Seenotausrüstung für's Surfen

  • Moin,


    die Frage stelle ich mir schon länger und da das Thema gerade aufkam (Das passiert mir nie,habe ich gedacht!) eröffne ich mal ein Thema.


    Was ist sinnvolle Seenotausrüstung? Ein paar Spezialisten werden natürlich wieder sagen, dass man keine braucht, aber darum geht es nicht. Die beste Notausrüstung ist die, die man nicht braucht.


    - Ein Funkgerät, mit dem man über Notfrequenz in der Nähe befindliche Schiffe oder Stationen erreichen kann, auch ohne Infrastruktur. Damit könnte man überhaupt mal auf das Problem aufmerksam machen.

    - Ein helles Licht (Taschenlampe) mit dem man nachts sichtbar ist.

    - Magnesiumfackeln. Gibt es da kleine, die ins Trapez passen? Ich habe nur welche mit einer Minute Leuchtdauer gefunden, die entsprechend groß sind. So lange müsste es ja nicht sein. Es würde ja reichen, Schiffe in der Nähe zur Position zu losten.

    - Eine Trillerpfeife, um akustisch auf sich aufmerksam zu machen.


    Es muss halt alles klein sein, dass man es ohne Aufwand mitnehmen kann. Sonst liegt es am Strand, wo man es nicht brauchen kann.


    Bekommt man sowas ohne allzugroßen finanziellen Aufwand? Was wäre sonst noch sinnvoll? Hat jemand so eine Ausrüstung.

  • Moin,


    vielleicht erstmal eine Auftriebshilfe!


    RESTUBE sports ist der ideale Begleiter für mehr Sicherheit im Wasser. Ob für Schwimmer, Windsurfer, Kitesurfer, Wellenreiter, Segler, Kanute, Schnorchler.

    Auslöser ist zugleich Signal-Pfeife!

  • - dass mit dem handy in einer Plastiktüte hatte ich auch schon einmal überlegt, mit Seenotrettung gespeichert, insbesondere ab Sept, sollte eig gehen


    - wichtig ist, dass man sich beruhigt, innerlich größer macht ("wir sind gute Sportler" o. ä. ), und kontinuierlich schwimmt - ich verlor auch schon einmal ein Board und hatte je Schwimmzug ein kleines Mantra :) - Kurzflossen wie Bodyboardflossen wären dann der Hit ! ---- eine Supplerin hatte mich auch schon einmal ohne Wind nach Hause gebracht :)


    - es gibt eine Mini-Leuchtröhre zum Abschießen eines Leuchtnot"balls", das wurde irgendwo schon diskutiert


    - ein Kollege hat für Fälle mit def. Board, etc. ein riesen Müsli-Riegel am Mast kleben, wäre auch psychisch eine Hilfe


    - einige Oldie-Surfer tragen bei Aktionen weit vom Strande entfernt einen kl Rucksack - Mastfuss, Wasser, Riegel, Reepschnur, etc. (?) --- eine Reepschnur habe ich immer dabei,


    - und was der Windsurf- Engand- und Europa-Umsegler alles bei sich hat, können wir uns vorstellen :) - es ist schließlich eine groß0e weisse Tonne

  • Ich hab einen GPS Tracker mit SIM Karte und Notruffunktion. Bei Notfall lange den Button drücken und es wird eine SMS mit der Position an eine oder mehrere vorher eingespeicherte Nummern geschickt. Aber wie das so ist, der liegt meist zuhause auf‘m Schreibtisch....

    Leider werden SIM Karten bei 2-3 Monaten Nichtnutzung von den Providern inzwischen oft deaktiviert, so dass ein reines Notfalltelefon oder eben mein GPS Tracker dann im wirklichen Notfall nicht mehr funktioniert 🤬.

    Ansonsten habe ich einen „Rettungstampen“ am Trapezhaken und Aufkleber mit Adresse und Telefonnummer auf Segeln und Boards.

    Von der DGZRS gibt‘s noch die App „Safe Trax“ (oder so ähnlich). Setzt aber ein wasserdicht verpacktes Smartphone voraus.

  • Funkbake

    Das wäre natürlich die Luxuslösung. Aber die meisten werden, in der nicht ganz unberechtigten Meinung, sowas nie zu brauchen, nicht so viel Geld dafür ausgeben.


    Heute bekommt man Radios für wenige Euro. Ein Sender ist zwar komplizierter, als ein Empfänger, aber es sollte nicht so ein Aufwand sein, ein Notfallfunkgerät für eine Notfrequenz für wenig Geld zu bauen. Es geht ja erstmal darum, dass überhaupt jemand weiß, dass was passiert ist. Es ist besser, dass der Notfall in Küstennähe bemerkt wird, als dass man erst nach stundenlangem Abtreiben vermisst wird.

    Natürlich ist GPS besser, aber wenn man es wegen des Preises nicht hat, nützt es auch nichts.

    - Eine Trillerpfeife, um akustisch auf sich aufmerksam zu machen.

    Bei Wind und Seegang wird man die keine 30 Meter weit weg hören. Nach meiner Einschätzung kein Mittel, auf das man sich verlassen kann.

    Natürlich nicht. Das war nicht als erstes Signalmittel gedacht. Aber wenn es dunkel geworden ist und ein Schiff schon sucht, kann man damit auf kurze Entfernung zumindest anzeigen, dass man in der Nähe ist (denk an den Film Titanic). So eine Trillerpfeife zu verstauen sollte das kleinste Problem sein. Und dann gilt, besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben.

    Außerdem kann man damit vielleicht, wenn man jemand anderem helfen will, am Strand auf sich aufmerksam machen.

    Ich hab einen GPS Tracker mit SIM Karte und Notruffunktion. Bei Notfall lange den Button drücken und es wird eine SMS mit der Position an eine oder mehrere vorher eingespeicherte Nummern geschickt.

    Ich vertraue nicht so besonders auf das Handynetz. Wir haben ja schon an Land Funklöcher. Wie sieht es da weiter draußen auf dem Wasser aus? Oder in anderen Ländern?

    - es gibt eine Mini-Leuchtröhre zum Abschießen eines Leuchtnot"balls", das wurde irgendwo schon diskutiert

    Wo bekommt man sowas? Ich habe in der Richtung bisher nur Munition für Signalpistolen gefunden.


    Zusätzlich wäre eine Fackel nicht ganz verkehrt, mit der man auf kurze Entfernung seine Position zeigen kann. Aber die normalen sind halt zu groß.

  • einige nutzen ja die Windsporttracker App von MKO zum Speed messen.

    Könnte man da nicht auch einen Seenotruf programmieren?

    Wäre natürlich der Hammer!

  • Das mit der Funkbarke ist ein Link und für 200€ weiterleben doch garnicht so teuer^^


    Hier Infos zur Funkbarke, einfach anklicken^^

    Hältst du uns für blöd? =O ;)


    Das Problem bleibt aus meiner Sicht. 200€ sind viel Geld. Kauft man davon einen Neoprenanzug, den man jahrelang ständig nutzt oder einen Notfallsender, von dem man ausgeht, dass man ihn wahrscheinlich nie braucht. (Man bleibt doch immer nur in Strandnähe und da kann ja gar nichts passieren…)


    Nicht falsch verstehen, die Geräte sind super. Aber es gibt einige sehr nützliche Notfallhilfsmittel, die aus Bequemlichkeit zu Hause liegen oder die man gar nicht hat.

    Wie viele hier haben eine Auftriebsweste? Wie viele tragen sie? Und wie viele tun das, ohne dass es vorgeschrieben ist?

  • Eine derartige Notfallsituation besteht ja aus mehreren Teilen.


    Man muss auf seine Lage aufmerksam machen können, nur wie, Fackel, Rackete, Handy, Pfeife.


    Daneben muss man weit und lange Schwimmen können, wenn das Board weg ist, Resttube, Auftriebsweste?


    Und im kalten Wasser wie in der Ostsee aktuell mit 10-12 Grad tritt Erschöpfung nach 30min ein und max. hält man es 2-3 Stunden mit gutem Neo aus.


    Wie ich das ganze Zeug mitbekommen könnte weis ich auch nicht, zumal ein Rucksack beim Surfen stören würde und so eine Weste bzw. Resttube beim Schwimmen stört, aber einen wenigstens oben hält.


    Vielleicht muss man mal bei der DLRG nachfragen, was die brauchen, um einen Surfer schnell zu finden.


    VG Gerhart

  • Ich nutze so was von Secumar, je nach dem wann ich wo unterwegs bin:


    https://www.secumar.com/produkt/free-100/

  • Das neue Motion GPS hat doch eine Notruffuntion.

    Wer also sowieso gern ein GPS dabei hat, hat da alles was er braucht.

    Auf dem Meer habe ich immer die Auftriebsweste an. Seit der App von MKO habe ich auch immer mein Handy dabei.

    Schön komisch, wenn man weit draußen auf dem Fjord oder Bodden, einen Anruf bekommt🤣🤣

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • An wen wird der Notruf abgesetzt und in welcher Form?

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!


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  • 1. fahr ich immer mit schwimmweste - hab ich mir am lago angewöhnt und das passt wunderbar.


    darin ist auch

    - sicherheitsleine 4mm dyneema, ca 3m lang

    - pfeife

    - plb (die funktionellere schwester der funkbake) link


    dann versuche ich nachzudenken und nicht allzuviel blödsinn zu machen, manchmal ist man aber auch mit 55+ etwas unvorsichtig.


    ich bin selten ganz alleine am wasser, und wenn versuche ich mich übers revier zu informieren, meine frau ist in so situationen eh nicht am wasser und schaut wie es bei mir läuft, kann ggf einen notruf absetzen.


    die pfeife ist durchaus sinnvoll. erstens hat sich teilweise das verhalten der surfer verändert, wenn einer länger schwimmt wird nicht immer nachgefragt ob alles ok ist. mancshmal ist das super, manchmal garnicht. und der notfall ist ja nicht immer bei guter sicht - ich bin am gardasee egschwommen, scheiss - sicht und der fahrer ist zweimal knapp an mir vorbei - dann hatte ich die pfeife vorgeholt und gut wars.

    leine brauche ich oft - für mich oder andere

    PLB brauch ich hoffentlich nicht - aber im fall des fall halte ich das für eine top - lösung. und die investition auf jahre gerechnet pipifax.


    und - ich bin mehrfach versichert was bergekosten betrifft

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

    • Gerät verfügt über einen Emergency Mode bei dem 1x pro Minute die Position auf einer Notfrequenz gesendet wird!


    Da müssen wir mal Isonic 87 fragen, Der weiß vielleicht wie und wohin der Notruf geht.

    Hatte ich nur dort in seiner Beschreibung zu dem neuen GPS Gerät gelesen.

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • Deiner Argumentation kann ich mich nicht anschließen.

    Sind dir 200€ für dein Leben zu viel Geld?


    Prinzipiell denke ich auch eher über eine Lösung nach, wo man Frau oder Surfbuddies infomiert, das man ein Problem hat und die dann Hilfe organisieren können.

    Das reicht wahrscheinlich in den meisten Fällen.

    Aber, was ist mit Fällen, wo man nicht mehr schwimmen kann oder auch das Material nicht mehr richtig festhalten kann?

    Das Auffinden bei hoher Dünung vom Boot ist auch nicht ohne.

  • Hallo,


    ich fahr grundsätzlich nur am Gardasee - das ist meine Badewanne und da fühl ich mich wohl. Klar kann der See auch mal die Sau rauslassen und dann ist es nicht lustig. Ich hab immer die Schwimmweste an und ein Notfallhandy im wasserdichten Pack dabei. Da sind die Notfallnummern fest eingespeichert, Marinas und einige Hotels.


    Das ist auch nix 100%iges, aber gaaaanz anders als ablandiger Wind uns Strömung und das offene Meer.


    Bin früher Jahrelang auf Fuerte und Lanzarote bei ablandigem Wind kilometerweit rausgefahren. Ich hatte mal ein einschneidendes Erlebnis in der Türkei und seitdem zieht es mich nicht mehr auf die offene See.


    Wie gesagt - Lago - Badewanne - ich trau mir zu auch bei Welle die max. 1,5km zum Ufer zu schwimmen....


    Gruß


    Christian

  • bei allem respekt - das würde ich so nicht stehen lassen. auch da kann man sich ordentlich verschätzen. letztes jahr ostern finnenbruch vorm ponale.... beim warten aufs boot dass vom buddy geholt wurde war ich schon froh über schwimmweste, passenden neo und die sicherheitsleine


    und der pro der gestern und vorgestern bei seeeehr fettem peler im shorty aufs wasser ging hat - richtigerweise - mehr kopfschütteln als zustimmung geerntet.


    lago kann fies werden, besonders bei kälte, regen gewitter aus dem ponale....


    und immer heimschwimmen geht auch für ehr gute schwimmer nur unverletzt - und das ist im notfall ja nicht immer der fall.


    seen werden sehr oft unterschätzt mMn

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    • Gerät verfügt über einen Emergency Mode bei dem 1x pro Minute die Position auf einer Notfrequenz gesendet wird!


    Da müssen wir mal Isonic 87 fragen, Der weiß vielleicht wie und wohin der Notruf geht.

    Hatte ich nur dort in seiner Beschreibung zu dem neuen GPS Gerät gelesen.


    Welche Notfrequenz?

    Und wie wird das übertragen?

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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