann treiben die 20l Styroporblock-Volumen auf. Egal, ob auf meinem Rücken, auf dem Board oder Masttop, wenn das Wasser tief genug ist.


    Nochmal erkläre ich es nicht, mir wird es wirklich zu blöd.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Vielleicht können wir jetzt lieber noch über die bewegte Masse-Gewicht/Volumen reden und die Unterschiede hierbei.

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  • und wenn die 20l im Unterdeck sind😂

    Totti-Amun ,

    So wie du es erklärt hast verstehe sogar ich es endlich !

    Bei gleichem Shape ändert sich nichts solange genug Volumen da ist das ich nicht absaufe 👍

  • Auf jeden Fall weiß ich jetzt auch warum sich manche Leute Styropor-Würste auf die Brettnase kleben: Zum besseren Angleiten, weil dann mehr Volumen und Auftrieb.:S

  • nö, bin nicht gut, nur normaler Freizeitfahrer ;-)


    ich fahre lieber das schmalere und somit (oftmals) agilere Brett, als mit einem 85er "Panzer"

    Voraussetzung ist aber, das es zum gleiten reicht (stehlen mag ich nicht) ... mit dem Segeltrimm kann viel gespielt werden, fahre von 38 bis 42er Finnen unter dem 71er ... dann 1-2 cm weniger am Achterliek ... und der 71er springt fast so früh wie der 85er an (anpumpen müßte ich den 85er auch) ... wenn die Kiste einmal gleitet, ist es sowieso egal, dann kann ich auch mit dem schmaleren Brett GUT durchgleiten (Startschotfahren zB)


    Am "Steinhuder Weiher" ist es recht gleichmäßig, nehme dann lieber das größere Segel, statt das größere Brett

    => 7.8 mit 85 wäre ca. dem 71er & 8.6 beim angleiten ... aber warum soll ich mir den "Panzer" antun ?


    mehr Volumen ... ja, zB. am Walchensee, weil dort einfach so wenig Wind ist, das es für mich mit dem 85er & 9.4 / 9.6 schwierig ist ins gleiten zu kommen. Fährt die Kiste dann mal erst, dann gleite ich auch (fast immer) so lange durch wie wesentlich leichtere Leute


    wenn mein 85er innerhalb von 5 Jahren 20x auf dem Wasser war, wäre das sehr optimistisch

  • Das Volumen ergibt sich aus der Fläche und der Dicke des Boards. Die Logik das oben drauf gepacktes Volumen nichts bringt führt ins Leere. Dann müssten ja alle Boards so dünn wie möglich sein.


    Ein Sinker geht unter.


    Die Volumenverteilung muss eben so sein, dass zum Fahrergewicht die gewünschte Fahreigenschaft sich ergibt. Die Breite ist hierbei eben sekundär.

  • Das Volumen ergibt sich aus der Fläche und der Dicke des Boards. Die Logik das oben drauf gepacktes Volumen nichts bringt führt ins Leere. Dann müssten ja alle Boards so dünn wie möglich sein.


    Ein Sinker geht unter.


    Die Volumenverteilung muss eben so sein, dass zum Fahrergewicht die gewünschte Fahreigenschaft sich ergibt. Die Breite ist hierbei eben sekundär.

    Die Breit ist nicht sekundär, da diese, auch bei identischem Volumen, die mögliche Finnengrösse und damit Segelgrösse bestimmt.

    Das Volumen sollte natürlich so gross sein, dass es den Surfer usw. trägt.


    Mir reichen daher Boards mit 64cm Breite für max. 7 qm Segel bei ca. 115l.

    Für grössere Segel würde ich ein breiteres Board nehmen, auch mit ca. 115l.

    Warum breitere Boards grössere Finnen vertragen liegt am grösseren Hebel, der durch die grössere Breite entsteht.

  • Stimmt, gilt aber nur für die Breite hinten. Der Breite Futura ist z.B. hinten schmal.


    Slaoomboards sind hinten oben breit und hinten unten schmal.

  • und wenn die 20l im Unterdeck sind😂

    Totti-Amun ,

    So wie du es erklärt hast verstehe sogar ich es endlich !

    Bei gleichem Shape ändert sich nichts solange genug Volumen da ist das ich nicht absaufe 👍

    Ich habe auch ne Weile gebraucht bis ich verstanden habe wie es der Totti meint.

    Für mich bedeuten -20 Liter Volumen bei meinem größten Brett immer ich saufe ab :D

  • Also bevor der Laden hier noch überkocht: Mag einfach jeder das Kriterium (oder auch mehrere) im Auge behalten was er für das (die) wichtigste(n) hält. :beerchug:


    Zwei, drei Gedanken dazu muss ich aber doch noch aufnehmen: ….;)


    1.

    - Irgendwo stand: "Wenn das Board mal gleitet - ist das Volumen nicht mehr so wichtig/relevant …. (ich glaub vom Rüdi) ….


    UND JETZT kommt der Punkt an dem es hakt: Man muss einfach differenzieren …. Slalom-Board /F-Race, oder F-Ride Board ...oder alles deutlich kleinere darunter ...und die dazugehörigen Reviere. Bei den erstgenannten halte ich nach meiner Erfahrung die Aussage von Rüdi - glaube ich - für sehr nachvollziehbar.


    Aber: Man nehmen Wind für 4,0er oder mehr ….Board mit 110l Volumen (ist ja wurscht - wenns gleitet ….- nicht so wichtig …. …) ...und ordentliche Chaos-Bump-Jump Bedingungen - na dann viel Spasssssss - ich nehme da lieber 80L …- o Pardon …. eine 57er - oder weniger Breite ….:S


    2. Die Surf testet in der nächsten Ausgabe laut Ankündigung - große Waveboars - für schwere Jungs - passt ja …. und schreibt: ACHTUNG festhalten... die 95L Boardklasse ….

    - die schreiben NIX von die Klasse mit 59er - 62er …(Breite) …. - "ALLES TOTALE HINTERWÄLDLER" ….8o


    3. In all den Jahren - hat sich bei Strand/Ufergesprächen noch KEINER (NIEMALS) Surfer bei Nachfragen zu meinem Board im Einsatz - für die Breite (???) interessiert …."Wie groß iisn dein Board ….ich fahr heute ja ….(genau) ... 78 L..." ……(alle total beratungsresistent... :D) ….. mir hat auch nie jemand die Breite bei solchen Boards genannt …. - also DIFFERNZIEREN … (Am See - braucht keiner zu fragen …- denn bei den dicken Flundern stehts ja meist dick und fett drauf ….) ….



    Ich weiß, alles subjektiv, physikalisch völlig unfundiert......aber Realität …..:keks:

  • Michlsurf Du musst schon lesen, bei Waveboards ist die Breite nicht so entscheidend und das hat auch nie jemand behauptet.

    Es geht hier vor allem um Freeracer und die neuen Freerideshapes...


    Und im Gegensatz zu dem was du behauptest ist Das Volumen sehr wohl hinderlich beim Gleiten, denn das ist ja der Grund warum die Boards davon weniger haben....nicht weil der Shaper die Schotstarter ärgern möchte...


    Grüße

    teenie

  • ,

    Volumen ist für das Angleiten oder Durchgleiten nie hinderlich. Volumen stört bei choppy water oder bei starkem Wind

  • teenie


    Ironie (!) ….> offensichtlich nicht erkannt < ….: "Und im Gegensatz zu dem was du behauptest ist Das Volumen sehr wohl hinderlich beim Gleiten" - eben NICHT meine Behauptung …. (Sonst kann ich keine Behauptung von mir entdecken ...nur Erfahrungen ...sorry …) …...außer das eben differenzieren bei dem Thema - wie meist - nach Boardklassen sicher hilfreich ist ….

  • Irgendwo stand: "Wenn das Board mal gleitet - ist das Volumen nicht mehr so wichtig/relevant …. (ich glaub vom Rüdi) ….


    UND JETZT kommt der Punkt an dem es hakt: Man muss einfach differenzieren …. Slalom-Board /F-Race, oder F-Ride Board ...oder alles deutlich kleinere darunter ...und die dazugehörigen Reviere. Bei den erstgenannten halte ich nach meiner Erfahrung die Aussage von Rüdi - glaube ich - für sehr nachvollziehbar.


    --> für mich steht da, das deiner Meinung nach im Gleiten das (zu viel) Volumen irrelevant ist. Finde ich (und vor allem die Shaper) eben nicht... Für Slalomboards und Freeracer


    Grüße

    teenie

  • Ich finde die Diskussion hier extrem spannend und informativ. Hat mich nichmals mehr für das Thema Breite sensibilisiert und ich denke auch, dass das bei den Angaben zu den Boarddaten - außer bei Slalom - zu sehr in den Hintergrund tritt - sei es bei der Klassifizierung durch die Hersteller, bei Tests oder beim Austausch mit anderen Surfern am Spot.


    Breite ist definitiv wichtig. Bei Slalom, Freerace und Freeride vermutlich auch wichtiger als Volumen.


    Dass das Volumen völlig irrelevant sein soll löst bei mir - trotz aufmerksamen Lesens der guten Argumente, aber noch gewisse kognitive Dissonanzen aus. Und das obeohl ich erst seit 5 Jahren surfe, also auf breiten Boards sozialisiert wurde und schmale vermutlich gar nicht fahren kann.


    Das Beispiel mit dem Styroporblock klingt einleuchtend. Aber ist es hier nicht auch relevant, wo sich die 20 Liter befinden? Ob irgendwo angepappt oder im Volimen der Boards verteilt. 1 kg weniger Boardgewicht bringt ja auch mehr als ein um 1kg leichterer Fahrer und vermuflich auch meht als ein um 1 kg leichteres Rigg. Verhält sich das beim Volumen andeds?

    (Interesssiert mich wirklich. Wirklich keinerlei Polemik gegen die radikalere Breitenfraktion beabsichtigt ;)).


    Ansonsten würde mich ergänzend zu den Fragen vom Michlsurf noch interessieren, warum ausgewiesene Leichtwindkonzepte wie JP Superlightwind, Ultrasonic, Falcon Lightwind, Lorch Bird, etc. so viel Vokumen haben?

    Lässt sich so viel Breite nicht anders bauen?

  • Seewasser

    Die genannten Boards sind Frühgleitboards für Beginner und/oder eher schwergewichtige Surfer, da ist Volumen schon ein Thema neben Breite.


    Wer ein Slalomboard richtig bewegt und einsetzt ist eher ein Profi, bei Freerace sollte auch hohes Fahrkönnen vorherrschen, daher sind die Zielgruppe und Voraussetzungen extrem unterschiedlich, wir dann auch die Boards.

  • Ansonsten würde mich ergänzend zu den Fragen vom Michlsurf noch interessieren, warum ausgewiesene Leichtwindkonzepte wie JP Superlightwind, Ultrasonic, Falcon Lightwind, Lorch Bird, etc. so viel Vokumen haben?

    Lässt sich so viel Breite nicht anders bauen?

    Sehr gute Frage. 👍


    Also Volumen doch wichtig 😉.


    Das mit dem Styroporblock würde bei wenig Wind tatsächlich helfen um easier fahren zu können.

    Man müsste nicht so verkrampft dümpeln. Eine etwas mehr Belastung des Vorderbeines würde nicht gleich zu Fahrt unter Wasser folgen.


    Vorausgesetzt, der Styroporblock wäre fest integriert und damit auch aerodynamisch.

  • Seewasser

    Die genannten Boards sind Frühgleitboards für Beginner und/oder eher schwergewichtige Surfer, da ist Volumen schon ein Thema neben Breite.


    Wer ein Slalomboard richtig bewegt und einsetzt ist eher ein Profi, bei Freerace sollte auch hohes Fahrkönnen vorherrschen, daher sind die Zielgruppe und Voraussetzungen extrem unterschiedlich, wir dann auch die Boards.

    Sage ich, jeder hat hier Recht.

    Beim Racen wird es nicht um Dümpeln gehen.


    Ist der JP Lightwind nur was für Anfänger?

  • Der SLW ist auch als Leichtwindboard für Fortgeschrittene super. Aus eigener Erfahrung gesprochen.


    Gruß


    Dag

  • Ich habe mich hier konkret auf eine Bemerkung von Rüdi bezogen ….. MIT dem differenzierten Aspekt ...SEE …. -wenig konstanter und ...wenig Wind … dieser:


    Wenn man im gleiten ist dann spielt das Volumen sicher eine untergeordnete Rolle

    aber man hat an einem See halt nie konstanten Wind.

    Totti-Amun , warum Baut Starboard jetzt wieder schmalere Slalomboards mit mehr Volumen ?

    Man Stelle sich vor: - differenziert betrachtet: > Hier (See, grenzwertige Angleitbedingungen) kommt dann die Fuhre endlich mal ins fahren ….. (Flachwasser) … (Yippiie)…


    Und dann macht es also Sinn denkt sich der Shaper unbedingt sofort das zu viele Volumen besser rauszuhobeln ….hmm... :/ schön macht Sinn - bei: => PWA ...holzt mit latent zu großen Material am Limit zur nächsten Boje... (Slalom Board) … und ist froh über ja nicht zu viel Volumen=O ... Stichwort - Kontrolle...ist o.k. … ( der muss auch selten wirklich auf seinen chwachbrüstigen See angleiten)...


    => so war aber das Beispiel auf das ich mich bezog (!) … UND WARUM NUR sind jetzt die ach so zu vielen Liter am SEE /Flachwasser so furchtbar Geschwindigkeits-Zersetzend …. ?? ….


    Mein Free-Racer hat im Bug gar keine echte "Hohlbrust" ...gut so ….


    Und Rüdi (und ich) - (Körpermasse) will z.B. beim Heimdümpeln einfach nicht absaufen …. ein paar Liter ...müssen gar nicht gleich unbedingt 20l sein ...sind da recht angenehm ...


    Und außerdem ist die berechtigte Frage von Rüdi - im Zitat auch nicht wirklich beantwortet worden ….


    warum Baut Starboard jetzt wieder schmalere Slalomboards mit mehr Volumen ?


    (oder Doch - und ich habs verpennt :bonk:) - wie auch immer ...


    Niemand will Euch die BREITE nehmen …- alles gut ….:keks: