Lorch Glider M 105L als Ein-Brett-Lösung

  • Hi Surf-Folks

    ich hatte ja in anderen Threads schon mal berichtet, dass mich nach Jahren der Abstinenz das Fieber wieder gepackt hat.

    Im letzten Jahr konnte ich gebraucht einen Starboard Kode 112L aus 2009 und ein RRD wavecult 75 aus 2008 erstehen. Beides auf jeden Fall sehr geile Boards, allerdings für mich doch auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da sie ja schon relative moderne shapes haben.

    Seit gestern bin ich nun auch noch glücklicher Besitzer eines Lorch Glider M 105L aus 2007.

    Die in den Tests durchweg positiven Fahreigenschaften mit hohem Speed und besten Manövereigenschaften gepaart mit den eher altmodischen Maßen von 249 x 61 haben mich total neugierig gemacht und jetzt bin ich gespannt auf den nächsten Wind und vielleicht auch den Vergleich mit dem 112er Starboard Kode.


    Wie sind denn eure Eindrücke vom Lorch Glider?


    Meine neue Idee ist gerade evtl auf eine Ein-Brett-Lösung umzustellen, da ich nicht mehr so viel Lust habe auf so viel Geraffel bzw. am Strand die Qual der Wahl zu haben mit welchem Board und welcher Segelgrößer man jetzt aufs Wasser sollte ;-)

    Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass für mich der Einsatzbereich von einem Board mit ca 115 L relative eingeschränkt ist, da ich wohl ab ca 17 Kn eh auf ein kleineres Brett umsteigen mit nicht mehr als 5,4er Segel umsteige. Größer als 6,7 qm finde ich aber für mich auch nicht so prickelnd und dann fällt der unterste Windbereich bei 3-4 Beaufort auch eher raus.

    Ich bin also einer unkomplizierten, einfachen und schnellen Lösung recht aufgeschlossen gegenüber :-)


    Glaubt ihr das es möglich ist mit dem Lorch Glider M Segel bis runter zu 4,2 zu fahren? Kann ich da mit ner passenden Finne noch entscheidend was rausholen/verbessern?

    Mit ca. 68 KG bei 186cm bin ich ja eher ein Leichtgwicht und brauche nicht so großes Zeugs ;-)


    Ganz klein bzw. radical Wave wird wohl eher auch nix mehr bei mir und von daher steht das RRD wavecult übrigens zum Verkauf.


    Danke für eure Tips und beste Grüße aus Hamburg

    Michael

  • bei deinem Gewicht sollte es mit einem Board schon gehen.

    Mit dem 105 er sollte auch dein kleines Segel noch passen.

    Würde erst alles Testen und dann das Material was du nicht brauchst verkaufen.

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Hallo,

    Ich habe Dein Glider Modell und den Nachfolger Jahre lang als Freemove Board gefahren.

    Wiege ca. 69kg, paßt also.


    Ich bin den Glider bei 4-6 gefahren mit 6.5 - 5.3er Segel. 7er geht gerade so noch unter 5.3 passt der Trimm nicht mehr wirklich.

    Welle mag der Glider auch nicht so.


    Bevor Du den RRD verkaufst würde ich alles testen, ob es für Dich passt.


    Neben dem Glider hatte ich immer ein 75l Board noch, um einen großen Windbereich abzudecken.


    Deine Motivation verstehe ich, aber die Einschränkungen wären mir zu viel.


    Vg

    GGerhart

  • Ich habe den Lorch Offroad 102 als kleinstes Board, wiege allerdings 90 kg. Den fahre ich mit einem Gunsails Torro 6,9 als größtes und einem Gunsails Blow 4,0 als kleinstem Segel. Mir wäre er als Einbrettlösung zu klein, das liegt allerdings an meinem Gewicht.

  • Mir geht es ähnlich wie Charon...


    Ich fahre auch den Glider 105. Mit gut 80 kg Körpergewicht nehme ich ihn am liebsten mit meinem 5.8er Segel. Das ist für mich die optimale Kombi. Ich kann ihn rauf bis 7.3 fahren, bevorzuge da allerdings dann den 135er Rocket. Runter geht bis 4.7 für mich. Mach ich aber auch nie, weil ich dann ein kleineres Brett nehme.

    Fazit: Als 1-Brett-Lösung ginge der Glider für mich defintiv nicht. Wenn aber der Wind entsprechend ist, würde ich niemals auf ihn verzichten wollen. In der Kombi mit 5.8 gibt es für mich nichts Schöneres. Also schleppe ich das Zeug halt mit ... :)

  • So.

    Am Montag gabs Wind und spontan freie Zeit um mal eben nach Meldorf zu düsen und den Glider auszuprobieren.

    Fährt sich wirklich gut und angenehm. Die Rechnung, dass der auch eher etwas meiner altmodischen Fahrweise entspricht scheint auch aufzugehen.

    Der Wind war ganzschön knackig und ich bin anfangs erstmal 4,7 gefahren und dann sogar 4,2. Hat für mich alles funktioniert.

    Hatte zum Vergleich auch das 75L Board dabei. Das ist natürlich deutlich spritziger, aber zumindest auf Flachwasser und bei teilweise ordentlich Kabbel auch nicht unbedingt angenehmer.

    Vielleicht ist es ja auch ein bisschen Geschmacksache?

    Ich bleib am Ball und kann hoffentlich weiter ausgiebig testen :-)

    Beste Grüße und danke für eure Anregungen

    Michael

  • War gestern zum ersten mal in meldorf.

    Die Bedingungen sind ja auch bei viel Wind nur wenig anspruchsvoll. Kabbel so 30-40 cm bei 6-7 bft. Ich denke da kommst du mit 1 Brett gut hin.


    Der 105 er sollte vielleicht auch gut ein 7 er Segel vertragen und dann hast du ne gute range

  • Ich kapere mal den alten Thread.

    Nachdem ich letzte Winter meinen alten Hot Rabbit durch einen Breeze S (132l Bj. ca. 2003) ersetzt habe, fühlt sich der 111l Pure Ray auch nicht mehr richtig an und ich denke über einen Glider nach. Aber was ist ein adequater Ersatz? 105 oder 115?

    Mein kleinstes (93l) Brett ist ein Lorch SilverBird. Aber wenn ich die Entwicklung so betrachte ist der mit einem Glider entweder obsolet oder muss mittelfristig gegen etwas kleineres ersetzt werden. Was meint Ihr?


    Wiege 75kg und habe Segel zwischen 4.0 und 7.8. Nach einem 3.5+-0.1 halte ich Ausschau. Einsatzgebiet Flachwasser und maximal kleine Ostseewellen.

  • Moin,

    es gäbe da ja 2 Wege. Greifst Du zum 105er, wäre der Abstand zum Breeze ok, aber zum Bird viel zu eng. Andererseits ist der Bird für Dein Gewicht als Starkwindboard sowieso mittelfristig viel zu groß.

    Der Glider 115 wäre zu dicht am Breeze dran, wobei Du den 115er mit Deinem Gewicht schon super als Frühgleiter (für norddeutsche Verhältnisse) nutzen kannst.

    Ich glaube, ich würde zum Glieder 115 (oder Offroad 115) tendieren und über kurz oder lang das kleine Brett gegen ein 85 l Board (z.B. Spray 85 oder Oxygen 85) eintauschen.


    Viele Grüße

    Stephan

  • Stephan hat das bestens beschrieben. Ich gehe zur Zeit ähnliche Gedanken aus der anderen Richtung. Möchte meinen 105er Glider und ein älteres 85er Fanatic Allwave in ein 95er zusammenfassen. Dein Silver Bird ist mir allerdings etwas zu alt, sonst hätten wir tauschen können.

    Gruß windrider

  • Ich benutze den Custom Works 105 (ist ein Glider M in Vollcarbon) seit 2008 zunächst mit Segeln zw. 5.4 und 7.3! Nunmehr düse ich das Board nur noch mit 5.4 und 6.0, da ich für die größeren Segel Slalomboards nutze! Ich will auf dieses Board einfach nicht verzichten, weil es absolut Spaß bereitet, darunter fuhr ich etliche Jahre ein Oxygen 83, den ich mittlerweile gegen ein 85iger Freewave von Fanatic ausgetauscht habe! Ich wiege 85 kg und surfe nur in Nordholland in sehr kabbeligen Gewässer! Ab 4.7 abwärts würde ich immer zum 85iger greifen, wobei der auch locker das 5,4er verträgt, dass sollte jeder für sich entscheiden!

    Gruß Blubb

  • Hallo,


    vielen Dank für Deinen Input, Stephan.

    ...

    es gäbe da ja 2 Wege. Greifst Du zum 105er, wäre der Abstand zum Breeze ok, aber zum Bird viel zu eng. Andererseits ist der Bird für Dein Gewicht als Starkwindboard sowieso mittelfristig viel zu groß.

    ...

    Das bekräftigt dann meine Vermutung, dass der 105er gut zum Breeze passen würde.


    ...

    Der Glider 115 wäre zu dicht am Breeze dran, wobei Du den 115er mit Deinem Gewicht schon super als Frühgleiter (für norddeutsche Verhältnisse) nutzen kannst.

    Ich glaube, ich würde zum Glieder 115 (oder Offroad 115) tendieren und über kurz oder lang das kleine Brett gegen ein 85 l Board (z.B. Spray 85 oder Oxygen 85) eintauschen.

    Und soweit habe ich gar nicht gedacht. Das würde dann den Breeze in Konkurrenz zum 115l Glider bringen und ggf. überflüssig machen. Dabei habe ich mich doch so gerade eben an das Pummelchen gewöhnt.


    Mir gefällt die Idee, mit einem 105er Glider zu beginnen und dann ggf. in einen nächsten Schritt den SilverBird durch ein Oxygen 85 zu ersetzen. Müsste natürlich zunächst testen, wie weit rauf sich der Glider für mich ok anfühlt. Starkwindtage sind für mich auch äußerst selten.


    Gruß

    Michael

  • Stephan hat das bestens beschrieben. Ich gehe zur Zeit ähnliche Gedanken aus der anderen Richtung. Möchte meinen 105er Glider und ein älteres 85er Fanatic Allwave in ein 95er zusammenfassen. Dein Silver Bird ist mir allerdings etwas zu alt, sonst hätten wir tauschen können.

    Gruß windrider

    Und der nächst größerer in Deiner Palette ist dann das F-Ride 125? Dann bist Du ja noch feiner abgestuft.

  • Hoi Blubb,

    Ich benutze den Custom Works 105 (ist ein Glider M in Vollcarbon) seit 2008 zunächst mit Segeln zw. 5.4 und 7.3! Nunmehr düse ich das Board nur noch mit 5.4 und 6.0, da ich für die größeren Segel Slalomboards nutze! Ich will auf dieses Board einfach nicht verzichten, weil es absolut Spaß bereitet, darunter fuhr ich etliche Jahre ein Oxygen 83, den ich mittlerweile gegen ein 85iger Freewave von Fanatic ausgetauscht habe! Ich wiege 85 kg und surfe nur in Nordholland in sehr kabbeligen Gewässer! Ab 4.7 abwärts würde ich immer zum 85iger greifen, wobei der auch locker das 5,4er verträgt, dass sollte jeder für sich entscheiden!

    Gruß Blubb


    Ich seh' schon. Der SilverBird spring dann als nächstes über die Klinge, wenn Wind/Zeit in Aussicht ist.

    Aber gegen den 105er Glider spricht offenbar nichts.


    Auf e-Bay Kleinanzeigen wird gerade ein Lorch Thunderbird 95 verkauft, der wohl einem Glider S entspricht. Ist das die von Dir genannte Vollcarbon Bauweise? Wie passt der denn wohl in mein Konzept? Das ist der Sprung zum Breeze wohl etwas groß.


    Gruß

    Michael

  • Hallo Michael,

    Hab dir in "Konversation" ein Bild vom 105er hochgeladen!

    LG Blubb