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anluven und abfallen im trapez, frage zu schnelle wende

  • anne2501
  • August 31, 2012 at 3:20 PM
  • anne2501
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    • August 31, 2012 at 3:20 PM
    • #1

    servus zusammen, ich bin noch am ueben und frage mich wie und ob man im trapez anluvt und abfaellt, da man den mast ja gar nicht so weit nach vorn oder nach hinten schieben kann. ich nehme an, man benutzt auch die brettkante, richtig?

    wenn ich nun eine schnelle wende machen moechte stehe ich vor dem problem, dass ich mich aushaken muss und dann den druck nicht mehr halten kann. dann muss ich das segel aufmachen und verliere geschwindigkeit. die wende wird dann wackelig. was kann ich tun, wann hakt ihr euch aus (wie weit seit ich schon gedreht)?

    das anluven bei der schnellen wende geht eigentlich gut d.h. ich habe im prinzip verstanden wie ich das brett bis 90 grad mit wenig geschwindigkeitsverlust drehen koennte (wenn ich den druck halten koennte). aber dannÖ umspringen, mast nach vorn, wuerg wuerg und von o kmh anfahren. wie eine kehrtwende und nicht so ein schoener bogen.

    das muss doch auch schoen weich gehen. wie kann ich die schnelle wende als schoenen bogen fahren??

    gruesse, anne

  • Chronos
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    • August 31, 2012 at 8:14 PM
    • #2

    Ich häng mich in dem Moment aus, wo das Schothorn genau überm Heck steht und setz gleichzeitig den vorderen Fuß vor den Mast.
    (Bei meinem alten Brett mit weit vorn liegender Maststpur ist das schon fast ein Spagat)

    Bis das Brett in den Wind gedreht hat, musst du das Segel schon mit Armkraft halten - da helfen Hanteln und Klimmzüge ... ;)

    Ich hüpf erst dann um den Mast, wenn das Brett schon ein gutes Stück unter dem Schothorn weggedreht ist - bis dahin bleibt die Luvkante belastet und das Segel dicht. KA, ob das jetzt ne "korrekte" schnelle Wende ist.

    Suche: Marchajs "Aerodynamik und Hydrodynamik des Segelns"

    Edited 3 times, last by Chronos: Typos (August 31, 2012 at 8:17 PM).

  • aurum
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    • August 31, 2012 at 9:16 PM
    • #3

    klingt ja so, als ob anne die wende durchgleiten will, das bei ner wende schon einigermaßen unmöglich
    ne wende ist nun mal mit ner wackelkomponente versehen
    bei ner halse kann man das segel beim schiften einen derartigen drehimpuls versetzen, daß selbst ne heckbelastungssegelsteuerungsschwachwindhalse weniger wackelig als ne wende ist

  • sittinggun
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    • August 31, 2012 at 9:36 PM
    • #4

    erst einmal musst du im gleiten sein,dabei möglichst hoch am wind fahren,aus dem trapetz aushängen,das segel dicht halten und nach hinten unten drücken und dabei den vorderen fuss vor den mast setzen,den hinteren dicht da neben stellen,dann noch schnell einen kleinen schritt richtung boardmitte machen,dabei das segel weiter dicht halten und immer noch nach hinten und gegen den wind lehnen.Jetzt stehst du in gleitfahrt hinter dem segel und versuchst das board durch den wind zu fahren.Jetzt den mast nach vorne neigen und mit einem schnellen ruck das segel um schlagen lassen.Wenn du jetzt noch im gleiten bist,hast du es geschafft.

    gruß,der sitt

    :)

    Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

    Volker Pispers


    :47:

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    • August 31, 2012 at 10:32 PM
    • #5
    Quote from anne2501


    das muss doch auch schoen weich gehen. wie kann ich die schnelle wende als schoenen bogen fahren??

    Das wird nichts, du wirst beim Wenden nicht im Gleiten bleiben. Elegant kann es trotzdem
    aussehen:

    Aus dem Trapez musst du vor der Wende, sonst wirds hakelig, bzw. kannst du mit
    dem Dichtholen und "nach hinten legen" ja gleichzeitig aushaken.

    Ganz hoch am Wind greifst du mit der vorderen Hand nach unten an den Mast,
    lässt dann die hintere Hand los und springst um den Mast herum auf die andere Seite,
    jetzt noch das Brett ganz herum drücken (Segel kurz gegen den Wind drücken)
    und dann nach Luv lehnen, Segel nach vorne und dichtholen.

    Viel Spaß beim Üben! :D

  • anne2501
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    • September 1, 2012 at 11:48 AM
    • #6

    Ja genau, durchgleiten oder ansatzweise waere super. Aber das ist noch sehr weit entfernt, momentan sieht es bei mir ungefaehr von der Fahrtrichtung so aus:

    OOOOOOOO
    O
    O
    O
    O
    O


    Ich schaffs nicht, sozusagen von Geschwindigkeit Null Wenn die Nase im Wind ist in einem Bogen abfallend anzufahren, damit die Fahrtrichtung so aussieht:

    OOOOO
    OO
    OO
    OO
    O
    OO
    OO
    OO
    OO
    OOO

    Klar eigentlich, dass bei mir kein Bogen rauskommt, denn Bewegung ist ab dem Umspringen ruckartig. Ich seh das auch bei anderen. Man springt um, reisst den Mast nach vorn, drueckt dabei Hintern raus und das Segel in den Wind, dreht mit dem Fuss heftig das Brett. Ist ja klar dass es dann eine Kehrwende wird und wenn man nicht weit genugt angeluvt war ist das ein Gewuerge. Hm.. die Frage ist wie macht mans Richtig ab dem Zeitpunkt des Umspringens, also quasi sanft abfallend im Bogen anfahren? Keine Fahrt verlieren erstmal wuerde ich denken oder?

    Halse geht uebrigens bei mir gar nicht, weil ich den Druck ueberhaupt-gar-nicht halten kann und im Trapez nicht ausreichend abfallen und anluven kann. Irgendwo ist da ein Riesenwurm drin.

    Ich hab noch vier bezahlte Surflessions am Gardasse, die ich gern das Jahr nehmen wuerde..

    Aber ihr seid auch nicht schlecht Jungs, die Fussschlaufen Diskussion fand ich schon mal superhilfreich!

    Gruessle, Anne

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    • September 1, 2012 at 11:49 AM
    • #7

    mist jetzt ist die Formatierung verloren gegangen

  • anne2501
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    • September 1, 2012 at 11:58 AM
    • #8

    hi sitt, dazu brauch ich wohl viel kraft so hoert sich das an. cool das ist mein ziel. schoen halsen kann jeder (nur nicht ich!) ich kuemmere mich mal um ne schoene wende

  • sittinggun
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    • September 1, 2012 at 1:45 PM
    • #9

    Wie groß ist dein Segel ?
    So viel kraft brauchst du nicht,wenn du im gleiten bleibst.Auch bei der Halse nicht,dann aber mehr druck auf den Mastfuß geben,den körper etwas nach vorne lehnen,damit du nicht so viel geschwindigkeit verlierst,dazu einen großen bogen fahren.Die meißte kraft brauchst du,wenn du aus dem gleiten kommst und wieder neu anfahren musst.Am besten ist es,wenn man sich bei deiner halse oder wende filmen lässt,dann siehst du vielleicht besser,was falsch läuft.

    gruß,der sitt

    :)

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    Volker Pispers


    :47:

    Edited 2 times, last by sittinggun (September 1, 2012 at 1:51 PM).

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    • September 1, 2012 at 2:06 PM
    • #10

    Erstmal finde ich es gut, dass Du statt einer Wackelhalse lieber an der Wende feilen willst! Viele in Deiner Könnenstufe wollen unbedingt halsen und verbauen sich mit dieser Segelsteuerungshalse den Einstieg zu einer durchgeglittenen Halse. Die Wende ist vor allem auf kleineren Brettern eher etwas für sehr ambitionierte Windsurfer und Du legst Dir mit Deiner Wenderei schon jetzt den Grundstein für später!
    Da meine Freundin in einem ähnlichen Level surft wie Du (aber noch kein Trapez - dafür schon Wasserstart auf beiden Seiten) und sich auch an den Wenden versucht, kann ich vllt. ein bisschen nachempfinden, wo es bei Dir hakt. Im Prinzip wurde schon alles gesagt, aber evtl. ist hier noch das eine oder andere für Dich wichtige Detail dabei:
    - hoch auf Amwind, dabei raus aus dem Trapez
    - zuerst noch in Gleitfahrt steuerst Du mit der Luvkante
    - vordere Hand greift Mast unterhalb der Gabel
    - dann unterstützt Du mit Segelsteuerung weiter das Anluven, also Rigg nach hinten/unten kippen (in der Segelebene nach Lee!)
    - vorderer Muß vor den Mast
    - nun berührt das Unterliek das Schienbein des hinteren Beines
    - Segel weiter überziehen, bis Du merkst, dass der Druck nachlässt (Stömung reißt ab)
    - mit zwei kurzen Schritten auf die andere Seite
    - Handwechsel auf die andere Gabelbaumseite
    - weiter durch den Wind steuern, indem Du das Segel back hälst (gegen den Wind drückst)
    - Segelhand greift breit und zieht das Rigg auf die neue Segelseite (holt wieder Druck)
    - Fußstellung korrigieren - anfahren

    Der kritischste Punkt ist sicher das Backhalten. Das kannst Du bis zum Abwinken üben, indem Du bei wenig Wind mit kleinem Segel und Schulungsboard das Surfen in Lee trainierst. Du stehst dabei auf der anderen Seite des Brettes - Gesicht zum Segel/nach Luv. Das ist zu Beginn evtl. scheinbar unmöglich, klappt aber nach 'ner halben Stunde ganz gut.

    Ich habe mal ein Vid von mir auf dem Waveboard hochgeladen, da kann man die Phasen eigentlich ganz gut erkennen. Klar muss das auf einem kleinen Brett alles viel schneller gehen.
    [video]http://www.surfvilla.de/dl/wende.mpg[/media]

    aktuell keine Signatur

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    • September 1, 2012 at 2:20 PM
    • #11

    Ja, genau so habe ich es ja auch beschrieben.

    Trotzdem ist es Quatsch, in einem "schönen runden Bogen" die Wende
    durchgleiten zu wollen — das gelingt nur in Vollspeed, wenn du Wende und Halse
    eh schon im Schlaf beherschst, das kommt evtl. irgendwann ... wenn du dir
    um die Kraft ohne Trapez keine Sorgen mehr machen musst ;)

    Wenn du eine Wende mit schnellem Umspringen und Segel Backhalten mal
    hinbekommst, freu dich doch, das machen die Topsurfer auch nicht anders.

  • anne2501
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    • September 1, 2012 at 2:39 PM
    • #12

    Cooles video. Wenn man Wasserstart koennte, waere das Ueben auch nicht so anstrengend.. immer hochziehen schlaucht dermassen. Wenns Wetter passt fahr ich naechste Woche an den Gardasee und nehme meine vier bezahlten Surflessions. Die filmen auch.

    Mein Lieblings Segel ist 5,3 das geht eigentlich immer

  • anne2501
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    • September 2, 2012 at 6:32 PM
    • #13

    Leute, es klappt schon hin und wieder dank eurer Anleitung. Ich war heute am Walchensee/OBB. Zumindest anluven im Speed mit Brettkante belasten ohne Segel aufmachen, beim Loslassen hintere Hand und Umspringen muss ich noch oft loslassen (wegen der Kraft und weil wohl noch nicht weit genug gedreht) ist natuerlich Uebungssache. Aber das wird. DANKE!

  • sheshe
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    • September 3, 2012 at 1:15 PM
    • #14

    ne gute vorübung ist auf grossem board (180l) mit kleinem segel (4.5) zuerst backfahren bei leichtwind üben und danach versuchen aus der backfahrt ne wende zu machen. genau so ist das nämlich in der schnellen wende. du gehst in der gleitfahrt auf die neue seite und stehst erst back bis du stehst. dann ziehst du das segel dicht und fällst ab.

    noch ein wichtiger punkt. versuch weniger mittels segelsteuerung zu machen, sondern mehr über die fussbelastung. beim abfallen auf neuen HWK z.b. streckst du dein vorderes bein und drückst so die nase auf den neuen kurs. das segel bringst du gar nicht fest in die abfall-position, du nimmst es nur dicht, damit du druck aufbaust und dadurch das brett mit dem fuss durchdrücken kannst.

    fang zu freestylen an, dann lernst du schnelle wenden :) ich konnte sie bis vor einem jahr gar nicht (bin fast jedes mal reingefallen) und mittlerweile ist es das einfachste der welt geworden.

    PS: falls du sie nicht aus gleitfahrt machst sondern im dümpeln ist sie wirklich wackelig. vor allem auf kleinen boards! deswegen mach ich und auch viele andere aus der dümpelfahrt lieber eine helitack! also auch helitack üben :)

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • anne2501
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    • September 3, 2012 at 2:36 PM
    • #15

    hi,
    das mit der fusssteuerung und weniger segelsteuerung hab ich gestern sofort geblickt. das geht ja wie butter (wobei abfallen hab ich noch nicht probiert). man muesste aber doch auch bis knapp ueber 90grad carven koennen so dass eventuell bei der schnellen wende nach dem umspringen gar kein backfrahren noetig ist?

    du meinst also aus der backfahrt ne wende wieder in die backfahrt zu machen oder aus der backfahrt rum auf die richtige seite?

    und ganz bloede frage: wie komme ich in die backfahrt? leider habe ich kein grosses board aber mein 120l mit 4.4er segel muesste doch auch gehen.

    Und noch ne frage: wie erhaltet ihr euch die hart erarbeitete unterarm und oberarmmuskulatur ueber den winter?

    gruesse! anne

  • sheshe
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    • September 3, 2012 at 7:29 PM
    • #16
    Quote from anne2501

    hi,
    das mit der fusssteuerung und weniger segelsteuerung hab ich gestern sofort geblickt. das geht ja wie butter (wobei abfallen hab ich noch nicht probiert). man muesste aber doch auch bis knapp ueber 90grad carven koennen so dass eventuell bei der schnellen wende nach dem umspringen gar kein backfrahren noetig ist?

    jap, das ist möglich! und ich machs fast immer, dass ich nicht back stehe. aber auf kleinem board ist es einfacher, je früher du auf die neue seite hüpfst. da das board dann immernoch in gleitfahrt ist. je grösser das board, desto länger kannst du warten.

    du meinst also aus der backfahrt ne wende wieder in die backfahrt zu machen oder aus der backfahrt rum auf die richtige seite?

    auf die richtige seite.

    und ganz bloede frage: wie komme ich in die backfahrt? leider habe ich kein grosses board aber mein 120l mit 4.4er segel muesste doch auch gehen.

    2 möglichkeiten:
    - einfach auf halbwind um den mast auf die back-seite gehen.
    - switch stehen und das segel "ducken", das heisst du wirfst den mast in den wind und ziehst dann das schothorn an dir vorbei bis du auf der neuen seite stehst. (schön, hier bei 0.05 zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=Gsb3CI4h1rM)

    Und noch ne frage: wie erhaltet ihr euch die hart erarbeitete unterarm und oberarmmuskulatur ueber den winter?

    surfen gehen :) hanteltraining ist auch gut...

    gruesse! anne

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    antw. im zitat

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • anne2501
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    • September 3, 2012 at 7:39 PM
    • #17

    ach mensch das kann ich doch alles noch gar nicht...........!
    ok mal probieren bei wenig wind.

    gruesse! anne

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