Wie hoch ist der Carbon Anteil Bei den Boards ?

  • Hallo,
    hat jemand eine ahnung wie hoch der Carbonanteil in einem Board ist ?
    Warum dürfen die Hersteller Full Carbon auf das Board Schreiben wenn der anteil nur bei x Prozent liegt ?
    Wenn die Hersteller den Carbonanteil angeben würden so wie es bei einem Mast gemacht wird,
    dann würde die irreführung mit Full Carbon Boards aufhören.
    Gruß Rüdi

    jeder Tag ohne Zettel am Zeh ist ein guter Tag!

  • Naja, bei den Masten ist die Angabe doch auch meist irreführend. 100% Carbon Masten gibt es nicht...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Alle sind Carbon geil.


    Ein GFK-Sandwich Board is besser wie ein Full-Carbon ohne Sanwich.


    100% Carbon geht sowiso nicht...Das Board besteht auch aus EPS, Sandwichmaterial, Harz......und ein weiterer entscheidender Faktor noch ist das Verhältniss Harz zu Faseranteil.


    Konkret meine ich, der Karbongehalt alleine sagt nicht viel aus.


    Außerdem gibt es Carbonfasern in unterschiedlichen Qualitäten.

  • Hättest doch nicht dein gutes Board für mich aufschneiden müssen:).
    wie viel Carbon hast du gefunden?

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  • Fullcarbon bezieht sich auf das äussere Laminat, Unterwasserschiff und Deck ist die Aussenhaut je eine Lage Carbon, plus Verstärkungen im Stressbereich, also unter den Schlaufen, Mastspitze, zwischen den Schlaufen, Rail usw..
    Unter den Sandwichplatten ist natürlich nur in den Stressbereichen Carbon, der Rest sehr leichtes Glasgewebe. Die Boards müssen ja leicht werden.

  • Bei Bretter sollte den Carbon Anteil sich auch auf den Faseranteil der unterschiedlichen Fasern beziehen. Wir geben das schon lange an und ich mag es auch nicht, aus technischen Gründe, große Unterschiede im Flexverhalten zwischen Boden und deck zu haben, das gibt nur mehr Spannungen, deshalb werden im Deck und Boden immer eine ähnliche Aufbau verwendet. Bei einigen wird wenn es schon Vollcarbon genannt wenn nur das Deck aus Carbon ist mit einen wirklichen Carbon Anteil von vielleicht 35%. Auch da gibt es Ausnahmen bei den der Boden auch aus Carbon ist. PD meine ich z.B. Wenn am Innenseite auch noch Carbon verwendet wird wie Surflorch angibt ist das schon wirklich selten und Lobenswert. Noch zu betrachten ist was für Brett das denn ist, bei Waveboards würde es weniger Sinn machen. Das sind denn aber auch meist Marken die es eher von Kundenzufriedenheit haben müssen.

  • Ich fahre auch am liebsten Boards die etwas weicher abgestimmt sind und mit Fulldyneema verarbeitet wurden, nur die Stresszonen mit Carbon verstärkt werden dort wo sie gerne bei mir brechen! Was weich ist bricht nicht so schnell!
    Meiner Meinung nach sind die leichten Fanatics sehr hochwertig verarbeitet, allerdings halten die nicht so lange da doch am Limit gebaut und zu viel wert auf Polish gelegt statt wird auf Haltbarkeit! Ich habe dieses Jahr in Wijk alleine 2 gebrochene Waveboards aus der 2012er Baureihe gesehen die klassisch zwischen Fußschlaufen und Mastspur gebrochen sind gesehen. Natürlich auch viele andere allerdings wird dort auf hohem Niveau gefahren und die Teamfahrer räumen dann schnell weg und ziehen das nächste Board ais dem Köcher! Hahahaha
    HangLoose michi

  • Bei Bretter sollte den Carbon Anteil sich auch auf den Faseranteil der unterschiedlichen Fasern beziehen. Wir geben das schon lange an und ich mag es auch nicht, aus technischen Gründe, große Unterschiede im Flexverhalten zwischen Boden und deck zu haben, das gibt nur mehr Spannungen, deshalb werden im Deck und Boden immer eine ähnliche Aufbau verwendet. Bei einigen wird wenn es schon Vollcarbon genannt wenn nur das Deck aus Carbon ist mit einen wirklichen Carbon Anteil von vielleicht 35%. Auch da gibt es Ausnahmen bei den der Boden auch aus Carbon ist. PD meine ich z.B. Wenn am Innenseite auch noch Carbon verwendet wird wie Surflorch angibt ist das schon wirklich selten und Lobenswert. Noch zu betrachten ist was für Brett das denn ist, bei Waveboards würde es weniger Sinn machen. Das sind denn aber auch meist Marken die es eher von Kundenzufriedenheit haben müssen.


    Finde ich Super von euch das ihr Angaben macht was in euren Boards drinnen ist.
    Hätte ich nicht gedacht das es doch ca. 35% Carbon sind.

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  • Finde ich Super von euch das ihr Angaben macht was in euren Boards drinnen ist.
    Hätte ich nicht gedacht das es doch ca. 35% Carbon sind.


    Entschuldigung, bei einigen ANDEREN HERSTELLER war gemeint, lasst sich nicht mehr änderen. Unsere FCBC (Full Custom Biax Carbon) ist aus 65% Carbon vom gesamten Faseranteil im Brett.

  • Hi Bouke,
    nette Zahlenspiele. Kennt man ja aus der Politik. Die sind auch sehr erfinderisch, was neue Wortschöpfungen angeht. Mich als Konsument würden eher Rücklaufquoten und beanstandete Mängel interessieren. Diese Daten sind dann leider nicht mehr so werbewirksam.


    Warum macht z.B. die Autoindustrie Rückrufaktionen bei bekanntgewordenen Mängeln, aber in der Surfwelt habe ich davon noch nie gehört?


    Es geht ja auch immer mit um die Sicherheit!

  • Ich glaube, eine Rückrufaktion ist nicht zielführend. Wie soll das auch gehen.


    Richtig miese Serien schlagen sich eh in der Pleite nieder, siehe Klepper.

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  • Entschuldigung, bei einigen ANDEREN HERSTELLER war gemeint, lasst sich nicht mehr änderen. Unsere FCBC (Full Custom Biax Carbon) ist aus 65% Carbon vom gesamten Faseranteil im Brett.

    Wie hoch ist den der gesamte Faseranteil bei einem Board?
    65% Carbon vom Faseranteil sagt nichts über den Tatsächlichen Carbongehalt vom Brett aus.

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  • Hi Bouke,
    nette Zahlenspiele. Kennt man ja aus der Politik. Die sind auch sehr erfinderisch, was neue Wortschöpfungen angeht.


    Tut mir leit, es ist aber eine Aufwendigere Bauweise die man doch irgendwie bezeichnen sollte und gleichzeitig deutlich machen das es was anderes ist als einfach eine Lage Carbongewebe drauf zu packen. Es ist sogar noch besser als das Textreme und dabei wesentlich günstiger.


    Mich als Konsument würden eher Rücklaufquoten und beanstandete Mängel interessieren. Diese Daten sind dann leider nicht mehr so werbewirksam.


    Im Prinzip haste recht, was zählt ist wie schwer (oder noch besser wie es fährt) und wie Haltbar ein Brett ist. Was drin steckt ist für den Kunde eigentlich völlig wurst.
    Nur ist es von vorne herein manchmal hilfreich zu verstehen wie was genau erreicht wird und was man denn erwarten kann.




    Warum macht z.B. die Autoindustrie Rückrufaktionen bei bekanntgewordenen Mängeln, aber in der Surfwelt habe ich davon noch nie gehört?


    Ich schon, vor über 10 Jahre gab es eine Marke die Dyneema in deren Bretter verarbeitet haben und mussten nach 2 Monaten alles zurückrufen. Die haben wahrscheinlich einfach Glas durch Dyneema ersetzt ohne erstmal ergiebig zu testen. Auch gab es schon mal eine Serie einer Marke mit Lackfehler die alle zurück und neu lackiert werden mussten und kurzlich gabs eine Marke mit Goretex Ventilen die angefangen haben Wasser durch zu lassen womit die Bretter bis zu 1kg schwerer wurden.

  • Wie hoch ist den der gesamte Faseranteil bei einem Board?
    65% Carbon vom Faseranteil sagt nichts über den Tatsächlichen Carbongehalt vom Brett aus.


    Genauer ist aber sehr schwierig. EPS ist grob geschätzt etwa 90% Luft. PVC vielleicht 60%. Harz etwa 2kg, was aber nach Vakuumlaminieren genau im Brett bleibt ist weniger. Bei Masten wird auch Harz verwendet und auch nicht angegeben.


    Also ein Brett besteht aus 80% Luft, 5% EPS, 5% PVC, 5% Harz und 5% Fasern. Ganz grob geschätzt. Also ihr gibt ganz viel Geld für ein Haufen Luft aus. Leider lasst sich eine aufgeprustete Mülltüte schlecht surfen.

  • Genauer ist aber sehr schwierig. EPS ist grob geschätzt etwa 90% Luft. PVC vielleicht 60%. Harz etwa 2kg, was aber nach Vakuumlaminieren genau im Brett bleibt ist weniger. Bei Masten wird auch Harz verwendet und auch nicht angegeben.


    Also ein Brett besteht aus 80% Luft, 5% EPS, 5% PVC, 5% Harz und 5% Fasern. Ganz grob geschätzt. Also ihr gibt ganz viel Geld für ein Haufen Luft aus. Leider lasst sich eine aufgeprustete Mülltüte schlecht surfen.



    da bin ich absolut bei bouke


    was bringt auch das wissen wieviel carbon im gesamten brett ist - mir würde diese information alleine garnichts helfen


    entweder geht man den weg den michi aufzeigt - man beschreibt das ziel ( was soll das board können) und überlässt es den experten aus sehr vielen möglichkeiten einen guten mix zu wählen.


    ich vergleiche produktentwicklung gerne mit kochen oder sex - eigentlich will der kunde nachher möglichst breites grinsen für seinen einsatz ( geld oder wasauchimmer ;)


    wenn du mir alle zutaten auf den tisch legst die ein spitzenkoch hat werde ich dennoch nichts vergleichbares zustandebringen, v.a. hilft mir die kenntnis des öllieferanten nicht wirklich bei der entscheidung welches restaurant ich wähle und ewas ich mir aus der speisekarte suche. ebensowenig hilft es mir wenn ich mir die idealmasse für die perfekte partnerin zurechtlege und der nachjage, und dann entweder erkennen muss dass ich meine ziel unerreichbar gesteckkt habe, oder in meiner paramterliste leider körpergeruch nicht aufgeführt war und das ergebnis dann trotzdem suboptimal ist.


    wenn man aber wirklich den zugang ins detail sucht sollte man versuchen zunächst den zugang zum "big picture" suchen, und sich dann nach und nach ein detail nach dem anderen vornehmen.


    und damit kommen wir wieder zu bouke


    surfbrett > laminat > deck/UW > sandwich/massiv > fasern(art, winkel, aufbau, flächengewicht)&matrix zusammen fasergehalt &verarbeitungstechnologie


    das wäre mal der ansatz um sich mit dem laminat zu beschäftigen - dazu kommt der shape als ebenfalls wesentlicher anteil (einmal der geometrieeinfluss auf die steifigkeit, andererseits auftretende belastungen)


    stringer
    verstärkungen
    finboxes und andere inserts
    kern
    herstellungstechnologie
    pads
    ...


    ist ein spannendes und komplexes thema

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