Posts by vipcop

    Man sieht halt aus der Plicht relativ wenig besonders bei den großen Genuas wie man sie auf älteren Booten findet. Windsurfer können zudem je nach Licht extrem schwer auszumachen sein. Es ist wie mit den abbiegenden LKW. Selbst wenn man im Recht ist, wenn man nicht 100% sicher ist, dass man gesehen wurde, dem anderen den Vorrang lassen.

    Ah ja? Das rechne mir mal vor. Selbst beim Masten kann man deutliche Unterschiede Alu zu Carbon im Preis feststellen. Dass ein Fullcarbon Foil noch teurer wäre, ist wohl einfach zu erkennen.


    Das hast du richtig erkannt aber im Moment zahlt der Kunde einfach viel zu viel für die Aluteile. Der Verkaufspreis hängt nur sekundär mit den Herstellungskosten zusammen. Das die Preise zu hoch sind ist meine persönliche Meinung. Daher schrieb ich just my two cents unter meinen Beitrag, was mit "meine unbedeutende Meinung" gleichzusetzen ist.

    Stabil wird nicht nur auf die Festigkeit bezogen sein, sondern auch auf die Fahreigenschaft.

    Eine weichere Finne ist auch für 99,9% der Windsurfer die bessere Wahl als eine harte Finne.


    Das ist natürlich erbärmlich...

    Nein auch eine stabile Fahreigenschaft ist nicht erbärmlich. Ich zitiere mich gerne selbst:

    Quote

    Aluminium ist hier einfach im Vergleich zu Carbon das minderwertigere Material und der Versuch der Marken, dies anders darzustellen ist einfach erbärmlich.

    Einerseits wird geworben wie leicht die neuen Foils sind, dann wird behauptet das Gewicht wäre zu vernachlässigen und dann wird angedeutet Aluminium würde besser performen als Carbon. Diese Art zu werben finde ich erbärmlich nicht mehr und nicht weniger.


    Quell: https://starboardfoils.com/pages/technology-2019

    Alle Fuselages unserer Starboard Foils sind in Aluminium gebaut, da bei einem rechteckigen, dickeren Querschnitt dieses Material bessere Eigenschaften als Carbon bietet. Mit einer Aluminium-Fuselage wird dein Foil steifer, stabiler und bietet mehr Kontrolle.

    Quelle: https://starboardfoils.com/


    Slogan der Seite: Faster. Lighter. Quicker.


    Dann unter Technology: Vergesst Gewicht, vergesst Flex - alles was zählt ist Steifigkeit um beim Foilen die nötige Kontrolle zu erreichen."Je steifer, desto stabiler und je stabiler desto mehr Kontrolle"


    Mit einer Aluminium-Fuselage wird dein Foil steifer, stabiler und bietet mehr Kontrolle.

    :/


    Es spricht nichts gegen eine Alu-Fuse; wenn man sich an die Spielregeln hält auch viele Jahre oder Jahrzehnte nicht. Viel spricht aber für eine Alu-Fuse.

    Pro Alu-Fuse fallen mir nur die geringeren Herstellungskosten ein. Der Endverbraucher merkt davon aber eh nichts. Das Argument man müsse sich nur an die Spielregeln halten zieht bei mir nicht. Aluminium ist hier einfach im Vergleich zu Carbon das minderwertigere Material und der Versuch der Marken, dies anders darzustellen ist einfach erbärmlich.

    Just my two cents

    Erbärmlich nennst du Safety First, weil eine Fuse aus Carbon um ein vielfaches schneller bricht als eine aus Alu und auch einem Profi keinen besonderen weiteren Vorteil bringt?

    Gerade das ist für mich der ausschlaggebendste Grund pro Alu-Fuse: Safety First!

    :sleeping: Nein ich habe nicht gesagt, dass "Safety First" erbärmlich wäre. Es wäre schön, wenn du mir so etwas nicht in den Mund legen würdest!

    Verstehe ich dich richtig, dass das Gewicht, Steifigkeit, etc. des Foils keine Rolle spielen und somit dem Profi keine Mehrperformance bieten?

    Oder sprechen wir gar nicht von maximaler Performance sondern maximaler Sicherheit? Sollte man deiner Meinung nach andere Teile des Surfmaterials in dieser Hinsicht optimieren und schwer und stabil bauen? Welche Rolle spielt dabei deiner Meinung nach die Materialauswahl? Kann man nur aus schwerem Material stabil und sicher bauen?

    Es spricht nichts gegen eine Alu-Fuse; wenn man sich an die Spielregeln hält auch viele Jahre oder Jahrzehnte nicht. Viel spricht aber für eine Alu-Fuse.

    Pro Alu-Fuse fallen mir nur die geringeren Herstellungskosten ein. Der Endverbraucher merkt davon aber eh nichts. Das Argument man müsse sich nur an die Spielregeln halten zieht bei mir nicht. Aluminium ist hier einfach im Vergleich zu Carbon das minderwertigere Material und der Versuch der Marken, dies anders darzustellen ist einfach erbärmlich.

    Just my two cents

    Klar wenn du mir etwas über die Preise in meiner Branche erzählen würdest, würde ich auch sagen, dass alles viel zu billig ist.

    Ich schrieb ja bereits vorher von einem "Hunni" für eine Nasenreparatur. Die Annahme war, dass der "Boardbastler" das Zeug eh herum fliegen hat und nicht eine professionelle Reparatur eines Handwerksmeisters. Solche Arbeiten kann wirklich jeder durchführen, der klug genug ist das Harz nicht zu saufen.

    Mir hat mal jemand einen größeren Schaden für 80 € repariert. Seine "Werkstatt" war sein Gartenschuppen und er hatte einfach Spaß am Basteln. Es war damals ein Versicherungsschaden und er hätte deutlich mehr verlangen können. Dass jemand der hauptberuflich davon leben muss mit so wenig Geld nicht klar kommt, steht außer Frage.

    Am Rhein? Wo denn genau? Bin dort auch unterwegs, zwischen Wiesbaden und Lorch. Wind soll bei uns aber erst morgen kommen...

    Zwischen Andernach und Düsseldorf. Je nach Windrichtung und Pegel.

    Sonntag könnte bei uns auch der Wind reichen. Viel Spaß euch morgen :30:

    Am Rande gefragt: Wie viele Boardnasen habt ihr im eurem Surfleben bei Schleuderstürzen gebrochen?

    Bei mir sind es in 25 Jahren Surfen null und auch in meinem Umfeld ist mir kein Fall bekannt. Und wenn es doch passiert lässt man es halt für nen Hunni reparieren oder macht es selbst. Für so ein geringes Risiko schnalle ich mir doch nicht so ein Spielzeug auf's Board, riskiere den Riggverlust und tausche jährlich den Mastfuß.

    insgesamt fühlt es sich unglaublich smooth an

    Ich mag Bodydrags, Cutbacks, Aerials, ... smooth finde ich beim Windsurfen meist langweilig. Bei wenig Wind gehe ich Segeln und werde früher oder später einen großen Wing mit xxl Foil und kleinem Board besorgen. Dann habe ich eine Alternative zum SUP um kleine Dünungswellen abzureiten.

    Foil Videos finde ich gähnend langweilig es sei den sie zeigen Balz Müller.

    Schön, dass unser Hobby so viele Facetten hat 8)

    Wenn Du auf den Seen bleibst würde ich das 105er nehmen, damit du besser bei Flaute zurück kommst und insgesamt mehr Surfzeit hast.


    Ich wiege 69kg und fahre mein 95er FSW mit 6er Segel an der See bei konstantem Wind so ab 5 Bft, richtig Spaß macht aber erst das 5.5er und noch etwas mehr Wind.


    Es ist ein Irrglaube, dass die neuen Bretter grundsätzlich besser angleiten, durch die kürzere Gleitfläche ist dies am Anfang bei der Umstellung sogar eher schlechter, auch daher 105er. Was besser geworden ist sind die Manövereigenschaften, mit einer passenden Finne wirst Du da eher eine Verbesserung bemerken, weil die Boards kürzer und leichter geworden sind.

    Welche newschool moves springst du denn so?

    Welcher Freestyler fährt den freiwillig 38 Liter extra spazieren? Ich würde behaupten 95 l ist schon groß bei 67 kg und Flaka und Shaka Ambitionen. Aktiv angepumpt geht das kleine Board genauso früh los. Von der Bee kommend wird es eh eine Umstellung, dann kann man es auch gleich richtig machen.

    Der ganze Beitrag ist ein Sinnbild was wirklich falsch läuft. Es gibt diesen elitären Windsurfkreis, der grundsätzlich alles anprangert, angefangen vom Alter des Windsurfers, neue Medien in Gebrauch, er packt ihn in eine Schublade und grundsätzlich ist jeder Stil (ob sprachlich oder auf dem Wasser) nicht dem eigenen entspricht sowieso daneben. Und genau in solchen Kreisen sucht der Anfänger nach Tipps und wird angeprangert, wie schlecht man doch sei, dass man sowieso ne ganz falsche Denke hat und eigentlich eh gleich wieder aufhören sollte (so kommt es jedenfalls bei den klassischen Anlaufstellen (hier ein Forum) rüber). Ob Mario nun shice labert oder nicht, ist doch ziemlich wayne, er macht seine Videos genau aus dem Grund: Es macht kein anderer und so kann man Leute ranholen. Ich habe ihn schon viel gesehen und kenne sein Umfeld, auch glaube ich ihn, dass er seine Einnahmen spendet und garantiert nicht vor hat davon zu leben. In einer Welt in der man nicht mehr klassisches Fernsehen schaut, macht es doch nur Sinn Leute über neue Medien zu erreichen. Eine bessere Werbeplattform als Youtube gibt es nicht. Hier in Flenne hab ich am Freitag ne Anfängergruppe Windsurfer gesehen. Ich fragte sie, wie sie auf den Sport gekommen sind und sie sagten mir, dass sie Mario abfeiern. Mir gefällt seine Art übrigens auch, ob das nun voll verpeilt ist oder nicht, aber ich glaube wenn da ein nicht so elitärer Surfschnösel von oben herab redet (wie oben beschrieben) sondern ein greifbarer Kumpeltyp, dann cacht das nunmal viel mehr. Ich glaube er macht unglaublich gut Werbung und wenn er für sich Werbung macht, dann wäre es auch ok, hauptsache er begeistert Leute für den Sport. Ich hab ihn mir häufig in der Mittagspause mit meinem Arbeitskollegen gegeben und nicht weil ich Surfer bin fing dieser Kollege an, sondern weil ihm Mario das mit Bild und Ton greifbar gemacht hat.


    Und vergesst nicht, wie die Anfänge waren: Abtreiben und zurückschwimmen, Schwielen vom Startschot, Stürze, Stürze, Stürze -> da braucht es Motivation weiterzumachen und die kommt eben durch Youtuber wie Mario. (Es sei denn man ist sich zu fein für Mario ... wenn man so wenig Spaß hat am Leben sollte man aber vllt. wirklich das Windsurfen lassen). Und jetzt genug getextet, ab an den Strand, 11 Knoten! :]


    PPS: Neulich hatte ich aus Spaß an der Laune ein Bild für Dag gepostet von seinem alten Board. Schon kam wieder die erste (von mir unkommentierte Spitze) ... vllt. hab ich mir auch einfach nur grad wieder Luft gemacht. Tschöööö :)

    Ich glaube du hast nicht alles von der von mir "gelaberten shice" verstanden aber ist doch "wayne" digga yolo :beerchug:

    Ich erkenne in diesem thread beim besten Willen kein elitäres Schubladendenken. Schön, dass dir seine Videos zusagen. Es ging ja eigentlich um das Thema "Windsurf-Marketing". Auf der Homepage windsurfers.de reiht sich der Artikel neben Interviews von Dunkerbeck und Carter und einem Traversa Video ein. Das WSJ schreibt selbst, dass der Gastbeitrag "nicht an Kritik spart" und dass sie nicht alle Gedanken dessen gut nachvollziehen können. Ich bleibe bei meiner Meinung bzgl. des Gastbeitrags und finde ihn eher schwach im Vergleich zu dem was dort sonst veröffentlicht wird.


    Ich vergesse nicht die Anfänge, da ich immer wieder versuche Familie und Freunde aufs Wasser zu bekommen. Kennen tue ich niemanden, der Marios Videos "abfeiert" und deshalb das Windsurfen begonnen hat, aber sollte es diese Menschen geben ist das doch wunderbar.


    Wenn es mich als elitären Surfschnösel nach vulgären Surfvideos auf Youtube frönt, erheitern mich bisweilen die frivolen Filmchen des Jamie O'Brien.


    de gustibus non est disputandum also chillax bro

    Ein Artikel über veraltete Marketingmuster mit 15 Bildern, die alle den Autor selbst zeigen. Beschreibung des Autors: "22, Windsurfer und Youtuber".

    Im vierten Satz schätzt der junge Autor fröhlich drauf los und erhellt uns im nächsten Absatz mit Zahlen von Wikipedia. Weiter wollte ich dann nicht mehr lesen. Weder inhaltlich noch sprachlich kann mich der Autor überzeugen. Er vermittelt mir das Gefühl, dass es nur um das Marketing der eigenen Person geht und dann stellt sich mir automatisch die Frage, was er besonderes leistet, dass ich mich mit ihm weiter auseinandersetzen sollte. Ich finde in seinen Youtubevideos keine Antwort und bin eher genervt wenn bekannte Plattformen ihm oder seinem Vater eine Bühne zur Selbstdarstellung bieten, ohne das etwas dahinter steckt. Das ist meine persönliche Meinung. Gleichzeitig erkenne ich an, dass sich einige Menschen von ihm gut unterhalten fühlen und es wohl dem Sport nicht schadet wenn mehr Menschen seine Videos gucken.

    Lehrer, Angestellte im öffentlichen Dienst sind zuhause geblieben.

    ... und haben dort genauso im Homeoffice gearbeitet, wie es in anderen Bereichen der Fall war. Außerdem waren die Schulen ständig besetzt. Wir haben eine Schulleiterin in der Familie. Wenn die in der freien Wirtschaft einen Betrieb mit gleicher Zahl an Angestellten führen und die gleichen Überstunden schieben würde, dann würde sie das vierfache verdienen.

    Ja aber das könnte ja auch ein Vorteil sein. Du kannst es wirklich ohne Probleme nachbauen und die Teile sind vielleicht eher verfügbar als ein besonderes Kabel von Garmin.

    Es ist wirklich bedauerlich, dass ein leichtes Abweichen von der Regierungslinie oder auch nur das Infragestellen einzelner Maßnahmen hier von vielen sofort mit Verschwörungstheorie oder beschränkter Weitsicht gleichgesetzt wird.

    Ich finde es echt krass, wie teenie hier teilweise angegangen wird und sogar öffentlich (wenn auch dies ggf unabsichtlich) persönliche Probleme unterstellt werden.


    Tja leider ist das hier en vogue. Es geht manchen weitestgehend darum einem Narzissten, der hier Infos wiederkäut, den Bauch zu Pinseln und nicht um sachliches Diskutieren. Den eigenen Professorentitel zu betonen um die Wertigkeit eigener Aussagen zu untermauern ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, vor allem wenn man sich dabei mit Wissenschaftlern anderer Fachgebiete vergleicht. Die Meinung ändert sich dabei wie das Fähnchen im Winde, Argumente werden mit persönlichen Angriffen und Unterstellungen nieder gemacht oder einfach gänzlich ignoriert. Es geht nur darum sich selbst zu produzieren.

    Wenn Basteln eine Option ist, dann besorge dir einfach 2,5mm Klinke und D-Sub (DE-9) Stecker. Pinbelegung sollte Pin2/Spitze, Pin3/Mitte und Pin5/Schaft sein. Finde gerade mein Kabel nicht mehr werde bei Interesse morgen noch mal suchen und es für dich Durchmessen.


    Edit: Ach USB dann ist es kein Foretrex 201?

    Das ist bei mir mit 95 kg auch so. Hängt aber auch vom Revier ab. Vor Fehmarn mit einigermaßen gleichmäßigem Grundwind kein Problem. Ich bin neulich (nach 25 Jahren) mal wieder auf dem heimischen Ratzeburger See gewesen. In den Böen Gin es mit der Kombi auch, im Durchschnitt wäre ich mit dem 7,2er und dem 130 besser bedient gewesen. Vor fand ich, dass der Wind (optisch) auf dem See wirkte, wie gute 25 Knoten auf der Ostsee.....

    Ich fahre bei löchrigen 18 kn 6.2 qm und wenn 18 kn Grundwind stehen 5.4 qm.

    Mein 5.4er ist so alt, das habe ich noch bei dir gekauft und es lässt mich einfach nicht im Stich :)

    Auch ich bringe nackig 95 kg auf die Waage und bin meist mit 110 l unterwegs. Jeh nach Spot switche ich bei 22 kn wieder auf 6.2 und tausche das Board gegen 86 l. Ich denke es kommt sehr auf Fahrstil, Revier und persönliche Vorlieben an.